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	<title>Der Blog für den Mittelstand von Walter Schönthaler</title>
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	<description>Der Mittelstandsblog</description>
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	<title>Der Blog für den Mittelstand von Walter Schönthaler</title>
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		<title>Zeitenwende</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Walter Schönthaler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Aug 2026 09:14:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Freiheit & Rechtsstaat]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft & Finanzen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zeitenwende: Vorwort zu meinem Buch "Alpenrepublik am Gängelband?" Als ich am 16. Juni 2024 den ersten Essay "Zu Tode reglementiert" als Beitrag für meinen Mittelstandsblog schrieb, hatte ich nicht die Absicht, ein Buch zu verfassen.</p>
<p>Ich wollte lediglich verstehen – und aufschreiben, was ich verstanden hatte. Über mehr als zwei Jahre hinweg habe ich Beobachtung um Beobachtung notiert: über die Verschiebung der politischen Landschaft, über die Verflechtung von Konzernen und Regierungen, über eine Wirtschaftspolitik, die den Mittelstand, dem ich selbst vier Jahrzehnte lang angehört habe, zusehends aus dem Blick verliert. </p>
<p>Aus einzelnen Beiträgen für meinen Mittelstandsblog ist so, Essay für Essay, dieses Buch entstanden.</p>
<p>Im ersten Teil meines Buches versuche ich, die Mechanik der Macht offenzulegen, wie ich sie sehe. Ich beschreibe eine Hierarchie der politischen Willensbildung, in der Zentralbanken, internationale Thinktanks, NGOs und supranationale Organisationen weit vor den Regierungen der Nationalstaaten und erst recht vor den Wählerinnen und Wählern rangieren. Ich zeige, wie sich dieses Bild an der österreichischen Neutralität, am Staatsvertrag von 1955 und am Verfassungsgelöbnis unserer obersten Staatsorgane festmachen lässt – Themen, die mir, dem Sohn eines Landes, das seine Souveränität stets als kostbares Gut verstanden hat, besonders am Herzen liegen.</p>
<p>Ich habe mich eingehend mit dem befasst, was ich Korporatismus nenne: die Ausschaltung des Wettbewerbs durch das Zusammenwachsen von Staat und Großkonzernen über Lobbyismus und öffentlich-private Partnerschaften nach der Stakeholder-Ideologie. </p>
<p>Anhand des Mission Statements und den Aktivitäten des World Economic Forums und globaler Vermögensverwalter wie BlackRock oder Vanguard, anhand von Zitaten, die ich bewusst im Original stehen lasse, zeichne ich nach, wie der Wettbewerb, den ich für das Herzstück einer freien Marktwirtschaft halte, durch Monopolstrukturen ersetzt wird.</p>
<p>Die Jahre der Corona-Maßnahmen habe ich als früherer Geschäftsführer und Vorstand von fünf Markenartikelunternehmen und nach meiner Alterspensionierung im Unruhestand als Wirtschaftsbeobachter und als Lehrender an mehreren Hochschulen hautnah miterlebt. </p>
<p>Deshalb war es mir wichtig, die wirtschaftliche Bilanz dieser Jahre nüchtern zu dokumentieren: die Insolvenzzahlen, die Umsatzeinbußen der kleinen und mittleren Unternehmen, im Kontrast zu den Gewinnen der Leerverkäufer der Finanzindustrie, die nichts produzieren. </p>
<p>Ich schreibe auch über das Geld selbst – über seine Geschichte als Kontrollinstrument, über die Rolle der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) und über die Gefahren für unser wichtigstes Gut, die Freiheit, die ich in einem digitalen, programmierbaren Zentralbankgeld sehe, an dem mehr als hundertvierzig Zentralbanken weltweit arbeiten.</p>
<p>Ein weiteres Anliegen war mir die Kritik an dem, was ich als Verschiebung des politischen Framings begreife: Ich beschreibe, wie sich die klassische Links-Rechts-Achse für mich in einen Konflikt zwischen Finanzindustrie  und mittelständischer Realwirtschaft verwandelt hat, wie Positionen, die vor wenigen Jahrzehnten als links galten, heute plötzlich als rechts gebrandmarkt werden – und welche Rolle die Konzentration der vier westlichen Nachrichtenagenturen und die staatliche Presseförderung dabei aus meiner Sicht spielen. </p>
<p>Ich habe mich mit dem Krieg als Geschäftsmodell auseinandergesetzt, mit einer strategischen PEST-Analyse seiner politischen, wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und technologischen Voraussetzungen, und ich habe die Klimapolitik am Beispiel der Wiener Klimagesetz-Initiative und internationaler Städteinitiativen wie C40 und 15-Minuten-Städte kritisch beleuchtet. </p>
<p>Gegen Ende dieses ersten Teils wollte ich es als ehemaliger Geschäftsführer von fünf mittelständischen Unternehmen nicht bei der Analyse belassen: In "35 Maßnahmen, um Österreich wieder auf die Überholspur zu bringen" versuche ich, aus meiner Kritik konkrete Vorschläge abzuleiten, wie unser Mittelstand und unsere Wirtschaft wieder auf die Überholspur kommen könnten.</p>
<p>Nach so vielen nüchternen Analysen habe ich gemerkt, dass mir die Sprache der Fakten und Zahlen allein nicht mehr genügte. Manche Wahrheiten lassen sich leichter erkennen –, wenn man sie mit den Mitteln der Satire erzählt.</p>
<p>So entstand die kurze Science-Fiction-Miniatur über den Planeten Hypokriton, auf dem eine herrschende Kaste von „Glasperlenspielern“ ihre Untertanen mit Geld aus dem Nichts, mit künstlicher Intelligenz und mit Kriegen als Geschäftsmodell beherrscht – bis eine unerwartete „Lachkrankheit“ die Bevölkerung von der Heuchelei ihrer Herrscher befreit.</p>
<p>Aus dieser kurzen Erzählung ist im zweiten, größeren Teil des Buches ein ganzer satirischer Wirtschaftsroman geworden: „Wettbewerb ist was für Verlierer“. Ich erzähle darin von der Journalistin Rapota, die einem Wasserdeal zwischen einem übermächtigen „Stakeholder-Konzern“ und einem willfährigen Bürgermeister auf die Spur kommt, von dem Konzernchef Ludius und seinem Ritual des „Pfitschigogerl“ mit einundzwanzig Cent, von der Ideologie des „Virtualismus“ der Leerverkäufer, die die Realwirtschaft für minderwertig erklärt – und von zwei Münzen, die unter einer Supermarktkasse gefangen sind und einander die Geschichte dieser Welt erzählen. Am Ende dieser Reise, auf dem Planeten Indebitamento, kehrt jenes Motiv zurück, mit dem schon die kurze Erzählung über Hypokriton endete: das befreiende, ansteckende Lachen über die hohlen Phrasen der Mächtigen, das eine Gesellschaft aus der Erstarrung löst und sie in konstruktiver Kooperation zueinanderfinden lässt.</p>
<p>Ich habe diesen zweiten Teil bewusst als Gegenstück zum ersten geschrieben. Wo die Essays argumentieren, lässt die Satire lachen. Beide Teile eint jedoch dieselbe Überzeugung, die dieses ganze Buch trägt: dass Wettbewerb, Eigentum und Selbstbestimmung keine Auslaufmodelle sind, sondern die Grundlage eines freien, selbstbestimmtes und würdevollen Lebens – und dass</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mittelstandsblog.blog/zeitenwende/">Zeitenwende</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mittelstandsblog.blog">Der Blog für den Mittelstand von Walter Schönthaler</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph" id="h-">[Bild: Netzfund]</p>



<p class="wp-block-paragraph" id="h-">Als ich am 16. Juni 2024 den ersten Essay <strong>&#8222;Zu Tode reglementiert&#8220; </strong>schrieb, als der 6-phasige Produktlebenslebenszyklus im Zuge der Greta-Thunberg-Inszenierung auf eine einzige Phase und auf CO2, einen Bestandteil unserer Atemluft, reduziert wurde, um das Nachhaltigkeitsmodell als Geschäftsmodell operativ implementierbar zu machen<strong>,</strong> hatte ich nicht die Absicht, ein Buch zu verfassen. <a href="https://www.mittelstandsblog.blog/zu-tode-reglementiert/">https://www.mittelstandsblog.blog/zu-tode-reglementiert/</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich wollte lediglich verstehen – und aufschreiben, was ich beobachtet und verstanden hatte. Über mehr als zwei Jahre hinweg habe ich Beobachtung um Beobachtung notiert: über die Verschiebung der politischen Landschaft, über die Verflechtung von Konzernen und Regierungen, über eine Wirtschaftspolitik, die den Mittelstand, dem ich selbst vier Jahrzehnte lang angehört habe, zusehends aus dem Blick verliert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aus einzelnen Beiträgen für meinen Mittelstandsblog ist so, Essay für Essay, mein neues, brandaktuelles Buch entstanden:</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="726" src="https://www.mittelstandsblog.blog/wp-content/uploads/2026/07/Alpenrepublik-Book-Cover-Design_korr-Kopie-1024x726.jpg" alt="" class="wp-image-7298" srcset="https://www.mittelstandsblog.blog/wp-content/uploads/2026/07/Alpenrepublik-Book-Cover-Design_korr-Kopie-1024x726.jpg 1024w, https://www.mittelstandsblog.blog/wp-content/uploads/2026/07/Alpenrepublik-Book-Cover-Design_korr-Kopie-300x213.jpg 300w, https://www.mittelstandsblog.blog/wp-content/uploads/2026/07/Alpenrepublik-Book-Cover-Design_korr-Kopie-768x545.jpg 768w, https://www.mittelstandsblog.blog/wp-content/uploads/2026/07/Alpenrepublik-Book-Cover-Design_korr-Kopie-1536x1090.jpg 1536w, https://www.mittelstandsblog.blog/wp-content/uploads/2026/07/Alpenrepublik-Book-Cover-Design_korr-Kopie-2048x1453.jpg 1691w, https://www.mittelstandsblog.blog/wp-content/uploads/2026/07/Alpenrepublik-Book-Cover-Design_korr-Kopie-scaled.jpg 1692w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Im ersten Teil meines Buches versuche ich, die <strong>Mechanik der Macht</strong> offenzulegen, wie ich sie sehe. Ich beschreibe eine Hierarchie der politischen Willensbildung, in der Zentralbanken, internationale Thinktanks, NGOs und supranationale Organisationen weit vor den Regierungen der Nationalstaaten und erst recht vor den Wählerinnen und Wählern rangieren. Ich zeige, wie sich dieses Bild an der österreichischen Neutralität, am österreichischen Friedensvertrag (&#8222;Staatsvertrag&#8220;) von 1955 und am Verfassungsgelöbnis unserer obersten Staatsorgane festmachen lässt – Themen, die mir, der Souveränität stets als kostbares Gut verstanden hat, besonders am Herzen liegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich habe mich eingehend mit dem befasst, was ich <strong>Korporatismus</strong> nenne: die Ausschaltung des Wettbewerbs durch das Zusammenwachsen von Staat, NGOs und Großkonzernen über Lobbyismus und öffentlich-private Partnerschaften nach der Stakeholder-Ideologie, die das World Economic Forum in ihrem Mission Statement (= Organisationszweck) als &#8222;Private Public Cooperations&#8220; definiert: <a href="https://www.weforum.org/about/our-strategy/">https://www.weforum.org/about/our-strategy/</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Anhand der Aktivitäten des World Economic Forums und Veröffentlichungen der Strategie globaler Vermögensverwalter wie BlackRock oder Vanguard, anhand von Zitaten, die ich bewusst im Original stehen lasse, zeichne ich nach, <strong>wie der Wettbewerb, den ich für das Herzstück einer freien Marktwirtschaft halte, in wachsender Geschwindigkeit durch alternativlose Monopolstrukturen ersetzt wird.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Jahre der Corona-Maßnahmen habe ich als früherer Geschäftsführer und Vorstand von fünf Markenartikelunternehmen und nach meiner Alterspensionierung im Unruhestand als Wirtschaftsbeobachter und als Lehrender  von Unternehmensstrategie, Entrepreneurship und Studiengangsleiter für Sales- und Innovationsmanagement an einer österreichischen Fachhochschule, an einer deutschen Hochschule und an einer amerikanischen Privatuniversität hautnah miterlebt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Deshalb war es mir wichtig, die wirtschaftliche Bilanz dieser Jahre nüchtern zu dokumentieren: die Insolvenzzahlen, die ständig steigenden Belastungen der kleinen und mittleren Unternehmen, die innovative Produkte und Dienstleistungen herstellen, im Kontrast zu den Gewinnen der Leerverkäufer der Finanzindustrie, die nichts produzieren als buchstäblich die Leere.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich schreibe auch über das Geld selbst – über seine Geschichte als Herrschafts- und Kontrollinstrument, über die Rolle der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ), der <strong>zentralen Inflationsbanken</strong> und über die Gefahren für unser wichtigstes Gut, die Freiheit, die ich in einem digitalen, programmierbaren Zentralbankgeld sehe, an deren Implementierung mehr als hundertvierzig Zentralbanken weltweit arbeiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiteres Anliegen war mir die Kritik an dem, was ich als <strong>Verschiebung des politischen Framings </strong>begreife: Ich beschreibe, wie sich die klassische Links-Rechts-Achse für mich in einen Konflikt zwischen Finanzindustrie  und mittelständischer Realwirtschaft verwandelt hat, wie Positionen, die vor wenigen Jahrzehnten als links galten, heute plötzlich als rechts gebrandmarkt werden – und welche Rolle die Konzentration der vier westlichen Nachrichtenagenturen und die staatliche Presseförderung dabei aus meiner Sicht spielen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich habe mich mit dem <strong>Krieg als Geschäftsmodell</strong> auseinandergesetzt, mit einer <strong>strategischen PEST-Analyse</strong> seiner politischen, wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und technologischen Voraussetzungen, und ich habe die Klimapolitik am Beispiel der Wiener Klimagesetz-Initiative und internationaler Städteinitiativen wie C40 und 15-Minuten-Städte kritisch beleuchtet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Gegen Ende dieses ersten Teils wollte ich es als ehemaliger Geschäftsführer von fünf mittelständischen Unternehmen nicht bei der Analyse belassen: In &#8222;<strong>35 Maßnahmen, um Österreich wieder auf die Überholspur zu bringen&#8220; </strong>versuche ich, aus meiner Kritik konkrete Vorschläge abzuleiten, wie unser Mittelstand und unsere Wirtschaft wieder auf die Überholspur kommen könnten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach so vielen nüchternen Analysen habe ich gemerkt, dass mir die Sprache der Fakten und Zahlen allein nicht mehr genügte. <strong>Manche Wahrheiten lassen sich leichter erkennen –, wenn man sie mit den Mitteln der Satire erzählt.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">So entstand die kurze <strong>Science-Fiction-Miniatur über den Planeten Hypokriton,</strong> auf dem eine herrschende Kaste von „Glasperlenspielern“ ihre Untertanen mit Geld aus dem Nichts, mit künstlicher Intelligenz und mit Kriegen als Geschäftsmodell beherrscht – bis eine unerwartete „Lachkrankheit“ die Bevölkerung von der Heuchelei ihrer Herrscher befreit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aus dieser kurzen Erzählung ist im zweiten, größeren Teil des Buches ein ganzer satirischer Wirtschaftsroman geworden: <strong>„Wettbewerb ist was für Verlierer“.</strong> Ich erzähle darin von der Journalistin Rapota, die einem Wasserdeal zwischen einem übermächtigen „Stakeholder-Konzern“ und einem willfährigen Bürgermeister auf die Spur kommt, von dem Konzernchef Ludius und seinem Ritual des „<em>Pfitschigogerl“</em> mit einundzwanzig Cent, von der Ideologie des „<em>Virtualismus“</em> der Leerverkäufer, die die Realwirtschaft für minderwertig erklärt – und von zwei Münzen, die unter einer Supermarktkasse gefangen sind und einander die Geschichte dieser Welt erzählen. Am Ende dieser Reise, auf dem Planeten Indebitamento, kehrt jenes Motiv zurück, mit dem schon die kurze Erzählung über Hypokriton endete: das befreiende, ansteckende Lachen über die hohlen Phrasen der Mächtigen, das eine Gesellschaft aus der Erstarrung löst und sie in konstruktiver Kooperation zueinanderfinden lässt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich habe diesen zweiten Teil bewusst als Gegenstück zum ersten geschrieben. Wo die Essays argumentieren, lässt die Satire lachen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Beide Teile eint jedoch dieselbe Überzeugung, die dieses ganze Buch trägt: dass <em>sanktionslos ablehnbare Angebote</em> (Ludwig von Mises), dass Wettbewerb, dass Eigentum und Selbstbestimmung keine Auslaufmodelle sind, sondern die Grundlage eines freien, selbstbestimmtes und würdevollen Lebens – und dass es sich lohnt, sie zu verteidigen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="810" src="https://www.mittelstandsblog.blog/wp-content/uploads/2026/07/Screenshot_20260730_190835-1-1024x810.jpg" alt="" class="wp-image-7387"/></figure>
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			</item>
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		<title>SOMMERFEST der Union Souveränität : Freunde meines Mittelstandsblogs sind herzlich eingeladen!</title>
		<link>https://www.mittelstandsblog.blog/sommerfest-der-union-souveraenitaet-freunde-meines-mittelstandsblogs-sind-herzlich-eingeladen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Walter Schönthaler]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Aug 2026 07:40:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sommerfest der UNION SOUVERÄNITÄT]]></category>
		<category><![CDATA[Karaoke]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.mittelstandsblog.blog/?p=7413</guid>

					<description><![CDATA[<p>Einladung zu einem außergewöhnlichen Sommerfest am 29. August 2026 im College Garden Hotel Bad Vöslau, mit AMÉLIE, der 19-jährigen Sängerin und Songwriterin. Dr.med. Andreas Sönnichsen, Facharzt für innere Medizin, langjähriger Universitätsprofessor, Manuel Krautgartner, Landtags-Abgeordneter, Trainer und Mut-Coach. Mit freiwilligem Karaoke-Singen :-) für alle!<br />
Am 29. August 2026 von 15 bis 23 Uhr (offizielles Ende) findet im College Garden Hotel, Bad Vöslau, südlich von Wien, das Sommerfest der UNION SOUVERÄNITÄT statt.</p>
<p>Zu dieser Veranstaltung sind auch Nicht-Mitglieder des Vereins UNION SOUVERÄNITÄT herzlich eingeladen. Zur Anmeldung einfach eine E-Mail an union@souveraenitaet.org mit Bekanntgabe, mit wie vielen Personen Sie kommen und ob Sie ein Abendbuffet um EUR 25,-- pro Person wünschen.<br />
Eintrittsgebühr und Abendbuffet können an der Abendkasse bezahlt werden.<br />
Noch ein Hinweis in eigener Sache: Mein neues Buch "Alpenrepublik am Gängelband: Texte zur Zeitenwende, Korporatismus und Technokratie" ist seit kurzem im Buchhandel erhältlich.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mittelstandsblog.blog/sommerfest-der-union-souveraenitaet-freunde-meines-mittelstandsblogs-sind-herzlich-eingeladen/">SOMMERFEST der Union Souveränität : Freunde meines Mittelstandsblogs sind herzlich eingeladen!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mittelstandsblog.blog">Der Blog für den Mittelstand von Walter Schönthaler</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<div class="wp-block-group"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained">
<div class="wp-block-group is-layout-grid wp-container-core-group-is-layout-9d260ee2 wp-block-group-is-layout-grid">
<h3 id="h-mit-amelie-der-singer-songwriterin-die-eigene-und-bekannte-songs-zu-neuem-leben-erweckt-mit-ihrem-grossartigen-selbstkomponierten-song-rain-of-july" class="wp-block-heading"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-theme-palette-1-color">*Mit AMÉLIE, der Singer-Songwriterin, die eigene und bekannte Songs zu neuem Leben erweckt. Mit ihrem großartigen, selbstkomponierten Song &#8222;Rain of July&#8220;</mark></h3>



<h3 id="h-mit-dr-med-andreas-sonnichsen-facharzt-innere-medizin-wissenschaftler-uni-professor-2006-2022-gt-als-sanger-mit-gitarre" class="wp-block-heading"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-theme-palette-2-color">*Mit Dr. med. Andreas SÖNNICHSEN, Facharzt Innere Medizin, Wissenschaftler, Uni-Professor (2006-2022) &gt; als Sänger mit Gitarre</mark></h3>



<h3 id="h-mit-manuel-krautgartner-dem-oo-landtags-abgeordneten-trainer-unternehmens-berater-und-mut-coach-als-sanger-mit-seiner-gitarre" class="wp-block-heading"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-theme-palette-11-color">*Mit Manuel KRAUTGARTNER, dem oÖ Landtags-Abgeordneten, Trainer, Unternehmens-Berater und &#8222;Mut-Coach&#8220; > als Sänger mit seiner Gitarre.</mark></h3>
</div>
</div></div>



<h2 id="h-mit-karaoke-singen-gt-fur-alle-besucher" class="wp-block-heading"><mark style="background-color:#ffffff" class="has-inline-color has-theme-palette-13-color">*Mit Karaoke-Singen&gt; für alle Besucher 🙂</mark></h2>



<p class="wp-block-paragraph">KI-Bild: Shutterstock 2825340623</p>



<h4 id="h-liebe-abonnenten-und-freunde-meines-mittelstandsblogs" class="wp-block-heading"><strong>Liebe Abonnenten und Freunde meines Mittelstandsblogs,</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Am Samstag, den 29. August 2026 von 15 Uhr (Einlass ab 14 Uhr) bis 23 Uhr (offizielles Ende) findet im Garten-Atrium des College Garden Hotels, 2500 Bad Vöslau, südlich von Wien, das Sommerfest der UNION SOUVERÄNITÄT statt. </strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zu dieser Veranstaltung sind auch Nicht-Mitglieder des Vereins UNION SOUVERÄNITÄT herzlich eingeladen.</strong> </p>



