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	<title>Inflation &amp; Umverteilung</title>
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	<title>Inflation &amp; Umverteilung</title>
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		<title>Neues Geld für eine freie Welt!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Walter Schönthaler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Dec 2025 09:49:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Inflation & Umverteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Staatsverschuldung]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft & Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Zentralbankgeld]]></category>
		<category><![CDATA[Geldsystem; Fiat Money; CBDC;]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>"Wenn die Menschen das Geldsystem verstehen würden, hätten wir eine Revolution vor morgen früh!" soll der legendäre Autounternehmer Henry Ford gesagt haben. Das YT-Video wurde am 12.12.25 aufgezeichnet.<br />
Walter Schönthaler (Mittelstandsblog, Vorstandsmitglied der Union Souveränität) spricht mit Benjamin MUDLACK, dem Unternehmer, gelernten Bankkaufmann, diplomierten Wirtschaftsinformatiker, Vorstandsmitglied der Atlas-Initiative, Mitglied der Friedrich August von Hayek Gesellschaft und Autor des Buches "Neues Geld für eine Freie Welt - Warum das Geldsystem kein Herrschaftsinstrument sein darf" über Benjamin Mudlacks Buch, welches von vielen als eine Art "neue Geldbibel" bezeichnet wird, sowie über die Initiative der "Atlas-Initiative" zum Schutz des Bargelds, über ein Geldsystem mit Wettbewerb, über Golddeckung, Bitcoin, über die österreichischen Schule der Nationalökonomie und über die von der EZB geplante Einführung des digitalen Zentralbankgelds. Was steht wirklich in den einzelnen Artikeln des Gesetzesentwurf zur Einführung des digitalen Euros? Und was bedeutet das für die Freiheit der Menschen?</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mittelstandsblog.blog/neues-geld-fuer-eine-freie-welt-2/">Neues Geld für eine freie Welt!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mittelstandsblog.blog">Der Blog für den Mittelstand von Walter Schönthaler</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h3 class="wp-block-heading" id="h-warum-das-geldsystem-kein-herrschaftssystem-sein-darf">Warum das Geldsystem kein Herrschaftssystem sein darf</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Walter Schönthaler (Mittelstandsblog, Union Souveränität) spricht mit <strong>Benjamin MUDLACK</strong>, dem Autor des Buches <strong>Neues Geld für eine neue Welt &#8211; Warum das Geldsystem kein Herrschaftssystem sein darf&#8220;</strong>, über die Aktion der Atlas-Initiative zur Rettung des Bargelds, über die Notwendigkeit des Wettbewerbs zwischen Geldsystemen und der Verhinderung der durch die EZB geplanten, zwangsweisen Einführung des digitalen Zentralbankgeldes (CBDC). Im Gespräch wird klar, was tatsächlich im Gesetzesvorschlags zur Einführung des &#8222;Digitalen Euros&#8220; steht. Ein Gespräch über die Erkenntnisse der Österreichischen Schule der Nationalökonomie und über das Geldsystem, <em>die Matrix der Matrizes.</em> Das Video wurde am 12.12.2025 aufgenommen: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=7NBReepCfqI"><strong>https://www.youtube.com/watch?v=7NBReepCfqI</strong></a></p>



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<p>Der Beitrag <a href="https://www.mittelstandsblog.blog/neues-geld-fuer-eine-freie-welt-2/">Neues Geld für eine freie Welt!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mittelstandsblog.blog">Der Blog für den Mittelstand von Walter Schönthaler</a>.</p>
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		<title>PPP: Die unheilige Allianz von Konzernen und Staaten</title>
		<link>https://www.mittelstandsblog.blog/ppp-die-unheilige-allianz-der-wef-strategischen-partner-ngos-und-regierungen/</link>
					<comments>https://www.mittelstandsblog.blog/ppp-die-unheilige-allianz-der-wef-strategischen-partner-ngos-und-regierungen/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Walter Schönthaler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Dec 2025 22:28:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Inflation & Umverteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Krieg & Hybrider Krieg]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft & Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Zentralbankgeld]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentlich-private Partnerschaften]]></category>
		<category><![CDATA[Stakeholder-Economy]]></category>
		<category><![CDATA[WEF]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>PPP: Die unheilige Allianz von Konzernen und Staaten. Die unheilige Allianz von Konzernen und Staaten durch PPP ist der wahre Grund, warum es das World Economic Forum (WEF) überhaupt gibt. https://www.weforum.org/about/world-economic-forum/. PPP (Public-Private-Partnership oder zu Deutsch: Öffentlich-Private-Partnerschaften) definiert das WEF als ihre "Mission". Die "öffentlich-privaten Kooperationen" des WEF unterliegen nicht dem Wettbewerb, sondern folgen den planwirtschaftlichen Prinzipien der "Stakeholder Economy", einer korporatistischen Variante des Ökosozialismus. Kein einziges der 120 "strategischen WEF-Partnerunternehmen" ist jemals gewählt worden. Die Verträge, die zwischen den supranationalen Regierungen, wie der EU und den 120 "Strategischen Partnern" geschlossen werden, sind streng vertraulich. Warum wohl? Eine Analyse.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mittelstandsblog.blog/ppp-die-unheilige-allianz-der-wef-strategischen-partner-ngos-und-regierungen/">PPP: Die unheilige Allianz von Konzernen und Staaten</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mittelstandsblog.blog">Der Blog für den Mittelstand von Walter Schönthaler</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die unheilige Allianz von Konzernen und Staaten durch PPP ist der wahre Grund, warum es das World Economic Forum (WEF) überhaupt gibt.</strong> <a href="https://www.weforum.org/about/world-economic-forum/">https://www.weforum.org/about/world-economic-forum/</a>. PPP (Public-Private-Partnership oder zu Deutsch: Öffentlich-Private-Partnerschaften) definiert das WEF als ihre &#8222;<strong>Mission</strong>&#8222;. Die &#8222;öffentlich-privaten Kooperationen&#8220; des WEF unterliegen nicht dem Wettbewerb, sondern folgen den planwirtschaftlichen Prinzipien der <strong>&#8222;Stakeholder Economy&#8220;</strong>, einer korporatistischen Variante des Ökosozialismus. Kein einziges der 120 <strong>&#8222;strategischen WEF-Partnerunternehmen&#8220; </strong>ist jemals gewählt worden. Die Verträge, die zwischen den supranationalen Regierungen, wie der EU und den 120 &#8222;Strategischen Partnern&#8220; geschlossen werden, sind streng vertraulich. Warum wohl? PPP: Die unheilige Allianz von Konzernen und Staaten. Eine Analyse.</p>



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		<item>
		<title>Das Netzwerk der Finanz-Konzerne und der Aufstieg der &#8222;großen Drei&#8220;</title>
		<link>https://www.mittelstandsblog.blog/das-netzwerk-der-finanzkonzerne-und-der-aufstieg-der-grossen-drei/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Walter Schönthaler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Nov 2025 19:32:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Inflation & Umverteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft & Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[BlackRock]]></category>
		<category><![CDATA[Vanguard]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Netzwerk der Finanzkonzerne und der Aufstieg der "großen Drei". Eine Interpretation von Untersuchungen der Wissenschaftler Stefania Vitali, James Glattfelder und Stefano Battiston, Departement für Bank- und Finanzwesen, Universität Zürich.<br />
Das Netzwerk der globalen Vermögensverwaltungen bildet ein dicht vernetztes, mächtiges Netzwerk, welches das tägliche Leben von Milliarden von Menschen in der Realwirtschaft beeinflusst.</p>
<p>Das Fiat-Geldsystem schaufelt Geld und Vermögen vom Mittelstand, von der Realwirtschaft und insbesondere den kleinen und mittleren Unternehmen zu den Großkonzernen. Benjamin Mudlack, der Autor der neuen "Geldbibel" Neues Geld für eine Freie Welt - Warum das Geldsystem kein Herrschaftsinstrument sein darf" hat den Mechanismus für der Umverteilung auf 560 Seiten offengelegt und empirisch unterlegt. </p>
<p>Aber es gibt noch eine weitere, massive Kraft, welche die steigende Ungleichheit von Vermögen und Einkommen durch das Fiat Geldsystem noch zusätzlich verschärft. Diese zweite Kraft gewinnt täglich an Macht: das Netzwerk der globalen Finanzindustrie, welches sich zunehmend konzentriert und sich auf wenige Akteure zusammenzieht. und an Macht kontinuierlich akkumuliert. Wissenschaftler der Universität Zürich haben die Verknüpfungen der einzelnen Akteure in der Finanzindustrie mithilfe mathematischer Modelle analysiert. Das Ergebnis: Die Studien der Universität Zürich zeigten, dass sich  die Machtkonzentration nach dem beinahe Zusammenbruch des Finanzsystems 2008 extrem konzentriert in den Händen einiger weniger Organisationen liegt. Das Problem von Oligopolen in der Finanzindustrie hat sich durch den beinahe-Crash 2008 nicht reduzierft, sondern - im Gegenteil - noch<br />
noch zusätzlich verschärft.<br />
Die Wissenschaftler suchten mithilfe einer neuen Methode der Netzwerkanalyse insbesondere Antworten auf 4 Fragen:<br />
1. Was geschah nach der Finanzkrise 2008? 2. Wie hat sich das globale Wirtschaftsnetzwerk seitdem entwickelt? 3. 4. Wie sieht die neue Architektur der Macht heute aus? Gibt es Muster der Disruption und der Stabilität im globalen Network der Eigentümer?</p>
<p>Die Studie der Universität Zürich zeigte, dass die Macht nach dem beinahe Zusammenbruch des Finanzsystems extrem konzentriert in den Händen einiger weniger Organisationen liegt.</p>
<p>Während frühere Arbeiten durch Einschränkungen begrenzt waren, stellt die Netzwerk-Studie von Vitali, Glattfelder und Battiston die erste umfassende Analyse des gesamten globalen Eigentumsnetzwerks im Zeitverlauf dar. </p>
<p>Ihre Analyse liefert eine Erklärung dafür, wie ein globaler wirtschaftlicher Schock zwar viele Menschen negativ beeinflusst, aber nur marginale Auswirkungen auf die bestehenden Machtstrukturen hat.</p>
<p>Die neuartige Methodik der Züricher Netzwerkstudie ist ein rekursiver Algorithmus, der effizient auf großen Netzwerken implementiert werden kann und alle bisher bekannten Probleme überwindet.<br />
Eine entscheidende Frage betrifft den kollektiven Einfluss bestimmter Gruppen von Aktionären. Wenn solche Akteure auch Anteile an anderen Mitgliedern derselben Gruppe besitzen, kann der Einflussindex dieser Gruppe aufgrund von Doppelzählungsproblemen nicht einfach durch Addition des Einflusses der einzelnen Mitglieder berechnet werden. Die Autoren der Studie wandten eine neue Methodik auf Gruppen von Knoten im Netzwerk an, indem sie die Eigentumsverhältnisse zwischen den Akteuren innerhalb der betrachteten Gruppe ausschlossen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mittelstandsblog.blog/das-netzwerk-der-finanzkonzerne-und-der-aufstieg-der-grossen-drei/">Das Netzwerk der Finanz-Konzerne und der Aufstieg der &#8222;großen Drei&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mittelstandsblog.blog">Der Blog für den Mittelstand von Walter Schönthaler</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">KI-Image: Shutterstock 2709462905 </p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine zusammenfassende Interpretation mehrerer Forschungsarbeiten der Wissenschaftler Stefania Vitali, James Glattfelder und Stefano Battiston, Departement für Bank- und Finanzwesen, ETH Zürich</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.researchgate.net/publication/51761051_The_Network_of_Global_Corporate_Control">https://www.researchgate.net/publication/51761051_The_Network_of_Global_Corporate_Control</a> </p>



<pre class="wp-block-verse"><strong>Das Fiat-Geldsystem schaufelt Geld, Machtpotential und Vermögen vom Mittelstand, von der Realwirtschaft und insbesondere von den kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) zu den Großkonzernen. Benjamin Mudlack, der Autor der neuen "Geldbibel" "<em>Neues Geld für eine Freie Welt - Warum das Geldsystem kein Herrschaftsinstrument sein darf"</em>, hat den Mechanismus für der Umverteilung auf 560 Seiten offengelegt und mit empirischen Daten unterlegt. </strong><a href="https://www.dersandwirt.de/produkt/neues-geld-fuer-eine-freie-welt/">https://www.dersandwirt.de/produkt/neues-geld-fuer-eine-freie-welt/</a><br><br><strong>Seit dem Beinahe-Zusammenbruch des Finanzsystems hat sich mit wachsender Geschwindigkeit eine weitere, mächtige Kraft gebildet, welche die steigende Ungleichheit von Vermögen und Einkommen durch das Fiat Geldsystem noch zusätzlich verschärft. </strong><br><br><strong>Die zweite Kraft gewinnt kontinuierlich an Macht und Einfluss: Es ist das Netzwerk der globalen Vermögensverwaltungen, welches sich zunehmend konzentriert, auf wenige Akteure zusammenzieht und seine Macht seit 2008 kontinuierlich verdichtet hat. Die wissenschaftliche Evidenz für diese Entwicklung ist Forschern der ETH Zürich schon vor mehreren Jahren gelungen. </strong><br><br><strong>Wissenschaftler der ETH Zürich haben die Verbindungen ("Verknüpfungen") der einzelnen Akteure in der Finanzindustrie mithilfe mathematischer Modelle analysiert. Das Ergebnis: Die Studien der Universität Zürich zeigten, dass die Macht nach dem beinahe Zusammenbruch des Finanzsystems konzentriert in den Händen einiger weniger Organisationen liegt. Schon vor eineinhalb Jahrzehnten standen 147 Firmen für 40 Prozent des weltweiten Umsatzes. Aber wie sieht das heute, Ende 2025 aus?  </strong><br><br><strong>Das Problem von Oligopolen in der Finanzindustrie hat sich durch den Beinahe-Crash 2008 nicht etwa reduziert, sondern - im Gegenteil - noch zusätzlich verschärft und ist zu einer Bedrohung der Realwirtschaft geworden. </strong></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Es war alles andere als eine triviale Aufgabe, die sich James&nbsp;Glattfelder, Stefano Battiston und Stefania Vitali von der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) in Zürich gestellt hatten.&nbsp;Die drei Forscher wollten konkrete Zahlen für die weit verbreitete These liefern, dass transnationale, also nationale Grenzen überschreitende Konzerne, eng miteinander verflochten sind und die Weltwirtschaft dominieren. Zu diesem Zweck nutzten die Forscher die Datenbank &#8222;Orbis&#8220;: In der sammeln Statistiker der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) Daten von 44 Millionen Firmen und Unternehmern weltweit. Die Zürcher Forscher wollten wissen, welchen Großunternehmen wie viele Anteile an anderen Firmen gehören. Dabei gingen sie von der Definition des Soziologen Max Weber aus, was Macht bedeutet: die Wahrscheinlichkeit, dass ein Individuum &#8211; in der Wirtschaft ein Unternehmen &#8211; seinen Willen auch gegen den Widerstand anderer Beteiligter durchsetzen kann. Insbesondere suchten die drei Wissenschaftler die Antworten auf vier wesentliche Fragen:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Was geschah nach der Finanzkrise 2008? </li>



<li>Wie hat sich das globale Wirtschaftsnetzwerk seitdem entwickelt? </li>



<li>Wie sieht die neue Architektur der Macht heute aus? </li>



<li>Gibt es Muster der Disruption und der Stabilität im globalen Network der Eigentümer?</li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Netzwerkstudien der Universität Zürich mit neuartiger Methodik </strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Während frühere Arbeiten durch Einschränkungen begrenzt waren, stellen die Netzwerk-Studien von Glattfelderm, Battiston und Vitali die erste umfassende Analyse des gesamten globalen Eigentumsnetzwerks im Zeitverlauf dar.</p>



<pre class="wp-block-verse has--font-size"><strong>Die Analysen liefern eine Erklärung dafür, wie ein globaler wirtschaftlicher Schock zwar viele Menschen negativ beeinflusst, aber nur marginale Auswirkungen auf die bestehenden Machtstrukturen hat.Die neuartige Methodik der Züricher Netzwerkstudie ist ein rekursiver Algorithmus, der effizient auf großen Netzwerken implementiert werden kann und alle bisher bekannten Probleme überwindet.</strong></pre>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Der kumulative Einflussindex</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine entscheidende Frage betrifft den kollektiven Einfluss bestimmter Gruppen von Aktionären. Wenn solche Akteure auch Anteile an anderen Mitgliedern derselben Gruppe besitzen, kann der Einflussindex dieser Gruppe aufgrund von Doppelzählungsproblemen nicht einfach durch Addition des Einflusses der einzelnen Mitglieder berechnet werden. Die Autoren der Studie wandten eine neue Methodik auf Gruppen von Knoten im Netzwerk an, indem sie die Eigentumsverhältnisse zwischen den Akteuren innerhalb der betrachteten Gruppe ausschlossen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Tabelle 10 zeigt die 14 einflussreichsten Organisationen <strong>VOR der Finanzkrise 2007:</strong></p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" src="https://www.mittelstandsblog.blog/wp-content/uploads/2025/11/image.png" alt="" class="wp-image-5482"/></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Tabelle 15 zeigt die einflussreichsten Organisationen <strong>NACH der Finanzkrise, im Jahr 2012:</strong></p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="756" height="450" src="https://www.mittelstandsblog.blog/wp-content/uploads/2025/11/image-1.png" alt="" class="wp-image-5483" srcset="https://www.mittelstandsblog.blog/wp-content/uploads/2025/11/image-1.png 756w, https://www.mittelstandsblog.blog/wp-content/uploads/2025/11/image-1-300x179.png 300w" sizes="(max-width: 756px) 100vw, 756px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-der-aufstieg-von-blackrock"><strong>Der Aufstieg von BlackRock</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Es lassen sich zwei Hauptgründe ausmachen, die den in der Tabelle S15 dokumentierten, raketenhaften Aufstieg von BlackRock erklären.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der eine hängt mit der Rolle des Unternehmens in den Turbulenzen nach der Krise in den USA zusammen. Als die zusammenbrechenden Banken offenbarten, wie spektakulär schlecht die Finanzwelt die komplexen und undurchsichtigen Instrumente verstanden hatte, in die sie ihr Geld investiert hatte, war BlackRock weit davon entfernt, eine Rettungsaktion zu benötigen, so etwas wie ein Gegenmittel. Als die amerikanische Regierung sich mit toxischen Vermögenswerten konfrontiert sah, wandte sie sich an BlackRock, das als weniger interessenkonfliktreich als alle anderen Beteiligten galt, um diese zu analysieren, zu bewerten und zu verkaufen. Das Unternehmen erhielt ähnliche Aufträge aus Griechenland und Großbritannien. Das Ergebnis (Peetz et al., 2013): Der wichtigste Aktionär in den USA ist ein Unternehmen, das durch die globale Finanzkrise zu dieser Position aufgestiegen ist: BlackRock Inc., ein in New York ansässiges Finanzunternehmen und Fondsmanager,</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>2009: BlackRock kauft Barclays Global Investors</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Jahr 2009 kaufte BlackRock dann den Fondsmanagement-Arm von Barclays, Barclays Global Investors, und schuf damit die größte Fondsmanagement-Gruppe der Welt mit einem Vermögen von rund 2,7 Billionen US-Dollar, wodurch der amtierende Champion entthront wurde. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Jahr 2013 wurde Folgendes beobachtet: BlackRock ist mit 4,1 Billionen US-Dollar direkt verwalteten Vermögenswerten (fast so viel wie alle Private-Equity- und Hedgefonds zusammen) und weiteren 11 Billionen US-Dollar, die es über seine Handelsplattform Aladdin verwaltet, <strong>mit Abstand der größte Investor der Welt</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es überrascht nicht, dass die Finanzpresse und andere Nachrichtenmedien das Unternehmen und seinen CEO und Mitbegründer Larry Fink in den höchsten Tönen loben: BlackRock ist heute eines der einflussreichsten, wenn nicht sogar das <strong>einflussreichste Finanzinstitut der Welt</strong>. In den Mainstream-Medien gibt es nichts als Bewunderung für die enorme Macht von BlackRock. Der größte Vermögensverwalter der Welt war schon 2018 <strong>der größte Anteilseigner der Hälfte der 30 größten Unternehmen der Welt, auch Medienunternehmen gehören dazu.</strong> BlackRock hat die Kontrolle über Investitionen, die es im Auftrag anderer hält, was ihm großen Einfluss verschafft. Obwohl nur wenige Amerikaner seinen Namen kennen, ist Laurence &#8222;Larry&#8220; Fink möglicherweise der mächtigste Mann in der Wirtschaft nach der Finanzkrise <a href="https://www.vanityfair.com/news/2010/04/fink-201004">https://www.vanityfair.com/news/2010/04/fink-201004</a> . Relativ gesehen ist BlackRock weitaus größer als J.P. Morgan es jemals war.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Macht über die Manager durch Stimmrechts-Vertretungen in den Top Corporations</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Da BlackRock die Aktien von Unternehmen im Auftrag seiner Kunden hält, kann es auch in deren Namen abstimmen; ein Verfahren, das als <strong>Stimmrechtsvertretung</strong> bekannt ist. Die Frage, welchen Einfluss BlackRock auf die Vorstände der Big Corporations durch die Vielzahl solcher Stimmrechte gewinnt, ist ebenso naheliegend wie komplex. Das Unternehmen gibt klare Richtlinien für die Stimmrechtsvertretung heraus. Der Abstimmungsprozess wird von einem <em>Team für Corporate Governance und verantwortungsbewusstes Investieren</em> geleitet. Neben langfristigen wirtschaftlichen Interessen berücksichtigt das Unternehmen nach eigenen Angaben neben allgemeinen Fragen der Unternehmensführung auch <strong>soziale, ethische und ökologische Aspekte. </strong>Tatsächlich ist BlackRock dafür bekannt, bei der Stimmrechtsausübung eine <strong>aktivistische Haltung</strong>, oft im Sinne der <strong>Stakeholder Economy </strong>und <strong>PPP-Geschäftsmodellen </strong>einzunehmen. <a href="https://www.mittelstandsblog.blog/wie-wir-ppp-modelle-erkennen-und-mit-ihnen-umgehen-koennen/">Wie wir PPP-Geschäftsmodelle erkennen und mit Ihnen umgehen können: Eine Analyse</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der Analyse von 50 Vorstandswahlen zwischen 2009 und 2013 wurde festgestellt, dass BlackRock für 34 % der nominierten <strong>oppositionellen</strong> Vorstandsmitglieder gestimmt hatte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Darüber hinaus prüfte das Unternehmen im Jahr 2012 fast 130.000 Vorschläge des Managements und der Aktionäre und <strong>stimmte in 10 % der Fälle gegen das Management.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Zweifellos übt BlackRock großen Einfluss aus. Allein die Größe seines verwalteten Vermögens stellt seine Konkurrenten in den Schatten. Diese Machtposition hat in den USA auch politische Diskussionen ausgelöst, ob BlackRock ein systemrelevantes Finanzinstitut ist und daher strengeren Vorschriften unterliegen sollte. Das Unternehmen hat dagegen erfolgreich argumentiert, dass es, solange es nicht in eigene Fonds investiert, kaum oder gar kein systemisches Risiko darstellt. Mit den Worten von Laurence Fink, der beteuert: </p>



<figure class="wp-block-pullquote has-small-font-size"><blockquote><p>„<em>Wir sind nur ein Vermögensverwalter </em><br><em>und in keiner Weise </em><br><em>eine systemische Bedrohung”</em> </p><cite>Laurence Fink,  Blackrock-CEO, fortune, 2014 </cite></blockquote></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Zahlreiche Forscher und Finanzanalytiker haben den Aufstieg von BlackRock, Vanguard und State Street schon frühzeitig festgestellt. Sie kritisieren nicht nur die Konzentration der &#8222;Big Three&#8220;, sondern die <strong>Verlagerung von aktiven zu passiven Anlagestrategien:</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-passive-anlegestrategie-statt-aktiv-innovative-investitionen"><strong>Passive Anlegestrategie statt aktiv-innovative Investitionen </strong></h2>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-pullquote has-small-font-size"><blockquote><p>Seit 2008 hat eine beispiellose Verlagerung von aktiven zu passiven Anlagestrategien stattgefunden. <br>Wir haben gezeigt, dass diese passive Indexfondsbranche von BlackRock, Vanguard und State Street dominiert wird. Tatsächlich sind diese drei riesigen passiven Vermögensverwalter zusammen bereits der größte Anteilseigner von mindestens 40 Prozent aller börsennotierten US-Unternehmen und 88 Prozent der S&amp;P-500-Unternehmen. <br>Daher sehen wir Anzeichen für eine Wiedervereinigung von Unternehmensbesitz und -kontrolle durch schnell steigende Aktienbestände, die von einer kleinen Gruppe sehr großer passiver Indexfondsmanager verwaltet werden, die wir als die „Großen Drei“ bezeichnen.</p><cite>Fichtner et al., <a href="http://papers.ssrn.com/so13/papers.cfm?{\_}id=2798653">http://papers.ssrn.com/so13/papers.cfm?abstract{\_}id=2798653</a>. </cite></blockquote></figure>
</blockquote>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-wie-die-machtstrukturen-analysiert-wurden-die-methode">Wie die Machtstrukturen analysiert wurden &#8211; Die Methode</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Konzentration auf einzelne Aktionäre im globalen Eigentumsnetzwerk stellte die erste Analyseebene dar. Während diese Einflussranglisten an sich schon interessant sind, stellt sich unmittelbar die Frage nach der Vernetzung der Akteure. <strong>Inwieweit sind die einflussreichsten Akteure miteinander vernetzt?</strong> Um diese Frage zu beantworten, wurde von Vitali, Glattfelder und Battiston eine neue, kumulative Version des <strong>Einflussindex</strong> vorgestellt.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="789" src="https://www.mittelstandsblog.blog/wp-content/uploads/2025/11/PLOS-ONE-1024x789.png" alt="" class="wp-image-5502" srcset="https://www.mittelstandsblog.blog/wp-content/uploads/2025/11/PLOS-ONE-1024x789.png 1024w, https://www.mittelstandsblog.blog/wp-content/uploads/2025/11/PLOS-ONE-300x231.png 300w, https://www.mittelstandsblog.blog/wp-content/uploads/2025/11/PLOS-ONE-768x592.png 768w, https://www.mittelstandsblog.blog/wp-content/uploads/2025/11/PLOS-ONE.png 1064w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Methodik ist auf zusammenhängende Gruppen von Anteilseignern anwendbar und vermeidet zuvor aufgetretene Probleme der Doppelzählung. Natürlich definierte Gruppen von Aktionären können anhand der definierten Abgrenzungen durch die Netzwerktopologie identifiziert werden. Solche topologischen Gruppen sind die verschiedenen Abschnitte der Schleife. Darüber hinaus können durch die Nutzung der Kenntnisse über die einzelnen Werte des Einflussindexes verschachtelte Machtstrukturen tiefer im Netzwerk aufgedeckt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Identifizierung von Machtstrukturen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die entstehende <strong>Super-Entität</strong> In diesem Abschnitt wurde die besondere <strong>Rolle des Kerns</strong> aufgezeigt. Es handelt sich um eine kleine, aber stark vernetzte Gruppe von einzeln einflussreichen Aktionären, die einen enormen kumulativen Einfluss ausüben. Tatsächlich verfügt die Superentität als zusammenhängende Gruppe über mindestens 975 % des kumulativen Einflussindexwerts, der dem Kern zugewiesen wurde. Dieser hohe Konzentrationsgrad rechtfertigt die Abgrenzung der Superentität als emergente Machtstruktur im Netzwerk. Im Durchschnitt trägt ein Knoten in der Superentität 119,38 Milliarden USD zum kumulativen Einflussindexwert der Gruppe im Jahr 2007 bei. Im Jahr 2012 beträgt dieser Wert 165,40 Milliarden USD. Folglich sind die wenigen Knoten in der Superentität bei weitem die einflussreichsten im gesamten Netzwerk. Betrachtet man die Zusammensetzung der Superentität im Zeitverlauf, so stellt man fest, dass es eine innere Gruppe von 70 Knoten gibt, die in allen jährlichen Momentaufnahmen von 2007 bis 2012 vorhanden sind. Das bedeutet, dass der Knoten in der Superentität beständig ist und den zeitlich stabilen Kern der Superentität im analysierten Zeithorizont bilden. Zusammenfassend lassen sich zwei topologische Machtstrukturen identifizieren, die &#8222;IN-Struktur&#8220; (in der Aktionäre direkt oder indirekt miteinander verbunden sind) und der Kern. Beide bestehen aus den höchstrangigen Einflussnehmern in den obersten Quantilen der individuellen Einflussindexverteilung. Beide Strukturen zeichnen sich auch durch hohe kumulative Einflussindexwerte aus. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Entdeckung der Superentität im Kern</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;In der nächsten Phase der Analyse wurde im Kern eine emergente Machtstruktur entdeckt, die <strong>Superentität</strong>, wobei eine winzige Gruppe identifiziert wird, die einen unverhältnismäßig hohen Einfluss ausübt. Diese Super-Entität ist die kleinste und einflussreichste Machtstruktur im globalen Eigentumsnetzwerk. Sie verfügt über einen eigenen stabilen <strong>Kern von 70 einflussreichen Aktionären</strong>, die alle in der Super-Entität jedes jährlichen Netzwerk-Snapshots vertreten sind. Der Kern konsolidiert sich nach der globalen Finanzkrise, sodass seine jährlichen kumulativen Einflussindexwerte stabil bleiben. Im Gegensatz dazu spüren die IN und in geringerem Maße auch die Super-Entität die disruptiven Auswirkungen der Staatsschuldenkrise im Jahr 2011, wodurch den Strukturen erneut Macht entzogen wird. Interessanterweise erholen sich beide betroffenen Machtstrukturen im Jahr darauf und zeigen ein widerstandsfähiges Verhalten. In den Machtstrukturen des globalen Eigentumsnetzwerks sind angesichts von Schocks Störungen, Stabilität und Widerstandsfähigkeit zu beobachten. Aber wie haben sich die diesen Veränderungen zugrunde liegenden Netzwerkstrukturen entwickelt? Zusammenfassend lässt sich sagen, dass eine einmal entstandene Machtstruktur über einen längeren Zeitraum bestehen bleibt und eine Metaebene der Organisation darstellt, die von den tatsächlichen Identitäten der einzelnen Knoten, die zu einem bestimmten Zeitpunkt vorhanden sind, losgelöst ist. Solche Machtarchitekturen zeigen angesichts globaler Krisen ein robustes und widerstandsfähiges Verhalten.&#8220; <a href="http://papers.ssrn.com/so13/papers.cfm?{\_}id=2798653">http://papers.ssrn.com/so13/papers.cfm?abstract{\_}id=2798653</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Probleme der Konzentration</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Seit der globalen Finanzkrise vor fast einem Jahrzehnt ist eine deutliche Re-Konzentration des Eigentums zu beobachten </strong>(Davis, 2008; Murray und Peetz, 2010; Davis, 2013; Peetz et al., 2013; Haberly und Wojcik, 2017; Fichtner et al., 2017). In dieser Studie zum globalen Eigentumsnetzwerk stellen Glattfelder und Battiston ebenfalls eine hohe Konzentration der Aktionärsmacht fest, die als Einflussindexwerte quantifiziert wird und sich in den Händen weniger Wirtschaftsakteure befindet.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"> <em>&#8222;Im Einzelnen können wir zeigen, dass es innerhalb des Netzwerks unterschiedliche Machtstrukturen gibt, die aus kleinen Gruppen stark vernetzter und einflussreicher Akteure bestehen. Diese Machtarchitekturen weisen ein hohes Maß an Resilienz auf. [&#8230;] Mit dieser neu entstehenden Konzentration von Eigentum und Macht sind potenzielle Gefahren verbunden, die angegangen werden sollten.</em>&#8220; <a href="https://papers.ssrn.com/sol3/papers.cfm?abstract_id=3314648">https://papers.ssrn.com/sol3/papers.cfm?abstract_id=3314648</a></p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kreuzbeteiligungs-Strukturen sind wettbewerbsfeindlich</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Frühere Studien haben gezeigt, wie sich kleine Kreuzbeteiligungsstrukturen auf nationaler Ebene negativ auf den Wettbewerb in Sektoren wie der Luftfahrt, der Automobil- und Stahlindustrie sowie dem Finanzsektor auswirken können (OBrien und Salop, 1999; Gilo et al., 2006). In jüngerer Zeit haben einige Arbeiten die wettbewerbsfeindlichen Auswirkungen konzentrierter Eigentumsverhältnisse dokumentiert (Azar und Schmalz, 2017). So hat beispielsweise gemeinsames Eigentum in der US-Luftfahrtindustrie zu erhöhten Ticketpreisen geführt (Azar et al., 2015). Darüber hinaus stehen im Zusammenhang mit dem Wettbewerb im Bankensektor gemeinsame Eigentumsverhältnisse von Vermögensverwaltern und Kreuzbeteiligungsstrukturen in einem signifikanten Zusammenhang mit höheren Kundengebühren und höheren Einlagenzinsmargen (Azar et al., 2016). <strong>Fazit:</strong> <strong>Gemeinsames Eigentum großer Vermögensverwalter führt zu einer Verringerung der makroökonomischen Effizienz durch einen Rückgang des Wettbewerbs auf dem Produktmarkt und verursacht somit erhebliche versteckte soziale Kosten </strong>(Fichtner et al., 2017).</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Systemisches Risiko</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Während der Finanzkrise wurde der umgangssprachliche Begriff <em>„too big to fail”</em> populär. Er erfasst die Vorstellung, dass durch die Identifizierung und Unterstützung der wichtigsten Wirtschaftsakteure im System finanzielle Notlagen abgewendet werden können. Dieser Ansatz reicht jedoch für Netzwerke, in denen Rückkopplungseffekte bestehen, nicht aus. <strong>In Systemen, in denen die Akteure miteinander verbunden und daher voneinander abhängig sind, wird der Begriff des systemischen Risikos relevant. </strong>Mit anderen Worten: Nur durch die Aufdeckung der Architektur des Netzwerks kann das Ausmaß der Ausbreitung finanzieller Notlagen im gesamten System bewertet werden. Tatsächlich weiß niemand, was passiert wäre, wenn die Rettung des US-Finanzsystems nicht durchgeführt worden wäre. Tatsächlich hat der <em>Emergency Economic Stabilization Act </em>von 2008, der zum Kauf notleidender Vermögenswerte im Wert von etwa 700 Milliarden US-Dollar führte (Muolo, 2008), die Entwicklung des Netzwerks grundlegend verändert. Da der Einflussindex ebenfalls eine Zentralitätsvariante ist, ermöglicht er darüber hinaus die Identifizierung der wichtigsten Akteure im gesamten Netzwerk unter Berücksichtigung der Architektur der Vernetzung sowie der Verteilung der Eigentumsanteile und Unternehmenswerte. Im Wesentlichen ermöglicht die Methodik von Glattfelder und Battiston die Erkennung von Unternehmen im globalen Eigentumsnetzwerk, die zu zentral sind, um zu scheitern. Die Aufdeckung solcher systemrelevanten Knotenpunkte kann für politische Entscheidungsträger und Regulierungsbehörden von großem Wert sein. Im Einzelnen könnte die enorme Konzentration des Eigentums in den Händen einiger weniger Vermögensverwalter auf eine neue Art von systemischem Risiko hindeuten. Nach traditioneller Auffassung sind Vermögensverwalter nicht systemrelevant. Im Gegensatz zu Banken sind diese Verwalter nicht fremdfinanziert und vergeben keine Kredite. Mit anderen Worten: Das Insolvenzrisiko ist gering. Allerdings sind nicht alle dieser Meinung (Fichtner et al., 2017): Eine wichtige Sorge, die in den letzten Jahren geäußert wurde, ist, dass ein weiter steigender Marktanteil passiver Indexfonds die <strong>effiziente Preisbildung an den Aktienmärkten</strong> beeinträchtigen könnte, da der Anteil aktiv gehandelter Aktien weiter schrumpfen würde. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Leben wir im Zeitalter der Vermögensverwaltungen?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Andrew Haldane von der Bank of England argumentierte In einer Rede im Jahr 2014 , dass wir aufgrund des enormen Wachstums der verwalteten Vermögenswerte in den letzten Jahrzehnten und des relativen Rückzugs der Banken nach der globalen Finanzkrise möglicherweise in das <strong>Zeitalter der Vermögensverwaltung</strong> eingetreten sind. Er sieht Anzeichen dafür, dass ETFs und Indexfonds das Herdenverhalten der Anleger verstärken und damit zu stärker korrelierten Marktbewegungen führen könnten. Auf diese Weise könnten passive Indexfonds die Prozyklizität der Finanzmärkte verstärken. Zusammenfassend lässt sich sagen (Fichtner et al., 2017): <strong>Der Aufstieg passiver Indexfonds könnte das Herdenverhalten der Anleger verstärken und eine effiziente Preisbildung beeinträchtigen, wodurch potenziell neue systemische Risiken entstehen könnten.</strong> Diese Entwicklungen führen bereits zu wachsender Unruhe unter den Regulierungsbehörden. Der Vorsitzende der US-Börsenaufsichtsbehörde SEC, Luis Aqualar, konfrontierte kürzlich seine Kollegen mit der rhetorischen Frage, ob sie eine Eindämmung des Wachstums passiver Anleger in Betracht ziehen sollten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Super-Entität: Zu einflussreich und zu mächtig, um zu scheitern?</strong></p>