<p class="wp-block-paragraph">Eintrittskarte für Nicht-Mitglieder: 25 Euro pro Person, (Vereins-Mitglieder 10 Euro); die Teilnahme an Karaoke ist für alle Besucher möglich und gratis. Falls ein frisch zubereitetes, warmes Abendbuffet um 25 Euro pro Person gewünscht wird, bitte dies mit der Anmeldung per E-Mail an <a href="mailto:union@souveraenitaet.org">union@souveraenitaet.org</a> bekanntgeben, damit wir dem Restaurant die Anzahl der Abendessen à priori bekanntgeben können. Die Teilnahme am Sommerfest begründet keine Mitgliedschaft bei der UNION SOUVERÄNITÄT. Das Programm ist außergewöhnlich. Wir freuen uns auf euch.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="724" height="1024" src="https://www.mittelstandsblog.blog/wp-content/uploads/2026/08/Sommerfest_LAY3_2-724x1024.jpg" alt="" class="wp-image-7424" srcset="https://www.mittelstandsblog.blog/wp-content/uploads/2026/08/Sommerfest_LAY3_2-724x1024.jpg 724w, https://www.mittelstandsblog.blog/wp-content/uploads/2026/08/Sommerfest_LAY3_2-212x300.jpg 212w, https://www.mittelstandsblog.blog/wp-content/uploads/2026/08/Sommerfest_LAY3_2-768x1086.jpg 768w, https://www.mittelstandsblog.blog/wp-content/uploads/2026/08/Sommerfest_LAY3_2.jpg 951w" sizes="auto, (max-width: 724px) 100vw, 724px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="724" height="1024" src="https://www.mittelstandsblog.blog/wp-content/uploads/2026/08/Sommerfest_LAY3_3-724x1024.jpg" alt="" class="wp-image-7425" srcset="https://www.mittelstandsblog.blog/wp-content/uploads/2026/08/Sommerfest_LAY3_3-724x1024.jpg 724w, https://www.mittelstandsblog.blog/wp-content/uploads/2026/08/Sommerfest_LAY3_3-212x300.jpg 212w, https://www.mittelstandsblog.blog/wp-content/uploads/2026/08/Sommerfest_LAY3_3-768x1086.jpg 768w, https://www.mittelstandsblog.blog/wp-content/uploads/2026/08/Sommerfest_LAY3_3.jpg 951w" sizes="auto, (max-width: 724px) 100vw, 724px" /></figure>



<pre class="wp-block-preformatted"><strong>Zur Anmeldung einfach eine E-Mail an <a href="mailto:union@souveraenitaet.org">union@souveraenitaet.org</a> schicken mit Bekanntgabe, mit wie vielen Personen Sie kommen und ob Sie ein Abendbuffet um EUR 25 pro Person wünschen.</strong></pre>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ich freue mich, ganz besonders, die Leserinnen und Leser meines Mittelstandsblogs bei diesem außergewöhnlichen Sommerfest am 29. August in Bad Vöslau zu treffen.</strong> </p>



<pre class="wp-block-preformatted"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-theme-palette-1-color"><strong>Noch ein Hinweis in eigener Sache: Mein neues Buch "Alpenrepublik am Gängelband - Texte zur Zeitenwende, Korporatismus und Technokratie", ISBN 9798187121533, Taschenbuch, 318 Seiten, Preis: EUR 16,50 ist seit wenigen Tagen</strong> <strong>erhältlich:</strong></mark></pre>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="726" src="https://www.mittelstandsblog.blog/wp-content/uploads/2026/07/Alpenrepublik-Book-Cover-Design_korr-Kopie-1024x726.jpg" alt="" class="wp-image-7298" srcset="https://www.mittelstandsblog.blog/wp-content/uploads/2026/07/Alpenrepublik-Book-Cover-Design_korr-Kopie-1024x726.jpg 1024w, https://www.mittelstandsblog.blog/wp-content/uploads/2026/07/Alpenrepublik-Book-Cover-Design_korr-Kopie-300x213.jpg 300w, https://www.mittelstandsblog.blog/wp-content/uploads/2026/07/Alpenrepublik-Book-Cover-Design_korr-Kopie-768x545.jpg 768w, https://www.mittelstandsblog.blog/wp-content/uploads/2026/07/Alpenrepublik-Book-Cover-Design_korr-Kopie-1536x1090.jpg 1536w, https://www.mittelstandsblog.blog/wp-content/uploads/2026/07/Alpenrepublik-Book-Cover-Design_korr-Kopie-2048x1453.jpg 1691w, https://www.mittelstandsblog.blog/wp-content/uploads/2026/07/Alpenrepublik-Book-Cover-Design_korr-Kopie-scaled.jpg 1692w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="577" src="https://www.mittelstandsblog.blog/wp-content/uploads/2026/08/Unbenannt-1024x577.png" alt="" class="wp-image-7495" srcset="https://www.mittelstandsblog.blog/wp-content/uploads/2026/08/Unbenannt-1024x577.png 1024w, https://www.mittelstandsblog.blog/wp-content/uploads/2026/08/Unbenannt-300x169.png 300w, https://www.mittelstandsblog.blog/wp-content/uploads/2026/08/Unbenannt-768x433.png 768w, https://www.mittelstandsblog.blog/wp-content/uploads/2026/08/Unbenannt.png 1478w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Keine Daten</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mittelstandsblog.blog/sommerfest-der-union-souveraenitaet-freunde-meines-mittelstandsblogs-sind-herzlich-eingeladen/">SOMMERFEST der Union Souveränität : Freunde meines Mittelstandsblogs sind herzlich eingeladen!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mittelstandsblog.blog">Der Blog für den Mittelstand von Walter Schönthaler</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Übersozialisierung &#8211; Warum so viele Menschen im Westen ihre eigene Zerstörung unterstützen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Walter Schönthaler]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Aug 2026 11:14:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft & Soziales]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In dieser Übersetzung eines Gastbeitrags von Frank Wright geht es um "Übersozialisierung- warum so viele Menschen im Westen ihre eigene Zerstörung unterstützen" – geht es um den Prozess, durch den Menschen darauf programmiert werden, ihrer eigenen Zerstörung begeistert Beifall zu zollen.<br />
Frank Wright versucht eine Antwort auf folgende Fragen:<br />
- Was ist „Übersozialisierung“?<br />
- Warum feiern  so viele Menschen Zerstörung als Fortschritt?<br />
- Wie Gedanken massenhaft produziert und kontrolliert werden<br />
- Die Gefahr des inneren Exils für Andersdenkende<br />
- Wie man sich selbst nicht hasst<br />
- Warum man seine persönlichen Beziehungen nicht für die Politik opfern sollte<br />
- Erich Fromms Sichtweise auf Übersozialisierung<br />
- Die Herrschaft durch Totem und Tabu<br />
- Wie man gewinnt – Verstand bewahren</p>
<p>WAS IST ÜBERSOZIALISIERUNG?<br />
Wenn Menschen lernen, sich an andere anzupassen und in einer Gesellschaft zu funktionieren, nennt man das Sozialisation. Das tun wir auch mit Welpen, um ihnen beizubringen, wie man sich gut benimmt.<br />
Bei der Sozialisation geht es darum, die Regeln des sozialen Verhaltens zu erlernen, damit man sich einfügen und ein glückliches, geordnetes Leben führen kann.<br />
Übersozialisierung ist ein Begriff, der geschaffen wurde, um die Anpassung an Regeln zu beschreiben, die für das Selbst und die Gesellschaft destruktiv sind. Wenn man Menschen sieht, die an verrückte Dinge glauben, die ihr eigenes Leben  ruinieren, hat man es mit den Auswirkungen der Übersozialisierung zu tun.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mittelstandsblog.blog/uebersozialisierung-warum-so-viele-menschen-im-westen-ihre-eigene-zerstoerung-unterstuetzen/">Übersozialisierung &#8211; Warum so viele Menschen im Westen ihre eigene Zerstörung unterstützen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mittelstandsblog.blog">Der Blog für den Mittelstand von Walter Schönthaler</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<pre class="wp-block-preformatted">Geschätzte Leserinnen und Leser meines Mittelstandsblogs: nach 123 Beiträgen, die ich seit der Gründung meines Blogs selbst verfasst habe, veröffentliche ich heute <strong>das erste Mal einen Gastbeitrag</strong>, der ein sehr wichtiges und spannendes Thema analysiert. Der herausragende Journalist von LifeSite, Frank Wright, gibt seine persönliche Meinung wider. Sein Statement über den moralischen und finanziellen Bankrott des gesamten Westens wurde auf X mehr als 40 Millionen Mal angesehen.<br><br>In seinem Beitrag "<strong>Oversocialisation - Why do so many Westerns support their own destruction"</strong>, welcher Frank Wright kürzlich auf Substack veröffentlichte, geht es um das Thema "Übersozialisierung" – er bezeichnet "Oversocialisation" als jenen Prozess, durch den Menschen darauf programmiert werden, ihrer eigenen Zerstörung begeistert Beifall zu zollen. Der folgende Text ist von Frank Wright, d.h. er stammt ausnahmsweise (und teilweise auch durch meinen Sommerurlaub getriggert) nicht von mir. Link zum Originaltext in Englisch hier: <a href="https://www.frankwrighter.com/p/oversocialisation?utm_source=share&amp;utm_medium=android&amp;r=1fln2e&amp;triedRedirect=true">Oversocialisation - Frank Wright</a></pre>



<h4 id="h-inhalt" class="wp-block-heading">INHALT</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li>Was ist „Übersozialisierung“?</li>



<li>Warum so viele Menschen Zerstörung als Fortschritt feiern</li>



<li>Wie Gedanken massenhaft produziert und kontrolliert werden</li>



<li>Die Gefahr des inneren Exils für Andersdenkende</li>



<li>Wie man sich selbst nicht hasst</li>



<li>Warum man seine persönlichen Beziehungen nicht für die Politik opfern sollte</li>



<li>Theodore Kaczynski und Erich Fromm – zwei Sichtweisen auf Übersozialisierung</li>



<li>Die Herrschaft durch Totem und Tabu</li>



<li>Wie man gewinnt – Verstand bewahren</li>
</ul>



<h4 id="h-was-ist-ubersozialisierung" class="wp-block-heading">WAS IST ÜBERSOZIALISIERUNG?</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Menschen lernen, sich an andere anzupassen und in einer Gesellschaft zu funktionieren, nennt man das <strong>Sozialisation. </strong>Das tun wir auch mit Welpen, um ihnen beizubringen, wie man sich gut benimmt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der Sozialisation geht es darum, die Regeln des sozialen Verhaltens zu erlernen, damit man sich einfügen und ein glückliches, geordnetes Leben führen kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Übersozialisierung ist ein Begriff, der geschaffen wurde, um die Anpassung an Regeln zu beschreiben, die für das Selbst und die Gesellschaft destruktiv sind. Wenn man Menschen sieht, die an verrückte Dinge glauben, die ihr eigenes Leben, hat man es mit den Auswirkungen der Übersozialisierung zu tun.</p>



<h4 id="h-beispiele-fur-ubersozialisierung" class="wp-block-heading">BEISPIELE FÜR ÜBERSOZIALISIERUNG</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Übersozialisierung ist der Grund, warum Weiße mehr Angst davor haben, als Rassisten bezeichnet zu werden, als davor, demografisch verdrängt zu werden. Sie ist der Grund, warum die „Dritte-Welt-isierung“ und der moralische Zusammenbruch als aufgeklärter Fortschritt gefeiert werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie ist der Grund, warum weiße liberale Frauen die Migranten willkommen heißen, die sie und ihre Kinder überproportional oft vergewaltigen und ermorden; sie ist der Grund, warum Polizeibeamte vor den Randalierern im Fall George Floyd in die Knie gehen; sie ist der Grund, warum viele Menschen die permanenten Kriege bejubeln, die Massenmigration antreiben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist der Grund, warum man verteufelt wird, wenn man Israel oder die Ukraine nicht unterstützt. Übersozialisierung ist nicht nur ein Phänomen der Linken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie ist immer dann vorhanden, wenn jemand die Memes des internationalen Managements als Grundlage seiner Persönlichkeit verinnerlicht hat. Sie bringt Menschen dazu, das Böse zu verherrlichen und das Gute zu verteufeln, wodurch die Verfolgung der Wahrheit zu einem guten Karriereschritt wird.</p>



<h4 id="h-woher-kommt-das" class="wp-block-heading">WOHER KOMMT DAS?</h4>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Unsere Massenkultur lässt sich als eine Form der totalen Propaganda verstehen.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Botschaften sind mit jeder Politik und jedem Produkt verknüpft, das wir prüfen und kaufen. Diese Botschaften werden manchmal als „Herrschaft durch die Medien“ bezeichnet. Sie werden von finanziellen und politischen Interessen gefördert, deren gemeinsames Ziel es ist, die Welt in ein einheitliches System zu pressen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em><strong>Übersozialisiert zu sein bedeutet, darauf konditioniert zu sein, die Propaganda-Moral der internationalistischen Agenda im Austausch gegen die eigenen Instinkte zu akzeptieren.</strong></em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Symbole wie die Regenbogenfahne, offene Grenzen, Vielfalt als Stärke, die „Netto-Null“-Agenda sowie die Vorzüge von Lockdowns und „Impfstoffen“ werden routinemäßig in jedem Aspekt unserer Massenkultur propagiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Ich stehe hinter“ dem neuesten Krieg ist ein weiteres Beispiel.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diese gesponserten Botschaften sollen Ihr eigenes Urteilsvermögen ersetzen</strong> darüber, was gut für Sie, für die Gesellschaft, für Ihre Kinder ist und was allgemein gesehen Gut und Böse ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diese neuen Werte </strong>sind nicht nur ein Beispiel für moralische Umkehrung – das Böse als gut und Laster als Tugend darzustellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie ersetzen Ihren Ekelreflex, Ihren Selbsterhaltungstrieb und Ihre berechtigte Empörung über offensichtliches Unrecht durch ein Strafsystem aus Tugendzeichen sowie das Versprechen des sozialen Todes für Andersdenkende.</p>



<h4 id="h-gedankenverbrechen-und-strafe" class="wp-block-heading">GEDANKENVERBRECHEN UND STRAFE</h4>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Der Prozess der Übersozialisierung ist eine Auswirkung der Verfeinerung der politischen Technik des 20. Jahrhunderts, die sich als Herrschaft durch die Medien zusammenfassen lässt.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie überzeugt Sie in ihrer Werbung nicht mit Argumenten, sondern nimmt Ihnen die Fähigkeit zu argumentieren vollständig. Sie ersetzt Ihre Entscheidungsfähigkeit durch die Angst, für das Begehen und anschließende Äußern von Gedankenverbrechen bestraft zu werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist kein Schnäppchen, auf das man hereinfällt – sondern eine Produktionslinie der Erpressung. Es steht Ihnen frei, die Konsequenzen zu tragen, die sich aus der Ablehnung dieser Sonderangebote ergeben.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Übersozialisierten werden durch den Algorithmus des herrschenden Regimes programmiert</strong>, dessen Ziel es ist, alles in seinem globalen Standard-Managementmodell aufzulösen. Vernunft, Moral, Instinkt, familiäre und nationale Loyalität sowie die Fähigkeit, ausgestrahlte Botschaften der erzwungenen Konformität zurückzuweisen, sind allesamt Hindernisse für dieses Ziel.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die internationalistische Agenda wird Ihre Nation, Ihre Würde und Sie selbst zerstören</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Sie sie ablehnen, zahlen Sie einen schrecklichen psychologischen und emotionalen Preis. Sie könnten den sozialen Tod erleben, wenn Ihre Freunde und Familie Sie verstoßen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Übersozialisiert zu sein bedeutet, dass Ihre besten Interessen durch die schlimmsten ersetzt werden</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es bedeutet, sich den Memes unserer Massenkultur zu unterwerfen, die die Regierungsmaschinerie darstellt, welche die liberale Staatsreligion verbreitet.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Das Konzept der Übersozialisierung offenbart das tiefgreifende Übel des Systems, das uns zur Unterwerfung unter die politische Ökonomie des zivilisatorischen Selbstmords zwingt.</em></p>



<h4 id="h-die-innere-verbannung" class="wp-block-heading">DIE INNERE VERBANNUNg</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Die Angst vor der inneren Verbannung ist ein wichtiges Verkaufsargument für den Verkauf deiner Seele. Die Überzeugungen, die du verinnerlichst, werden dir als Ersatzreligion geliefert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Deshalb sieht man oft labile und hysterische Menschen an der Spitze welcher verrückten Sekte auch immer, die sie mit dem Versprechen unverdienter Privilegien und der Macht, die Vernünftigen und Weisen zu verurteilen, für sich gewonnen hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Möglicherweise sehen Sie sich gezwungen, eine Maske zu tragen, um dem inneren Exil zu entgehen.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Die meisten von uns kennen die Erfahrung, Menschen zu begegnen, die völlig abwegige Überzeugungen haben und sich dennoch als normal präsentieren.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Absicht besteht darin, jeden, der den Stimmen, die in seinen Kopf übertragen werden, widerspricht, als Verrückten darzustellen. Das bedeutet: dich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist schwer, ruhig zu bleiben, wenn so etwas passiert. Es ist schwer, nicht nachzugeben und Nachgiebigkeit zu signalisieren. Normal zu reagieren – mit Empörung oder Spott – kann dich deine Existenzgrundlage kosten.</p>



<h4 id="h-wie-du-dich-nicht-selbst-hasst" class="wp-block-heading">WIE DU DICH NICHT SELBST HASST</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Schäme dich nicht, wenn du dem vorgeschriebenen Wahnsinn zustimmen musst, um deine Rechnungen zu bezahlen. Wenn deine Freunde und deine Familie alle zu treuen Konsumenten der Produkte dieser Wahnmaschine im industriellen Maßstab umgewandelt wurden, zerstöre deine Beziehungen nicht, indem du versuchst, mit ihnen zu streiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Streit, Debatte und Vernunft werden vom Regime gefördert, weil es sein gefangenes Publikum dazu bringt, dich als den Bösewicht zu sehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em><strong>Du wirst nur einen einzigen Aspekt ihrer Denkweise verändern – nämlich den, der dich als Freund oder Feind einstuft.</strong></em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Denk daran: Für die übersozialisierten Menschen sind ihre Überzeugungen keine freie Entscheidung, sondern wurden ihnen auf der Grundlage von bedingter Angst und Ausgrenzung eingeimpft. Wenn du diese Überzeugungen in Frage stellst, diskutierst du nicht über die Vorzüge einer Position, sondern greifst das an, was zur Grundlage ihrer Persönlichkeit geworden ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Wenn du einen freundlichen Versuch unternimmst, sie zu retten, wirst du als Feind angesehen, der angreift, wer und was sie sind, und versucht, ihnen die Grundlage für den Sinn ihres Lebens zu nehmen.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das ist schrecklich</strong> und offenbart das tiefgreifende Übel, das dem Prozess der Übersozialisierung zugrunde liegt. Er hat die Identität der Person durch einen standardisierenden Ersatz ersetzt. Das Subjekt verteidigt seine „heruntergeladene“ Identität gegen jegliches Eindringen, überwacht seine eigene Gefangenschaft und interpretiert Hilfsversuche als Schaden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Deshalb solltest du mit Vorsicht vorgehen</strong>, wenn du versuchst, deine Freunde und Familie oder andere Opfer dieser Kampagne von ihrer Transition abzubringen.</p>



<h4 id="h-zerstort-eure-beziehungen-nicht" class="wp-block-heading">ZERSTÖRT EURE BEZIEHUNGEN NICHT</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist schwer, aber nicht unmöglich, in dieser verrückten Welt zu leben, ohne Teil von ihr zu sein. Wenn es sein muss, pflegt eure mentale und emotionale Hygiene im Privaten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zerstört eure Ehe, eure familiären Beziehungen, Freundschaften und euer soziales Leben nicht, wenn ihr es vermeiden könnt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese „<strong>allgemein akzeptierte Moral</strong>“ wird durch die moderne Massenkultur geschaffen und verbreitet. Sie setzt sich zusammen aus Botschaften der Sponsoren der politischen Ökonomie.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Den Menschen die Wahrheit über die Welt und vor allem über sich selbst zu sagen, ist ein sicherer Weg, um wie [der Unabomber-Terrorist Ted Kaczynski als] &#8222;Onkel Ted&#8220; in einem Schuppen zu landen, Er erläuterte den Begriff „Übersozialisierung“, aber was das Verschicken von Briefbomben an Menschen angeht, lag der Unabomber Terrorist offensichtlich falsch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die „allgemein akzeptierte Moral“ wird durch die moderne Massenkultur hergestellt und verbreitet. Sie besteht aus Botschaften der Sponsoren der politischen Ökonomie. [Der Una-Bomber-Terrorist Kaczynski] hat all dies in „Die industrielle Gesellschaft und ihre Zukunft“ wie folgt dargelegt:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><em>Der übersozialisierte Mensch kann nicht einmal ohne Schuldgefühle Gedanken oder Gefühle empfinden, die der allgemein anerkannten Moral widersprechen; er kann keine „unreinen“ Gedanken denken. Und Sozialisation ist nicht nur eine Frage der Moral – wir werden dazu sozialisiert, uns an viele Verhaltensnormen anzupassen, die nicht unter den Begriff der Moral fallen. So wird der übersozialisierte Mensch psychologisch an der kurzen Leine gehalten und verbringt sein Leben damit, auf den Schienen zu laufen, die die Gesellschaft für ihn festgelegt hat. Bei vielen übersozialisierten Menschen führt dies zu einem Gefühl der Einschränkung und Ohnmacht, das eine schwere Belastung darstellen kann. Wir vertreten die Ansicht, dass Übersozialisierung zu den schwerwiegendsten Grausamkeiten gehört, die Menschen einander antun.</em> [Theodore J. Kaczynski, Terrorist und Unabomber]</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Er wird als radikaler Umweltschützer dargestellt, doch seine Ideen gehen weit über seine Empörung über die systematische Zerstörung der Natur hinaus, die seinen Terrorismus ausgelöst hat. <strong>Kaczynskis Analyse unserer kranken Massenkultur</strong> und der Art und Weise, wie sie sich viral verbreitet, berührt deren routinemäßige Aushöhlung der Menschenwürde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Er zeigt auch die Rolle der „Intellektuellen“ – Vordenker, wenn man so will – bei der Vermittlung der Akzeptanz der Werte der universellen Zerstörung auf. Wenn Sie es für zu gewagt halten, aus dem Unabomber-Manifest zu zitieren, bedenken Sie, dass die <strong>Frankfurter Schule</strong> Folgendes gesagt hat: </p>