<pre class="wp-block-preformatted">Das Entstehen der <strong>Super-Entität,</strong> einer kleinen, stark vernetzten und unverhältnismäßig einflussreichen Gruppe von Wirtschaftsakteuren, wirft folgende Frage auf: Wenn ein Akteur sich der Tatsache bewusst ist, dass er Teil einer Elitegruppe ist, von der erwartet wird, dass sie in Krisenzeiten Vorteile genießt (Schutz, Rettungsmaßnahmen usw.), würde dieses Wissen dann nicht die Anreize beeinflussen? Mit anderen Worten: <strong>Wäre es unter diesen Umständen nicht rational, mehr Risiken im Geschäftsbetrieb einzugehen?</strong> Es ist bekanntermaßen schwer, der Versuchung zu widerstehen, privilegierte Positionen auszunutzen. Schaffen die in dieser Studie identifizierten Machtstrukturen neue moralische Risiken, wie beispielsweise die Vereinnahmung von Regulierungsbehörden? Im Wesentlichen wird damit erneut die Frage nach der Funktion, Struktur und zukünftigen Rolle von Kartellbehörden und Regulierungsbehörden aufgeworfen.</pre>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Sind passive Investitionen der Vermögensverwaltungen schlimmer als Marxismus?</strong> </p>



<p class="wp-block-paragraph">Einige Kommentatoren sehen in der Entstehung <strong>allmächtiger passiver Investmentfonds</strong> eine Bedrohung für die Grundfesten der Marktwirtschaft. Bei aktiv gemanagten Anlagefonds trifft das Fondsmanagement innerhalb der Anlagestrategie die konkreten Investitionsentscheidungen. Es wird dabei versucht, durch Titelauswahl und Markttiming die Zusammensetzung des Fonds den jeweiligen aktuellen Marktgegebenheiten anzupassen und von ihnen zu profitieren.&nbsp;Passiv gemanagte Anlagefonds bilden dagegen &#8222;nur&#8220; einen Index ab. Sie treffen keine aktive Auswahl der Basiswerte. Zu den passiv gemanagten Anlagefonds zählen sowohl Indexfonds als auch Exchange Traded Funds (ETF). Letztere werden an der Börse gehandelt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die klassischen, aktiven Fondsmanager haben ihre Kritik an passiven Indexfonds sehr offen geäußert. Im August [2016] donnerten Analysten des Forschungsunternehmens Sanford C. Bernstein: <em><a href="https://www.bloomberg.com/news/articles/2016-08-23/bernstein-passive-investing-is-worse-for-society-than-marxism">https://www.bloomberg.com/news/articles/2016-08-23/bernstein-passive-investing-is-worse-for-society-than-marxism</a></em></p>



<figure class="wp-block-pullquote has-small-font-size"><blockquote><p><em>Eine vermeintlich kapitalistische Wirtschaft, </em><br><em><strong>in der ausschließlich passiv investiert wird, </strong></em><br><em>ist schlimmer als eine zentral geplante Wirtschaft </em><br><em>oder eine Wirtschaft mit aktiver, marktorientierter Kapitalverwaltung.</em></p><cite>Sanford C. Bernstein RESEARCH</cite></blockquote></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Selbst John C. Bogle, der Gründer der Vanguard Group, der vor mehr als 40 Jahren den ersten Indexfonds auflegte, stimmt zu, dass <strong>passives Investieren</strong> zu groß werden kann und der Nutzen negativ wird.</p>



<figure class="wp-block-pullquote has-small-font-size"><blockquote><p><strong>Was passiert, wenn alle indexieren? </strong><br><strong>Chaos, Chaos ohne Grenzen. </strong><br><strong>Man kann weder kaufen noch verkaufen, </strong><br><strong>es gibt keine Liquidität, es gibt keinen Markt.</strong></p><cite>John Bogle, Gründer der Vanguard Group <br><a href="https://www.wealthmanagement.com/etfs/bogle-says-if-everybody-indexed-markets-would-fail-under-chaos">https://www.wealthmanagement.com/etfs/bogle-says-if-everybody-indexed-markets-would-fail-under-chaos</a></cite></blockquote></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Studien der ETH Zürich wurden vor mehreren Jahren erstellt. Vor eineinhalb Jahrzehnten standen 147 Firmen für 40 Prozent des weltweiten Umsatzes. Wie sieht das heute, Ende 2025 aus? Leider gibt es dazu keine bekannte aktuelle Studie. Aber man kann davon ausgehen, dass sich der Trend noch weiter fortgesetzt hat. Gibt es Lösungen für dieses Problem? Wie könnte eine Strategie dazu aussehen? Schreiben Sie mir &#8211; ich freue mich auf Ihren Input, schreiben Sie mir und werde Ihnen gerne antworten. <a href="mailto:kontakt@mittelstandsblog.blog">kontakt@mittelstandsblog.blog</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mittelstandsblog.blog/das-netzwerk-der-finanzkonzerne-und-der-aufstieg-der-grossen-drei/">Das Netzwerk der Finanz-Konzerne und der Aufstieg der &#8222;großen Drei&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mittelstandsblog.blog">Der Blog für den Mittelstand von Walter Schönthaler</a>.</p>
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		<title>VIDEO vom 27. Kongress der Union Souveränität, 8.11.2025</title>
		<link>https://www.mittelstandsblog.blog/video-vom-27-congress-der-union-souveraenitaet-am-8-11-2025/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Walter Schönthaler]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Nov 2025 18:43:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Inflation & Umverteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Krieg & Hybrider Krieg]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft & Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Zentralbankgeld]]></category>
		<category><![CDATA[WEF; PPP; Philanthropen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Video-Aufzeichnung (Kurzversion) eines Vortrags vom 8. November 2025 beim 27. Congress Austria der Union Souveränität.</p>
<p>Thema des Vortrags war PPP (=Public Private Partnerships) in der Version des World Economic Forums (WEF) als "Stakeholder Economy". </p>
<p>Der Vortrag analysiert das "Mission Statement" des WEF, also den Grund, warum es das World Economic Forum überhaupt gibt. </p>
<p>Das WEF definiert seinen Zweck als "Organisation für  Öffentlich-Private Kooperationen", zwischen Monopolkonzernen ("Strategischen Partnern") und Regierungen vor dem ideologischen Hintergrund der Stakeholder-Öknomie. </p>
<p>Diese Stakeholder-Ökonomie oder "Anspruchsgruppen-Ökonomie" beansprucht die Wahrnehmung der Interessen ALLER "Anspruchsgruppen".  </p>
<p>Der Ausdruck "Stakeholder" stammt aus dem Englischen und ist damit ein Anglizismus. „Stake“ kann mit Einsatz, Anteil oder Anspruch, Erwartung übersetzt werden, „holder“ mit Eigentümer oder Besitzer. Der Stakeholder ist daher jemand, dessen Einsatz auf dem Spiel steht und der daher ein Interesse an Wohl und Wehe dieses Einsatzes hat. Im übertragenen Sinne wird „Stakeholder“ heutzutage nicht nur für Personen verwendet, die tatsächlich einen Einsatz geleistet haben, sondern für alle, die ein Interesse am Verlauf oder Ergebnis eines Prozesses oder Projektes haben; nichtr nur Kunden oder Mitarbeiter, sondern auch Medien, Politik, Gewerkschaften, Aktionsgruppen wie die "Omas gegen Rechts" und die Öffentlichkeit.</p>
<p>Der Begriff „Stakeholder“ in seiner heutigen Bedeutung wurde erstmals 1963 in einem internen Memorandum am Stanford Research Institute (SRI) verwendet. Im Anschluss wurde eine Fülle an Definitionen und Theorien entwickelt, die sich als Gegenpol zu den marktwirtschaftlich-wettbewerbsorientierten Prinzipien der "österreichischen Schule der Nationalökonomie" positionieren. </p>
<p>Der PPP-Ansatz der "Stakeholder-Ökonomie" in der WEF-Variante führt zur Verhinderung von Wettbewerb, Outsourcing von Zensur von Regierungen an Private Unternehmen, Qualitätsminderung durch die Verhinderung des Wettbewerbs und im fortschrittenen Stadium zum Korporatismus in Form einer zunehmenden Verschmelzung von Regierungen mit Monopolkonzernen, die tun dürfen, was der Staat aufgrund der Verfassung formell nicht darf. </p>
<p>PPP sind Quasi-Monopole durch Verträge, die der Korruption Tür und Tor öffnen. Die außerhalb des Marktes und des Wettbewerbs zwischen Exekutivorganen und den auf der Website des WEF aufgelisteten "120 strategischen WEF-Partnern" geschlossenen Verträge sind streng geheim und werden nicht einmal den Mitgliedern des Europäischen Parlaments offengelegt, wie am Beispiel der SMS-Verträge zwischen der EU-Kommission und Pharmakonzernen unlängst offensichtlich geworden ist.</p>
<p>Schönthaler analysiert die globalen Geschäftsmodelle der 4 K´s, die auf Basis von PPP implementiert wurden: Krankheit (mRNA-Impfungen), Klimageschäft (CO2-Zertifikate und CO2-Abgaben), Kriege und Kontrolle durch die geplante Umstellung des Geldsystems auf CBDC. </p>
<p>Die Kritik fokussiert sich auf die planwirtschaftlichen Eingriffe durch PPP und ihre Auswirkungen auf den Mittelstand und die KMU, die wirtschaftliche und gesellschaftliche Basis in Europa.</p>
<p>Der Vortrag thematisiert die Auswirkungen der Lockdowns, der "Energiewende" und der Kriegswirtschaft auf Wohlstand, Demokratie und Souveränität der europäischen Staaten.  </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mittelstandsblog.blog/video-vom-27-congress-der-union-souveraenitaet-am-8-11-2025/">VIDEO vom 27. Kongress der Union Souveränität, 8.11.2025</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mittelstandsblog.blog">Der Blog für den Mittelstand von Walter Schönthaler</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">KI-Bild: Shutterstock 2694441161</p>



<p class="wp-block-paragraph">PPP: Die unheilige Allianz von Konzernen, NGOs und Regierungen in der &#8222;Stakeholder Ideologie&#8220; des World Economic Forums</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div></figure>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mittelstandsblog.blog/video-vom-27-congress-der-union-souveraenitaet-am-8-11-2025/">VIDEO vom 27. Kongress der Union Souveränität, 8.11.2025</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mittelstandsblog.blog">Der Blog für den Mittelstand von Walter Schönthaler</a>.</p>
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		<title>Freies Geld für freie Menschen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Walter Schönthaler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Nov 2025 09:14:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Inflation & Umverteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Zentralbankgeld]]></category>
		<category><![CDATA[Atlas-Initiative]]></category>
		<category><![CDATA[Bargeld]]></category>
		<category><![CDATA[Bitcoin]]></category>
		<category><![CDATA[CBDC]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Benjamin Mudlack, Vorstandsmitglied der Atlas-Initiative und Autor des Buches "Neues Geld für eine freie Welt - Warum das Geldsystem kein Herrschaftssystem sein darf" hat am 1. November 2025 eine Initiative zur Rettung des Bargelds gegen den Zwang zum digitalen Zentralbankgeld (CBDC) und für echten Währungswettbewerb gestartet.</p>
<p>Die Initiative basiert auf einer 230-seitigen, umfassenden und detaillierten Analyse des derzeitigen, ungedeckten Fiat-Geldsystems und seiner zerstörerischen Wirkung auf den Wohlstand des Westens.<br />
Seit der Auflösung der Golddeckung durch US-Präsident Nixon ist der US-Dollar und die angeschlossen Währungen, wie der Euro, nicht mehr durch Gold gedeckt. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mittelstandsblog.blog/freies-geld-fuer-freie-menschen/">Freies Geld für freie Menschen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mittelstandsblog.blog">Der Blog für den Mittelstand von Walter Schönthaler</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading" id="h-die-atlas-initiative-startet-eine-initiative-zur-rettung-des-bargelds-gegen-den-zwang-zum-digitalen-zentralbankgeld-und-fur-echten-wahrungswettbewerb">Die Atlas-Initiative startet eine Initiative zur Rettung des Bargelds, gegen den Zwang zum digitalen Zentralbankgeld und für echten Währungswettbewerb </h4>



<p class="wp-block-paragraph">Foto: Shutterstock 2533386713</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Atlas-Initiative steht für das Wertegerüst einer&nbsp;freiheitlichen Gesellschaft, die Achtung der&nbsp;Menschenwürde&nbsp;jedes Individuums, die Verteidigung des Rechts auf Privateigentum, die&nbsp;Familie&nbsp;als Keimzelle der Gesellschaft&nbsp;und des Staates,&nbsp;die jüdisch-christlich geprägte Idee der abendländischen Kultur und die Gedanken und Prinzipien der Aufklärung. Die mehr als 3.800 Mitglieder der Atlas-Initiative setzen sich für eine unbedingte Rechtsstaatlichkeit und Gewaltenteilung ein, verstehen sich als ordo-liberal und wertkonservativ und lehnen radikale und gewalttätige politische Strömungen von links oder rechts klar ab.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Initiative <strong>&#8222;Freies Geld für freie Menschen&#8220;</strong> basiert nach der <strong>Geldkonferenz 2025 </strong>auf einer 230-seitigen, umfassenden und detaillierten Analyse des derzeitigen ungedeckten Fiat-Geldsystems und seiner zerstörerischen Wirkung auf den Wohlstand der Menschen.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="h-die-10-untaten-der-grauen-herren-von-der-ezb">Die 10 Untaten der grauen Herren von der EZB</h5>



<p class="wp-block-paragraph">In der Initiative &#8222;Freies Geld für freie Menschen&#8220; erläutert Benjamin Mudlack, Vorstandsmitglied der Atlas-Initiative und Autor der neuen Geldbibel <em>&#8222;Neues Geld für eine freie Welt &#8211; Warum das Geldsystem kein Herrschaftssystem sein darf&#8220;</em>,  <strong>warum die durch die Aufblähung der Geldmenge (&#8222;Inflation&#8220;) verursachte Teuerung oft auch als &#8222;Sondersteuer für Arme&#8220; bezeichnet wird.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Broschüre &#8222;Stoppt die Grauen Herren&#8220; listet &#8222;die 10 Untaten der grauen Herren&#8220; detailliert und für den interessierten Laien zum Download verständlich in Klartext auf. </p>


<div class="_3d-flip-book  fb3d-fullscreen-mode full-size" data-id="5299" data-mode="fullscreen" data-title="false" data-template="short-white-book-view" data-lightbox="dark-shadow" data-urlparam="fb3d-page" data-page-n="0" data-pdf="" data-tax="null" data-thumbnail="" data-cols="3" data-book-template="default" data-trigger=""></div><script type="text/javascript">window.FB3D_CLIENT_DATA = window.FB3D_CLIENT_DATA || [];FB3D_CLIENT_DATA.push('eyJwb3N0cyI6eyI1Mjk5Ijp7IklEIjo1Mjk5LCJ0aXRsZSI6IkZyZWllcyBHZWxkIGZcdTAwZmNyIGZyZWllIE1lbnNjaGVuIiwidHlwZSI6InBkZiIsInJlYWR5X2Z1bmN0aW9uIjoiIiwiYm9va19zdHlsZSI6ImZsYXQiLCJib29rX3RlbXBsYXRlIjoibm9uZSIsIm91dGxpbmUiOltdLCJkYXRhIjp7InBvc3RfSUQiOiI1MzAwIiwiZ3VpZCI6Imh0dHBzOlwvXC93d3cubWl0dGVsc3RhbmRzYmxvZy5ibG9nXC93cC1jb250ZW50XC91cGxvYWRzXC8yMDI1XC8xMFwvRnJlaWVzX0dlbGRfZnJlaWVfTWVuc2NoZW5fTWFuaWZlc3RfQXRsYXNfSW5pdGlhdGl2ZV9LbC5wZGYiLCJwZGZfcGFnZXMiOiIzMCIsInBhZ2VzX2N1c3RvbWl6YXRpb24iOiJub25lIn0sInRodW1ibmFpbCI6eyJkYXRhIjp7InBvc3RfSUQiOiIwIn0sInR5cGUiOiJhdXRvIn0sInByb3BzIjp7ImJhY2tncm91bmRDb2xvciI6ImF1dG8iLCJiYWNrZ3JvdW5kSW1hZ2UiOiJhdXRvIiwiYmFja2dyb3VuZFN0eWxlIjoiYXV0byIsImhpZ2hsaWdodExpbmtzIjoiYXV0byIsImxpZ2h0aW5nIjoiYXV0byIsInNpbmdsZVBhZ2VNb2RlIjoiYXV0byIsImNhY2hlZFBhZ2VzIjoiYXV0byIsInJlbmRlckluYWN0aXZlUGFnZXMiOiJhdXRvIiwicmVuZGVySW5hY3RpdmVQYWdlc09uTW9iaWxlIjoiYXV0byIsInJlbmRlcldoaWxlRmxpcHBpbmciOiJhdXRvIiwicHJlbG9hZFBhZ2VzIjoiYXV0byIsImF1dG9QbGF5RHVyYXRpb24iOiJhdXRvIiwicnRsIjoiYXV0byIsImludGVyYWN0aXZlQ29ybmVycyI6ImF1dG8iLCJtYXhEZXB0aCI6ImF1dG8iLCJzaGVldCI6eyJzdGFydFZlbG9jaXR5IjoiYXV0byIsIndhdmUiOiJhdXRvIiwic2hhcGUiOiJhdXRvIiwid2lkdGhUZXhlbHMiOiJhdXRvIiwiY29sb3IiOiJhdXRvIiwic2lkZSI6ImF1dG8iLCJzdHJldGNoSW1hZ2VzIjoiYXV0byIsImNvcm5lckRldmlhdGlvbiI6ImF1dG8iLCJmbGV4aWJpbGl0eSI6ImF1dG8iLCJmbGV4aWJsZUNvcm5lciI6ImF1dG8iLCJiZW5kaW5nIjoiYXV0byIsImhlaWdodFRleGVscyI6ImF1dG8ifSwiY292ZXIiOnsid2F2ZSI6ImF1dG8iLCJjb2xvciI6ImF1dG8iLCJzaWRlIjoiYXV0byIsInN0cmV0Y2hJbWFnZXMiOiJhdXRvIiwiYmluZGVyVGV4dHVyZSI6ImF1dG8iLCJkZXB0aCI6ImF1dG8iLCJwYWRkaW5nIjoiYXV0byIsInN0YXJ0VmVsb2NpdHkiOiJhdXRvIiwiZmxleGliaWxpdHkiOiJhdXRvIiwiZmxleGlibGVDb3JuZXIiOiJhdXRvIiwiYmVuZGluZyI6ImF1dG8iLCJ3aWR0aFRleGVscyI6ImF1dG8iLCJoZWlnaHRUZXhlbHMiOiJhdXRvIiwibWFzcyI6ImF1dG8iLCJzaGFwZSI6ImF1dG8ifSwicGFnZSI6eyJ3YXZlIjoiYXV0byIsImNvbG9yIjoiYXV0byIsInNpZGUiOiJhdXRvIiwic3RyZXRjaEltYWdlcyI6ImF1dG8iLCJkZXB0aCI6ImF1dG8iLCJzdGFydFZlbG9jaXR5IjoiYXV0byIsImZsZXhpYmlsaXR5IjoiYXV0byIsImZsZXhpYmxlQ29ybmVyIjoiYXV0byIsImJlbmRpbmciOiJhdXRvIiwid2lkdGhUZXhlbHMiOiJhdXRvIiwiaGVpZ2h0VGV4ZWxzIjoiYXV0byIsIm1hc3MiOiJhdXRvIiwic2hhcGUiOiJhdXRvIn0sImhlaWdodCI6ImF1dG8iLCJ3aWR0aCI6ImF1dG8iLCJncmF2aXR5IjoiYXV0byIsInBhZ2VzRm9yUHJlZGljdGluZyI6ImF1dG8ifSwiY29udHJvbFByb3BzIjp7ImFjdGlvbnMiOnsiY21kVG9jIjp7ImVuYWJsZWQiOiJhdXRvIiwiZW5hYmxlZEluTmFycm93IjoiYXV0byIsImFjdGl2ZSI6ImF1dG8iLCJkZWZhdWx0VGFiIjoiYXV0byJ9LCJjbWRBdXRvUGxheSI6eyJlbmFibGVkIjoiYXV0byIsImVuYWJsZWRJbk5hcnJvdyI6ImF1dG8iLCJhY3RpdmUiOiJhdXRvIn0sImNtZFNhdmUiOnsiZW5hYmxlZCI6ImF1dG8iLCJlbmFibGVkSW5OYXJyb3ciOiJhdXRvIn0sImNtZFByaW50Ijp7ImVuYWJsZWQiOiJhdXRvIiwiZW5hYmxlZEluTmFycm93IjoiYXV0byJ9LCJjbWRTaW5nbGVQYWdlIjp7ImVuYWJsZWQiOiJhdXRvIiwiZW5hYmxlZEluTmFycm93IjoiYXV0byIsImFjdGl2ZSI6ImF1dG8iLCJhY3RpdmVGb3JNb2JpbGUiOiJhdXRvIn0sIndpZFRvb2xiYXIiOnsiZW5hYmxlZCI6ImF1dG8iLCJlbmFibGVkSW5OYXJyb3ciOiJhdXRvIn19fSwiYXV0b1RodW1ibmFpbCI6Imh0dHBzOlwvXC93d3cubWl0dGVsc3RhbmRzYmxvZy5ibG9nXC93cC1jb250ZW50XC91cGxvYWRzXC8zZC1mbGlwLWJvb2tcL2F1dG8tdGh1bWJuYWlsc1wvNTI5OS5wbmciLCJwb3N0X25hbWUiOiJmcmVpZXMtZ2VsZC1mdWVyLWZyZWllLW1lbnNjaGVuIiwicG9zdF90eXBlIjoiM2QtZmxpcC1ib29rIn19LCJwYWdlcyI6W10sImZpcnN0UGFnZXMiOltdfQ==');window.FB3D_CLIENT_LOCALE && FB3D_CLIENT_LOCALE.render && FB3D_CLIENT_LOCALE.render();</script>



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<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h5 class="wp-block-heading" id="h-geld-aus-dem-nichts-gelddrucken-ohne-limit-kunstliche-konjunkturzyklen"><strong>Geld aus dem Nichts, Gelddrucken ohne Limit, künstliche Konjunkturzyklen</strong></h5>



<div class="wp-block-group"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained">
<h2 class="wp-block-heading" id="h-die-10-untaten-der-ezb">&#8222;<strong>Die 10 Untaten der EZB</strong>&#8222;</h2>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Inflation</strong> (Aufblähung). Die Euro-Geldmenge wurde seit 1999 beinahe <strong>vervierfacht</strong>. Die Konsequenz: 1 Euro hat heute nur noch etwa den reinen Tauschwert von 29 Cent.</li>



<li><strong>Enteignung: </strong>Die Ausweitung der Geldmenge <strong>enteignet </strong>die Menschen schleichend. Was Sie einmal an Geldkaufkraft besaßen, besitzen Sie nun nicht mehr.</li>



<li><strong>Täuschung:</strong> Die EZB spricht von <strong>&#8222;Inflation</strong>&#8222;, meint aber <strong>Teuerung</strong>, die maßgeblich durch die &#8222;Inflation&#8220;, d.h. die Aufblähung der Geldmenge, von ihr selbst verursacht wurde.</li>



<li><strong>Propaganda: </strong>Immer wieder hören wir: &#8222;<em>Wir müssen mehr Schulden machen</em>!&#8220; Aber wer soll diese Staatsschulden denn zurückzahlen? <a href="https://staatsschulden.at/">https://staatsschulden.at/</a></li>



<li><strong>Ausbeutung:</strong> Es erfolgt eine Umverteilung von unten nach oben durch den <em>Cantillon-Effekt.</em> Wenn neues Geld &#8222;gedruckt&#8220; wird, profitieren zuerst die, die nah an der Geldquelle sitzen: Staaten, Banken, Großunternehmen. Bis das neue Geld bei den Menschen in der Realwirtschaft, insbesondere dem Mittelstand ankommt, sind die Preise durch die Geldverdünnung oft schon gestiegen. <a href="https://www.youtube.com/watch?v=Ng1HtBbpjd8">https://www.youtube.com/watch?v=Ng1HtBbpjd8</a></li>



<li><strong>Ständig neue Rechtsvorschriften für &#8222;die 3 Ks&#8220;: </strong>[<strong>K</strong>rieg, <strong>K</strong>lima und <strong>K</strong>rankheit (Covid/ mRNA)] werden als Vorwand zur Setzung immer restriktiverer Rechtsnormen benutzt.</li>



<li><strong>Unlauterer Wettbewerb:</strong> Es wird unsachliche Propaganda gegen Bargeld und Bitcoin betrieben. <a href="https://www.derstandard.at/story/3000000284544/geldwaesche-bericht-laesst-kein-gutes-haar-an-oesterreich">https://www.derstandard.at/story/3000000284544/geldwaesche-bericht-laesst-kein-gutes-haar-an-oesterreich</a></li>



<li><strong>Raubzug:</strong> Die Leitzins-Erhöhung von 0 (Null) auf 4,5 Prozent belastet. Mit dem Wechselspiel aus lockerer und härterer Geldpolitik erzeugte die EZB künstliche Konjunkturzyklen, die die Realwirtschaft schädigen. <a href="https://www.boombustreport.com/">https://www.boombustreport.com/</a></li>



<li><strong>Wohlstandverringerung: </strong>Der Anstieg des Leitzinses belastet die Wirtschaft extrem, führt zur Schwächung der Wirtschaft, verringert den Wohlstand und schädigt massiv die Umwelt.</li>



<li><strong>Elitismus: </strong>Im Zuge ihres Hyper-Interventionismus bedient die EZB überwiegend die Elite-Interessen der Finanzelite (Lobbygruppen, große Banken und Vermögensverwaltungen) und nicht den Menschen in der Realwirtschaft. Hyperinterventionismus bedeutet in letzter Konsequenz den Gang in die totale Plan- und Kommandowirtschaft.</li>
</ol>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Zentralbanken dürfen nicht nur &#8211; wie gewöhnliche Geschäftsbanken &#8211; <strong>Fiat-Geld</strong> durch Kredite (Schulden) erschaffen. Zentralbanken haben sich zusätzlich &#8211; ohne demokratische Legitimation &#8211; das Recht genommen, den <strong>Leitzins </strong>festzulegen, womit sie die Realwirtschaft über Konjunkturzyklen manipulieren können.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Leitzins ist jener Zinssatz, zu dem sich Geschäftsbanken Geld bei einer Zentralbank leihen beziehungsweise es dort anlegen können. Die willkürliche Festlegung des Leitzinses führt zu <strong>unnatürlichen Boom- und Bust-Zyklen.</strong>  <a href="https://www.boombustreport.com">https://www.boombustreport.com</a>/  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Und seit der Abschaffung des Goldstandards durch US-Präsident Richard Nixon im Jahr 1971 können die Zentralbanken auch noch <strong>Geld drucken, so viel sie wollen. </strong>Nur so können Kriege dauerhaft finanziert werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit dem <em>Beinahe-Crash im Zuge der Finanzkrise 2008</em> steuert das derzeitige Fiat-Geldsystem zügig seinem Ende zu. Daher arbeiten Zentralbanken an der Einführung eines neuen Fiat-Geld Systems, dem Digitalen Zentralbankgeld bzw. dem &#8222;Digitalen Euro&#8220;.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn es nach den Zentralbanken geht, soll das Digitale Fiat-Zentralbankgeld (Central Bank Digital Currency, CBDC) so rasch als möglich das derzeitige Fiat-Geldsystem ersetzen.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="h-das-steht-derzeit-in-der-eu-verordnung-zur-einfuhrung-des-digitalen-euro"><strong>Das steht derzeit in der EU-Verordnung zur Einführung des digitalen Euro:</strong></h5>



<p class="wp-block-paragraph">Die verantwortlichen Politiker und EZB-Funktionäre beteuern zwar, dass es weder einen individuell programmierbaren Euro, noch eine Beschränkung der Gültigkeit geben wird. Aber was in der EU-Verordnung steht, lässt genau das befürchten: Dominik Kettner analysiert in dem im September 2025 veröffentlichten Buch &#8222;<em><strong>Der digitale Euro &#8211; die größte Enteignung der Geschichte&#8220;</strong></em> die geplante Enteignung des Mittelstands durch den digitalen Euro, ein &#8222;Geld&#8220; mit Annahmezwang, Verfallsdatum und &#8222;bedingten Zahlungsvorgängen&#8220; im Vorschlag für eine Verordnung des europäischen Parlaments und des Rates zur Einführung des digitalen Euro. <a href="https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/HTML/?uri=CELEX:52023PC0369">https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/HTML/?uri=CELEX:52023PC0369</a></p>



<h5 class="wp-block-heading" id="h-das-findet-sich-man-muss-mit-der-lupe-suchen-in-der-eu-verordnung"><strong>Das findet sich (man muss mit der Lupe suchen&#8230;) in der EU-Verordnung:</strong></h5>



<p class="wp-block-paragraph">Artikel 15 (1) <strong>Der digitale Euro ist kein Wertaufbewahrungsmittel</strong><em>, </em>denn lt. Artikel 15 (1)<em>&#8222;… kann die Nutzung des digitalen Euro als Wertaufbewahrungsmittel beschränkt werden.&#8220;</em> [Das bedeutet, dass Sparen, die Basis des Mittelstands zur Vermögensbildung, mit dem Digitalen Euro nicht mehr möglich sein wird.]</p>



<p class="wp-block-paragraph">Artikel 16 (8) <strong>Unverzinst:</strong> <em>&#8222;Im Rahmen dieser Verordnung ist der digitale Euro unverzinst.&#8220;</em> [Das bedeutet, dass Sparen und Vermögensbildung nicht nur unmöglich, sondern auch sinnlos wird.]</p>



<p class="wp-block-paragraph">Artikel 7 (3) <strong>Annahmezwang:</strong> Die Verpflichtung zur Annahme des digitalen Euro bedeutet, dass der Zahlungsempfänger eine Zahlung mit digitalen Euro <em>nicht ablehnen darf.</em> [d.h. der digitale Euro hat einen gesetzlich garantierten Wettbewerbsvorteil gegenüber dem derzeitigen gesetzlichen Bargeld und Bitcoin, für die kein faktischer Annahmezwang besteht]</p>