<figure class="wp-block-pullquote has-medium-font-size" style="margin-top:var(--wp--preset--spacing--30);margin-bottom:var(--wp--preset--spacing--30);padding-top:0;padding-right:var(--wp--preset--spacing--20);padding-bottom:0;padding-left:var(--wp--preset--spacing--20)"><blockquote><p><em>Die meisten Menschen sind sich ihres Bedürfnisses nach Konformität gar nicht bewusst. </em><br><em>Sie leben in der Illusion, dass sie ihren eigenen Ideen und Neigungen folgen, dass sie Individualisten sind, dass sie ihre Meinungen als Ergebnis ihres eigenen Denkens gewonnen haben – und dass es einfach so ist, dass ihre Ideen mit denen der Mehrheit übereinstimmen.“ </em></p><cite><strong><em>Erich Fromm, Die Kunst des Liebens, 1956, dtv</em>-VERLAG</strong></cite></blockquote></figure>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>FALSCHE IDEEN, SCHLECHTE IDEOLOGIEN</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ich bin kein Marxist und akzeptiere die Lösungsansätze der Frankfurter Schule</strong> für die von ihr zutreffend diagnostizierten Probleme nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich befürworte es nicht, Briefbomben an Menschen zu verschicken, wie es Kaczyński getan hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Aspekt der geistigen Hygiene besteht darin, die Disziplin zu entwickeln, Ideen in Betracht zu ziehen und zu prüfen, ohne <em>alles </em>zu akzeptieren, woran die Person glaubt, die sie verfasst hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Der beste Weg, um zu verstehen, warum wir uns in diesem schrecklichen Zustand befinden</strong>, besteht darin, zu erkennen, dass unser System weder zentristisch noch wirklich liberal oder demokratisch ist. Wir leben in einer andauernden Revolution, die jede Methode aufgenommen und angepasst hat, die sie effektiver machen kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das übergeordnete Ziel ist die Vereinheitlichung der ganzen Welt</strong> gemäß den Maßstäben der internationalistischen Agenda. Deshalb werden Ihre Religion, Ihre Traditionen, Ihre Geschichte, Ihre Gesetze, Ihre Kultur, Ihre Kunst und Architektur sowie der eigentliche Sinn Ihres Lebens durch die Produktpalette einer grenzenlosen Massenkultur ersetzt, die darauf ausgelegt ist, jede andere Lebensweise undenkbar zu machen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Werbung für diese globale Utopie</strong> passt nicht zu der schrecklichen Realität, in der wir leben. Die Menschen von heute werden durch diese Realität radikalisiert. Der Preis ihres Einkaufs. Die Entwürdigung ihres Lebens. Die allgegenwärtige Präsenz feindseliger Fremder. Die permanenten Kriege im Ausland und im eigenen Land, geführt mit Bomben und durch geförderte soziale Revolutionen, die alles zerstören, was wir als unser Eigenes kannten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Zerstörung der natürlichen Schönheit der Welt, die ortslose Architektur, die unsere traditionelle Bauweise ersetzt, die Verhässlichung, die moderne Kunst darstellt, und die aggressive Förderung sexuellen Extremismus – sogar gegenüber Kindern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Keine noch so große Propaganda kann den Massen-Glauben an dieses Regime wiederbeleben. Die Realität lässt sich nicht zensieren. Diese politische Technik beruht auf der Erzeugung eines Massen-Glaubens an das liberale System. Es ist der Einsatz von Kommunikationstechnologie, um einen Kult zu schaffen, der so allgegenwärtig ist, dass er unsichtbar bleibt – bis offensichtlich wird, dass er in direktem Widerspruch zu den realen Auswirkungen steht, die sein Ursprungssystem hervorgebracht hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist die Realität, die unser Volk aus dem gefangenen Marktplatz der Ideen befreit, der geschaffen wurde, um es zu kontrollieren. Diese Kultüberzeugungen werden zunehmend als existenzielle Bedrohung für alles von echtem Wert in unserem Leben erkannt.</p>



<h4 id="h-totems-und-tabus" class="wp-block-heading">TOTEMS UND TABUS</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Die Totems dieses Kults – die Flaggen des Fortschritts, der grüne Todeskult, die Kriege und die Massenmigration, die sie schüren – sind so offensichtlich zerstörerisch, dass sie durch Tabus verteidigt werden müssen. Deshalb werden Kritiker dieser Aspekte des internationalistischen Credos mit schrecklichen Schimpfwörtern belegt, dämonisiert und kriminalisiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bestrafung der Besonnenen und Prinzipientreuen normalisiert die Normlosigkeit und knüpft schwerwiegende Konsequenzen an das öffentliche Bekenntnis zur Wahrheit. Sie wertet Vernunft und Wahrhaftigkeit negativ ab, belohnt ignorante Konformität und stärkt diejenigen, die am wenigsten in der Lage sind, emotionale Beherrschung, Resilienz oder Selbstdisziplin zu üben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das angestrebte Ergebnis ist die Neutralisierung der Beherrschten – da die einzigen zulässigen Werte und Maßstäbe jene sind, die dem Ziel der internationalistischen Elite dienlich sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Übersozialisierung erzeugt in der Bevölkerung eine Abhängigkeit von der Zuteilung virtueller Belohnungen für die Tugend, die durch das Bekenntnis zu diesen Überzeugungen signalisiert wird.</p>



<h4 id="h-vernunftig-bleiben" class="wp-block-heading">VERNÜNFTIG BLEIBEN </h4>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Extremisten sind an der Macht</strong>. <strong>Jeder Vorwurf des Extremismus, den sie gegen dich erheben, ist ein Geständnis ihrer eigenen Natur.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch dies ist Teil des Prozesses der Übersozialisierung – das Opfer des Vergehens zu beschuldigen, wenn es sich über die Beleidigung und das Unrecht beschwert, das es erleidet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Er versucht, dich, dein Volk, deine Überzeugungen und deine Fähigkeit, die Welt zu verstehen, deine Beziehung zu Gott, den Sinn deines Lebens und die Struktur deiner Gesellschaft zu zerstören.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Er korrumpiert jedes Konzept und unterwirft jede Institution seinem globalen Standardisierungsprogramm. Was im Prozess der Übersozialisierung standardisiert wird, ist die massenpsychologische und emotionale Abhängigkeit von den Botschaften der herrschenden Elite. Dies ist der Prozess, durch den die Versorgung mit dem Sinn deines Lebens gesichert wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zusammenfassend lässt sich sagen: Übersozialisierung ist der Prozess, durch den dir eingeredet wird, du könntest nur ein guter Mensch sein, wenn du die Zerstörung der Zivilisation bejubelst. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Gastbeitrag von Frank Wright: Originalbeitrag und Podcast in englischer Sprache hier abrufbar: <a href="https://www.frankwrighter.com/p/oversocialisation?utm_source=share&amp;utm_medium=android&amp;r=1fln2e&amp;triedRedirect=true">Oversocialisation &#8211; Frank Wright</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Wettbewerb ist was für Verlierer: Korporatismus vs. Mittelstand</title>
		<link>https://www.mittelstandsblog.blog/wettbewerb-ist-was-fuer-verlierer/</link>
					<comments>https://www.mittelstandsblog.blog/wettbewerb-ist-was-fuer-verlierer/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Walter Schönthaler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Aug 2026 06:34:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Humor & Satire]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft & Finanzen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.mittelstandsblog.blog/?p=7354</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wettbewerb ist was für Verlierer! ist der Titel des satirischen Wirtschaftsromans in meinem neuen Buch "Alpenrepublik am Gängelband". Teil I enthält eine Anthologie von 25 Essays zur Zeitenwende, Korporatismus und Technokratie. Mein neues Buch "Alpenrepublik am Gängelband?" ist eine Einladung zu Ihrer eigenständigen Beurteilung. Mit Analysen, Fragen und Lösungsvorschlägen, mit denen wir uns - nicht erst seit der planwirtschaftlich-autoritären Implementierung Corona-Geschäftsmodells vor sechs Jahren - mit zunehmender Geschwindigkeit und Intensität beschäftigen müssen. Denn die digitalen Geschäfts- und Kontroll-Modelle zur Umformung unseres freiheitlich-demokratischen Rechtsstaates in Richtung eines technokratischem Totalitarismus mit Milliardärs-Planwirtschaft, Public-Private Partnerships unter Ausschaltung des Wettbewerbs, mit wachsendem Korporatismus und der Zurückdrängung der Regierungen von Nationalstaaten durch supranationale, nichtgewählte, nichtlegitimierte Mitregierende sogenannter "Nicht-Regierungsorganisationen",  beschleunigt sich mit kontinuierlich durch das unablässig selbstlernende  Werkzeug der Künstlichen Intelligenz.<br />
- Wer regiert unser Land?<br />
- Warum ist das Fiat-Geldsystem ein Herrschaftssystem?<br />
- Wer hat die Macht, weltweit Pandemien auszurufen?<br />
- Wie definiert das Weltwirtschaftsforum ihre Mission?<br />
- Wer residiert im Turm von Basel und hat eine eigene Polizei?<br />
- Wer profitiert vom Krieg?<br />
- Wozu brauchen wir Zentralbanken?<br />
- Was darf uns die Künstliche Intelligenz (KI) über Krieg nicht sagen?<br />
- Hat die KI eigentlich auch Humor?<br />
- Auf welche Weise schädigen politische Unternehmen den Mittelstand?<br />
- Wen interessiert es, wofür Sie ihr Geld ausgeben?<br />
- Was sind PPP-Systeme der Stakeholder-Ökonomie?<br />
- Wie kann Österreichs Wirtschaft wieder auf die Überholspur gebracht werden?  <br />
- Wieso kämpfen die Keynesianer mit Politikern gegen die sogenannten Austrians?<br />
- Warum bezeichnete Schumpeter das Staatsbudget als Schicksalsbuch der Nation?<br />
- Was ist ein Vertrauenspraktiker?<br />
- Warum verwechseln viele Journalisten links und rechts?<br />
- Warum will Wiens Stadtregierung auf 414,8 km² das Klima gesetzlich regulieren?<br />
- Bei welcher Staatsquote beginnt der Sozialismus?<br />
- Wie funktioniert das Erzherzogspiel der Wiener Kaffeehausliteraten heute?<br />
- Warum haben Sie das Recht, in Ruhe gelassen zu werden?<br />
In meinem neuen  Buch suche ich Antworten auf diese und weitere Fragen in zwei gegensätzlichen Teilen: </p>
<p>Der erste Teil umfasst die Analyse und Vorschläge zur Problemlösung, er analysiert Souveränität versus Zentralismus, Korporatismus und öffentlich-private Partnerschaften, die Corona-Jahre und ihre wirtschaftlichen Folgen, Fiat Geld, Zentralbanken, digitale ID und den digitalen Euro. Es thematisiert die Leitmedien, Framing, Astroturfing und den Kampf um Deutungshoheit. Es entblößt Krieg und Klimapolitik als Geschäftsmodelle. Und präsentiert Lösungen, insbesondere einen Katalog von 35 Maßnahmen, um die klein- und mittelständisch strukturierte, europäische Wirtschaft vom Pannenstreifen wieder auf die Überholspur zu bringen.  </p>
<p>Aber manche Wahrheiten lassen sich leichter ertragen und erkennen, wenn man sie mit den Mitteln der Satire erzählt. </p>
<p>So entstand im zweiten Teil des Buches zunächst die kurze Science-Fiction-Miniatur über den Planeten Hypokriton, auf dem eine herrschende Kaste von „Glasperlenspielern“ ihre Untertanen mit Geld aus dem Nichts, mit künstlicher Intelligenz und mit Kriegen als Geschäftsmodell beherrscht – bis eine unerwartete „Lachkrankheit“ die Bevölkerung von der Heuchelei ihrer Herrscher befreit. Aus dieser kurzen Erzählung ist im zweiten Teil des Buches ein satirischer Wirtschaftsroman geworden: „Wettbewerb ist was für Verlierer“.</p>
<p>Ich beschreibe eine Hierarchie der politischen Willensbildung, in der Zentralbanken, internationale Thinktanks, NGOs und supranationale Organisationen weit vor den Regierungen der Nationalstaaten und erst recht vor den Wählerinnen und Wählern rangieren. Ich zeige, wie sich dieses Bild an der österreichischen Neutralität, am Friedensvertrag von 1955 und am Verfassungsgelöbnis unserer obersten Staatsorgane festmachen lässt – Themen, die mir, dem Sohn eines Landes, das seine Souveränität stets als kostbares Gut verstanden hat, besonders am Herzen liegen.</p>
<p>Ich habe mich eingehend mit dem befasst, was ich Korporatismus nenne: die Ausschaltung des Wettbewerbs durch das Zusammenwachsen von Staat und Großkonzernen über Lobbyismus und öffentlich-private Partnerschaften nach der Stakeholder-Ideologie.<br />
Anhand von Zitaten, die ich bewusst im Original stehen lasse, zeichne ich nach, wie der Wettbewerb, den ich für das Herzstück einer freien Marktwirtschaft halte, durch Monopolstrukturen von öffentlich-privaten Partnerschaften zwischen politischen Untrnehmen, NGOs und Staaten ersetzt wird.</p>
<p>Die Jahre der Corona-Maßnahmen habe ich als Wirtschaftsbeobachter und als Lehrender an mehreren Hochschulen hautnah miterlebt. Deshalb war es mir wichtig, die wirtschaftliche Bilanz dieser Jahre nüchtern zu dokumentieren: die Insolvenzzahlen, die Umsatzeinbußen der kleinen und mittleren Unternehmen, im Kontrast zu den Gewinnen der großen Plattformkonzerne. Ich schreibe auch über das Geld selbst – über seine Geschichte als Kontrollinstrument, über die Rolle der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich und über die Gefahren für unser wichtigstes Gut, die Freiheit, die ich in einem digitalen, programmierbaren Zentralbankgeld sehe.</p>
<p>Ein weiteres Anliegen war mir die Kritik an dem, was ich als Verschiebung des politischen Framings begreife: Ich beschreibe, wie sich die klassische Links-Rechts-Achse für mich in einen Konflikt zwischen der Milliardärs-Planwirtschaft und  dem Mittelstand verwandelt hat, wie Positionen, die vor wenigen Jahrzehnten als links galten, heute plötzlich als rechts gebrandmarkt werden – und welche Rolle die Konzentration der Nachrichtenagenturen und die staatliche Presseförderung dabei aus meiner Sicht spielen. </p>
<p>Ich habe mich mit dem Krieg als Geschäftsmodell auseinandergesetzt, mit einer PEST-Analyse seiner politischen, wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und technologischen Voraussetzungen, und ich habe die Klimapolitik am Beispiel der Wiener Klimagesetz-Initiative und internationaler Städteinitiativen wie C40 und 15-Minutenstädte wie Oxford kritisch beleuchtet. </p>
<p>Gegen Ende dieses ersten Teils wollte ich es als ehemaliger Geschäftsführer von fünf mittelständischen Unternehmen nicht bei der Analyse belassen: In 35 Maßnahmen versuche ich, aus meiner Kritik konkrete Vorschläge abzuleiten, wie unser Mittelstand und unsere Wirtschaft wieder auf die Überholspur kommen könnten.</p>
<p>Nach so vielen nüchternen, manchmal „grantigen“ Analysen habe ich gemerkt, dass mir die Sprache der Fakten und Zahlen allein nicht mehr genügte. </p>
<p>Wahrheiten - erzählt mit den Mitteln der Satire</p>
<p>Manche Wahrheiten lassen sich leichter erkennen –, wenn man sie mit den Mitteln der Satire erzählt. So entstand zunächst die kurze Science-Fiction-Miniatur über den Planeten Hypokriton, auf dem eine herrschende Kaste von „Glasperlenspielern“ ihre Untertanen mit Geld aus dem Nichts, mit künstlicher Intelligenz und mit Kriegen als Geschäftsmodell beherrscht – bis eine unerwartete „Lachkrankheit“ die Bevölkerung von der Heuchelei ihrer Herrscher befreit. Aus dieser kurzen Erzählung ist ein ganzer satirischer Wirtschaftsroman geworden: „Wettbewerb ist was für Verlierer“. Ich erzähle darin von der Journalistin Rapota, die einem Wasserdeal zwischen einem übermächtigen „Stakeholder-Konzern“ und einem willfährigen Bürgermeister auf die Spur kommt, von dem Konzernchef Ludius und seinem Ritual des „Pfitschigogerl“ mit einundzwanzig Cent, von der Ideologie des „Virtualismus“ der Leerverkäufer, die die Realwirtschaft für minderwertig erklärt – und von zwei Münzen, die unter einer Supermarktkasse gefangen sind und einander die Geschichte dieser Welt erzählen. Am Ende dieser Reise, auf dem Planeten Indebitamento, kehrt jenes Motiv zurück, mit dem schon die kurze Erzählung über Hypokriton endete: das befreiende, ansteckende Lachen über die hohlen Phrasen der Mächtigen, das eine Gesellschaft aus der Erstarrung löst und sie in konstruktiver Kooperation zueinanderfinden lässt. Ich habe diesen zweiten Teil bewusst als Gegenstück zum ersten geschrieben.</p>
<p>Wo die Essays argumentieren, lässt die Satire lachen. Beide Teile eint jedoch dieselbe Überzeugung, die dieses ganze Buch trägt: dass Wettbewerb, Eigentum und Selbstbestimmung keine Auslaufmodelle sind, sondern die Grundlage eines freien, selbstbestimmtes und würdevollen Lebens – und dass es sich lohnt, sie zu verteidigen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mittelstandsblog.blog/wettbewerb-ist-was-fuer-verlierer/">Wettbewerb ist was für Verlierer: Korporatismus vs. Mittelstand</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mittelstandsblog.blog">Der Blog für den Mittelstand von Walter Schönthaler</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h6 id="h-alpenrepublik-am-gangelband-besteht-aus-2-teilen" class="wp-block-heading">&#8222;Alpenrepublik am Gängelband&#8220; besteht aus 2 Teilen:</h6>



<p class="wp-block-paragraph" id="h-alpenrepublik-am-gangelband-beseht-aus-2-teilen-wettbewerb-ist-was-fur-verlierer-ist-der-teil-ii-meines-neuen-buches"><strong>Teil I enthält 25 Essays zur Zeitenwende, Korporatismus und Technokratie. Teil II ist der satirische Wirtschaftsroman &#8222;<em>Wettbewerb ist was für Verlierer </em>&#8220; </strong></p>



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</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Mein neues, aktuelles Buch &#8222;<em>Alpenrepublik am Gängelband? &#8211; Texte zur Zeitenwende, Korporatismus und Technokratie&#8220; </em>, 318 Seiten, ist eine Einladung zu Ihrer eigenständigen Beurteilung. Mit Analysen, Fragen und Lösungsvorschlägen, mit denen wir uns &#8211; nicht erst seit der planwirtschaftlich-autoritären Implementierung Corona/mRNA-Geschäftsmodells vor sechs Jahren &#8211; mit zunehmender Geschwindigkeit und Intensität beschäftigen müssen. Denn die digitalen Geschäfts- und Kontroll-Modelle zur Umformung unseres freiheitlich-demokratischen Rechtsstaates in Richtung eines technokratischem Totalitarismus mit Milliardärs-Planwirtschaft, Public-Private Partnerships unter Ausschaltung des Wettbewerbs, mit wachsendem Korporatismus und der Zurückdrängung der Regierungen von Nationalstaaten durch supranationale, nichtgewählte, nichtlegitimierte Mitregierende sogenannter &#8222;Nicht-Regierungsorganisationen&#8220; (siehe Buch-Cover) beschleunigt sich durch den Einsatz des unablässig selbstlernenden Werkzeug der Digitalisierung und der Künstlichen Intelligenz. Diese Transformation durch KI, &#8222;die vierte industrielle Revolution&#8220;, wie es das Weltwirtschaftsforum nennt, wirft für selbstdenkende Individuen immer mehr unbeantwortete Fragen auf. Diese fundamentalen Fragen für Freiheit  und Rechtsstaat stehen wie die sprichwörtlichen <strong><em>Elefanten im Raum</em></strong>, um von Politik und Leitmedien konsequent ignoriert zu werden.</p>



<pre class="wp-block-preformatted">- Wer regiert unser Land? <br>- Warum ist das Fiat-Geldsystem ein Herrschaftssystem? <br>- Wer hat die Macht, weltweit Pandemien auszurufen? <br>- Wie definiert das Weltwirtschaftsforum ihre Mission? <br>- Wer residiert im Turm von Basel und hat eine eigene Polizei? <br>- Wer profitiert vom Krieg? <br>- Wozu brauchen wir Zentralbanken? <br>- Was darf uns die Künstliche Intelligenz (KI) über Krieg nicht sagen? <br>- Hat die KI eigentlich auch Humor? <br>- Auf welche Weise schädigen politische Unternehmen den Mittelstand? <br>- Wen interessiert es, wofür Sie ihr Geld ausgeben? <br>- Was sind PPP-Systeme der Stakeholder-Ökonomie? <br>- Wie kann Österreichs Wirtschaft wieder auf die Überholspur gebracht werden? &nbsp;<br>- Wieso bekämpft die Politik die <em>Austrians</em> (Menger, Mises, Hayek)? <br>- Warum bezeichnete Joseph Schumpeter das Budget als Schicksalsbuch der Nation? <br>- Was ist ein Vertrauenspraktiker? <br>- Warum verwechseln viele Journalisten links und rechts? <br>- Wie will Wiens Stadtregierung auf 414,8 km² das Klima gesetzlich regulieren? <br>- Bei welcher Staatsquote beginnt der Sozialismus? <br>- Wie funktioniert das Erzherzogspiel der Wiener Kaffeehausliteraten heute? <br>- Warum haben Sie das Recht, in Ruhe gelassen zu werden?<br>- ....<br>- .... </pre>



<h5 id="h-analysen-fragen-und-losungsvorschlage" class="wp-block-heading">Analysen, Fragen und Lösungsvorschläge</h5>