<p class="wp-block-paragraph">Artikel 24 Die EZB kann die Funktionen für den digitalen Euro bereitstellen, die für die Ausführung <em><strong>bedingter Zahlungsvorgänge [?]</strong> </em>erforderlich sind. [Was sind &#8222;bedingte Zahlungsvorgänge? Es heißt zwar, dass der digitale Euro nicht programmierbar sein soll, aber ist das Durchführen von Zahlungsvorgängen, die von &#8222;Bedingungen&#8220; abhängig sind, nicht nur ein anderer Begriff für einen programmierbaren Euro?]</p>



<p class="wp-block-paragraph">Artikel 29 Zahlungsdienstleister überprüfen, ob es sich bei den Nutzern des digitalen Euro um <em><strong>gelistete Personen oder Organisationen [?] </strong></em>handelt. [Ist ein Kritiker der Regierung eine &#8222;gelistete Person?&#8220;]</p>



<pre class="wp-block-code"><code><strong>Fazit: Die Einführung des Digitalen Zentralbankgeldes (englisch: Central Bank Digital Currency, CBDC) und dann später eines Digitalen Euros birgt massive Gefahren für das Privatleben, das ökonomische und politische Leben. Die Petition der Atlas-Initiative appelliert an alle Menschen in der EU, an die Regierungen der EU und an das EU-Parlament: Sorgen Sie dafür, dass unsere Gemeinschaft eine Gemeinschaft freier Menschen ist, die die Wahl hat, mit welchem Geld sie zahlen möchte: Freies Geld für freie Menschen.</strong></code></pre>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mittelstandsblog.blog/freies-geld-fuer-freie-menschen/">Freies Geld für freie Menschen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mittelstandsblog.blog">Der Blog für den Mittelstand von Walter Schönthaler</a>.</p>
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		<title>Der Turm von Basel</title>
		<link>https://www.mittelstandsblog.blog/der-turm-von-basel/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Walter Schönthaler]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Oct 2025 13:13:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Inflation & Umverteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Staatsverschuldung]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft & Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Zentralbankgeld]]></category>
		<category><![CDATA[Bank für Internationalen Zahlungsausgleich]]></category>
		<category><![CDATA[BIS]]></category>
		<category><![CDATA[BIZ]]></category>
		<category><![CDATA[CBDC]]></category>
		<category><![CDATA[digitaler Euro]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>BIZ - der exklusivste Club der Welt, der die Welt steuert</p>
<p>Die Bank mit dem bescheiden-langweiligen Titel "Bank für Internationalen Zahlungsausgleich" (BIZ) hat ihren Sitz im schweizerischen Basel. Seit ihrer Gründung steht die BIZ im Zentrum globaler Ereignisse, bleibt jedoch oft unbemerkt. Trotz ihrer zentralen Rolle in der Finanz- und Politikgeschichte des letzten Jahrhunderts und während der aktuellen Wirtschaftskrise ist die BIZ jedoch weitgehend unbekannt geblieben. Doch das ändert sich gerade. Denn die BIZ ist keine ordinäre Bank oder eine Zentralbank, wie die Federal Reserve Bank oder die EZB. Sie ist deren Headquartes, sie ist das Spitzeninstitut von Fed und EZB und dutzenden weiteren weltweiten Zentralbanken. Die BIZ ist die Zentralbank der Zentralbanken. Die BIZ steuert nichts Geringeres als den globalen Aufbau einer neuen globalen Finanzarchitektur. Sie gestaltet maßgeblich die Finanzregeln unserer Welt. Sie ist mächtig, aber nicht demokratisch legitimiert und ihre Organwalter sind vollkommen sakrosant. Denn die Bank für internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) ist völlig unabhängig von jeglicher staatlicher und politischer Kontrolle, niemand hat das Recht, sie zu kontrollieren oder sie zur Verantwortung zu ziehen. Die BIZ ist der exklusivste Club der Welt, der die Welt steuert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mittelstandsblog.blog/der-turm-von-basel/">Der Turm von Basel</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mittelstandsblog.blog">Der Blog für den Mittelstand von Walter Schönthaler</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h5 class="wp-block-heading" id="h-biz-der-exklusivste-club-der-welt-der-das-geld-der-welt-steuert">BIZ &#8211; der exklusivste Club der Welt, der das Geld der Welt steuert</h5>



<p class="wp-block-paragraph">Foto: Jaroslav A. Polak / Shutterstock.com</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bank mit dem bescheiden-langweiligen Titel &#8222;Bank für Internationalen Zahlungsausgleich&#8220; (BIZ) hat ihren Sitz im schweizerischen Basel. Seit ihrer Gründung steht die BIZ im Zentrum globaler Ereignisse, bleibt jedoch oft unbemerkt. Trotz ihrer zentralen Rolle in der Finanz- und Politikgeschichte des letzten Jahrhunderts und während der aktuellen Wirtschaftskrise ist die BIZ jedoch weitgehend unbekannt geblieben. Doch das ändert sich gerade. Denn die BIZ ist keine konstruktive regionale Geschäftsbank oder eine &#8222;gewöhnliche&#8220; Zentralbank, wie die Federal Reserve Bank oder die EZB. Sie ist deren Headquarters, sie ist das Spitzeninstitut von Fed und EZB und dutzenden weiteren weltweiten Zentralbanken. Die BIZ ist die Zentralbank der Zentralbanken. Die BIZ steuert nichts Geringeres als den globalen Aufbau einer neuen globalen Finanzarchitektur. Sie gestaltet maßgeblich die Finanzregeln unserer Welt. Sie ist mächtig, aber nicht demokratisch legitimiert und ihre Organwalter sind vollkommen sakrosant. Denn die Bank für internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) ist völlig unabhängig von jeglicher staatlicher und politischer Kontrolle, niemand hat das Recht, sie zu kontrollieren oder sie zur Verantwortung zu ziehen. Die BIZ ist der exklusivste Club der Welt, der das Geld der Welt steuert.</p>



<figure class="wp-block-pullquote has-small-font-size"><blockquote><p>&#8222;The Bank is completely removed from any governmental or political control&#8220; <br>[Die Bank ist völlig unabhängig von jeglicher staatlichen oder politischen Kontrolle]</p><cite>Gates McGarrah, first President of the Bank for International settlements, &#8222;A balance wheel of world credits, nations business, march 1931, 24. bis archive</cite></blockquote></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Adam Lebor hat über die BIZ ein faszinierendes Buch geschrieben: <strong>The Tower of Basel, the shadow history of the secret bank that runs the world&#8220; (Public Affairs, New York, 2014), </strong>welches die Nachrichtenagentur Reuters wie folgt beschrieben hat: </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><em>&#8222;Eine fesselnde und gründliche Untersuchung einer der weltweit wichtigsten, aber dennoch undurchsichtigen Institutionen.&#8220;</em>  (Reuters, Buchcover von &#8222;The Tower of Basel&#8220;)</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die New York Times <a href="https://www.nytimes.com/2013/07/21/books/review/tower-of-basel-by-adam-lebor.html">https://www.nytimes.com/2013/07/21/books/review/tower-of-basel-by-adam-lebor.html</a> und das Wall Street Journal befassten sich eindrücklich mit der beindruckenden Recherche des ungarischen Journalisten Adam Lebor:</p>



<figure class="wp-block-pullquote has-small-font-size"><blockquote><p>Adam Lebors „Tower of Basel“ liefert schlagkräftige Argumente gegen die Zentralbanker. Er argumentiert, dass sie nicht die unparteiischen Helden der guten Regierungsführung sind, die wir uns wünschen. <br>Vielmehr sind sie das, was eine Demokratie am meisten fürchten sollte.</p><cite>The Wall Street journal, zitiert in &#8222;The Tower of Basel&#8220;, p. 5</cite></blockquote></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (Bank of International Settlements) leitet den Prozess zur Einführung eines rein digitalen Geldsystems und sie hat überall auf der Welt Innovationszentren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Adam Lebor beginnt sein Buch &#8222;The Tower of Basel&#8220; so:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">&#8222;<em>Der exklusivste Club der Welt hat achtzehn Mitglieder. Sie treffen sich jeden zweiten Monat an einem Sonntagabend um 19 Uhr im Konferenzraum E eines runden Hochhauses, dessen getönte Fenster den Basler Hauptbahnhof überblicken. Ihre Diskussion dauert eine Stunde, vielleicht auch anderthalb Stunden. Einige der Anwesenden bringen einen Kollegen mit, aber die Assistenten sprechen selten während dieser streng vertraulichen Zusammenkünfte. Die Sitzung endet, die Assistenten gehen, und die Übrigen ziehen sich zum Abendessen in den Speisesaal im achtzehnten Stock zurück, in der berechtigten Zuversicht, dass das Essen und der Wein hervorragend sein werden. Das Essen, das bis 23 Uhr oder Mitternacht dauert, ist der Ort, an dem die eigentliche Arbeit geleistet wird. Das Protokoll und die Gastfreundschaft sind seit mehr als acht Jahrzehnten makellos. Alles, was am Esstisch gesagt wird, versteht sich von selbst, dass es nicht an anderer Stelle wiederholt werden darf.&#8220; </em> </p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Die Schweizer Behörden haben keine Zuständigkeit für die Räumlichkeiten der BIZ. Die BIZ wurde durch einen internationalen Vertrag gegründet und genießt durch das <em>Headquarters Agreement </em>mit der Schweizer Regierung aus dem Jahr 1987 einen ähnlichen Schutz wie die Hauptsitze der Vereinten Nationen, des Internationalen Währungsfonds und der diplomatischen Vertretungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Schweizer Behörden benötigen die Genehmigung der BIZ-Geschäftsleitung, um die Gebäude der Bank zu betreten, die als „unverletzlich” gelten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die BIZ ist von der Schweizer Steuer befreit. Ihre Mitarbeiter müssen keine Einkommenssteuer auf ihre Gehälter zahlen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit der Erfindung des Geldes versammeln sich Banker vertraulich. Zentralbanker sehen sich gerne als <em>Hohepriester der Finanzwelt, </em>als Technokraten, die geheimnisvolle monetäre Rituale und eine Finanzliturgie überwachen, die nur von einer kleinen, selbsternannten Elite verstanden wird. Zentralbanker, deren Unabhängigkeit verfassungsrechtlich geschützt ist, kontrollieren die Geldpolitik in den Industrieländern. Sie steuern die Geldversorgung der nationalen Wirtschaft. Sie legen die Zinssätze fest und entscheiden damit über den Wert unserer Ersparnisse und Investitionen. Sie entscheiden, ob der Schwerpunkt auf Sparmaßnahmen oder Wachstum liegt. Ihre Entscheidungen prägen unser Leben.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das Digitale Zentralbankgeld</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Schon seit vielen Jahren zieht die BIZ den Prozess der weltweiten Einführung des digitalen Zentralbanksystems (CBDC = Central Bank Digital Currencies) durch. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 19. Oktober 2020, als die C-Pandemie volle Fahrt aufgenommen hatte, saß der Generaldirektor der BIZ, Augustin Carstens, auf einem Podium des Internationalen Währungsfonds (IWF) und erklärte das digitale Zentralbankgeld (CBDC=Central Bank Digital Currencies). </p>



<p class="wp-block-paragraph">Und in einer Minute, als ich zum ersten Mal in meinem Leben einen Zentralbanker auf dem Video die ganze Wahrheit sagen hörte, ist mir klar geworden, dass es nicht nur um ein neues Währungssystem geht, sondern um totale Kontrolle. <a href="https://meetings.imf.org/en/2020/Annual/Schedule/2020/10/19/imf-cross-border-payments-a-vision-for-the-future">https://meetings.imf.org/en/2020/Annual/Schedule/2020/10/19/imf-cross-border-payments-a-vision-for-the-future</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Augustin Carstens sagte ab Minute 24:05 des offiziellen IMF-Videos: <em>(übersetzt aus dem Englischen ins Deutsche durch DeepL):</em></p>



<figure class="wp-block-pullquote has-small-font-size" style="margin-top:0;margin-bottom:0;padding-top:0;padding-bottom:0"><blockquote><p><em>„In unseren alten Geldsystemen, insbesondere bei CBDCs für den allgemeinen Gebrauch, neigen wir dazu, eine Gleichwertigkeit mit Bargeld herzustellen. Dabei gibt es einen großen Unterschied: Bei Bargeld wissen wir beispielsweise nicht, wer heute einen 100-Dollar-Schein verwendet, und wir wissen auch nicht, wer heute einen 1000-Peso-Schein verwendet. Der entscheidende Unterschied bei CBDCs besteht darin, dass die Zentralbank die absolute Kontrolle über die Anwendung von Vorschriften hat, die die Verwendung dieser Form der Zentralbankverbindlichkeit regeln, und dass wir über die Technologie verfügen, um dies durchzusetzen. Diese beiden Aspekte sind äußerst wichtig und machen einen großen Unterschied im Vergleich zu Bargeld.</em></p><cite>Augustin Carstens, Generaldirektor der BIZ beim IMF-Meeting, 19. Oktober 2020</cite></blockquote></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die BIZ verfügt also über die Technologie, um die absolute Kontrolle der CBDC durchzusetzen, &#8222;man&#8220; weiß dann, wer heute für was wo bezahlt. Der gläserne Zahlungsverkehr. Überall auf der Welt, wo es die Technologie gibt, können der Staat oder die BIZ oder die Zentralbank oder andere autorisierte Organisationen einzelne Personen verfolgen und eine komplexe Liste von Regeln für die Verwendung von CBDC aufstellen, wie Gesetze, Vorschriften und Verwaltungsrichtlinien, die auch individuell &#8211; für jeden einzelnen Bürger &#8211; programmierbar sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und man kann sie alle mit der Technologie, mit Künstlicher Intelligenz und Software durchsetzen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Haben Sie jemals den Film &#8222;Das Leben der Anderen&#8220; über die deutsche Stasi und Überwachung gesehen? <em><a href="https://www.youtube.com/watch?v=2C844bEAOv8">https://www.youtube.com/watch?v=2C844bEAOv8</a></em> Darin geht es um eine Gruppe von Künstlern und kreativen, talentierten Menschen, die von der deutschen Stasi überwacht werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und Sie sehen, wie es ist, rund um die Uhr überwacht zu werden. Denken Sie an jeden von uns, wir werden alle überwacht, nicht nur von Regierungen, sondern auch von Unternehmen, die versuchen, irgendetwas zu verkaufen, auch wenn es nichts Böses ist. Jedes Mal wenn Sie ins Internet einsteigen, versuchen Dutzende verschiedene Unternehmen, Ihnen etwas zu verkaufen, und zu diesem Zweck versuchen sie natürlich, an Ihre kaufrelevanten Daten zu gelangen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir haben also Künstliche Intelligenz und spezielle Software-Bots, die kontinuierlich von Ihnen lernen und versuchen, Ihr individuelles Verhalten zu beeinflussen. Stellen Sie sich vor, Sie würden von einem Bienenschwarm angegriffen werden. Wir sind jetzt von einem Schwarm von KI-Software-Bots umgeben, die alle versuchen, von uns zu lernen, etwas aus uns herauszuholen oder uns dazu zu bringen, etwas zu tun.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn man nun zu einem volldigitalen System übergeht, gibt es kein Entkommen mehr. Und dann können die Korporatisten buchstäblich anfangen, Regeln durchzusetzen. Das tun sie jetzt schon, bzw. sie haben es schon oft getan. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Schauen Sie sich beispielsweise an, was sie mit den kanadischen Truckern im Jänner 2022 gemacht haben, die gegen die Schließung des Grenzübergangs zwischen Kanada und den USA wegen der Corona-Maßnahmen protestiert hatten: Der Regierung gefiel der <em>Freedom Convoy</em> der Trucker nicht, und sie drehte den Truckern den Geldhahn zu. Und sie konfiszierten auch das Spendengeld der Freunde der Trucker, und wenn jemand den Truckern geholfen hatte, kassierten sie auch das Geld der Helfer.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn man Geld kontrolliert, kann man Menschen erschrecken. Die Anzahl der Menschen, denen die Bank gekündigt wurde, steigt ständig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Erinnern Sie noch an die Pandemie? Wenn die Regierung in Lockdowns (Hausarrest) anordnet, dass Sie sich nicht weiter als einen Kilometer von Ihrem Zuhause entfernen dürfen. Wenn die nichtgewählte, demokratisch nicht legitimierte WHO, eine Unterorganisation der UNO anordnet, dass Ihnen wegen einer Pandemie ein Medikament verschrieben werden muss oder eine Impfung (mRNA-Injektion) Und was passiert, wenn Sie das vorgeschriebene Medikament nicht nehmen oder die Impfung nicht durchführen lassen? Ganz einfach: dann kann man Ihnen in naher Zukunft mit einem digitalen Euro den Geldhahn zudrehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Umbau des Fiat Währungssystem in ein digitales Fiat-Kontrollsystem in Kombination mit digitaler Identität geschieht  schon seit langer Zeit. Es ist wie ein unsichtbarer Zaun, den sie seit langer Zeit um Sie herum aufgebaut haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die BIZ, die Zentralbanken, die EU und die nationalen Regierungen sind in ihren <em>Public-Private Partnerships</em> damit fast fertig, die verschiedenen digitalen Elemente des Kontrollsystems aufzubauen und zu einem System zusammenzusetzen: digitale ID, digitale Zentralbankwährung, digitales Sozialkreditsystem. Und wenn diese drei Teile integriert werden und zusammenkommen, dann resultiert daraus ein digitales Gefängnis, aus dem es kaum ein Entrinnen gibt. Denn: Die perfekte Koordination dieser drei Teile ermöglicht ein System der vollständigen Kontrolle. BIZ &#8211; der exklusivste Club der Welt, der die Welt durch PPP steuert. <a href="https://www.mittelstandsblog.blog/ppp-die-verschmelzung-von-staaten-und-konzernen/">PPP &#8211; Die Verschmelzung von Staaten und Konzernen</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die meisten von uns sind in einer Welt aufgewachsen, in der man Produkte und Dienstleistungen nach dem Nutzen für den Konsumenten anbot und das einzigartige Produktversprechen (Unique Selling Proposition = USP) beworben hat. Bis vor etwa zehn Jahren stand der USP, der Nutzen für den Konsumenten (<em>Consumer Benefit)</em> und der unterstützende Beweis dafür (<em>Supporting Evidence</em>) im Zentrum des Marketings. Man hat den potentiellen Kunden mitgeteilt, welchen Nutzen sie haben, wenn sie für ein Produkt oder eine Dienstleistung zahlen. Heute erklären Ihnen hundert <em>strategische Partner des WEF </em>die Welt, die ihre Kunden mit dem kollektiven &#8222;DU&#8220; der Stakeholder-Economy ansprechen und nicht mehr mit dem respektvollen &#8222;Sie&#8220; &#8211; mit teilweise skurrilen Auswüchsen. Manche Banken füllen ganze Plakatwände, um ihren Kunden zu erklären, dass sie bloß <em>an sich selbst glauben</em> sollen, um einen Kredit zu erhalten. <a href="https://www.mittelstandsblog.blog/glaubandich-scientology_nein_bank/">Bankenwerbung in Wien-Donaustadt: Ein neuer Trend</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die digitale Kontrolle, die mit dem Launch der Retail-CBDCs verbunden ist, hat eine größere Bedeutung: Wir sprechen hier von einem System, in welchem man eine Person nach der anderen überwachen, kontrollieren und beeinflussen kann. Und mit KI und Software kann jede Person ihr eigenes Überwachungs-, Beeinflussungs-, Nudging- und Kontrollsystem haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das &#8222;Großartige&#8220; an einem rein digitalen Währungssystem ist, dass die Zentralbanken damit das perfekte Instrument zur Bekämpfung der Inflation haben. Warum? Wenn die Teuerung aus dem Ruder läuft, friert die EZB einfach die Bankkonten ein. Inflation ist primär eine Folge der Geldpolitik, also der Aufblähung der Geldmenge, die mit einer Zeitverzögerung als Teuerung in den Verbraucherpreisen ankommt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Benjamin Mudlack analysiert den katastrophalen Effekt der Inflation in seinem großartigen Buch <em>&#8222;Neues Geld für eine Freie Welt &#8211; Warum das Geldsystem kein Herrschaftsinstrument sein darf.&#8220; </em><a href="https://www.mittelstandsblog.blog/neues-geld-fuer-eine-freie-welt/">Neues Geld für eine freie Welt: Eine Analyse</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt auch einen zweiten Faktor, der die Inflation antreibt und das ist die Umkehrung der Globalisierung durch die Unterbrechung von Supply Chains. Wenn Versorgungsketten unterbrochen werden, wie wir es bei den Lockdowns erlebt haben, sind die Folgen logisch absehbar: Chaos, Kostensteigerungen und Teuerung. Die Rechnung zahlt der Mittelstand.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die BIZ genießt souveräne Immunität. Was bedeutet das? Die BIZ steht über dem Gesetz. Die BIZ ist ihr eigenes Land. Die BIZ hat ihre eigenen Polizeikräfte. Niemand hat die rechtliche Befugnis, gegen die BIZ vorzugehen. Die BIZ besitzt umfassende souveräne Immunität.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die BIZ darf Geld verschieben und in ihrer Bilanz halten und das Geld im Geheimen verwalten. Wer hat die BIZ ermächtigt, souveräne Immunität und das Recht zum Verschieben von Geld zu haben? Die Antwort liegt in der Geschichte der BIZ, die Adam Lebor in seinem Buch &#8222;Der Turm von Basel&#8220; detailliert recherchiert und beschrieben hat. Die BIZ wurde nach dem Ersten Weltkrieg gegründet, sammelte ihre Befugnisse und nahm in den 30er Jahren ihre Arbeit auf.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Denn die BIZ wurde gegründet, um die Reparationszahlungen der deutschen Regierung zu verwalten. Wenn man die tatsächliche Geschichte liest, dann gibt es die BIZ, weil die Bank of England und die Zentralbanker eine Einrichtung wollten, die souveräne Immunität genießt. Die Gründer der BIZ wollten in der Lage sein, Geld im Geheimen zu bewegen. Wenn man das Buch von Adam Lebor liest und erfährt, was während des Zweiten Weltkriegs zwischen den Nationalsozialisten und amerikanischen Banken geschah, erhält man eine Vorstellung über die enormen Summen von Geld, die über die BIZ hin- und hergeschoben wurden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>BIZ &#8211; der exklusivste Klub der Welt, der die Welt steuert</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">In einem Interview mit Tucker Carlson sprach Catherine Fitts, eine frühere US-Regierungsbeamtin, Investmentbankerin und heutige Systemkritikerin das BIZ-System <a href="https://www.youtube.com/watch?v=z8pA2TDXtew ">https://www.youtube.com/watch?v=z8pA2TDXtew </a> &#8222;Es gibt eine Definition der BIZ, des Financial Stability Board, die besagt, dass es sich um eine finanziell systemrelevante Institution handelt. Diesen Instituten steht es frei, das Gesetz zu brechen. Sie müssen höchstens einen Teil des Gewinns an das Justizministerium abführen. Es ist also eine Art formelles Schmiergeldsystem. Sie haben also mit der BIZ, dem IWF, der Weltbank und der UNO all diese verschiedenen Organisationen geschaffen. [&#8230;] Die größte von ihnen ist natürlich die BIZ. Wenn es ihnen also freisteht, das Gesetz zu brechen, ich meine, wenn man sich die Finanzkrise anschaut, dann kann man sagen, dass diese Unternehmen Billionen von Dollar verlieren können, die vom Steuerzahler ersetzt werden &#8230;&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Tucker Carlson antwortete darauf: &#8222;Das ist jetzt der Punkt in der Unterhaltung, an dem ich die offensichtliche Frage stellen muss, nämlich: Wer sind diese Leute? Können Sie also einige der Personen nennen, die Ihrer Meinung nach diese Entscheidungen treffen? Wessen Entscheidungen stehen, wie Sie gerade sagten, effektiv über dem Gesetz, welche haben effektive Immunität?&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Catherine Fitts antwortete: &#8222;Das ist also die Frage: Wer ist eigentlich Mr. Global? Und meine Erfahrung ist, dass die Bürokratie, die die Dinge leitet, die Zentralbankbürokratie ist. Wir haben also die BIZ und die Zentralbanker beschrieben. Stellen Sie sich also den Planeten als ein Haus vor. Sie haben also das Haus, dann haben Sie die Finanzierung des Hauses, das ist die Hypothek. Dann gibt es die Versicherung, und wenn man keine Versicherung hat, dann hat man das Eigenkapital des Hauses, richtig? Und die Versicherungsschicht ist sehr wichtig, um sicherzustellen, dass das Eigenkapital geschützt ist. Man hat also die realen Vermögenswerte, man hat das Bankensystem, man hat das Versicherungssystem und dann hat man noch die Eigentümer. Wenn man sich bei der BIZ die systemrelevanten Institutionen und die Mitglieder anschaut, dann ist das meiner Erfahrung nach die Bürokratie, die das Schulden- und Transaktionssystem verwaltet. Und ich habe mein ganzes Leben damit verbracht, herauszufinden, wer die wahren Eigentümer sind. Und nach meiner Erfahrung ist es so, dass, wenn man ihren Namen kennt, sie nicht zu den wichtigen Eigentümern gehören. Verstehen Sie, was ich meine? Es geht um generationsübergreifende Kapitalpools.&#8220; (Catherine Fitts im Interview mit Tucker Carlson)</p>



<figure class="wp-block-pullquote has-small-font-size"><blockquote><p>&#8222;To be frank. I have no use for politicians. They lack the judgement of central bankers.&#8220; <br>[Um ehrlich zu sein: Ich halte nichts von Politikern. Ihnen fehlt das Urteilsvermögen von Zentralbankern.]</p><cite>Fritz Leutwiler, BIZ President and chairman of the board, 1982-1984 in Tower of basel, p. 197</cite></blockquote></figure>



<p class="wp-block-paragraph"> <strong>Die rote Taste – und niemand drückt sie</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Ende ihres Gesprächs mit Tucker Carlson erzählte Catherine Fitts eine Anekdote, die verdeutlichen soll, dass die Bevölkerung ihrer Meinung nach moralisch mitschuldig ist, weil sie sich in das korrupte System „eingekauft“ hat – und es stillschweigend akzeptiert, solange der eigene Vorteil gewahrt bleibt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Geschichte, die sie Tucker Carlson erzählt, beschreibt Fitts, wie sie in einem Raum voller „spiritueller Aktivisten“ fragt: <em>„Wenn es hier einen roten Knopf gäbe, der morgen den weltweiten Drogenhandel beendet – wer würde ihn drücken?“</em><br>Die Antwort: Nur eine Person hätte in diesem Raum den Knopf gedrückt &#8211; und das war Catherine Fitts selbst.<br>Die Begründung der nicht-drückenden &#8222;Aktivisten&#8220;: <em>„ Wenn wir den roten Knopf drücken würden, dann würde unsere Rente zusammenbrechen, die Börse crashen und die Regierung pleitegehen.“</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Fitts entwirft das Bild einer Welt, in der das Finanzsystem nicht mehr dem Menschen dient, sondern zu einem Kontrollwerkzeug der Entmündigung geworden ist.</p>



<pre class="wp-block-preformatted has--font-size">Schreiben Sie mir, was Sie darüber denken. Ich freue mich über Ihre kritische Message und werde sie beantworten. Wenn Ihnen mein Betrag gefällt, dann clicken Sie ihm ein Like oder senden Sie ihn weiter. </pre>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mittelstandsblog.blog/der-turm-von-basel/">Der Turm von Basel</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mittelstandsblog.blog">Der Blog für den Mittelstand von Walter Schönthaler</a>.</p>
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		<title>Die Matrix &#8211; Was sie dir nicht über Geld beibringen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Walter Schönthaler]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Jul 2025 15:36:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Inflation & Umverteilung]]></category>
		<category><![CDATA[künstliche Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft & Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Zentralbankgeld]]></category>
		<category><![CDATA[Fiat Money]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<category><![CDATA[matrix]]></category>
		<category><![CDATA[morpeus]]></category>
		<category><![CDATA[tyler durden]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was ist Geld?</p>
<p>Manche Dinge im Leben sind so tief in unserem Alltag verwurzelt, dass wir selten innehalten, um sie zu hinterfragen.</p>
<p>Sie sind einfach da, wirken im Hintergrund und sind so grundlegend für unsere Existenz, dass sie sich so natürlich anfühlen wie die Luft, die wir atmen.</p>
<p>Wir nutzen sie, verlassen uns auf sie und bewegen uns durch die Welt, in der Annahme, dass sie genau so sind, wie sie sein sollten.</p>
<p>Zum Beispiel ist jeder mit dem Satz „Geld regiert die Welt“ vertraut.</p>
<p>Dieser Satz wird selten hinterfragt und eher als selbstverständlich hingenommen.</p>
<p>Jeden Tag wachen Sie auf, bezahlen Ihre Rechnungen, gehen zur Arbeit und überprüfen Ihr Bankkonto – in dem Glauben, dass Sie das System, in dem Sie sich bewegen, verstehen.</p>
<p>Aber haben Sie sich jemals gefragt: Was ist Geld wirklich?</p>
<p>„Du nimmst die blaue Pille – die Geschichte endet, du wachst in deinem Bett auf und glaubst, was immer du glauben willst. Du nimmst die rote Pille – du bleibst im Wunderland und ich zeige dir, wie tief der Kaninchenbau geht.“ (Morpheus, The Matrix)</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Fotocredit: Shutterstock 1657812436; lizensiert für Walter Schönthaler, Mittelstandsblog</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ein Essay &#8222;What they don´t teach you about money&#8220; wurde von Tyler Durden auf der Website der Onlineplattform Zerohedge am 2. März 2025 in englischer Sprache veröffentlicht. Die hier auf dem Mittelstandsblog veröffentlichte, gekürzte und aktualisierte Version habe ich unter partieller Bezugnahme auf Tyler´s Essay  verfasst</strong>. <strong>Der Link zu Durden´s  Orginalbeitrag in Englischer Sprache befindet sich hier:</strong> <a href="https://www.zerohedge.com/geopolitical/original-matrix-what-they-dont-teach-you-about-money">https://www.zerohedge.com/geopolitical/original-matrix-what-they-dont-teach-you-about-money</a></p>



<figure class="wp-block-pullquote has-small-font-size" style="border-width:35px"><blockquote><p><em>„<strong>Du nimmst die blaue Pille – die Geschichte endet &#8211; du wachst in deinem Bett auf und glaubst, was immer du glauben willst. </strong></em><br><br><em><strong>Du nimmst die rote Pille – du bleibst im Wunderland und ich zeige dir, wie tief der Kaninchenbau geht.“</strong></em></p><cite>Morpheus, The Matrix</cite></blockquote></figure>



<h5 class="wp-block-heading" id="h-was-ist-geld"><strong>Was ist Geld?</strong></h5>



<p class="wp-block-paragraph">Manche Dinge im Leben sind so tief in unserem Alltag verwurzelt, dass wir selten innehalten, um sie zu hinterfragen. Sie sind einfach da, wirken im Hintergrund und sind so grundlegend für unsere Existenz, dass sie sich so natürlich anfühlen wie die Luft, die wir atmen. Wir nutzen sie, verlassen uns auf sie und bewegen uns durch die Welt, in der Annahme, dass sie genau so sind, wie sie sein sollten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Beispiel ist jeder mit dem Satz <em>„Geld regiert die Welt</em>“ vertraut. Dieser Satz wird selten hinterfragt und eher als selbstverständlich hingenommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jeden Tag wachen Sie auf, bezahlen Ihre Rechnungen, gehen zur Arbeit und überprüfen Ihr Bankkonto – in dem Glauben, dass Sie das System, in dem Sie sich bewegen, verstehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber haben Sie sich jemals gefragt: Was ist Geld wirklich? Nicht die Definition aus dem Lehrbuch. Nicht die Wirtschaftstheorie, die Sie in der Schule gelernt haben. Sondern die Wahrheit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Geld ist überall. Es bestimmt, wer isst und wer hungert, wer aufsteigt und wer fällt. Es baut Imperien auf und vernichtet Zivilisationen. Es hat Revolutionen angeheizt, Kriege finanziert und das Schicksal ganzer Nationen gelenkt. Es ist wohl die mächtigste Kraft auf der Erde, und doch fragen sich die meisten Menschen nie, woher es kommt, welchen Zweck es erfüllt oder was seine wahre Natur ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie verwenden Geld jeden Tag. Sie verdienen es, Sie geben es aus, Sie sparen es. Sie tauschen Ihre Zeit und Energie dafür ein. Es bestimmt, wo Sie leben, was Sie besitzen und welche Möglichkeiten Ihnen zur Verfügung stehen. Es ist so tief in Ihrem Leben verankert, dass es absurd erscheint, es in Frage zu stellen – wie die Schwerkraft oder die Luft, die Sie atmen, in Frage zu stellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Aber haben Sie sich jemals gefragt, wer entschieden hat, was Geld ist? Wer oder was hat ihm einen Wert verliehen? Oder wer kontrolliert es?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Und noch wichtiger: Was wäre, wenn Sie ein Spiel spielen würden, bei dem die Regeln manipuliert wurden, bevor Sie überhaupt geboren wurden?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für diejenigen, die bereit sind, hinter die Fassade zu blicken, könnten die Antworten überraschend sein. Aber seien Sie gewarnt: Sobald Sie anfangen, die richtigen Fragen zu stellen, gibt es kein Zurück mehr.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Geld ist einer der am meisten anerkannten und doch am wenigsten untersuchten Aspekte der menschlichen Zivilisation.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es beeinflusst jede Facette unseres Lebens, bestimmt unsere wirtschaftlichen Möglichkeiten, prägt den globalen Handel und wirkt als zentrale Kraft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch trotz seiner Allgegenwart ist Geld ein Konzept, das zutiefst missverstanden wird. Obwohl wir alle Geld verwenden, machen sich nur wenige von uns jemals Gedanken darüber, was es ist, wie es funktioniert und ob es so funktioniert, wie wir annehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Ziel besteht dieses Beitrags besteht hier nicht darin, jemanden von einer bestimmten Perspektive zu überzeugen, sondern kritisch über Geld nachzudenken – was es wirklich darstellt und ob die Realität mit dem übereinstimmt, was uns beigebracht wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Sie jemanden auf der Straße anhalten und fragen würden, ob er weiß, was Geld ist, würde er mit ziemlicher Sicherheit mit einem selbstbewussten &#8222;Ja!&#8220; antworten. Wenn Sie jedoch weiter nachhaken und ihn bitten würden, eine Definition zu geben, käme die Antwort möglicherweise nicht ganz so schnell. Die anfängliche Gewissheit würde wahrscheinlich einem Zögern weichen, während die befragte Person nach einer Antwort sucht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Würde man etwas mehr Druck ausüben oder die Frage an jemanden richten, der sich mit Finanzen oder Wirtschaftstheorie auskennt, würden die Antworten wahrscheinlich strukturierter ausfallen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf dieser Ebene könnten die Menschen beginnen, die Eigenschaften zu beschreiben, die mit einer starken Form von Geld verbunden sind – Eigenschaften, die es zu einem effektiven Tauschmittel, Wertaufbewahrungsmittel und Recheneinheit machen. Wenn das Gespräch dann noch weitergehen würde, könnten diejenigen, die kritisch über die Frage nachdenken, über die Eigenschaften von Geld hinausgehen und sich stattdessen darauf konzentrieren, was Geld tatsächlich tut.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie könnten anfangen, über seine Rolle bei der Erleichterung des Handels, seine Funktion bei der Begleichung von Schulden oder seine Bedeutung bei wirtschaftlichen Transaktionen zu diskutieren. Doch selbst wenn all diese Punkte als wahr akzeptiert werden, bleibt der Kern der Frage bestehen: <em>WAS IST ES?</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf seiner grundlegendsten Ebene muss ein Tauschmittel ein „Ding“ sein. Und woraus bestehen greifbare Dinge? Greifbare Dinge bestehen aus Rohstoffen. Nach dieser Argumentation ist Geld – wenn man es auf seine grundlegendste Form reduziert – ein Rohstoff. Und Rohstoffe bestehen aus Elementen, die im Periodensystem zu finden sind. Allerdings kann nicht jeder Rohstoff (oder jedes Element) als Geld dienen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn eine bestimmte Ware stark nachgefragt wird und einige (oder alle) der Eigenschaften aufweist, die starkes Geld definieren, dann hört sie auf, nur eine Ware zu sein, und wird stattdessen selbst zu Geld.</p>