<p class="wp-block-paragraph" id="h-das-buch-sucht-antworten-auf-diese-und-weitere-fragen-in-zwei-gegensatzlichen-teilen">Das Buch sucht Antworten auf diese und viele weitere Fragen in zwei gegensätzlichen Teilen:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Der erste Teil </strong>umfasst die Analyse und Vorschläge zur Problemlösung, er analysiert Souveränität versus Zentralismus, Korporatismus und öffentlich-private Partnerschaften, die Corona-Jahre und ihre wirtschaftlichen Folgen, Fiat Geld, Zentralbanken, digitale ID und den digitalen Euro. Es thematisiert die Leitmedien, Framing, Astroturfing und den Kampf um Deutungshoheit. Es entblößt Krieg und Klimapolitik als Geschäftsmodelle. Und präsentiert Lösungen, insbesondere einen Katalog von 35 Maßnahmen,<strong> </strong>um die klein- und mittelständisch strukturierte, europäische Wirtschaft vom Pannenstreifen wieder auf die Überholspur zu bringen. &nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber manche Wahrheiten lassen sich leichter ertragen und erkennen, wenn man sie mit den Mitteln der Satire erzählt. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>So entstand im zweiten Teil des Buches</strong> zunächst die kurze Science-Fiction-Miniatur über den Planeten Hypokriton, auf dem eine herrschende Kaste von „Glasperlenspielern“ ihre Untertanen mit Geld aus dem Nichts, mit künstlicher Intelligenz und mit Kriegen als Geschäftsmodell beherrscht – bis eine unerwartete „Lachkrankheit“ die Bevölkerung von der Heuchelei ihrer Herrscher befreit. Aus dieser kurzen Erzählung ist <strong>im zweiten Teil des Buches </strong>ein satirischer Wirtschaftsroman geworden: „Wettbewerb ist was für Verlierer“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In &#8222;<strong><em>Alpenrepublik am Gängelband&#8220;</em></strong> beschreibe eine Hierarchie der politischen Willensbildung, in der Zentralbanken, internationale Thinktanks, NGOs und supranationale Organisationen weit vor den Regierungen der Nationalstaaten und erst recht vor den Wählerinnen und Wählern rangieren. Ich zeige, wie sich dieses Bild an der österreichischen Neutralität, am Staatsvertrag von 1955 und am Verfassungsgelöbnis unserer obersten Staatsorgane festmachen lässt – Themen, die mir, dem Sohn eines Landes, das seine Souveränität stets als kostbares Gut verstanden hat, besonders am Herzen liegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich habe mich eingehend mit dem befasst, was ich Korporatismus nenne: die Ausschaltung des Wettbewerbs durch das Zusammenwachsen von Staat, NGOs und &#8222;Strategischen Partnerkonzernen&#8220; des WEF über Lobbyismus und öffentlich-private Partnerschaften nach der ökosozialistischen Stakeholder-Ideologie.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Anhand von Zitaten, die ich bewusst im Original stehen lasse, zeichne ich nach, wie der Wettbewerb und der realwirtschaftliche Mittelstand, die ich für das Herzstück einer innovativen, leistungsorientierten Marktwirtschaft halte, durch planwirtschaftliche Monopole von öffentlich-privaten &#8222;Partnerschaften&#8220;, der Mission des World Economic Forums, zwischen politischen Unternehmen, NGOs und Staaten ruiniert wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Jahre der Corona-Maßnahmen habe ich als Wirtschaftsbeobachter und als Lehrender an mehreren Hochschulen hautnah miterlebt. Deshalb war es mir wichtig, die wirtschaftliche Bilanz dieser Jahre nüchtern zu dokumentieren: die Insolvenzzahlen, die Umsatzeinbußen der kleinen und mittleren Unternehmen, im Kontrast zu den Gewinnen der großen Plattformkonzerne, die mit Fiat-Geld  und staatlichen Kooperationen angeschoben wurden. Ich schreibe auch über das Geld selbst – über seine Geschichte als Herrschafts- und Kontrollinstrument, über die historische Rolle der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich während des NS-Faschismus und über die Gefahren für unser wichtigstes Gut, die Freiheit, die ich in einem digitalen, individuell programmierbaren Zentralbankgeld, kombiniert mit einem CO2-basierten Sozialkreditsystem und schrittweiser Abschaffung des Bargelds sehe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiteres Anliegen war mir die Kritik an dem, was ich als <strong>Verschiebung des politischen Framings </strong>begreife: Ich beschreibe, wie sich die klassische Links-Rechts-Achse für mich in einen <strong>Konflikt zwischen der Milliardärs-Planwirtschaft und dem Mittelstand </strong>verwandelt hat, wie Positionen, die vor wenigen Jahrzehnten als konservativ galten, heute plötzlich als rechts oder rechtsextrem (was immer darunter zu verstehen ist) gebrandmarkt werden – und welche Rolle das Oligopol von 4 westlichen Nachrichtenagenturen und die staatliche Presseförderung dabei aus meiner Sicht spielen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich habe mich mit dem <strong>Krieg als Geschäftsmodell</strong> auseinandergesetzt, mit einer PEST-Analyse seiner politischen, wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und technologischen Voraussetzungen, und ich habe die Klimapolitik am Beispiel der Wiener Klimagesetz-Initiative und internationaler Städteinitiativen wie C40 und 15-Minutenstädte wie Oxford kritisch beleuchtet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Gegen Ende dieses ersten Teils wollte ich es als ehemaliger Geschäftsführer von fünf mittelständischen Unternehmen nicht bei der Analyse belassen: <strong>In 35 Maßnahmen versuche ich, aus meiner Kritik konkrete Vorschläge abzuleiten, wie unser Mittelstand und unsere Wirtschaft wieder auf die Überholspur kommen könnten.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach so vielen nüchternen, manchmal „grantigen“ Analysen habe ich gemerkt, dass mir die Sprache der Fakten und Zahlen allein nicht mehr genügte. </p>



<h5 id="h-wahrheiten-erzahlt-mit-den-mitteln-der-satire" class="wp-block-heading"><strong>Wahrheiten &#8211; erzählt mit den Mitteln der Satire</strong></h5>



<p class="wp-block-paragraph">Manche Wahrheiten lassen sich leichter erkennen –, wenn man sie mit den Mitteln der Satire erzählt. So entstand zunächst die kurze Science-Fiction-Miniatur über den Planeten Hypokriton, auf dem eine herrschende Kaste von „Glasperlenspielern“ ihre Untertanen mit Geld aus dem Nichts, mit künstlicher Intelligenz und mit Kriegen als Geschäftsmodell beherrscht – bis eine unerwartete „Lachkrankheit“ die Bevölkerung von der Heuchelei ihrer Herrscher befreit.</p>



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<p class="wp-block-paragraph">Aus dieser kurzen Erzählung ist ein ganzer satirischer Wirtschaftsroman geworden: „<strong>Wettbewerb ist was für Verlierer“</strong>. Ich erzähle darin von der Journalistin Rapota, die einem Wasserdeal zwischen einem übermächtigen „Stakeholder-Konzern“ und einem willfährigen Bürgermeister auf die Spur kommt, von dem Konzernchef Ludius und seinem Ritual des „Pfitschigogerl“ mit einundzwanzig Cent, von der Ideologie des „Virtualismus“ der Leerverkäufer, die die Realwirtschaft für minderwertig erklärt – und von zwei Münzen, die unter einer Supermarktkasse gefangen sind und einander die Geschichte dieser Welt erzählen. Am Ende dieser Reise, auf dem Planeten Indebitamento, kehrt jenes Motiv zurück, mit dem schon die kurze Erzählung über Hypokriton endete: das befreiende, ansteckende Lachen über die hohlen Phrasen der Mächtigen, das eine Gesellschaft aus der Erstarrung löst und sie in konstruktiver Kooperation zueinanderfinden lässt. Ich habe diesen zweiten Teil bewusst als Gegenstück zum ersten geschrieben.</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
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<p class="wp-block-paragraph">Wo die Essays argumentieren, lässt die Satire lachen. Beide Teile eint jedoch dieselbe Überzeugung, die dieses ganze Buch trägt: dass Wettbewerb, Eigentum und Selbstbestimmung keine Auslaufmodelle sind, sondern die Grundlage eines freien, selbstbestimmtes und würdevollen Lebens – und dass es sich lohnt, sie zu verteidigen.</p>
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<div class="wp-block-media-text has-media-on-the-right is-stacked-on-mobile"><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph"><strong>I</strong>ch habe diese Texte nicht geschrieben, um meine Sicht der Dinge als die einzig richtige aufzudrängen. Ich habe sie geschrieben, weil ich glaube, dass es sich lohnt, hinter die offiziellen Erzählungen zu blicken, Ihren eigenen Wahrnehmungen zu vertrauen – und dabei, wo es irgend geht, den Humor nicht zu verlieren. Schwarzweiß-KI-Bild: Shutterstock 2814006543, Cover-Screenshot von <a href="https://amazon.de">https://amazon.de</a></p>
</div><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="810" src="https://www.mittelstandsblog.blog/wp-content/uploads/2026/07/Screenshot_20260730_190835-1-1024x810.jpg" alt="" class="wp-image-7387 size-full"/></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.mittelstandsblog.blog/wettbewerb-ist-was-fuer-verlierer/">Wettbewerb ist was für Verlierer: Korporatismus vs. Mittelstand</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mittelstandsblog.blog">Der Blog für den Mittelstand von Walter Schönthaler</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Am 12. Juni 1994 habe ich falsch entschieden</title>
		<link>https://www.mittelstandsblog.blog/am-12-juni-1994-habe-ich-falsch-entschieden/</link>
					<comments>https://www.mittelstandsblog.blog/am-12-juni-1994-habe-ich-falsch-entschieden/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Walter Schönthaler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Jul 2026 10:59:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Freiheit & Rechtsstaat]]></category>
		<category><![CDATA[Krieg & Hybrider Krieg]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft & Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Korporatismus]]></category>
		<category><![CDATA[Neutralität]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Public-Private-Partnership]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.mittelstandsblog.blog/?p=7297</guid>

					<description><![CDATA[<p>Zwischen der offiziellen Version der politischen Willensbildung und der tatsächlichen Willensbildung in der Alpenrepublik klafft ein Loch, das immer größer wird.</p>
<p>Dies ist besonders daran festzustellen, dass der Anteil der Gesetze, die auf Vorgaben der EU zurückzuführen sind und von österreichischen Nationalrat "nach-beschlossen" wurden, ständig steigt.</p>
<p>Im Februar 2026 wurde in der Politischen Vierteljahresschrift, welche vom Springer Konzern herausgegeben wird, eine Arbeit publiziert, die untersucht hat, wie hoch der Anteil der EU-Vorgaben auf die nationale Gesetzgebung in Deutschland ist und wie er sich während der vergangenen Jahre entwickelt hat.</p>
<p>Die EU diktiert politische Willensbildung , während nationale Parlamente an Bedeutung verlieren.</p>
<p> In der wissenschaftlichen Arbeit wird nachgewiesen, dass der Anteil an nationalen Gesetzeserlassen, die auf Beschlüsse der Europäischen Union zurückgehen, stetig zugenommen hat. Die steilsten Anstiege der EU-Vorgabe auf die nationale Gesetzgebung der Mitgliedsstaaten der EU sind in der Wirtschaftspolitik und der Verkehrspolitik zu verzeichnen. Die Studie kommt zu folgendem Schluss: </p>
<p>"Die Befunde haben weitreichende Konsequenzen für mitgliedstaatliche Regierungen und Parlamente, weil immer mehr Rechtsakte der EU umzusetzen waren und anzuwenden sind, wodurch sich Gestaltungsspielräume in der nationalen Politik verringert haben."</p>
<p>Das Ergebnis der Studie in der politischen Vierteljahresschrift ist bedeutsam, aber für politisch Interessierts schon lange keine Überraschung mehr. Schon Anfang 2007 behauptete der ehemalige deutsche Bundespräsident Roman Herzog, dass in Deutschland der Großteil der Gesetze durch die EU bestimmt werden. Die Verschiebung der Gesetzesinitiativen von nationalen Parlamenten zu den EU-Kommissaren war klare Absicht: 1988, vor 38 Jahren, sagte der damalige Präsident der EU-Kommission, Jacques Delors: „In zehn Jahren werden 80 Prozent der Wirtschafts-Gesetzgebung, und vielleicht auch der Steuer- und Sozialfragen, von der Europäischen Gemeinschaft geregelt werden.<br />
Im Nanny-Staat Österreich hingegen erklärt man jungen Leuten, das es die österreichischen Parteien sind, die sie wählen können, um die politischen Willensbildung in ihrem Land  selbst zu beeinflussen.</p>
<p>Die offizielle Version liest sich so: Das „Politik-Lexikon für junge Leute“ im Auftrag des österreichischen Bildungs-Ministeriums beschreibt den offiziellen Prozess der politischen Willensbildung in Österreich: </p>
<p>"Wählerinnen und Wählern muss nähergebracht werden, warum sie sich für die eine oder andere Partei entscheiden sollen. Deshalb versuchen politische Parteien, ihre Ziele darzulegen und um Stimmen bei der nächsten Wahl zu werben. Alle haben dann die Möglichkeit, aus den unterschiedlichen Angeboten zu wählen und jener Partei ihre Stimme zu geben, von der sie sich am ehesten vertreten fühlen." </p>
<p>Der „Wettbewerb der Parteien um die Stimmen der Wähler“ ist nur ein kleiner Teil der politischen Willensbildung, nicht nur in quantitativer, sondern auch in qualitativer Hinsicht. Auffallend ist die wachsende intellektuelle und moralische Kluft zwischen manchen politischen Repräsentanten und dem Durchschnitt der Bevölkerung.</p>
<p>Das Gelöbnis, welches der Bundespräsident, der Bundeskanzler und die Bundesminister beim Amtsantritt abgeben müssen, fordert unmissverständlich und ausschließlich die unbedingte Loyalität der Top-Exekutive zur Republik Österreich:<br />
In den wesentlichen Punkten können die Ziele der Union nur durch eine Einschränkung der Souveränität der 27 Nationalstaaten erreicht werden. Eine zunehmend totalitäre Lobby-Union wirkt den Zielen und Verfassungen souveräner, unabhängiger Nationalstaaten diametral entgegen. Die EU als „europäische Union“ und ihre Kommissare machen immer weniger ein Geheimnis daraus, dass sie keine souveränen Nationalstaaten wollen, die ihre zentralistischen Beschlüsse mit ihren Vetorechten blockieren können.</p>
<p>Auch die Mehrzahl der rund 29.000 Lobbyisten, die laut Lobbycontrol e.U. allein in Brüssel für Konzerne, NGOs und Interessenvertretungen tätig sind, arbeiten für Organisationen, die von weitgehend entmachteten Nationalstaaten träumen. Seit den „Europawahlen“ haben die Eurokraten es durchgesetzt, dass unser Europa, das 46 Staaten umfasst, im offiziellen Sprachgebrauch mit der EU (27 Staaten), einem Teil Europas, gleichgesetzt wird.</p>
<p>EU-Politiker und ihre Lobbyisten nutzen seit jeher Krisen und Notlagen, um die Kompetenzen der EU-Kommissare in Brüssel Schritt für Schritt auszuweiten.</p>
<p>„Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter - Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.“ (Jean-Claude Juncker, EU-Kommissionspräsident a.D.,)</p>
<p>Nach der Finanzkrise, der Pandemie, der Energiekrise und dem Ukraine-Krieg mangelt es nicht an „Rechtfertigungen“ für die voranschreitende Macht der EU-Administration. Demokratische, souveräne Nationalstaaten und eine zentralistische EU sind Gegensätze, die immer weniger in Einklang zu bringen sind.</p>
<p>Politische Unternehmen haben die Ideologie der Grünen operativ nutzbar, kontrollierbar und mit der CO2-Erzählung auch operativ messbar gemacht. Aus der diffusen, idealistischen Träumerei der Grünen haben die Profis aus der Milliardärs-Planwirtschaft ("Competition is for Losers!") eine operativ hochwirksame Ideologie gemacht. Mit dem "ausschließlich menschengemachten Klimawandel" und dem Green Washing-Ablasshandel der Klimazertifikate und CO2-Steuern haben sie das größte und profitabelste Geschäftsmodell, dass es je gab, erfunden und effizient und effektiv implementiert. Die Planwirtschaftler und Stakeholderisten haben es sogar geschafft, ihre früheren Kritiker über NGOs und finanzielle Zuwendungen und Public-Private-Partnerships nach dem Stakeholder-Modell des World Economic Forums in totale wirtschaftliche Abhängigkeit zu bringen. Seit der Niederschlagung der Occupy Wallstreet Bewegung, 2011, die eine Verringerung des Einflusses der marktbeherrschenden Monopolkonzerne auf politische Entscheidungen und Chancengleichheit für mittelständische Unternehmen forderten, scheint der Widerstand gebrochen und es stehen den ökosozialistischen Planwirtschaftlern alle Türen offen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mittelstandsblog.blog/am-12-juni-1994-habe-ich-falsch-entschieden/">Am 12. Juni 1994 habe ich falsch entschieden</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mittelstandsblog.blog">Der Blog für den Mittelstand von Walter Schönthaler</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<pre class="wp-block-preformatted">[Bild: Cover "Alpenrepublik am Gängelband?- Texte zur Zeitenwende, Korporatismus und Technokratie", Independently published, 07/2026, ISBN 9798187121533] </pre>



<p class="wp-block-paragraph">Am 12. Juni 1994 habe ich einen großen Fehler begangen: Ich habe bei der Volksabstimmung über den Beitritt Österreichs zur Europäischen Union mit JA gestimmt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das war ein Fehler, der auf einem Irrtum beruhte. Ich hatte den Beteuerungen (heute nennt man es &#8222;Narrative&#8220;) der politischen Verantwortlichen geglaubt. Ich glaubte tatsächlich, es ginge bei der EU um eine völkerverbindende Wirtschaftsvereinigung, die vor allem verhindern sollte, dass es in Europa jemals Krieg geben würde. Mittlerweile stellen sogar im neutralitätsgebundenen Österreich immer mehr Unternehmen von Marktwirtschaft auf Kriegswirtschaft um. Eine ganze Branche ist im Aufbruch, wie die Zeitschrift &#8222;Militär Aktuell&#8220; in Ihrer Ausgabe 2/26 berichtet. <a href="https://militaeraktuell.at/">https://militaeraktuell.at/</a> Ob Drohnenbau mittels 3D-Knopfdruck, Drohnenabwehr, Granatwerfer, Spezialmissionsflugzeuge, militärische Transportfahrzeuge, Kommunikationssystemen, Radartechnik oder Panzer: Österreichs Unternehmen spielen bei der Produktion dieser Konsumartikel international ganz vorne mit. </p>



<p class="wp-block-paragraph" id="h-osterreichische-politiker-haben-die-souveranitat-des-landes-langst-europaischen-sachzwangen-untergeordnet-statt-der-burger-regieren-die-eu-lobbyisten-grosser-konzerne-und-nichtgewahlte-ngos-mit">Souverän und immerwährend neutral wollte Österreich sein. Und die Führung des Landes sollte radikal dem Wohl der Bürger verpflichtet sein. Davon ist in den 20er-Jahren des 21. Jahrhunderts nicht mehr viel übrig. Man hat sich ganz der EU-Administration und ihrer friedens- und freiheitsfeindlichen Agenda verpflichtet und sich ebenso auf eine harte Frontstellung gegenüber der russischen Föderation eingelassen, einer der vier Signatarmächten unseres Friedensvertrags von 1955, die uns vom Faschismus befreit hatten. An der Mehrheit der Österreicherinnen und Österreicher, die einen Krieg nicht will, wird konsequent vorbeiregiert. Warum? Der Militäranalytiker  Franz-Stefan Gady und Autor des Buches &#8222;Überfall. Wenn der Krieg zu uns kommt&#8220; begründet seine Meinung, warum die &#8222;Neutralität uns im Ernstfall behindern würde&#8220; mit einer simplen Prognose:&#8220;<em> &#8230; weil Russland uns mit großer Wahrscheinlichkeit angreifen würde. Völlig ungeachtet dessen, ob wir uns als neutral deklarieren.&#8220; </em>(Militär Aktuell &#8211; das österreichische Militärmagazin,  2/26, Seite 18)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kräfte, denen die österreichische Führungsschicht derzeit verpflichtet ist, ist anscheinend nicht unser Friedensvertrag (Staatsvertrag von 1955), sondern es sind offensichtlich ganz andere: Die Europäische Zentralbank<strong>,</strong> die das Land mit immer mehr ungedecktem Fiat-Geld inflationiert (aufbläst und damit entwertet) und in Österreich eine Rekord-Teuerung auslöste. Die EU-Administration und nicht legitimierte Lobbyorganisationen, wie die WHO oder die NATO, die im Hintergrund mitregieren, sich in propagandistischem Euphemismus als &#8222;Nicht-Regierungsorganisationen (NGOs)&#8220; bezeichnen lassen. Sie regieren ungeachtet ihrer mangelnden demokratischen Legitimation ohne irgendeine Pflicht zur Rechtfertigung. Sie nutzen öffentlich-private Partnerschaften (Public-Private Partnerships) mit der EU und den nationalen Regierungen. Klar: diese NGOs müssen sich ja gegenüber den Regierten nicht rechtfertigen. Warum? Die hat ja eh niemand gewählt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Folge: Zwischen der offiziellen Version der politischen Willensbildung und der tatsächlichen Willensbildung in der Alpenrepublik klafft eine Spaltung, die immer größer wird.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Dies ist besonders daran festzustellen, dass der Anteil der Gesetze, die auf Vorgaben der EU zurückzuführen sind und von österreichischen Nationalrat <em>&#8222;nach-beschlossen&#8220;</em> wurden, ständig steigt.</p>



<p class="wp-block-paragraph" id="h-">Im Februar 2026 wurde in der Politischen Vierteljahresschrift, welche vom Springer Konzern herausgegeben wird, eine Arbeit publiziert, die untersucht hat, wie hoch der Anteil der EU-Vorgaben auf die nationale Gesetzgebung in Deutschland ist und wie er sich während der vergangenen Jahre entwickelt hat.</p>



<h5 id="h-das-diktat-der-eu-nationale-parlamente-verlieren-an-bedeutung" class="wp-block-heading">Das Diktat der EU &#8211; nationale Parlamente verlieren an Bedeutung</h5>



<p class="wp-block-paragraph">Das Ergebnis der Analyse ist eindeutig: In der wissenschaftlichen Arbeit wird nachgewiesen, dass der Anteil an nationalen Gesetzeserlassen, die auf Beschlüsse der Europäischen Union zurückgehen, stetig zugenommen hat. Die steilsten Anstiege der EU-Vorgabe auf die nationale Gesetzgebung der Mitgliedsstaaten der EU sind in der <strong>Wirtschaftspolitik </strong>und der Verkehrspolitik zu verzeichnen. Die Studie kommt zu folgendem Schluss:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><em>&#8222;Die Befunde haben weitreichende Konsequenzen für mitgliedstaatliche Regierungen und Parlamente, weil immer mehr Rechtsakte der EU umzusetzen waren und anzuwenden sind, wodurch sich Gestaltungsspielräume in der nationalen Politik verringert haben.&#8220;</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://link.springer.com/article/10.1007/s11615-026-00647-9">Europäisierung der Bundesgesetzgebung auf dem Prüfstand: Die Umsetzung von EU-Recht nach Politikbereichen | Politische Vierteljahresschrift | Springer Nature Link</a></p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph" id="h-haben-80-der-gesetze-in-deutschland-und-osterreich-ihren-ursprung-in-der-eu">Damit ist evident: Die absolute Mehrheit der Gesetze in Deutschland und Österreich &#8211; es gibt Schätzungen von 80 Prozent und mehr &#8211;  je nach Bereich &#8211; haben ihren Ursprung in der EU und müssen in den nationalen Parlamenten nachvollzogen werden. Dadurch schrumpfen die Gestaltungsmöglichkeiten der nationalen Politik in den europäischen Mitgliedsstaaten kontinuierlich.  Das Ergebnis der im Februar 2026 veröffentlichten Studie in der politischen Vierteljahresschrift ist bedeutsam, aber für politisch Interessierte schon lange keine Überraschung mehr. Schon Anfang 2007 behauptete der ehemalige deutsche Bundespräsident Roman Herzog, dass in Deutschland der Großteil der Gesetze durch die EU bestimmt werden. Die Verschiebung der Gesetzesinitiativen von nationalen Parlamenten zu den EU-Kommissaren war klare Absicht: 1988, vor 38 Jahren, sagte der damalige Präsident der EU-Kommission, Jacques Delors: „<em>In zehn Jahren werden 80 Prozent der Wirtschafts-Gesetzgebung, und vielleicht auch der Steuer- und Sozialfragen, von der Europäischen Gemeinschaft geregelt werden. </em><a href="https://www.welt.de/wams_print/article103166277/wozu-brauchen-wir-die-eu-herr-herzog.html">https://www.welt.de/wams_print/article103166277/wozu-brauchen-wir-die-eu-herr-herzog.html</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Nanny-Staat Österreich hingegen erklärt man jungen Leuten, dass es die österreichischen Parteien sind, die sie wählen können, um die politischen Willensbildung in ihrem Land selbst zu beeinflussen. Die offizielle Version liest sich so: Das „Politik-Lexikon für junge Leute“ im Auftrag des österreichischen Bildungs-Ministeriums beschreibt den <strong>offiziellen Prozess </strong>der politischen Willensbildung in Österreich folgendermaßen:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">&#8222;<em>Wählerinnen und Wählern muss nähergebracht werden, warum sie sich für die eine oder andere Partei entscheiden sollen. Deshalb versuchen politische Parteien, ihre Ziele darzulegen und um Stimmen bei der nächsten&nbsp;Wahl zu werben. Alle haben dann die Möglichkeit, aus den unterschiedlichen Angeboten zu wählen und jener Partei ihre Stimme zu geben, von der sie sich am ehesten vertreten fühlen.</em>&#8220; <a href="https://m.politik-lexikon.at/politische-willensbildung/">Politiklexikon für junge Leute</a> </p>
</blockquote>



<h5 id="h-wer-regiert-unser-land" class="wp-block-heading">Wer regiert unser Land?</h5>



<p class="wp-block-paragraph">Der „Wettbewerb der Parteien um die Stimmen der Wähler“ ist nur ein kleiner Teil der politischen Willensbildung, nicht nur in quantitativer, sondern auch in qualitativer Hinsicht. Auffallend ist die wachsende intellektuelle und moralische Kluft zwischen manchen politischen Repräsentanten und dem Durchschnitt der Bevölkerung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das&nbsp;Gelöbnis, welches der Bundespräsident, der Bundeskanzler und die Bundesminister beim Amtsantritt abgeben müssen, fordert unmissverständlich und ausschließlich die unbedingte Loyalität der Top-Exekutive zur Republik Österreich: <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Angelobung">https://de.wikipedia.org/wiki/Angelobung</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Nun ist Österreich jedoch seit 1.1.1995 auch <strong>Mitglied der Europäischen Union</strong>; fast zwei Drittel der Österreicher hatten für den Beitritt gestimmt &#8230; &#8211; Leider auch ich. Wenn es in der heutigen Zeit, die zunehmend zu einem technokratischen Totalitarismus tendiert, noch eine Volksabstimmung über die Mitgliedschaft Österreichs bei der EU gäbe, würde ich heute dagegen stimmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>In den wesentlichen Punkten können die Ziele der Union nur durch eine Einschränkung der Souveränität der 27 Nationalstaaten erreicht werden.</strong> Eine zunehmend totalitäre Lobby-Union wirkt den Zielen und Verfassungen souveräner, unabhängiger Nationalstaaten diametral entgegen. Die EU als „europäische Union“ und ihre Kommissare machen immer weniger ein Geheimnis daraus, dass sie keine souveränen Nationalstaaten wollen, die ihre zentralistischen Beschlüsse mit ihren Vetorechten blockieren können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die Mehrzahl der rund 29.000 Lobbyisten, die laut Lobbycontrol e.U. allein in Brüssel für politische Unternehmen, NGOs und Interessenvertretungen tätig sind, arbeiten für Organisationen, die von weitgehend entmachteten Nationalstaaten träumen. Seit den „Europawahlen“ haben die Eurokraten es durchgesetzt, dass <strong>u</strong>nser Europa, das 46 Staaten umfasst, im offiziellen Sprachgebrauch mit der EU (27 Staaten), einem Teil Europas, gleichgesetzt wird. EU-Politiker und ihre Lobbyisten nutzen seit jeher Krisen und Notlagen, um die Kompetenzen der EU-Kommissare in Brüssel Schritt für Schritt auszuweiten.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><em>„Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter &#8211; Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.“</em>&nbsp;(Jean-Claude Juncker, EU-Kommissionspräsident a.D., Die Brüsseler Republik,&nbsp;<em>Der Spiegel</em>, 27. Dezember 1999)</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Nach der Finanzkrise, der Pandemie, der Energiekrise und dem Ukraine-Krieg mangelt es nicht an „Rechtfertigungen“ für die voranschreitende Macht der EU-Administration. Demokratische, souveräne Nationalstaaten und eine zentralistische EU sind Gegensätze, die immer weniger in Einklang zu bringen sind. <strong>Warum gibt es über ein so wichtiges Thema wie der österreichischen Neutralität und dem Friedensvertrag im Verfassungsrang keine Volksabstimmung? </strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber wir wissen jetzt: Theorie und Praxis sind in der Politik nur entfernte Verwandte und für manche Politiker ist Papier geduldiger als für andere. Vor allem, wenn es um politische Willensbildung geht. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Fakt ist: Der Großteil der Rechtsvorschriften in Österreich ist bereits direkt oder indirekt auf Rechtsakte der EU zurückzuführen. Gesetze, Verordnungen und Richtlinien, die vom EU-Parlament beschlossen wurden. Formal&nbsp;<a href="https://www.parlament.gv.at/eu-internationales/europaeische-union/rechtsgrundlagen/die-gesetzgebung-in-der-eu">beschlossen</a>&nbsp;auf Vorschlag der EU-Kommission durch ein EU-Parlament, welches das <strong>wichtigste Recht eines Parlaments nicht besitzt</strong>, nämlich, das Recht, Gesetze zu initiieren:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><em>„Die Gesetzgebung erfolgt auf europäischer Ebene anders als in den EU-Mitgliedstaaten, da das Europäische Parlament kein Recht auf Gesetzesinitiativen hat. Dieses Recht kommt grundsätzlich nur der EU-Kommission zu. Sie schlägt neue Rechtsvorschriften vor, die in den sachlich zuständigen Generaldirektionen ausgearbeitet werden.“</em></p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Die Regierungen der 27 Staaten arbeiten als Umsetzer von EU-Richtlinien, Verordnungen und Gesetzen, die von der EU-Regierung unter Mitwirkung von Lobbyisten übergeordneter Organisationen erstellt wurden.</p>



<h5 id="h-die-goldene-regel-wer-das-gold-hat-macht-die-regeln" class="wp-block-heading">Die goldene Regel: &#8222;Wer das Gold hat, macht die Regeln&#8220;</h5>



<p class="wp-block-paragraph" id="h-die-goldene-regel-der-politik-lautet-wer-das-gold-hat-macht-die-regeln-politik-und-wirtschaft-galten-jahrzehntelang-als-zwei-getrennte-gebiete-damit-ist-es-jetzt-vorbei">Politik und Wirtschaft galten jahrzehntelang als zwei getrennte Gebiete. Politiker machen Gesetze. Unternehmen produzieren Produkte und Dienstleistungen und machen Gewinne. So wurde es jahrzehntelang in den Schulen und Universitäten gelehrt. Aber das stimmt schon lange nicht mehr: Politische Unternehmen und Nicht-Regierungsorganisationen machen heute nicht nur Gewinne, sie mischen auch in der politischen Willensbildung immer mehr mit, indem sie mit Regierungen paktieren, um den Wettbewerb auszuschalten. Benjamin Mudlack, der Autor des Buches &#8222;Neues Geld für eine freie Welt&#8220; hat für die Spezies der politischen Unternehmen den Begriff <em>&#8222;Milliardärs-Planwirtschaftler&#8220;</em> definiert.</p>



<h5 id="h-politische-unternehmen-machen-gesetze" class="wp-block-heading">Politische unternehmen machen Gesetze? </h5>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt eine wachsende Bewegung, die Regierungen, Milliardärs-Planwirtschaftler und NGOs zusammenbringt: Öffentlich-Private-Partnerschaften, die Mission des&nbsp;<a href="https://www.weforum.org/about/world-economic-forum/">World Economic Forums (WEF)</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese PPP (Public-Private-Partnerships) sind streng vertraulich. Und es wird immer schwieriger, zu unterscheiden, wo der private Sektor aufhört und wo die Regierung beginnt. Wer regiert unser Land? Transparenz? Die SMS zwischen der Kommissionspräsidentin und dem CEO von Pfizer? Die Knebelungsverträge für die mRNA-Impfungen, die aus Steuergeldern bezahlt wurden?&gt;&gt;Streng vertraulich. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die „Private-Partners“ der Regierungen, circa 100 „Strategische Partner“ des WEF, sind zu Vollstreckungsermächtigten der Regierungen geworden und spielen sich immer mehr als Vertreter der Moral auf.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Warum wohl? Vielleicht liegt es auch daran: Monopolkonzerne und NGOs in Kooperation mit Regierungen können tun, was Regierungen nach der Verfassung und den Grund- und Menschenrechten nicht tun dürfen. Klaus Schwab, bis vor kurzem Chef des Weltwirtschaftsforums,&nbsp;<a href="https://www.youtube.com/watch?v=cZo7X5YGJHg">brachte</a>&nbsp;es schon 2022 auf den Punkt:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><em>„Lassen Sie es uns klarstellen: Die Zukunft passiert nicht einfach. Die Zukunft wird von uns gestaltet. Durch eine mächtige Gemeinschaft wie Sie hier in diesem Raum. Wir haben die Mittel dazu.“</em></p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Und auch Larry Fink, der neue Chef des WEF und CEO der weltgrößten Vermögensverwaltung BlackRock Inc., hat&nbsp;<a href="https://www.foxbusiness.com/politics/blackrock-ceo-slammed-force-behaviors-dei-initiatives">angekündigt</a>, das Verhalten von Konzern-Vorständen, an denen sein 10.000 Milliarden schwerer Konzern beteiligt ist, zu erzwingen:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><em>„You have to force behavior. And [we], BlackRock, we are forcing behaviors.”</em></p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">BlackRock und Vanguard sind die größten Vermögensverwaltungen der Welt, sie sind an fast allen großen S&amp;P-Konzernen beteiligt und ihre verwalteten Vermögenswerte (Assets Under Management) betragen zusammen 20,4 Billionen Dollar, was etwa dem Bruttonationalprodukt der Vereinigten Staaten&nbsp;<a href="https://www.swfinstitute.org/fund-manager-rankings/asset-manager">entspricht</a>.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Wer die Finanzmärkte unter Kontrolle hat, kann den Zugang zu Kapital und den Finanzmärkten steuern, auf die Vorstände Druck ausüben und so große Konzerne steuern.</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">In einer freien Marktwirtschaft mit Wettbewerb wären Unternehmen gezwungen, herauszufinden, wie sie ihren Mitmenschen dienen können, indem sie Produkte oder Dienstleistungen herstellen, die wettbewerbsfähig sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Korporatismus, eine unheilige Allianz zwischen Regierungen und politischen Unternehmen, erweitert den Zweck der Unternehmen auf politische Ziele. In der Konsequenz haben wir im Korporatismus statt mehreren Machtzentren, die Regierungen und die Konzerne, die sich gegenseitig in Schach halten, nur mehr ein einziges Machtzentrum, eine Kooperation von Staaten und Milliardärsplanwirtschaftlern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Resultat ist ein PPP-Monster, das alles darf, was es kann, auch unter Missachtung von Verfassung und Gesetzen. Wie war das möglich?</p>



<h5 id="h-politische-unternehmen-haben-die-ideologie-der-grunen-gekapert" class="wp-block-heading">Politische Unternehmen haben die Ideologie der Grünen gekapert.</h5>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Finanzindustrie, Großbanken, Leerverkäufer und Hedgefunds wurden Jahrzehnte hindurch von den Grünen heftig kritisiert. Vor etwa zwei Jahrzehnten haben die Milliardärs-Planwirtschaftler jedoch ihre Strategie um 180 Grad umgedreht: <strong>Sie haben die Ideologie der Grünen übernommen, um sie selbst zu nutzen.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nach dem Motto &#8222;If you can´t beat them &#8211; use them!&#8220; </strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Politische Unternehmen haben die Ideologie der Grünen operativ nutzbar, kontrollierbar und mit der CO2-Erzählung auch operativ messbar gemacht. Aus der diffusen, idealistischen Träumerei der achtundsechziger Grünen haben die Profis aus der Milliardärs-Planwirtschaft (&#8222;Competition is for Losers!&#8220;) eine operativ hochwirksame Ideologie gemacht. Mit dem <em>&#8222;ausschließlich menschengemachten Klimawandel&#8220;</em> und dem Green Washing-Ablasshandel der Klimazertifikate und CO2-Steuern haben sie das größte und profitabelste Geschäftsmodell, dass es je gab, erfunden und effizient und effektiv implementiert. Die Planwirtschaftler und Stakeholderisten haben es sogar geschafft, ihre früheren Kritiker über NGOs und finanzielle Zuwendungen und Public-Private-Partnerships nach dem Stakeholder-Modell des World Economic Forums in totale wirtschaftliche Abhängigkeit zu bringen. Seit der Niederschlagung der Occupy Wallstreet Bewegung, 2011, die eine Verringerung des Einflusses der marktbeherrschenden Monopolkonzerne auf politische Entscheidungen und Chancengleichheit für mittelständische Unternehmen forderten, scheint der Widerstand gebrochen und es stehen den ökosozialistischen Planwirtschaftlern alle Türen offen.</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Prognosen sind schwierig, vor allem wenn sie die Zukunft betreffen: 4 Tage VOR dem ersten Lockdown in Deutschland, am 18. März 2020<strong>, </strong>als sich die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel mit einer dramatischen Fernsehansprache an das deutsche Volk wendete, erschien auf der Website des European Council of Foreign Relations (ECFR) ein Beitrag von Ivan Krastev, Vorstandsmitglied des ECR: „Seven Early Lessons From The Coronavirus“&nbsp;<a href="https://ecfr.eu/article/commentary_seven_early_lessons_from_the_coronavirus/">7 frühe Lektionen vom Coronavirus</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In diesem Essay prognostizierte Ivan Krastev auf der Website des European Council of Foreign Relations, dass die Corona-Maßnahmen sieben „Lektionen“ bewirken würden:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Rückkehr der massiven Regierungs-Eingriffe in das Privatleben,</li>