<p class="wp-block-paragraph">An diesem Punkt wird oft deutlich, dass Geld <em>die marktfähigste</em> Ware ist, ein Gut, das als letzter Schuldensanierer dient und das im Laufe der Zeit von den Kräften des freien Marktes ausgewählt wurde. Diese Definition findet bei vielen Anklang, die sich mit der Geschichte des Geldes und der Entwicklung verschiedener Formen im Laufe der Zeit befasst haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn man dieses Konzept noch einen Schritt weiterführt und erkennt, dass Geld eine Ware ist und Waren aus Elementen des Periodensystems bestehen, könnte man sogar die verschiedenen Elemente bewerten, um zu sehen, welches von ihnen die meisten Eigenschaften aufweist, die es ihm ermöglichen würden, „aufzusteigen“ und zu Geld zu werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei würde man feststellen, dass es eine Ware gibt, die aufgrund ihrer einzigartigen Eigenschaften seit langem als eine der stärksten Formen von Geld gilt und sich daher hervorragend als Tauschmittel und Wertanlage eignet. Eine ihrer wichtigsten Eigenschaften ist die Langlebigkeit. Im Gegensatz zu Papiergeld oder anderen verderblichen Gütern korrodiert, trübt oder verschlechtert es sich im Laufe der Zeit nicht, sodass es seinen Wert über Generationen hinweg behält. Diese Langlebigkeit ermöglicht es ihm, als zuverlässige Form der Vermögenssicherung zu fungieren, da es weder den Kräften der Zeit noch den Umweltbedingungen unterliegt. Ein weiteres entscheidendes Merkmal dieses Rohstoffs ist seine Teilbarkeit. Im Gegensatz zu anderen Rohstoffen kann er eingeschmolzen und in kleinere Einheiten aufgeteilt werden, ohne seinen inneren Wert zu verlieren, was Transaktionen unterschiedlicher Größe ermöglicht. Dies macht es als Tauschmittel praktischer als Waren, die nicht einfach aufgeteilt werden können. Darüber hinaus ist es fungibel, d. h. jede Einheit ist mit einer anderen Einheit desselben Gewichts und derselben Reinheit identisch. Diese Austauschbarkeit stellt sicher, dass es ohne Wertunterschiede ausgetauscht werden kann, was es zu einem äußerst effizienten Handelsmittel macht. Es wird auch für seine Tragbarkeit geschätzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Obwohl es sich um einen physischen Rohstoff handelt, besitzt es ein hohes Wert-zu-Gewicht-Verhältnis, sodass Einzelpersonen und Institutionen erhebliche Mengen an Vermögen in einer kompakten und bequemen Form transportieren können. Diese Tragbarkeit, in Kombination mit seiner Erkennbarkeit, stärkt seinen Status als weithin akzeptierte und vertrauenswürdige Form von Geld.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Über Kulturen und Epochen hinweg wurde es allgemein als Wertaufbewahrungsmittel anerkannt, und sein unverwechselbares Aussehen und seine einzigartigen Eigenschaften machen es schwer zu fälschen. Über diese Eigenschaften hinaus ist es auch knapp, ein grundlegendes Merkmal, das seinen Wert im Laufe der Zeit bewahrt hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sein Angebot ist natürlich durch die physischen Beschränkungen der Gewinnung und Produktion begrenzt. Diese inhärente Knappheit verhindert eine künstliche Inflation und stellt sicher, dass es seine Kaufkraft über längere Zeiträume hinweg beibehält. Schließlich trägt auch seine Formbarkeit zu seiner Nützlichkeit bei, da es zu Münzen, Barren oder aufwendigem Schmuck geformt werden kann, ohne seine wesentlichen Eigenschaften zu verlieren. Diese Anpassungsfähigkeit macht es äußerst vielseitig und festigt seinen Platz als eine der effektivsten und beständigsten Geldformen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Rede ist natürlich von Gold.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://www.mittelstandsblog.blog/wp-content/uploads/2025/03/shutterstock_332121425-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-3600" srcset="https://www.mittelstandsblog.blog/wp-content/uploads/2025/03/shutterstock_332121425-1024x683.jpg 1024w, https://www.mittelstandsblog.blog/wp-content/uploads/2025/03/shutterstock_332121425-300x200.jpg 300w, https://www.mittelstandsblog.blog/wp-content/uploads/2025/03/shutterstock_332121425-768x512.jpg 768w, https://www.mittelstandsblog.blog/wp-content/uploads/2025/03/shutterstock_332121425-1536x1024.jpg 1536w, https://www.mittelstandsblog.blog/wp-content/uploads/2025/03/shutterstock_332121425-scaled.jpg 1800w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Bild: Shutterstock 332121425</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und tatsächlich hat Gold im Laufe der Geschichte alle Eigenschaften eines starken Geldes verkörpert – es ist knapp, langlebig, teilbar, transportabel und weithin anerkannt. Seine langjährige Rolle in Wirtschaftssystemen hat viele zu der Behauptung veranlasst, dass es die ultimative Form von Geld bleibt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">An dieser Stelle könnte eine Umfrage eine breite Zustimmung zu dieser Sichtweise offenbaren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch bevor wir zu einem endgültigen Schluss kommen, lohnt es sich, innezuhalten und zu fragen: Hat die Geschichte immer unter einem System des freien Marktes funktioniert?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und noch wichtiger: Wurde Geld schon immer vom freien Markt bestimmt oder war eine andere Kraft im Spiel?</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="h-geld-als-staatlich-kontrolliertes-konstrukt"><strong>Geld als staatlich kontrolliertes Konstrukt</strong></h5>



<p class="wp-block-paragraph">Eine gängige Annahme, die akzeptiert werden muss, wenn man die oben genannte Definition von Geld verwendet, ist, dass Märkte frei funktionieren, angetrieben von freiwilligem Austausch und Wettbewerb.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber entspricht dies der historischen Realität?</p>



<p class="wp-block-paragraph">War die Geschichte schon immer von einem freien Markt geprägt? Oder, noch wichtiger, wurde die Welt <em>jemals</em> wirklich von den Prinzipien des freien Marktes regiert?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Fragen sind von entscheidender Bedeutung, aber sie erfordern, dass wir die Welt so betrachten, wie sie ist, und nicht so, wie wir sie uns wünschen. Dies führt zu einer umfassenderen Diskussion über die Natur des Geldes selbst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn wir davon ausgehen, dass Geld einfach eine Ware ist, die von den Kräften des freien Marktes ausgewählt wird, dann müssen wir diese Annahme mit historischen Beweisen in Einklang bringen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und die einfache Tatsache ist, dass es eine andere Perspektive gibt – eine, die die traditionelle Definition von Geld in Frage stellt und uns dazu zwingt, zu überdenken, ob Geld jemals ein rein marktgetriebenes Phänomen war.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn uns die Geschichte etwas lehrt, dann, dass der Staat eine bedeutende Rolle bei der Gestaltung der Geschichte als Ganzes gespielt hat. Der Staat hat auch eine bedeutende Rolle bei der Entwicklung von Währungssystemen gespielt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn wir es also mit der Welt zu tun haben, wie sie tatsächlich ist, und nicht mit der Welt, wie wir sie uns wünschen, kann diese einfache Tatsache nicht ignoriert werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Laufe der Geschichte haben Regierungen verschiedene Formen von Papiergeld ausgegeben, nicht als Reaktion auf die Nachfrage des freien Marktes, sondern als Mechanismus zur Erleichterung des Handels, zur Durchsetzung von Kontrolle und zur Unterstützung von Wirtschaftssystemen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Antike Reiche prägten häufig Münzen aus unedlen Metallen und versahen sie mit den Bildern von Herrschern oder Staatssymbolen, um sicherzustellen, dass ihr Wert durch Erlass und nicht durch ihren inneren Wert bestimmt wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese frühen Währungssysteme schufen einen Präzedenzfall, bei dem der Staat und nicht die Marktkräfte diktierten, was als Geld fungierte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während der Renaissance und darüber hinaus entwickelten sich Papierbanknoten zu einem weit verbreiteten Geldinstrument. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Anfangs waren diese Banknoten durch Edelmetalle gedeckt, was ihre Legitimität und ihr Vertrauen stärkte.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="591" src="https://www.mittelstandsblog.blog/wp-content/uploads/2025/03/IMG_20250311_135945_779-1-1024x591.jpg" alt="" class="wp-image-3607" srcset="https://www.mittelstandsblog.blog/wp-content/uploads/2025/03/IMG_20250311_135945_779-1-1024x591.jpg 1024w, https://www.mittelstandsblog.blog/wp-content/uploads/2025/03/IMG_20250311_135945_779-1-300x173.jpg 300w, https://www.mittelstandsblog.blog/wp-content/uploads/2025/03/IMG_20250311_135945_779-1-768x443.jpg 768w, https://www.mittelstandsblog.blog/wp-content/uploads/2025/03/IMG_20250311_135945_779-1.jpg 1123w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Fotocredit: Juliane Ried, Free Economic Forum (FEF)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf dieser Banknote der österreichisch-ungarischen Bank  aus 1913 (vor dem 1. Weltkrieg) findet sich noch das Umtauschversprechen in Gold oder Silber (&#8222;gesetzliches Metallgeld&#8220;) </p>



<figure class="wp-block-pullquote has-small-font-size"><blockquote><p>&#8222;Die Österreichisch-Ungarische Bank zahlt gegen diese Banknote bei ihren Hauptanstalten zwanzig Kronen in gesetzlichem Metallgelde.&#8220;</p><cite>Österreichisch-Ungarische Bank, 2. Jänner 2013</cite></blockquote></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem 1. Weltkrieg verschwand das Umtausch-Versprechen. Das Papier wurde zu reinem Papiergeld, das völlig losgelöst von jeglichen physischen Waren war.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Umwandlung ermöglichte es Regierungen und Zentralbanken, eine größere Kontrolle über die Währungssysteme auszuüben, da sie nicht mehr durch begrenzte Gold- oder Silberreserven eingeschränkt waren. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Laufe der Zeit wurden Fiat-Währungen zur vorherrschenden Form von Geld, wobei moderne Staaten nationale Währungen wie den Dollar, den Euro und den Yen einführten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Heute existiert Fiat-Geld sowohl in physischer als auch in digitaler Form und dient als Zeugnis für die kontinuierliche Weiterentwicklung staatlicher Währungssysteme.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn wir diese historische Realität akzeptieren, müssen wir uns fragen: Ist Geld wirklich ein Produkt freier Märkte oder wurde es schon immer von den Machthabern geformt und definiert?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Oder anders ausgedrückt: Ist Geld wirklich das marktgängigste Gut, das von frei denkenden Individuen gewählt wird, oder ist es ein mächtiges Werkzeug, das vom jeweiligen Mächtigsten diktiert wird?</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="h-geld-schulden-macht">Geld = <strong>Schulden = Macht</strong>?</h5>



<p class="wp-block-paragraph">Die konventionelle Erzählung über die Ursprünge des Geldes besagt, dass es sich auf natürliche Weise aus Tauschsystemen entwickelt hat, bei denen Einzelpersonen Waren und Dienstleistungen direkt austauschten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">David Graeber stellt diese Annahme jedoch in seinem Buch &#8222;Debt &#8211; Updated and Expanded: The First 5,000 Years&#8220;  <a href="https://www.amazon.com/dp/1612194192/?bestFormat=true&amp;k=debt%20the%20first%205000%20years%20by%20david%20graeber&amp;ref_=nb_sb_ss_w_scx-ent-pd-bk-d_de_k0_1_8&amp;crid=1ZNBLD6F0FC6T&amp;sprefix=Debt%20the">„Schulden: Die ersten 5000 Jahre“</a> in Frage und argumentiert, dass es kaum historische Belege dafür gibt, dass der Tauschhandel jemals die primäre Grundlage von Wirtschaftssystemen war.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In traditionellen Wirtschaftsbüchern wird oft dargestellt, dass frühe Gesellschaften vor der Einführung des Geldes Tauschhandel betrieben, aber Graebers Forschung deutet auf etwas anderes hin.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Stattdessen argumentiert Graeber, dass <strong>Schulden – und nicht der Tauschhandel </strong>– die Grundlage des wirtschaftlichen Austauschs waren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In alten Gesellschaften basierte der Handel oft auf Kreditsystemen, bei denen Einzelpersonen Waren und Dienstleistungen auf der Grundlage gegenseitigen Vertrauens und gegenseitiger Verpflichtungen austauschten, anstatt sofort physisch zu bezahlen. Diese Systeme erforderten kein Geld im herkömmlichen Sinne, sondern stützten sich auf Gesellschaftsverträge und informelle Vereinbarungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Laufe der Zeit wurden diese Kreditsysteme in strukturierte Schulden umgewandelt, was schließlich zur Entstehung von Geld als institutionalisiertes Mittel zur Begleichung von Verbindlichkeiten führte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Graeber zeichnet die Entwicklung der Verschuldung durch die Geschichte nach und veranschaulicht, wie sie tief in wirtschaftliche und politische Systeme eingebettet wurde und oft eher als Mittel der Kontrolle denn als bloße Erleichterung des Handels diente. Er kritisiert die Art und Weise, wie Schulden dazu benutzt wurden, soziale Hierarchien durchzusetzen, Machtverhältnisse zu formen und die individuelle Autonomie einzuschränken. Indem er die Geschichte des Geldes um die Verschuldung herum neu gestaltet, beleuchtet Graeber die zugrunde liegenden sozialen Mechanismen, die Wirtschaftssysteme steuern – Mechanismen, die lange Zeit übersehen oder missverstanden wurden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Beispiel ist bekannt, dass Herrscher im Laufe der Geschichte direkte Kontrolle über wirtschaftliche Aktivitäten ausgeübt haben, indem sie Zwang, Besteuerung und strukturierte Verschuldung einsetzten, um Währungssysteme zu gestalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In einigen Fällen wurde die Macht durch offene Wehrpflicht durchgesetzt, bei der der König Bürger in seine Armee einberief, ihre Arbeitskraft für Infrastrukturprojekte forderte oder sie für den Staatsaufbau in die Knechtschaft zwang. Es gab wenig Spielraum für eine Verweigerung – diejenigen, die sich widersetzten, mussten oft mit dem Tod oder einer Gefängnisstrafe rechnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In anderen Fällen funktionierten ganze Volkswirtschaften unter Feudalsystemen, in denen Bauern gezwungen wurden, das Land zu bewirtschaften und so Wohlstand zu schaffen, der letztlich der herrschenden Klasse zugutekam. In solchen Systemen mussten die Bauern Steuern „in Naturalien“ zahlen, d. h. sie mussten einen Teil ihrer Ernte, ihres Viehbestands oder anderer Güter direkt an die Monarchie abtreten. Nach der Besteuerung blieb ihnen nur noch das, was sie zum Überleben brauchten. Die Aufrechterhaltung der Kontrolle durch direkte Gewalt hat jedoch ihre Grenzen. Sie erfordert Ressourcen, Aufwand und eine allgegenwärtige Androhung von Gewalt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein effizienteres System wäre eines, bei dem die Kontrolle ohne ständige Durchsetzung aufrechterhalten würde – eines, bei dem sich Einzelpersonen freiwillig daran halten, weil sie glauben, dass sie bei ihren wirtschaftlichen Entscheidungen selbstbestimmt handeln können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was wäre, wenn der König ein System entwickeln würde, bei dem er keine physischen Güter oder direkte Arbeit verlangt, sondern eine Währung herausgibt – eine Münze, die zur Versorgung seines Königreichs verwendet wird?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was wäre, wenn er am Ende der Saison oder des Jahres von seinen Bürgern verlangen würde, einen Teil dieser Währung als Steuern zurückzuzahlen? Bei diesem Modell würden die Menschen immer noch arbeiten, um das System aufrechtzuerhalten, aber statt direkter Nötigung wären sie gezwungen, sich an der Wirtschaft zu beteiligen, um die ausgegebene Währung zu verdienen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Notwendigkeit, Münzen zu beschaffen, um Steuern zu zahlen, würde eine Nachfrage nach der Währung selbst schaffen, wodurch sie nicht aufgrund ihres inneren Wertes, sondern weil sie die einzige Möglichkeit war, den Verpflichtungen gegenüber dem Staat nachzukommen, an Wert gewinnen würde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Endeffekt würde dies zum gleichen Ergebnis führen wie Zwangsarbeit oder direkte Besteuerung, jedoch auf eine subtilere, effizientere und leichter zu verwaltende Weise. Das Kontrollsystem würde weiterhin bestehen – aber jetzt würde es sich freiwillig anfühlen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bevor man diese Idee als unglaubwürdig abtut, sollte man über die Worte von Johann Wolfgang von Goethe nachdenken, der einmal sagte: </p>