<li>Spaltung der Gesellschaft, das heißt der Mitmensch wird zum Gefährder,</li>



<li>unbegrenztes Vertrauen in „Experten“,</li>



<li>Steigende Attraktivität von China als Modell für autoritäre Maßnahmen,</li>



<li>Systematisches Erzeugen von Panik und Angst,</li>



<li>Verstärkung des Konflikts zwischen den Generationen,</li>



<li>Ende der Budgetdisziplin.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Wann begann doch gleich der erste Corona-Lockdown in Deutschland? Der erste Corona-Lockdown wurde&nbsp;am 16. März 2020 beschlossen und trat am<strong>&nbsp;22. März 2020</strong>&nbsp;in Kraft. Bereits vier Tage zuvor, am <strong>18. März 2020</strong>, konnte man auf der Website des European Council on Foreign Relations über die langfristigen &#8222;Lektionen&#8220; aus dem Corona-Virus lesen. Und es steht noch immer dort: Hier ist der Link zu Ivan Krastevs kompletten Text vom 18. März 2020 mit seiner wahrhaft prophetischen Prognose. Herr Krastev zeigt uns: <strong>Man sollte alles schon vorher wissen</strong>. Hätte ich schon 38 Jahre vorher gewusst, wie sich die EU entwickelt, dann hätte ich am 12. Juni 1994 mit NEIN stimmen können. <a href="https://ecfr.eu/article/commentary_seven_early_lessons_from_the_coronavirus">https://ecfr.eu/article/commentary_seven_early_lessons_from_the_coronavirus</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mittelstandsblog.blog/am-12-juni-1994-habe-ich-falsch-entschieden/">Am 12. Juni 1994 habe ich falsch entschieden</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mittelstandsblog.blog">Der Blog für den Mittelstand von Walter Schönthaler</a>.</p>
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		<item>
		<title>Unser Geld ist nicht weg – es hat nur jemand anderer</title>
		<link>https://www.mittelstandsblog.blog/unser-geld-ist-nicht-weg-es-hat-nur-jemand-anderer/</link>
					<comments>https://www.mittelstandsblog.blog/unser-geld-ist-nicht-weg-es-hat-nur-jemand-anderer/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Walter Schönthaler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Jul 2026 07:03:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wirtschaft & Finanzen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Österreichs Wirtschaft hat in 4 Jahren 175 Milliarden an Bruttoinlandsprodukt, die Messzahl für Wohlstand, verloren. Aber unser Geld ist nicht weg, es hat nur jemand anderer. Eine bitterhumorvolle Analyse. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mittelstandsblog.blog/unser-geld-ist-nicht-weg-es-hat-nur-jemand-anderer/">Unser Geld ist nicht weg – es hat nur jemand anderer</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mittelstandsblog.blog">Der Blog für den Mittelstand von Walter Schönthaler</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">KI-Image: Shutterstock 2809803757</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die österreichische Regierung kritisiert die Präsidenten Trump und Putin wegen der Kriege. Die Kritik ist berechtigt. Aber was ist mit Selensky? Was ist mit Von der Leyen, Bundeskanzler Merz, der Waffenlobbyistin Strack-Zimmermann, den tausenden Waffenlobbyisten und EU-lern in Leitungspositionen sowie den Aktionären der Rüstungskonzerne, die im PPP-Geschäftsmodell Krieg kräftig mitverdienen?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Österreich, als Nettozahler ein Aktionär der EU, der jedes Jahr netto mehr als eine Milliarde überweist, soll der EU noch zusätzlich Strafe zahlen.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Republik Österreich &#8211; einer der sieben Nettozahler der EU als &#8222;EU-Sponsor &#8222;oder &#8222;Aktionär der EU&#8220; &#8211; soll jetzt auch noch Strafe zahlen, weil im <em>5-Lockdown-Austria</em> durch Corona die Staatsschulden und das Defizit explodiert sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit Corona/mRNA verliert Österreichs Wirtschaft laufend an internationaler Wettbewerbsfähigkeit und Wohlstand. Die Wirtschaft, gemessen im Bruttoinlandsprodukt, wird in 8 Jahren von 2019 – 2027 laut den Schätzungen der EU-Kommission in Österreich real um exakt 0,0 % Prozent „wachsen“. <a href="https://www.agenda-austria.at/grafiken/oesterreichs-wirtschaft-stagniert/">https://www.agenda-austria.at/grafiken/oesterreichs-wirtschaft-stagniert/</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das bedeutet: Wir kommen erst 2027 wieder das Wohlstandsniveau von 2019 (vor Corona) heran. 8 verlorene Jahre, in denen das reale Bruttoinlandsprodukt stagniert, während fast alle anderen EU-Staaten zugelegt haben. Die Reaktion darauf: dröhnendes Schweigen bei der Regierung und den Leit-Medien.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn es denn nach der österreichischen Außenministerin Meinl-Reisinger und den Kriegstreibern im Hintergrund geht, soll das neutrale Österreich &#8211; trotz des Friedensvertrags von 1955, der mit den alliierten Großmächten geschlossen wurde, mit der EU gegen Russland, einem der Signatarmächte des Staatsvertrags kooperieren. Dabei haben wir schon bei Corona von den EU-Kommissaren und der österreichischen Regierung europaweit die meisten Lockdowns, die meisten PCR-Tests pro Kopf und hunderttausende FFP2-Masken für Mauerarbeiten verordnet bekommen. Finanziert mit den Steuern der Bürger, insbesondere der mittelständischen Wirtschaft, teils auf Pump mit Zinszahlungen für teure Staatsanleihen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>„Bald wird jeder jemanden kennen, der an Corona gestorben ist“</em> orakelte der Coronakanzler Sebastian Kurz. Derselbe Herr Kurz, der nach seinem Ausscheiden aus der Politik bei Peter Thiel, einem Mann, der nach eigenen Angaben den Wettbewerb als Ideologie versteht, als globalistischer Stratege (Job Title „Global Strategist“) unter die Fittiche des PPP-Fans Peter Thiel genommen wurde. Wenn Sie wissen wollen, was die Milliardärsplanwirtschaftler ticken, empfehle ich, das Buch von Peter Thiel &#8222;From Zero to One&#8220; zu lesen. &nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>„Zitat 1: Monopolisten erzählen Märchen, um sich selbst zu schützen. Zitat 2: Und Leute, die sich selbst verkaufen, sind Politiker. Zitat 3: “In Wirklichkeit ist Kapitalismus aber das Gegenteil von Wettbewerb.&#8220;</em> Alle Zitate von Peter Thiel, dem Gründer der IT-Überwachungsfirma Palantir, in seinem Buch „<em>From Zero to One &#8211; Wie Innovation unsere Gesellschaft rettet&#8220;</em> (Peter Thiel und Blake Masters, Campus Verlag, 2014, Seiten 28, 30, 127)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gab es einen Kommentar des Finanzministers bei der Budgetrede zu den 175 Milliarden Wohlstandsverlust durch die Corona-Maßnahmen? Seiner Vorgängerregierung schickte Marterbauer immerhin ein <em>„Danke für Nichts!“</em> Aber kein Wort bei der Budgetrede über den Corona-Elefanten, der Österreich in vier Jahren einen Wohlstands- (BIP)Verlust von 175 Milliarden gekostet hat. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit dem Auftreten des Corona-Elefanten im März 2020 tauchten in den folgenden sechs Jahren ein halbes Dutzend weitere Elefanten im politischen Raum auf. Diese Elefanten, die trompetend im Raum stehen und die von der Politik konsequent ignoriert werden,  sind jene inszenierten Katastrophen, die die österreichische Wirtschaft von der Überholspur in den Pannenstreifen gedrängt haben: zuerst Corona und die mRNA-Impfungen, dann der Ukraine-Krieg mit den Russland Sanktionen, die dem Mittelstand der EU-Staaten massiven Schaden zugefügt haben. Dann die von der Politik ignorierten Sprengungen der beiden Northstream-Energie-Pipelines, dann das Klima-Geschäftsmodell, die kontinuierlich steigende Belastung der mittelständischen Wirtschaft durch die CO2-Steuern, durch die Green-Washing Klimazertifikate aus China, die umweltzerstörenden Windräder und den EU-Green Deal, der uns noch Milliarden kosten wird. Und was uns die unkontrollierte Migration gekostet hat und uns in wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Hinsicht noch kosten wird, darüber steht auch nichts im Doppelbudget, weil offenbar noch niemand sich getraut hat, das auszurechnen, geschweige denn, darüber zu sprechen. Eine Serie, eine ununterbrochene Kaskade der Wohlstandsvernichtung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Finanzminister setzt indes ganz andere Schwerpunkte: Die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern müsse reduziert werden, betonte der sozialistische Finanzminister in seiner Budgetrede. <a href="https://www.bmf.gv.at/services/startseite-budget.html">https://www.bmf.gv.at/services/startseite-budget.html</a> Das bedeutet nichts anderes, als dass die De-Industrialisierung unseres Landes fortgesetzt werden soll.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dass uns dieser Green Deal und diese Abhängigkeit von fossilen Energieträgern laut aktuellen Schätzungen der <em>Kommunalkredit Public Consulting </em>Strafzahlungen 2030 zwischen 370 Millionen und 5,9 Milliarden Euro kosten wird, hat der Finanzminister in seiner Budgetrede auch nicht erwähnt. <a href="https://www.derstandard.at/story/3000000271060/verfehlt-oesterreich-das-klimaziel-drohen-kosten-von-59-milliarden-euro">https://www.derstandard.at/story/3000000271060/verfehlt-oesterreich-das-klimaziel-drohen-kosten-von-59-milliarden-euro</a> Wurden diese Kosten als <em>passive Antizipationen </em>in Form von Rückstellungen in die Doppelbudgets übernommen, so wie es jeder Kaufmann in der Privatwirtschaft nach den Regeln des Handelsgesetzbuches tun müsste? Ist die Regierung bereits dabei, die nicht erreichbaren Klimaziele nachzuverhandeln, wie es in der Realwirtschaft verpflichtend wäre?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der stetige Anstieg der Staatsausgaben und die Korrelation der Staatsexpansion mit der Verschuldung geben einen Hinweis darauf, was sich in Bezug auf das Verhältnis von privater und öffentlicher Lebenssphäre getan hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Der Mensch hat sich dem Staat hingegeben</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gewollt oder ungewollt hat der moderne Bürger seine individuelle Freiheit und Verantwortung aufgegeben und an den Staat abgegeben. Ludwig von Mises, der große Ökonom der österreichischen Schule (Austrians) und Gegenspieler des in der Politik beliebten Deficit Spenders John Maynard Keynes, warnte:  </p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Eine repräsentative Demokratie kann nicht bestehen, wenn ein großer Teil der Wähler auf der öffentlichen Gehaltsliste steht. Wenn die Parlamentarier sich nicht mehr als Treuhänder der Steuerzahler ansehen, sondern als Vertreter der Empfänger von Gehältern, Löhnen, Subventionen, Arbeitslosenunterstützung und anderen Wohltaten aus dem Steuertopf, dann ist es um die Demokratie geschehen.&#8220;</em>  <em>Ludwig von Mises: Die Bürokratie, </em>1944, Seite 89. <a href="https://de.wikiquote.org/wiki/Ludwig_von_Mises">https://de.wikiquote.org/wiki/Ludwig_von_Mises</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Der Nanny-Staat</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der moderne Wohlfahrtsstaat präsentiert sich, speziell seit Corona, immer mehr als Nanny-Staat, als Kindermädchen-Staat. Der Erziehungsstaat schafft eine umfangreiche Infantilisierung seiner Bürger. Erinnern Sie sich an die tanzenden Corona-Ärzte oder an die infantil-peinlichen Minielefanten oder an das Video, mit dem Frau Kommissar Von der Leyen auf dem WC per Video den Bürgern gezeigt hatte, wie man sich die Hände wäscht. Mittlerweile erstreckt sich die Ausweitung der Verhaltenskontrolle durch den Staat auf alle Bereiche der menschlichen Existenz. Wenn Sie noch immer kein Veganer sind und gelegentlich noch Fleisch essen, dann müssen Sie ein Rechtsradikaler sein. Nahezu jede Äußerung von irgendjemandem in der Öffentlichkeit und im Privaten läuft Gefahr, als rassistisch, homophob oder anti-feministisch interpretiert zu werden. Der Nanny-Staat unterhält einen gewaltigen Verhaltenserziehungsapparat, in dem Erwachsene lernen müssen, ihre Kinder so zu behandeln, als wären sie Erwachsene, während der Staat die Eltern so behandelt, als wären sie Kinder.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Selbstbestimmtheit</strong> <strong>und Voluntarismus</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Was können wir tun, um wieder mehr zu einer souveränen, selbstbestimmten Ordnung zu kommen? Zur Erinnerung der erste Absatz des ersten Kapitels aus Edward Bernays Standardwerk „Propaganda“:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>„Die wusste und intelligente Manipulation der organisierten Gewohnheiten und Meinungen der Massen ist ein wichtiges Element in der demokratischen Gesellschaft. Diejenigen, die diesen unsichtbaren Mechanismus der Gesellschaft manipulieren, bilden eine unsichtbare Regierung, die die wahre herrschende Macht unseres Landes ist. Wir werden regiert, unsere Gedanken geformt, unser Geschmack gebildet, unsere Ideen aufgebracht vor allem von Menschen, von denen wir noch nie gehört haben.“</em> (Edward Bernays, Propaganda, 1928, Desert Books, Seite 37)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für jene, die selbstbestimmt leben wollen, ist Bernays Offenbarung eine gute Nachricht. Denn seine Ausführungen lassen schlussfolgern, dass wir keine Revolution vom Zaun brechen oder das System stürzen müssen, um in Freiheit leben zu können – wir brauchen uns einfach nur abzuwenden und eigene Wege zu gehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Genau dafür steht etwas, was man <em>Voluntarismus</em> nennt. Voluntarismus steht für eigenverantwortliches Handeln. Es braucht weder Waffen noch Mehrheiten, um die Welt zu verändern, sondern lediglich einer friedvollen Abkehr vom Status Quo. Millionen Menschen, insbesondere der Mittelstand, arbeiten bereits jetzt in weitgehend selbstbestimmten Strukturen. Der Mittelstand, ein Selbstständiger, Familienunternehmer, Handwerker, Bauer und jeder Freelancer und jeder Angestellte und Arbeiter, der Verantwortung übernimmt, handelt voluntaristisch, entscheidet selbst, übernimmt Verantwortung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Selbstbestimmte Menschen kommen ohne Ideologie, ohne zentrale Planung und ohne politische Vorgaben aus. Sie entscheiden selbst, welche Aufträge sie von welchen Kunden annehmen. Der Markt honoriert, straft oder belohnt. Sofort und ohne politische Filter. Wir spüren unmittelbar, wie sich unsere Entscheidungen positiv oder negativ auswirken. Wir tragen Verantwortung für unsere Entscheidungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In manchen Organisationen wird Verantwortung so lange von einer Instanz zur nächsten delegiert, bis nichts mehr davon übrigbleibt. Passiert in diesen bürokratisch und technokratisch regulierten Organisationen ein „Fehler“, wird er von einer Abteilung zur nächsten weitergereicht. Niemand haftet für entstandene Schäden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wie geht es weiter?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich denke ab einem gewissen Punkt kippt die Wahrnehmung der Öffentlichkeit. So war es auch in der DDR. Die Corona-Krise 2020-2022 war in dieser Hinsicht zwar ernüchternd, weil deutlich wurde, wie viele Menschen bereit sind, Gewalt gegen Andersdenkende als legitim zu unterstützen. Aber Corona hat auch gezeigt, dass die Demonstrationen von hunderttausenden Menschen den Impfzwang verhindert haben. Vorläufig. Ein Quarantänelager, wie es in Australien und China gab, wurde auch von Vertrauenspraktikern (dem Gegenwort von Verschwörungstheoretikern) nicht einfach akzeptiert werden. <a href="https://www.mittelstandsblog.blog/die-welt-der-vertrauenspraktiker-eine-analyse/">https://www.mittelstandsblog.blog/die-welt-der-vertrauenspraktiker-eine-analyse/</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Sonst hätte es das nämlich auch bei uns in Österreich gegeben. Denn mit Corona-Lagern wäre eine rote Linie überschritten gewesen, wo auch die bravsten Vertrauenspraktiker mehrheitlich nicht mitgegangen wären. Hierzu kommt ein oft unterschätzter Faktor: auch der Staat besteht aus Menschen: Polizisten, Richter, Lehrer, Beamte. Sie haben Familien, Zweifel, Werte und rote Linien. Die Geschichte zeigt: Systeme zerbrechen nicht an Ihren Gegnern, sondern am Verlust von Loyalität, an der Erosion der Vertrauenswürdigkeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>„Die Sanktionen der EU gegen Jaques Baud, Hüseyin Dogru und einer wachsenden Anzahl von Kritikern erweisen sich auf den ersten Blick als abschreckend“</em>, schreibt der international bekannte und renommierte Wiener Verleger und Autor Dr. &nbsp;Hannes Hofbauer in seinem neuesten Buch: Aber, so resümiert Hofbauer, am Ende seiner Analyse: <em>„Die Personensanktionen ohne Gerichtsverhandlung sind Ausdruck eines bereits tief in der Krise stehenden Systems, das sich mit Verboten und Zwangsmaßnahmen über die Runden retten will.“</em> (Aller Rechte beraubt – mit außergerichtlichen EU-Sanktionen zum autoritären Staat“, Promedia Verlag, 2026, Seite 213)</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Politik als Unterhaltungsprogramm des militärisch-industriellen Komplexes?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Frank Zappa, dessen Vater für das amerikanische Verteidigungsministerium und für den Rüstungskonzern Lockheed arbeitete, bezeichnete Politik als <em>&#8222;das Unterhaltungsprogramm für den militärisch-industriellen Komplex.&#8220;</em> <a href="https://www.goodreads.com/quotes/10426880-politics-is-the-entertainment-division-of-the-military-industrial-complex">https://www.goodreads.com/quotes/10426880-politics-is-the-entertainment-division-of-the-military-industrial-complex</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch für Entertainment der Bürger wird immer wieder gesorgt. In Wien will die Stadtregierung durch ein Klimagesetz auf 414,8 Quadratkilometern das Weltklima schützen. <a href="https://www.wien.gv.at/umwelt/klimagesetz">https://www.wien.gv.at/umwelt/klimagesetz</a> Dazu haben sie einen Klimarat gegründet. Klima-Experten schützen das Weltklima auf 414,8 Quadratkilometern. Das ist sicher gut gemeint. Aber warum hört man von diesen Experten keinen Bericht über die Umweltschäden und den Ausstoß von Treibhausgasen, den die Kriege verursachen? [Über die menschlichen Katastrophen des Krieges verweise ich meine früheren Beiträge] Auch die so supersmarte Künstliche Intelligenz schaltet bei der Frage, wieviel eine Oreschnik-Rakete oder Taurus-Rakete, deren Zweck das Töten von Menschen ist, an Umweltschäden verursacht, über ihren eingebauten KI-Filter auf „taubstumm“. Aus einem simplen Grund: Die wachsenden Umweltschäden und der Einfluss der Kriege auf das &#8222;Klima&#8220; sind seit dem Kyoto-Protokoll auf Wunsch der NATO nicht mehr in den Klimazielen inkludiert. Der Einfluss der Kriege auf das &#8222;Klima&#8220; wurde heimlich, still und leise in den &#8222;philanthropischen&#8220; Green Deals, die von den selbstlosen Milliardärs-Planwirtschaftlern als PPP-Geschäftsmodell und Macht- und Kontrollmittel in jahrzehntelanger Arbeit vorbereitet wurden, ausdrücklich ausgenommen. <a href="https://www.derstandard.at/story/2000139703791/wie-sehr-krieg-und-ruestung-dem-klima-schaden ">https://www.derstandard.at/story/2000139703791/wie-sehr-krieg-und-ruestung-dem-klima-schaden</a> </p>



<p class="wp-block-paragraph">Weil Technokraten und Bürokraten wie die Künstliche Intelligenz per se humorbefreit sind, wollen sie nicht, dass über ihre widersprüchlichen Erzählungen gelacht wird. Mit Ironie und Humor kann der technokratische Totalitarismus nicht umgehen. Wenn man Humor  als friedliche Waffe nutzt, ist das Totalitäre machtlos. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Daher zum Abschluss zwei aktuelle &#8222;Radio Küniglberg“ Witze: [Sie wissen ja: in der Sowjetunion gab es das Satireradio „Radio Eriwan“, in der Europäischen Union im politisch korrekten Österreich haben wir „Radio Küniglberg“.]</p>



<p class="wp-block-paragraph">Frage an Radio Küniglberg: &#8222;Gibt es in der Europäischen Union mehr Humor als anderswo?“<br>Antwort von Radio Küniglberg: „Im Prinzip ja. Aber wir haben ihn auch bitter nötig.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Frage an Radio Küniglberg: &#8222;Sind die 175 Milliarden, die wir in Österreich in vier Jahren an Wohlstand verloren haben, jetzt weg?<br>Antwort von Radio Küniglberg: „Im Prinzip ja. Aber unser Geld ist nicht weg, es hat nur jemand anderer.&#8220;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mittelstandsblog.blog/unser-geld-ist-nicht-weg-es-hat-nur-jemand-anderer/">Unser Geld ist nicht weg – es hat nur jemand anderer</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mittelstandsblog.blog">Der Blog für den Mittelstand von Walter Schönthaler</a>.</p>
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		<title>Udo Preis, der Kulturmanager und Mitbegründer von RESPEKT ist am 13. Juni 2026 im 75. Lebensjahr verstorben.</title>
		<link>https://www.mittelstandsblog.blog/udo-preis-der-kulturmanager-kuenstler-und-mitbegruender-von-respekt-ist-am-13-juni-2026-im-75-lebensjahr-verstorben/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Walter Schönthaler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Jul 2026 08:20:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft & Soziales]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Udo Preis, der Mitbegründer der Plattform RESPEKT PLUS im 75. Lebensjahr verstorben. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mittelstandsblog.blog/udo-preis-der-kulturmanager-kuenstler-und-mitbegruender-von-respekt-ist-am-13-juni-2026-im-75-lebensjahr-verstorben/">Udo Preis, der Kulturmanager und Mitbegründer von RESPEKT ist am 13. Juni 2026 im 75. Lebensjahr verstorben.</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mittelstandsblog.blog">Der Blog für den Mittelstand von Walter Schönthaler</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Udo Preis verstarb am 13. Juni 2026 im 75. Lebensjahr. Am 27. Juni 2026 fand in seinem Bambushain bei ihm zuhause im Kreise seiner Familie und Freunden eine Trauerfeier statt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Udo gründete und leitete <em>Limmitationes, die Kulturinitiative „für den lustvollen Umgang mit Literatur, Musik und Malerei“. </em>Seine Initiative wurde 1992 gegründet und nimmt in der österreichischen Kulturlandschaft einen hohen Stellenwert ein. Limmitationes veranstaltet nicht nur hunderte Konzerte, Lesungen, Ausstellungen und Diskussionstreffen, sondern produzierte darüber hinaus zahlreiche CDs und ein Literaturbuch. Das&nbsp;Unterrichtsministerium verlieh Udo Preis 2007 das&nbsp;<em>Bundesehrenzeichen für Kulturarbeit.</em> Das Projekt Limmitationes wird von Udos Sohn weitergeführt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich habe Udo erst spät kennengelernt, im Coronajahr 2020, vor sechs Jahren, als ich im ORF-Radiosender Ö1 zufällig das Interview von Prof. DDr. Martin Haditsch durch Mag. Renata Schmidtkunz hörte. In dem Radiobeitrag vom 3. September 2020 sprachen Haditsch und Schmidtkunz, zwei herausragende, mutige Persönlichkeiten miteinander. <a href="https://www.youtube.com/watch?v=NF_NWfAyauQ">https://www.youtube.com/watch?v=NF_NWfAyauQ</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">In dem Radiointerview, welches mir in der Corona-Zeit durch seine kultivierte und niveau- und respektvolle Art der Gesprächsführung aufgefallen war, wurde erwähnt, dass die von Professor Dr. Haditschs gegründete Plattform RESPEKT einen offenen Brief an Bundesregierung geschrieben hatte. In diesem Schreiben forderten die Gründer der Plattform RESPEKT die Regierung auf, die Gründe für die verheerenden Konsequenzen der Lockdowns darzulegen. Nach der Ausstrahlung des Ö1-Interviews am 3. September 2020 schrieb ich eine E-Mail mit meinem CV an die Plattform RESPEKT und bot meine Mitarbeit pro bono an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am nächsten Tag rief mich der Obmann des Respekt-Vereins, Udo Preis, an und wir telefonierten sehr lange miteinander, obwohl wir uns persönlich nicht kannten und vorher noch nie getroffen hatten. Aus dem Telefonat und der folgenden zweijährigen Mitarbeit (2020-2022) an der Plattform RESPEKT ist dann eine lebenslange Freundschaft geworden. Ich war mehrere Male in Udos Haus in Deutsch Minihof zu Gast und auch bei mehreren Musikperformances von Limmitationes dabei, die Udo Preis in Wien an verschiedenen Locations organisiert hatte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei einer der Musikdarbietungen im Café Brückl fragte mich Udo, wie mir die freie Musik gefiele: Ich antwortete Udo: &#8222;<em>Ganz ehrlich, Udo. Ich verstehe deine Musik überhaupt nicht. Aber manchmal, wenn ich &#8211; wie heute &#8211; entspannt zuhöre und zusehe, wie diese Musikprofessoren aus Tschechien und Ungarn Musik machen und das Mädchen aus den USA dazu tanzt, dann könnte ich denken, die aktuelle Performance könnte eine Art Echo von frei fließenden Gedanken sein.&#8220;</em> Udo lächelte über meine Antwort locker-verschmitzt und sagte: <em>&#8220; Na ja, damit könntest du schon irgendwie recht haben.&#8220;</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Winter 2020/21, nach der Verkündigung der vorgegebenen &#8222;Problemlösung&#8220;, den mRNA-Injektionen, ging es richtig los mit der Verunglimpfung der <em>Coronaleugner.</em> Am Höhepunkt von &#8222;Corona und den mRNA-Impfungen, als die Österreichische Regierung ihre Bevölkerung in &#8222;Lockdowns&#8220; (einem neuartigen Corona-Begriff aus der Gefängniswelt) eingesperrt hatte, der Mittelstand malträtiert, die &#8222;Zügel enger gezogen&#8220; wurden und unsere Kinder mit Fußballverbot und dem verpflichteten Umschnallen von FFP2-Masken für Mauerarbeiten diszipliniert wurden, schrieb DER STANDARD, der sich selbst als &#8222;Haltungsmedium&#8220; definiert:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><em>&#8222;Corona-Maßnahmen-Kritiker Udo Preis sitzt zwischen den Stühlen. Der Kärntner Südburgenländer ist ein alter Linker und Kulturveranstalter. Er steht mit seiner Kritik an den Corona-Regeln auf einer Seite mit Rechten – was ihn aber nicht selbst zu einem mache.&#8220;</em> <a href="https://www.derstandard.at/story/2000124138617/corona-massnahmenkritiker-udo-preis-sitzt-zwischen-den-stuehlen">https://www.derstandard.at/story/2000124138617/corona-massnahmenkritiker-udo-preis-sitzt-zwischen-den-stuehlen</a></p>
</blockquote>



<pre class="wp-block-preformatted">Für Haltungsjournalisten scheint die Haltung einer herausragenden Persönlichkeit, wie es Udo Preis war und bleiben wird, eine seltsame Paradoxie darzustellen: Ein politisch "links" verorteter Mensch, der sich gegen totalitäre<em> "Corona-Maßnahmen</em>" ausspricht und dabei faktisch auf derselben Seite wie rechte Kritiker steht, ohne sich selbst als rechter zu bezeichnen. Das war eine Sensation für die Haltungsjournalisten und Corona-Apologeten. Eine Frustration für die Freunde von kulturbildenden Erzählungen, die seit Corona "Narrative" genannt werden.</pre>



<p class="wp-block-paragraph">Natürlich: Man musste Udo für seine oft etwas brutale Ehrlichkeit mögen &#8211; oder eben nicht. Für mich war und bleibt er eine Persönlichkeit, die sich nirgendwo „hingesetzt“ hat, wie es die Haltungszeitung DER STANDARD in mehreren Artikeln insinuierte &#8211; weder links noch rechts im Aufstieg auf eine fremdbestimmte Karriereleiter. Udo stand immer auf seinen eigenen Beinen. Udo hat es sich nie auf einer „Haltung“ oder Position gemütlich gemacht. Udo war nicht gemütlich, er war immer er selbst. Coronale Dummheit machte ihn manchmal auch grantig. Udo saß und sitzt nicht <em>&#8222;zwischen den Stühlen&#8220;</em>, wie der Artikel in der Haltungszeitung getitelt hat. So ein Vergleich kann nur jemanden einfallen, der mit Udo über das Thema &#8222;Corona&#8220; nicht gesprochen hat und für den die politische Welt offenbar primär aus links oder rechts besteht. Udo war nie ein Sitzender, er war immer auf seinen eigenen Beinen unterwegs, er war mental und physisch unablässig in Bewegung. Udo stand zu seiner Meinung, aber er checkte häufig, ob er damit richtig lag. Man kann zu einer Meinung nur stehen, nicht sitzen. Wenn man in einer vorgegebenen Haltung festgesessen wird, ist selbstbestimmte Bewegung nicht mehr möglich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mein Freund Udo Heinrich Preis hat gedacht und getan, was er für richtig hielt. Udo hat sich nie auf einen der zahlreichen Stühle niedergelassen, den ihm andere hingestellt haben. Udo, der Intellektuelle, der Philosoph, der Souveräne, er konnte mit einer Sense das Gras mähen. Und jemand wie Udo, der so praktisch im Leben stand, hatte erkannt: Etwas, das heute links steht, kann aus einer anderen Perspektive rechts sein. Waren die Nationalsozialisten eigentlich Sozialisten? Waren die Nazi-Faschisten links oder rechts? Oder ist diese Frage nicht (mehr) erlaubt?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Zentrum unseres täglichen Lebens stehen nicht Leerverkäufe und Casinospiele, wie sie etwa überzogen-skurril in der amüsanten Netflix-Serie &#8222;Billions&#8220; dargestellt werden. In der siebenten und letzten Staffel der &#8222;kulturbildenden&#8220; Milliarden-Story tritt auch ein Double des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyi auf, um sich für die Waffenlieferungen bei den Milliardärs-Planwirtschaftlern und Oligarchen zu bedanken &#8230;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Viele Leit-Medien haben ihre eigene Wahrnehmung der Realität unter ökonomischen Druck die Sichtweise des Mittelstands aufgegeben und sich freiwillig in einer Art Kopfschere zensiert. Sie haben sich nach ihren publizistik- und politikwissenschaftlichen Studien über die Karriereleiter nach &#8222;oben&#8220; geschrieben, viele betrachten die Welt gegendert durch die Aug:innen der Parallelwelt der selbsternannten „Elite“ der Leerverkäufer und Tokenisierer – oft, ohne die Verschiebung ihrer Perspektive selbst wahrzunehmen.&nbsp; Durch den Umstieg der mit Steuermittel subventionierten Medien von der Realität des Mittelstands in die Perspektive der Kapitalverwaltungsgesellschaft werden die vor zwanzig Jahren noch als links eingeordneten und im Neusprech &#8222;geframten&#8220; Standpunkte jetzt als rechts wahrgenommen: die Gleichheit vor dem Gesetz, die Aufklärung, der Kampf gegen Ungleichheit und die Verteidigung der Grund- und Menschenrechte. Heute ist jeder, der diese Werte verteidigt, in den Augen der Leitmedien gerne gleich mal ein „Rechtsextremer“. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Udo Preis und der Plattform RESPEKT PLUS ging es nie um eine Politik von links oder rechts, sondern um die Wiederherstellung der verfassungsmäßig garantierten Grundrechte, der pluralistischen Diskursfreiheit, für eine friedvolle Welt und für die Möglichkeit, unser individuelles Leben selbstständig und souverän in einer freiheitlich-rechtsstaatlichen Demokratie im Sinne der RESPEKT-Grundsätze zu gestalten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Es scheint typisch für die Sesseldenker-Perspektive mancher Medienleute zu sein, dass in dem STANDARD Artikel der <em>Ehrenkodex der Plattform RESPEKT </em>nicht einmal erwähnt wurde. Denn die Plattform R-E-S-P-E-K-T setzt sich aus Akronymen zusammen – jeder Buchstabe von R-E-S-P-E-K-T hat eine Bedeutung, worauf nicht nur Udo Preis, sondern auch Professor Haditsch in dem Radiointerview am 3. September 2020 hingewiesen hatte:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Das R steht für Respekt</li>



<li>Das E steht für Ehrlichkeit</li>



<li>Das S steht für Selbstbestimmung</li>



<li>Das P steht für Pazifismus</li>



<li>Das E steht für Ethik</li>



<li>Das K steht für Kultur</li>



<li>Das T steht für Transparenz</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Begriffe wie Links und Rechts gibt es bei RESPEKT nicht. Mein Freund Udo Heinrich Preis (31.08.1951 – 13.06.2026), mit Professor DDr. Martin Haditsch und vielen anderen großartigen Menschen einer der Mitbegründer von RESPEKT, hat sich nie dauerhaft auf den zahlreich angebotenen linken oder rechten Fauteuils niedergelassen.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">„Du bist nicht mehr da, wo Du warst – aber Du bist überall, wo wir sind.“</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist der letzte Satz auf dem kleinen Erinnerungsfolder mit dem Bild von Udo, den ich am Ende der würdigen Trauerfeier aus seinem Haus in Deutsch Minihof mitnehmen durfte, von einem Punkt, wo verschiedene Kulturen und Grenzen zusammenlaufen. Dort hat Udo mit seiner geliebten Frau Bärbel und seiner Familie gelebt.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Udo, der Grenzüberschreitende, der Kulturmanager, der Unkonventionelle, der Selbstbestimmte, der Unbequeme, der Nicht-Einordenbare, der Freiheits- und Friedenskämpfer, der schwierige Souveräne, der sich nie hingesetzt hat, sondern in seinem erfüllten und spannenden Leben immer weiter fortgeschritten ist. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mein letztes Telefonat mit Udo war ein paar Tage vor seinem Ableben. Jetzt lebt er in meinen Erinnerungen weiter.</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mittelstandsblog.blog/udo-preis-der-kulturmanager-kuenstler-und-mitbegruender-von-respekt-ist-am-13-juni-2026-im-75-lebensjahr-verstorben/">Udo Preis, der Kulturmanager und Mitbegründer von RESPEKT ist am 13. Juni 2026 im 75. Lebensjahr verstorben.</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mittelstandsblog.blog">Der Blog für den Mittelstand von Walter Schönthaler</a>.</p>
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		<title>Radio Küniglberg &#8211; wir beantworten Fragen zu erfundenen Wahrheiten</title>
		<link>https://www.mittelstandsblog.blog/radio-kueniglberg-wir-beantworten-fragen-zu-erfundenen-wahrheiten/</link>
					<comments>https://www.mittelstandsblog.blog/radio-kueniglberg-wir-beantworten-fragen-zu-erfundenen-wahrheiten/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Walter Schönthaler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Jul 2026 06:06:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Humor & Satire]]></category>
		<category><![CDATA[Radio Eriwan]]></category>
		<category><![CDATA[Radio Küniglberg]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit der UdSSR ist Radio Eriwan" untergegangen. - Aber es gibt einen Nachfolger: "Radio Küniglberg" - in der Europäischen Union, in Österreich. Radio Küniglberg liefert politisch korrekte Antworten auf erfundenen Wahrheiten (Narrative)</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mittelstandsblog.blog/radio-kueniglberg-wir-beantworten-fragen-zu-erfundenen-wahrheiten/">Radio Küniglberg &#8211; wir beantworten Fragen zu erfundenen Wahrheiten</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mittelstandsblog.blog">Der Blog für den Mittelstand von Walter Schönthaler</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 id="h-der-podcast" class="wp-block-heading">Der Podcast</h2>



<p class="wp-block-paragraph">KI-Image: Shutterstock 2804630629</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der UdSSR ist &#8222;Radio Eriwan&#8220; untergegangen. &#8211; Aber es gibt einen Nachfolger: &#8222;Radio Küniglberg&#8220; &#8211; in der Europäischen Union, in Österreich. Radio Küniglberg gibt garantiert politisch korrekte Antworten auf erfundene Wahrheiten (Narrative).</p>



<div class="wp-block-kadence-column kadence-column7083_0cf70e-9c"><div class="kt-inside-inner-col"><p class="kt-adv-heading7083_271c31-f8 wp-block-kadence-advancedheading kt-adv-heading-has-icon has-theme-palette9-color has-text-color" data-kb-block="kb-adv-heading7083_271c31-f8"><span class="kb-svg-icon-wrap kb-adv-heading-icon kb-svg-icon-ic_spectrum kb-adv-heading-icon-side-left"><svg viewBox="0 0 8 8"  fill="currentColor" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"  aria-hidden="true"><path d="M4 0v8h1v-8h-1zm-2 1v6h1v-6h-1zm4 1v4h1v-4h-1zm-6 1v2h1v-2h-1z"/></svg></span><span class="kb-adv-text-inner"><strong>Podcast anhören:</strong></span></p>


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</div></div>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mittelstandsblog.blog/radio-kueniglberg-wir-beantworten-fragen-zu-erfundenen-wahrheiten/">Radio Küniglberg &#8211; wir beantworten Fragen zu erfundenen Wahrheiten</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mittelstandsblog.blog">Der Blog für den Mittelstand von Walter Schönthaler</a>.</p>
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		<title>Österreichs &#8222;Doppelbudget 2027/2028&#8220; &#8211; Was gesagt wurde. Was nicht gesagt wurde.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Walter Schönthaler]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Jun 2026 20:33:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Freiheit & Rechtsstaat]]></category>
		<category><![CDATA[Humor & Satire]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft & Finanzen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dieses Video ist eine Kurzversion eines Vortrags von Walter Schönthaler beim 32. CONGRESS AUSTRIA der UNION SOUVERÄNITÄT am 20. Juni 2026. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mittelstandsblog.blog/oesterreichs-doppelbudget-2027-2028-was-gesagt-wurde-was-nicht-gesagt-wurde/">Österreichs &#8222;Doppelbudget 2027/2028&#8220; &#8211; Was gesagt wurde. Was nicht gesagt wurde.</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mittelstandsblog.blog">Der Blog für den Mittelstand von Walter Schönthaler</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">&#8230; sowie vier neue &#8222;Radio Küniglberg&#8220;-Witze und 35 Vorschläge, um Österreichs Wirtschaft vom Pannenstreifen wieder auf die Überholspur zu bringen. <a href="https://www.mittelstandsblog.blog/35-vorschlaege-um-oesterreichs-wirtschaft-wieder-flott-zu-kriegen/">https://www.mittelstandsblog.blog/35-vorschlaege-um-oesterreichs-wirtschaft-wieder-flott-zu-kriegen/</a></p>



<figure class="wp-block-video"><video height="1080" style="aspect-ratio: 1920 / 1080;" width="1920" controls src="https://www.mittelstandsblog.blog/wp-content/uploads/2026/06/Schoenthaler-Budget-Das-Schicksalsbuch-Der-Nation-Oesterreich-Nach-Budget-2027-2028.mp4"></video></figure>
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		<title>Das Schicksals-Buch der Nation.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Walter Schönthaler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Jun 2026 09:58:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energieversorgung]]></category>
		<category><![CDATA[Freiheit & Rechtsstaat]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft & Soziales]]></category>
		<category><![CDATA[Staatsverschuldung]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft & Finanzen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Österreich nach der Budgetrede des Herrn Finanzministers</p>
<p>Am 10. Juni 2026 legte Herr Finanzminister Marterbauer das Doppelbudget für 2027 und 2028 vor. Der berühmte und international renommierte österreichische Nationalökonom Joseph Alois Schumpeter, der 1919 in der Regierung Renner auch Finanzminister war, bezeichnete das Staatsbudget als das "Schicksalsbuch einer Nation."</p>
<p>Nach der Budgetrede des Herrn Finanzministers fasste Gerhard Hofer von der Zeitung DIE Presse das Budget-Schicksalsbuch für 2027 und 2028 in einem Kommentar zusammen: man kann nur mehr sagen: rette sich, wer kann! d<br />
Denn Herr Marterbauer hat sich am Ende seiner Rede bei sehr vielen bedankt.</p>
<p>Nur nicht bei jenen, die den Karren ziehen. Dem Mittelstand, der immer mehr ausgepresst wird.</p>
<p>Kein Wort des Dankes an die Unternehmer und die Steuerzahler, die die höchsten Zwangsabgaben zahlen, die je gezahlt wurden. Kein Dank an die 604.000 kleinen und mittleren Unternehmen, die im vergangenen Jahr 2,46 Millionen Menschen beschäftigen, 52.000 Lehrlinge ausgebildet haben und 169 Milliarden Bruttowertschöpfung erwirtschafteten. Und die dennoch oder gerade deswegen immer höhere Steuern zahlen müssen, bei steigenden Energiekosten, wuchernder Bürokratie und Milliarden-Kosten für das verrückte Klimageschäftsmodell.  </p>
<p>Kein Wort des Dankes an die rund 200 hidden champions, jene mittelständischen österreichischen Unternehmen, die Weltmarktführer in Nischenmärkten sind. Stattdessen sagte der Finanzminister „Internationale Konzerne nutzen den Krieg für Ihren Profit.“ Das ist richtig, ist aber nur die halbe Wahrheit. Denn: Die Konzerne können nur dann Geld zu Lasten der Steuerzahler abschöpfen, wenn die Regierungen mitmachen, wenn sie mit den Konzernen kooperieren. Private Public Partnership nennt diese Methode das World Economic Forum. Private Public Partnership (abgekürzt PPP) ist die Mission der WEF, also den Grund, warum es das WEF überhaupt gibt. </p>
<p>Das Geschäftsmodell Corona und mRNA Injektionen, eine planwirtschaftliche PPP-Aktion hat der österreichischen Wirtschaft – nach den Schätzungen des unabhängigen Thinktanks „Agenda Austria“ in vier Jahren 175 Milliarden Euro , an Wohlstandsverlust gebracht</p>
<p>Pharma-Konzerne wie Pfizer und Moderna, strategische Kooperationspartner des WEF, paktierten 2020 – 2022 mit 158 Regierungen, die Milliarden an mRNA-Impfstoffen zu Lasten Dritter, auf Kosten der Steuerzahler kauften. So funktioniert das PPP Modell.  Die EU-Präsidentin Ursula Von der Leyen hat übrigens die SMS-Nachrichten mit Pfizer-Chef Bourla, bei welchen sie Milliarden Aufträge ohne Ausschreibung vergeben hat, bis dato noch immer nicht herausgegeben, obwohl sie dazu rechtlich nach dem Transparenzgesetz der EU verpflichtet wäre. </p>
<p>Die EU-Kommissare und unsere politischen Repräsentanten unterschrieben offenbar hundertseitige Knebel-Verträge  mit den Herstellern von Impfstoffen, in denen sämtliche Risiken der Impfstoffe auf den Staat abgewälzt wurden und die Politiker über die Vertragsinhalte jahrzehntelange klagsbewehrte Schweigeklauseln unterzeichnen mussten. Klar, dass keiner der Beteiligten an dem Big Business etwas dazu sagen will – oder darf.</p>
<p>Unser Herr Finanzminister kritisierte die Präsidenten Trump und Putin wegen der Kriege. Damit hat er natürlich recht. Aber auch die EU will jetzt, wie angekündigt, aktiv im Geschäftsmodell Krieg mitspielen. Österreich ist zwar Mitglied der EU und immer noch ein neutrales Land. Aber die Oberkommissarin Ursula von der Leyen getraut sich offenbar keiner unserer Regierenden zu kritisieren.</p>
<p>Der neueste Irrsinn ist, dass die Republik Österreich - als Nettozahler, also als EU-Sponsor oder Aktionär der EU - jetzt auch noch Strafe zahlen soll, weil seit Corona die Staatsschulden und das Defizit explodiert sind. Wir haben den Schaden, sind Nettozahler und sollen jetzt noch Strafe zahlen für den Schaden, der angerichtet wurde. Denn seit Corona verlieren wir in Österreich laufend an Wettbewerbsfähigkeit und Wohlstand. Die Wirtschaft, gemessen im Bruttoinlandsprodukt, wird in 8 Jahren von 2019 – 2027 laut den Schätzungen der EU-Kommissare real um exakt 0,0 % Prozent wachsen. </p>
<p>Das heißt wir erreichen erst 2027 das reale Bruttoinlandsprodukt der vor-coronalen Zeit. </p>
<p>8 verlorene Jahre! Und wieder: Schweigen bei der Regierung und den Leit-Medien.</p>
<p>Kriege sind Geschäftsmodelle. Auch Österreich soll ja – zumindest, wenn es nach den EU-Kommissaren und unserer Außenministerin Meinl-Reisinger geht, immer mehr in die NATO hineingezogen werden. Dabei haben wir schon bei Corona europaweit die meisten Lockdowns, die meisten Tests und FFP2-Masken für Mauerarbeiten verordnet bekommen. Alles aus dem Staatshaushalt oder auf Kredit finanziert.</p>
<p>Das Geld dafür ist nicht weg, es hat nur jemand anderer.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mittelstandsblog.blog/das-schicksalsbuch-der-nation/">Das Schicksals-Buch der Nation.</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mittelstandsblog.blog">Der Blog für den Mittelstand von Walter Schönthaler</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h3 id="h-osterreich-nach-der-budgetrede-des-finanzministers" class="wp-block-heading">Österreich nach der Budgetrede des Finanzministers</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Am 10. Juni legte der Herr Finanzminister das Doppelbudget für 2027 und 2028 vor. Der berühmte und international renommierte österreichische Nationalökonom Joseph Alois Schumpeter, der 1919 in der Regierung Renner auch Finanzminister war, bezeichnete das Staatsbudget als das <strong>Schicksalsbuch einer Nation</strong>. <a href="https://books.google.at/books/about/Die_Krise_des_Steuerstaats.html?id=8T86AQAAMAAJ&amp;redir_esc=y">https://books.google.at/books/about/Die_Krise_des_Steuerstaats.html?id=8T86AQAAMAAJ&amp;redir_esc=y</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach der Budgetrede des Herrn Finanzministers fasste Gerhard Hofer von der Zeitung DIE Presse das Budget-Schicksalsbuch für 2027 und 2028 in einem Kommentar zusammen: &#8222;<em><strong>Man kann nur mehr sagen: rette sich, wer kann!</strong> Denn Herr Marterbauer hat sich am Ende seiner Rede bei sehr vielen bedankt</em>, nur nicht bei jenen, die den Karren ziehen.&#8220; <a href="ttps://www.diepresse.com/29462083/war-das-die-budgetrede-einer-spoe-alleinregierung">https://www.diepresse.com/29462083/war-das-die-budgetrede-einer-spoe-alleinregierung</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Kein Wort des Dankes an die Unternehmer und die Steuerzahler, die die höchsten Zwangsabgaben zahlen, die je gezahlt wurden. Kein Dank an die 604.000 kleinen und mittleren Unternehmen, die im vergangenen Jahr 2,46 Millionen Menschen beschäftigen, 52.000 Lehrlinge ausgebildet haben und 169 Milliarden Bruttowertschöpfung erwirtschafteten. Und die dennoch oder gerade deswegen immer höhere Steuern zahlen müssen, bei steigenden Energiekosten, wuchernder Bürokratie und Milliarden-Kosten für das verrückte Klimageschäftsmodell. &nbsp;Kein Wort des Dankes an die rund 200 <em>hidden champions</em>, jene mittelständischen österreichischen Unternehmen, die Weltmarktführer in Nischenmärkten sind. <a href="https://www.weekend.at/business/oesterreich-hidden-champions">https://www.weekend.at/business/oesterreich-hidden-champions</a> Stattdessen sagte der Finanzminister <em>„Internationale Konzerne nutzen den Krieg für Ihren Profit.“ </em>Das ist richtig, ist aber nur die halbe Wahrheit. Denn: Die Konzerne können nur dann Geld zu Lasten der Steuerzahler abschöpfen, wenn die Regierungen mitmachen, wenn sie mit den Konzernen kooperieren. <em>Private Public Partnership</em> nennt diese Methode das World Economic Forum. Private Public Partnership (abgekürzt PPP) ist die Mission der WEF, also den Grund, warum es das WEF überhaupt gibt. <a href="https://www.weforum.org/about/our-strategy/">https://www.weforum.org/about/our-strategy/</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Geschäftsmodell Corona und mRNA Injektionen, eine planwirtschaftliche PPP-Aktion hat uns – nach den Schätzungen des unabhängigen Thinktanks „Agenda Austria“ in vier Jahren gigantische 175 Milliarden Euro an Wohlstandsverlust beschert:</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="686" src="https://www.mittelstandsblog.blog/wp-content/uploads/2026/06/20210524-aa-gdw-mux9b-was-uns-corona-kostet-01-1-1024x686.png" alt="" class="wp-image-7020" srcset="https://www.mittelstandsblog.blog/wp-content/uploads/2026/06/20210524-aa-gdw-mux9b-was-uns-corona-kostet-01-1-1024x686.png 1024w, https://www.mittelstandsblog.blog/wp-content/uploads/2026/06/20210524-aa-gdw-mux9b-was-uns-corona-kostet-01-1-300x201.png 300w, https://www.mittelstandsblog.blog/wp-content/uploads/2026/06/20210524-aa-gdw-mux9b-was-uns-corona-kostet-01-1-768x515.png 768w, https://www.mittelstandsblog.blog/wp-content/uploads/2026/06/20210524-aa-gdw-mux9b-was-uns-corona-kostet-01-1-1536x1029.png 1536w, https://www.mittelstandsblog.blog/wp-content/uploads/2026/06/20210524-aa-gdw-mux9b-was-uns-corona-kostet-01-1.png 1791w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Pharma-Konzerne wie Pfizer und Moderna, strategische Kooperationspartner des WEF, paktierten 2020 – 2022 mit 158 Regierungen, die Milliarden an mRNA-Impfstoffen zu Lasten Dritter, auf Kosten der Steuerzahler kauften. So funktioniert das PPP Modell. &nbsp;Die EU-Präsidentin Ursula Von der Leyen hat übrigens die SMS-Nachrichten mit Pfizer-Chef Bourla, bei welchen sie Milliarden Aufträge ohne Ausschreibung vergeben hat, bis dato noch immer nicht herausgegeben, obwohl sie dazu rechtlich nach dem Transparenzgesetz der EU verpflichtet wäre. <a href="https://background.tagesspiegel.de/gesundheit-und-e-health/briefing/eugh-gutachter-sieht-verstoesse-bei-impfstoff-deals">https://background.tagesspiegel.de/gesundheit-und-e-health/briefing/eugh-gutachter-sieht-verstoesse-bei-impfstoff-deals</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die EU-Kommissare und unsere politischen Repräsentanten unterschrieben offenbar Knebel-Verträge mit den Herstellern von Impfstoffen, in denen sämtliche Risiken der Impfstoffe auf den Staat abgewälzt wurden und die Politiker über die Vertragsinhalte jahrzehntelange klagsbewehrte Schweigeklauseln unterzeichnen mussten. Klar, dass keiner der Beteiligten an dem Big PPP-Business etwas dazu sagen will – geschweige denn, sagen darf.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unser Herr Finanzminister kritisierte die Präsidenten Trump und Putin wegen der Kriege. Damit hat er natürlich recht. Aber auch die EU will jetzt, wie angekündigt, aktiv im Geschäftsmodell Krieg mitspielen. Österreich ist zwar Mitglied der EU und immer noch ein neutrales Land. Aber die Oberkommissarin Ursula von der Leyen getraut sich offenbar keiner unserer Regierenden zu kritisieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der neueste Irrsinn ist, dass die Republik Österreich &#8211; <strong>als Nettozahler,</strong> also als EU-Sponsor oder &#8222;Aktionär &#8222;der EU &#8211; <strong>jetzt auch noch Strafe zahlen soll, weil seit Corona die Staatsschulden und das Defizit explodiert sind.</strong>  Unsere Regierung wird nach Brüssel zitiert. Wir haben den Schaden, sind Nettozahler und sollen jetzt noch Strafe zahlen für den Schaden, der angerichtet wurde. Denn seit Corona verlieren wir in Österreich laufend an Wettbewerbsfähigkeit und Wohlstand. Die Wirtschaft, gemessen im Bruttoinlandsprodukt, wird in 8 Jahren von 2019 – 2027 laut den Schätzungen der EU-Kommissare real in Landeswährungen um exakt 0,0 % Prozent <em>&#8222;wachsen&#8220;</em>. Soviel zum Vertrauen der Chefs in der EU-Kommission zur wirtschaftlichen Entwicklung in den Mitgliedsstaaten Österreich und Deutschland.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="944" height="1000" src="https://www.mittelstandsblog.blog/wp-content/uploads/2026/06/pwnl2-oesterreich-tritt-weiter-auf-der-stelle-2027-wohl-nur-auf-2019-niveau-1-944x1000-1.png" alt="" class="wp-image-7021" srcset="https://www.mittelstandsblog.blog/wp-content/uploads/2026/06/pwnl2-oesterreich-tritt-weiter-auf-der-stelle-2027-wohl-nur-auf-2019-niveau-1-944x1000-1.png 944w, https://www.mittelstandsblog.blog/wp-content/uploads/2026/06/pwnl2-oesterreich-tritt-weiter-auf-der-stelle-2027-wohl-nur-auf-2019-niveau-1-944x1000-1-283x300.png 283w, https://www.mittelstandsblog.blog/wp-content/uploads/2026/06/pwnl2-oesterreich-tritt-weiter-auf-der-stelle-2027-wohl-nur-auf-2019-niveau-1-944x1000-1-768x814.png 768w" sizes="auto, (max-width: 944px) 100vw, 944px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Konkret heißt das: wir erreichen erst 2027 das reale Bruttoinlandsprodukt, also das tatsächliche Wohlstandsniveau der vor-coronalen Zeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Acht verlorene Jahre!</strong> Und wieder: Schweigen bei der Regierung und bei den presse- und inseratgefütterten Leit-Medien.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kriege sind vor allem Geschäftsmodelle. Auch Österreich soll ja – zumindest, wenn es nach den EU-Kommissaren und unserer Außenministerin Meinl-Reisinger geht, immer mehr in die NATO hineingezogen werden. Dabei haben wir schon bei Corona europaweit die meisten Lockdowns, die meisten Tests und FFP2-Masken für Mauerarbeiten verordnet bekommen. Alles aus dem Staatshaushalt oder auf Pump finanziert. Derzeit zahlen wir 8,7 Milliarden Euro an Zinsen und das letzte Triple-A Rating ist futsch: <em><a href="https://staatsschulden.at/">https://staatsschulden.at/</a></em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Geld dafür ist nicht weg, es hat nur jemand anderer.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>„Bald wird jeder jemanden kennen, der an Corona gestorben ist“</em> orakelte unser Coronakanzler Sebastian Kurz. <a href="https://www.kleinezeitung.at/artikel/5793215/Bundeskanzler-Sebastian-Kurz_Bald-wird-jeder-von-uns-jemanden">https://www.kleinezeitung.at/artikel/5793215/Bundeskanzler-Sebastian-Kurz_Bald-wird-jeder-von-uns-jemanden</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Derselbe Herr Kurz, der nach seinem Ausscheiden aus der Politik bei Peter Thiel, einem Mann, der nach eigenen Angaben nichts mehr hasst als Wettbewerb, als globalistischer Stratege (Job Title „Global Strategist“) unter die Fittiche der Milliardärs-Planwirtschaftler genommen wurde. Wenn Sie wissen wollen, wie Peter Thiel tickt, hier sind einige Statements von Thiel: &nbsp;<em>„Zitat 1: Wettbewerb ist für Verlierer. Zitat 2: Und Leute, die sich selbst verkaufen, sind Politiker. (Seite 127). Zitat 3:  In Wirklichkeit ist Kapitalismus aber das Gegenteil von Wettbewerb (Seite 28).“</em> Nachzulesen bei Peter Thiel, dem Gründer der IT-Überwachungsfirma Palantir in seinem Buch „From Zero to One- Wie Innovation unsere Gesellschaft rettet, Campus Verlag, 2014“. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Gab es dazu einen Kommentar des Finanzministers bei der Budgetrede? Wurden die 175 Milliarden Wohlstandsverlust durch die Corona-Maßnahmen der österreichischen Regierung angesprochen? Seiner Vorgängerregierung schickte Marterbauer immerhin ein „<strong>Danke für Nichts!“ </strong>Seit 2020, als der PPP-Wahnsinn mit Corona angefangen hatte, stehen immer mehr Elefanten schweigend im Raum, über die niemand spricht, obwohl sie immer mehr werden: über jene inszenierten Katastrophen, die unsere österreichische Wirtschaft von der Überholspur in den Pannenstreifen gedrängt haben: zuerst Corona und die mRNA-Impfungen, dann der Ukraine-Krieg mit unseren von der EU befohlenen Russland Sanktionen, die uns selbst mehr geschadet haben als Russland. Dann die Pipeline Sprengungen von 2022 und das Klima-Geschäftsmodell und der Green Deal. Und was uns die unkontrollierte Migration gekostet hat und uns noch kosten wird, darüber steht auch nichts im Doppelbudget, weil noch niemand sich getraut hat, das auszurechnen, geschweige denn, darüber zu sprechen. <a href="https://www.welt.de/politik/deutschland/plus6a0f347069c19e49a1a5ab19/zuwanderung-das-wahre-ausmass-der-migrationskosten.html">https://www.welt.de/politik/deutschland/plus6a0f347069c19e49a1a5ab19/zuwanderung-das-wahre-ausmass-der-migrationskosten.html</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Finanzminister setzt indes ganz andere Schwerpunkte: Die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern müsse reduziert werden, betonte Herr Finanzminister Marterbauer in seiner Budgetrede. Das bedeutet in der Konsequenz, dass die De-Industrialisierung unseres Landes fortgesetzt werden soll.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dass uns dieser Green Deal und diese Abhängigkeit von fossilen Energieträgern laut aktuellen Schätzungen der <em>Kommunalkredit Public Consulting </em>Strafzahlungen 2030 zwischen 370 Millionen und 5,9 Milliarden Euro kosten wird, hat der Finanzminister in seiner Budgetrede offenbar nicht erwähnt. <a href="https://www.derstandard.at/story/3000000271060/verfehlt-oesterreich-das-klimaziel-drohen-kosten-von-59-milliarden-euro">https://www.derstandard.at/story/3000000271060/verfehlt-oesterreich-das-klimaziel-drohen-kosten-von-59-milliarden-euro</a> Sind diese Kosten als Rückstellung in den Doppel-Budgets enthalten?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein kurzer Rückblick auf die Zeit vor Corona. Die Entwicklung der KMU von 2008 (Finanzkrise) bis zur Corona-Krise (2019) war eine beispiellose Erfolgsgeschichte, um die uns viele europäische Staaten, die heute mitleidig auf uns herabsehen, beneidet hatten: Die kleinen und mittleren Unternehmen waren in Österreich von 2008 &#8211; 2019, also 10 Jahre hindurch erfolgreicher als Großunternehmen, verlautete das Wirtschaftsministerium. Haben Sie das gewusst? Es war eine beispiellose Erfolgsgeschichte, die 2020/2021 durch nicht weniger 5 (!) Lockdowns gestoppt wurde. Nachzulesen im Papier des Bundesministeriums für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort auf Seite 19</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="894" height="725" src="https://www.mittelstandsblog.blog/wp-content/uploads/2026/06/kmu_entwicklung.png" alt="" class="wp-image-7026" srcset="https://www.mittelstandsblog.blog/wp-content/uploads/2026/06/kmu_entwicklung.png 894w, https://www.mittelstandsblog.blog/wp-content/uploads/2026/06/kmu_entwicklung-300x243.png 300w, https://www.mittelstandsblog.blog/wp-content/uploads/2026/06/kmu_entwicklung-768x623.png 768w" sizes="auto, (max-width: 894px) 100vw, 894px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">h<a href="https://www.kmuimfokus.at/assets/kmu_im_fokus_2020.pdf">ttps://www.kmuimfokus.at/assets/kmu_im_fokus_2020.pdf</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der stetige Anstieg der Staatsausgaben und die Korrelation der Staatsexpansion mit der Verschuldung geben einen Hinweis darauf, was sich in Bezug auf das Verhältnis von privater und öffentlicher Lebenssphäre getan hat. Der Mensch hat sich dem Staat hingegeben. Gewollt oder ungewollt hat der moderne Bürger seine individuelle Freiheit und Verantwortung aufgegeben und an den Staat abgegeben. Der große Ökonom der österreichischen Schule, Ludwig von Mises schrieb dazu: „<em>Wenn die Parlamentarier sich nicht mehr als Treuhänder der Steuerzahler ansehen, sondern als Vertreter von Empfängern von Gehältern, Subventionen und Parteiförderungen, dann ist es um die Demokratie geschehen“.</em> (Ludwig von Mises, &#8222;Die Bürokratie von Friedrich Naumann Stiftung (Hrsg.), 1944 in Antony P. Mueller, &#8222;Technokratischer Totalitarismus&#8220;, 2024)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der moderne Wohlfahrtsstaat präsentiert sich, speziell seit Corona, immer mehr als Nanny-Staat, als Kindermädchen-Staat. Der Kindermädchenstaat schafft eine umfangreiche Infantilisierung seiner Bürger. Erinnern Sie sich an die tanzenden Corona-Ärzte oder an die infantil-peinlichen Minielefanten oder an das Video, mit dem Frau Kommissar Von der Leyen auf dem WC per Video den Bürgern gezeigt hatte, wie man sich die Hände wäscht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mittlerweile erstreckt sich die Ausweitung der Verhaltenskontrolle durch den Staat auf alle Bereiche der menschlichen Existenz, wobei Krieg gegen alles geführt wird: Rauchen, Alkohol, Übergewicht, Verzehr von Fleisch. Nahezu jede Äußerung von irgendjemandem in der Öffentlichkeit und im Privaten läuft Gefahr, als rassistisch, homophob oder anti-feministisch interpretiert zu werden. Der Nanny-Staat unterhält einen gewaltigen Verhaltenserziehungsapparat, in dem Erwachsene lernen müssen, ihre Kinder so zu behandeln, als wären sie Erwachsene, während der Staat die Eltern so behandelt, als wären sie Kinder.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was können wir tun, um wieder mehr zu einer souveränen, selbstbestimmten Ordnung zu kommen? Zur Erinnerung der erste Absatz des ersten Kapitels aus Edward Bernays Standardwerk „Propaganda“:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Die wusste und intelligente Manipulation der organisierten Gewohnheiten und Meinungen der Massen ist ein wichtiges Element in der demokratischen Gesellschaft. Diejenigen, die diesen unsichtbaren Mechanismus der Gesellschaft manipulieren, bilden eine unsichtbare Regierung, die die wahre herrschende Macht unseres Landes ist. Wir werden regiert, unsere Gedanken geformt, unser Geschmack gebildet, unsere Ideen aufgebracht vor allem von Menschen, von denen wir noch nie gehört haben.“</em> (Edward Bernays, Propaganda, 1928, Desert Books, page 27)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für jene, die selbstbestimmt leben wollen, ist Bernays Offenbarung eine gute Nachricht. Denn seine Ausführungen lassen schlussfolgern, dass wir keine Revolution vom Zaun brechen  müssen, um in Freiheit leben zu können – wir brauchen uns einfach nur abzuwenden und eigene Wege zu gehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Genau dafür steht etwas, was man <strong>Voluntarismus</strong> nennt. Voluntarismus steht für eigenverantwortliches Handeln. Es braucht weder Waffen noch Mehrheiten, um die Welt zu verändern, sondern lediglich einer friedvollen Abkehr vom Status Quo.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Millionen Menschen arbeiten bereits jetzt in weitgehend selbstbestimmten Strukturen. Ein Selbstständiger, ein Handwerker, Bauer, Unternehmensberater, jeder Freelancer entscheidet selbst, übernimmt Verantwortung. Sie entscheiden selbst, welche Aufträge sie von welchen Kunden annehmen. Der Markt honoriert, straft oder belohnt. Sofort und ohne politische Filter. Wir spüren unmittelbar, wie sich unsere Entscheidungen positiv oder negativ auswirken. Wir tragen Verantwortung für unsere Entscheidungen. Im Gegensatz zu Verantwortung in staatlich regulierten Organisationen, da ist es komplett anders: Verantwortung wird so lange von einer Instanz zur nächsten delegiert, bis nichts mehr davon übrigbleibt. Passiert in staatlich regulierten Organisationen ein „Fehler“, wird er von einer Abteilung zur nächsten weitergereicht. Wer haftet für entstandene Schäden? Wer haftet für die unablässig steigenden Staatsschulden? Hier ist eine dynamisierte Auflistung der Schulden, Zinsen und der Schulden umgerechnet auf jeden erwerbstätigen Bürger: mit mehr als 96.000 Euro pro Kopf mehr als das Doppelte des Median-Einkommens: <a href="https://staatsschulden.at/">https://staatsschulden.at/</a></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="577" src="https://www.mittelstandsblog.blog/wp-content/uploads/2026/04/langanhaltende-rezession-1024x577.png" alt="" class="wp-image-6550" srcset="https://www.mittelstandsblog.blog/wp-content/uploads/2026/04/langanhaltende-rezession-1024x577.png 1024w, https://www.mittelstandsblog.blog/wp-content/uploads/2026/04/langanhaltende-rezession-300x169.png 300w, https://www.mittelstandsblog.blog/wp-content/uploads/2026/04/langanhaltende-rezession-768x433.png 768w, https://www.mittelstandsblog.blog/wp-content/uploads/2026/04/langanhaltende-rezession.png 1324w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wie kann es weitergehen?</strong> Ich glaube, ab einem gewissen Punkt kippt die Wahrnehmung der Öffentlichkeit. Die Corona-Krise war in dieser Hinsicht zwar ernüchternd, weil deutlich wurde, wie viele Menschen bereit sind, Gewalt gegen Andersdenkende als legitim zu unterstützen. Aber Covid-19 hat auch gezeigt, dass hunderttausende Menschen dagegen protestiert hatten und die Impfpflicht verhinderten. Ein Quarantänelager, wie es in Australien und China gab, wurde auch von <em>Vertrauenspraktikern</em> (dem Gegenwort von Verschwörungstheoretikern) nicht einfach akzeptiert werden. Sonst hätte es das nämlich auch bei uns in Österreich gegeben. Aber mit Corona-Lagern wäre eine rote Linie überschritten gewesen, wo auch die bravsten Vertrauenspraktiker mehrheitlich nicht mitgegangen wären.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hierzu kommt ein oft unterschätzter Faktor: auch der Staat besteht aus Menschen: Polizisten, Richter, Lehrer, Beamte. Sie haben Familien, Zweifel, Werte und rote Linien. Die Geschichte zeigt: Systeme zerbrechen nicht an Ihren Gegnern, sondern am Verlust von Loyalität, an der Erosion der Vertrauenswürdigkeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>„Die Sanktionen der EU gegen Jaques Baud, Hüseyin Dogru und einer wachsenden Anzahl von Kritikern erweisen sich auf den ersten Blick als abschreckend“</em>, schreibt der international bekannte und renommierte Wiener Verleger und Autor Dr. &nbsp;Hannes Hofbauer in seinem neuesten Buch: <strong>Aller Rechte beraubt – mit außergerichtlichen EU-Sanktionen zum autoritären Staat“.</strong> (Hannes Hofbauer, &#8222;Aller Rechte beraubt &#8211; Mit außergerichtlichen EU-Sanktionen zum autoritären Staat&#8220;, Promedia, 2026). Aber, so resümiert Hofbauer, am Ende seiner Analyse: <em>„Die Personensanktionen ohne Gerichtsverhandlung sind Ausdruck eines bereits tief in der Krise stehenden Systems, das sich mit Verboten und Zwangsmaßnahmen über die Runden retten will.“</em> (Seite 213)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein politisches System kann bestrafen, solange es weiß, wen es bestrafen muss. Es kann einschüchtern, solange es weiß, wie und wo das zu geschehen hat. Es kann eingreifen, wenn es weiß, dass es dabei die Kontrolle über das Narrativ behält. Sind wir mal ganz ehrlich: Die rote Pille ist einfach die bessere. Ja, am Anfang tut das Aufwachen etwas weh, ist unbequem und raubt einem vielleicht den Schlaf. Dann wird es irgendwann besser. Denn die Narrative, die uns seit Corona in den Leitmedien und von Politikern vorgeführt wird, kann auch ein Unterhaltungsprogramm, sein über das wir herzlich lachen können. In Wien wollen sie durch ein Klimagesetz auf 414,8 Quadratkilometern das Weltklima schützen. Dazu hat die Stadtregierung einen Klimarat gegründet. <a href="https://wirmachen.wien/blog/was-steht-im-klimaschutzgesetz/">https://wirmachen.wien/blog/was-steht-im-klimaschutzgesetz/</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber hört man ein Wort über den <strong>CO2-Ausstoß, den die wachsende Anzahl der Kriege</strong> verursacht? Ohrenbetäubendes Schweigen. Auch die KI ist hier stummgeschaltet und antwortet mir nicht. Denn die CO2-Emissionen der Kriege, die immer mehr werden, werden seit dem Kyoto-Protokoll auf Wunsch der Nato nicht mehr dazugerechnet, sie sind von allen CO2 Green Deals ausgenommen. <a href="https://www.nzz.ch/wissenschaft/vernachlaessigte-emissionen-von-treibhausgasen-durch-das-militaer-ld.1693659">https://www.nzz.ch/wissenschaft/vernachlaessigte-emissionen-von-treibhausgasen-durch-das-militaer-ld.1693659</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Abgesehen davon, dass bei den menschengemachten Klimawandel also kräftig geschummelt wird, kann menschengemachtes CO2 wohl kaum als Einzelfaktor für die Klimaerwärmung verantwortlich sein. Solche genialen neuen Geschäftsmodelle mit Klimazertifikaten und neuen Steuern muss man erst erfinden. Sie besteuern einen Bestandteil unserer Atemluft. Sie nennen es nicht Geschichten, sondern Narrative, Erzählungen, kulturbildende Stories. Weil diese Technokraten und Bürokraten selbst keinen Humor haben, gänzlich vom Schmäh befreit sind, wollen sie nicht, dass wir über ihre Erfindungen lachen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Immer mehr Menschen wachen auf. &nbsp;Ganz nebenbei, ohne groß darüber nachzudenken, werden wir Stück für Stück selbstbestimmter. Wenn man darüber hinaus den Humor nicht verliert, sondern ihn als friedliche Waffe nutzt, ist das Totalitäre machtlos. Denn mit Humor kann der technokratische Totalitarismus nicht umgehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Finish noch drei neue Radio Küniglberg Witze: Sie wissen ja: in der Sowjetunion hatten wir Radio Eriwan, in der Europäischen Union in unserem schönen Operettenstaat Österreich haben wir Radio Küniglberg.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Frage an Radio Küniglberg: &#8222;Was ist Kapitalismus?&#8220; Antwort: &#8222;Die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen.&#8220; Zusatz-Frage an Radio Küniglberg: &#8222;Und was ist dann Sozialismus?&#8220; Antwort: &#8222;Das Gegenteil!&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Frage an Radio Küniglberg: Darf man in Europäischen Union alles sagen, was man denkt? Antwort von Radio Küniglberg: Im Prinzip ja, solange Sie nur denken, was Sie auch sagen dürfen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Frage an Radio Küniglberg: &#8222;Gibt es einen Unterschied zwischen Wirbelsäule und Rückgrat?&#8220; Antwort: &#8222;Im Prinzip nein. Aber eine Wirbelsäule hat jeder.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">PS: Hier sind die 35 Vorschläge, die ich ausgearbeitet habe, um Österreich wieder auf die Überholspur zu bringen. <a href="https://www.mittelstandsblog.blog/pro-bono-publico-fuer-alle-die-es-angeht/">35 Maßnahmen für Österreichs Wirtschaft und Gesellschaft</a> und in tabellarischer Form <a href="https://www.mittelstandsblog.blog/35-vorschlaege-um-oesterreichs-wirtschaft-wieder-flott-zu-kriegen/">35 Vorschläge, um Österreichs Wirtschaft wieder flott zu kriegen</a> Ein Punkt wurde tatsächlich implementiert: Beim Punkt 25 meiner Auflistung &#8222;Reduktion der Steuern auf Arbeit&#8220; hat die OECD in ihrem aktuellen Bericht ordentlich Druck gemacht. Der &#8222;Beitrag &#8220; (die Steuer) zum FLAF (Familienlastenausgleichsfonds) wurde um 1 % gesenkt. </p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mittelstandsblog.blog/das-schicksalsbuch-der-nation/">Das Schicksals-Buch der Nation.</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mittelstandsblog.blog">Der Blog für den Mittelstand von Walter Schönthaler</a>.</p>
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