<figure class="wp-block-pullquote has-small-font-size"><blockquote><p><em>„Niemand ist hoffnungsloser versklavt als der, der sich für frei hält.“</em></p><cite>Johann wolfgang von goethe</cite></blockquote></figure>



<h5 class="wp-block-heading" id="h-verschuldung-kontrolle">Verschuldung = Kontrolle?</h5>



<p class="wp-block-paragraph">Das Konzept der Verschuldung als Kontrollmechanismus wird im Film <em>The International</em> eindrucksvoll veranschaulicht, in dem Umberto Calvini, ein führender globaler Waffenhersteller, den Ermittlern in einem Geldwäschefall erklärt, warum eine große europäische Bank chinesische Kleinwaffen an Konflikte in der Dritten Welt vermittelt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ermittler gehen davon aus, dass die Bank einfach vom Krieg profitiert, aber Calvini stellt klar, dass das eigentliche Ziel nicht darin besteht, den Konflikt selbst zu kontrollieren, sondern die durch den Krieg entstehenden Schulden zu kontrollieren.</p>



<figure class="wp-block-pullquote has-small-font-size"><blockquote><p><em>„Das Ziel  ist nicht die Kontrolle des Konflikts, sondern die Kontrolle der Schulden, die durch den Konflikt entstehen.</em> <br><em>Der wahre Wert eines Krieges – der wahre Wert – liegt in den Schulden, die er verursacht.</em></p><cite>Waffenhändler Calvini im Film &#8222;The International&#8220;</cite></blockquote></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Wer die Schulden kontrolliert, kontrolliert alles. Das finden Sie ärgerlich, ja? Aber genau das ist das Wesen des Bankwesens: uns alle, ob Nationen oder Einzelpersonen, zu Sklaven der Schulden zu machen.“</em> <a href="https://www.youtube.com/watch?v=Dpp4vhAxzLU">Szene hier ansehen</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Calvini unterstreicht mit seinen Worten eine erschreckende Tatsache: Bei Krieg (und Schulden) geht es nicht nur um Land, Ressourcen oder Ideologie – es handelt sich um ein Finanzinstrument.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Indem sie dafür sorgen, dass Regierungen und Einzelpersonen verschuldet bleiben, können Finanzinstitute und diejenigen, die sie kontrollieren, langfristig Einfluss auf ganze Nationen ausüben. Dadurch verlagert sich der Schwerpunkt von der direkten Kontrolle durch physische Gewalt auf die wirtschaftliche Unterwerfung durch fortwährende Schuldkreisläufe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Idee, dass Kontrolle über Krieg und Finanzen hinausgeht, wird im Film <em>„Matrix“</em> weiter untersucht, in dem Morpheus dem Neo die beunruhigende Wahrheit über die Welt, in der er lebt, offenbart. Neo glaubt wie alle anderen, dass er in einer Realität lebt, in der er seine eigenen Entscheidungen trifft. Aber Morpheus entlarvt dies als eine erfundene Illusion, die dazu dient, die Menschen zu versklaven, ohne dass sie es merken. Als Neo fragt, was die Matrix ist, erklärt Morpheus: <em>„Die Matrix ist eine computergenerierte Traumwelt, die dazu dient, Menschen unter Kontrolle zu halten, um sie in &#8230; das hier zu verwandeln.“</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">In diesem Moment hält Morpheus eine Batterie hoch. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Kontext der Finanzsysteme ist diese Analogie auffällig. So wie die Maschinen in <em>The Matrix</em> den Menschen Energie entziehen, entziehen moderne Wirtschaftsstrukturen dem Einzelnen Reichtum, Arbeit und Produktivität, oft ohne dass er sich dessen bewusst ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die meisten Menschen stellen das System, in das sie hineingeboren werden, nie in Frage, so wie Neo seine Welt nie in Frage stellte – bis er gezwungen war, sich einer unbequemen Wahrheit zu stellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn man diese Zusammenhänge herstellt, wird deutlich, dass Schulden, wirtschaftliche Kontrolle und systemischer Einfluss auf eine Weise funktionieren, die weit über das hinausgeht, was die meisten Menschen wahrnehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Frage lautet also: Wenn die Welt, in der wir leben, nach einem System funktioniert, dem wir nie zugestimmt haben und das die meisten nicht einmal verstehen, wie viel von unserer Realität ist dann wirklich unsere eigene?</strong></p>



<h5 class="wp-block-heading" id="h-die-money-matrix"><strong>Die Money-Matrix</strong></h5>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem wir verschiedene Perspektiven untersucht haben, kommen wir wieder zu der grundlegenden Frage: Was ist Geld?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber bevor wir versuchen, eine Antwort zu finden, sollten Sie Folgendes bedenken: </p>



<p class="wp-block-paragraph">Sind Sie bereit, die rote Pille zu nehmen?</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Was wäre, wenn Geld, um die Worte von Umberto Calvini in <em>The International</em> und Morpheus in <em>The Matrix</em> aufzugreifen, nicht nur ein Tauschmittel oder ein Produkt der freien Marktwirtschaft wäre? Was wäre, wenn Geld nie neutral war, sondern immer ein Kontrollmechanismus?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn dies der Fall ist, dann ist Geld nicht nur ein wirtschaftliches Instrument – es ist die ursprüngliche Matrix.</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Es existiert schon so lange wie Machtstrukturen, hat Zivilisationen geformt, für Gehorsam gesorgt und Hierarchien aufrechterhalten, Tausende von Jahren bevor moderne Finanzsysteme überhaupt konzipiert wurden. Es ist nicht organisch aus freien Märkten entstanden, sondern wurde von den Machthabern eingeführt und durchgesetzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Ihnen diese Vorstellung radikal erscheint, ziehen Sie die Analogie in Betracht: Geld ist ein von der Regierung geschaffenes Konstrukt, das dazu dient, die Menschen unter Kontrolle zu halten, so wie die Matrix die Menschheit versklavt hat – und sie zu Batterien für ein unsichtbares System macht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Morpheus&#8216; Worte über die Verwandlung von Menschen in eine Batterie veranschaulichen dieses Konzept perfekt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch als Neo mit dieser Realität konfrontiert wird, ist seine erste Reaktion Entsetzen und Verleugnung. Er schreckt vor der Vorstellung zurück und lehnt sie rundheraus ab: <em>„Ich glaube das nicht. Das ist nicht möglich.“</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Und vielleicht reagieren Sie im Moment genauso. Vielleicht erscheint Ihnen diese Vorstellung zu weit hergeholt – zu extrem, um real zu sein. Und doch &#8230; Können Sie ganz sicher sein, dass sie falsch ist?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Herausforderung besteht nicht darin, diese Idee zu akzeptieren oder rundheraus abzulehnen. Die Herausforderung besteht darin, die Welt so zu betrachten, wie sie ist, und nicht so, wie wir sie uns wünschen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Sie das können, dann müssen Sie zumindest bereit sein, sich zu fragen: Was wäre, wenn alles, was Sie über Geld zu wissen glaubten, eine Illusion wäre?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber bevor wir voreilige Schlüsse ziehen, lassen Sie uns einige der Beweise genauer betrachten. Beweise, mit denen wir alle direkte Erfahrungen haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Von dem Moment an, in dem wir geboren werden, betreten wir eine kontrollierte Umgebung – eine, in der eine Registrierung obligatorisch ist, in der jedem Einzelnen eine Identifikationsnummer  zugewiesen wird. Dieses System wird nicht als Gefängnis bezeichnet, sondern als Staat oder Land.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und doch, trotz der unterschiedlichen Terminologie, weist die Struktur eine beunruhigende Ähnlichkeit mit einer Institution auf, die darauf ausgelegt ist, ihre Bewohner zu verwalten und zu kontrollieren. Aber im Gegensatz zu traditionellen Gefängnissen ist dieses System weitaus ausgefeilter. Hier werden Sie nicht einfach weggesperrt – man gaukelt Ihnen vor, Sie seien frei.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Man lebt in diesem System nicht umsonst. Es gibt Kosten, eine wiederkehrende Verpflichtung, die erfüllt werden muss. Diese Zahlungen werden nicht als Gefängnisgebühren, sondern als Steuern bezeichnet. Obwohl man zur Zahlung verpflichtet ist, hat man wenig bis gar keine Kontrolle darüber, wie das Geld ausgegeben wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und um die Sache noch schlimmer zu machen, muss man, um das für die Zahlung dieser Steuern erforderliche Geld zu erhalten, zunächst innerhalb des Systems selbst arbeiten. Die Wirtschaft ist so strukturiert, dass Sie die staatlich sanktionierte Währung verdienen müssen, mit der Sie dann die Ihnen auferlegten Gebühren bezahlen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt keine Alternative. Zumindest keine, die nicht mit der Gefahr von Inhaftierung oder Gewalt verbunden ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber das ist noch nicht alles.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das System verlangt nicht nur Ihre Arbeitskraft, sondern ermutigt Sie auch, Schulden zu machen. Es präsentiert Ihnen glänzende neue Produkte, neuen Luxus und neue Versprechen, um Sie dazu zu verleiten, mehr Kredite aufzunehmen, und stellt sicher, dass Sie an das System gebunden bleiben, von seiner Währung abhängig sind und in einem Kreislauf gefangen sind, dem zu entkommen nahezu unmöglich ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Im Gegensatz zu einem physischen Gefängnis, in dem die Grenzen sichtbar sind, sind die Mauern dieses Systems unsichtbar – und das macht sie so effektiv.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie mögen glauben, dass Sie sich frei bewegen können, aber versuchen Sie einmal, das Land ohne die erforderlichen Dokumente – Reisepass, Visum oder Genehmigung – zu verlassen. Ihre Bewegungen werden verfolgt, überwacht und eingeschränkt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In einigen Fällen erlauben bestimmte „Einrichtungen“ – sei es aufgrund von nationalen, behördlichen oder wirtschaftlichen Beschränkungen – Ihnen überhaupt nicht, das Land zu verlassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und doch ist die effektivste Form der Kontrolle nicht Zwang, sondern Ablenkung. Der Staat bietet Nachrichten, Unterhaltung und endlose Beschäftigung und sorgt so dafür, dass die meisten Menschen gar nicht bemerken, dass es diese Mauern überhaupt gibt. Tatsächlich sind sie darin so geschickt, dass die große Mehrheit der Menschen niemals einen Schritt zurücktreten und nie lange genug innehalten wird, um die Struktur als das zu erkennen, was sie wirklich ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nun mögen einige von Ihnen denken: <em>Das ist nicht wirklich das, was Geld ist. </em>Und andere mögen glauben, dass das System bereits zusammengebrochen wäre, wenn dies wahr wäre.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber denken Sie daran, &#8222;unvermeidlich&#8220; bedeutet nicht &#8222;unmittelbar bevorstehend&#8220;. Systeme zerfallen nicht über Nacht. Sie halten Jahrzehnte, Jahrhunderte, sogar Jahrtausende, bevor ihre inhärenten Mängel sie zu ihrem unvermeidlichen Zusammenbruch bringen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Haben Sie also nach Prüfung der Beweise – nach Betrachtung der Natur des Systems, in dem wir leben – Ihre Meinung geändert?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sehen Sie das Muster, hassen aber einfach, was es impliziert?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Neues Geld für eine freie Welt &#8211; Mudlacks Manifest für freies Marktgeld</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Geld als Kontrollmechanismus zu verstehen, bedeutet nicht, die Idee freier Märkte oder marktbasierter Währungen rundheraus abzulehnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Unternehmer, Bankkaufmann und diplomierter Wirtschaftsinformatiker Benjamin Mudlack hat mit seinem neuen Buch &#8222;<em>Neues Geld für eine neue Welt &#8211; Warum das Geldsystem kein Herrschaftssystem sein darf&#8220; </em>nicht nur eine schonungslose Abrechnung mit dem Fiat-Geldsystem vorgelegt, sondern auch gleichzeitig ein Manifest für den Wettbewerb im Geldwesen und freies Marktgeld nach den Prinzipien der österreichischen Schule der Nationalökonomie. (Carl Menger, Ludwig von Mises, Friedrich von Hayek)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mudlacks Buch hat das Potential, eine neue &#8222;Geldbibel&#8220; zu werden. <a href="https://www.dersandwirt.de/produkt/neues-geld-fuer-eine-freie-welt/">https://www.dersandwirt.de/produkt/neues-geld-fuer-eine-freie-welt/</a> Trotz des Umfangs von mehr als fünfhundert Seiten ist es das spannendste Wirtschaftsbuch, das ich bis dato gelesen habe. Wie hängen Geldproduktion und Wohlstand zusammen? Was hat es mit dem umverteilenden Charakter von inflationärem Geldwesen auf sich? Wem dient ein kollektivistisches Geldwesen? Wohin führt das Handeln der Zentralbanken, die Manipulation der Zinsen und die Inflationierung der Geldmengen? Und vor allem: Wie sieht es aus: das neue Geld für eine freie Welt?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie wird es weiter gehen? Mehr als hundert Zentralbanken arbeiten an der Einführung eines individuelle programmierbaren, digitalen Euro. EZB-Chefin Christine Lagarde hat die Einführung des Digitalen Euros bereits in wenigen Monaten angekündigt. <a href="https://news.bitcoin.com/de/digitaler-euro-start-wartet-auf-eu-gesetzesgenehmigung-sagt-ezb-chefin-lagarde/">https://news.bitcoin.com/de/digitaler-euro-start-wartet-auf-eu-gesetzesgenehmigung-sagt-ezb-chefin-lagarde/</a> Wenn Sie mehr Details über das &#8222;digitale Fiat-Geld&#8220;, den digitalen Euro und Central Bank Digital Currency (CBDC) interessieren, lesen Sie meinen Beitrag: <a href="https://www.mittelstandsblog.blog/wen-interessiert-es-wofuer-sie-ihr-geld-ausgeben/">Wen interessiert es, wofür Sie ihr Geld ausgeben?</a></p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="1024" src="https://www.mittelstandsblog.blog/wp-content/uploads/2025/03/shutterstock_2596908131.jpg" alt="" class="wp-image-3597" srcset="https://www.mittelstandsblog.blog/wp-content/uploads/2025/03/shutterstock_2596908131.jpg 1024w, https://www.mittelstandsblog.blog/wp-content/uploads/2025/03/shutterstock_2596908131-300x300.jpg 300w, https://www.mittelstandsblog.blog/wp-content/uploads/2025/03/shutterstock_2596908131-150x150.jpg 150w, https://www.mittelstandsblog.blog/wp-content/uploads/2025/03/shutterstock_2596908131-768x768.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">KI-Bild: Shutterstock 2596908131</p>



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		<title>Wie politische Unternehmen den Mittelstand ruinieren</title>
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					<comments>https://www.mittelstandsblog.blog/wie-politische-unternehmen-den-mittelstand-ruinieren/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Walter Schönthaler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Jul 2025 20:55:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Freiheit & Rechtsstaat]]></category>
		<category><![CDATA[Inflation & Umverteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft & Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Zentralbankgeld]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie politische Unternehmen mit Private-Public-Partnerships den Mittelstand ruinieren. Politische Unternehmer besitzen selbst keine Produktionsmittel.<br />
 Sie bedienen sich feindlicher Handlungen, indem sie beispielsweise Gesetze schaffen - vermeintlich Recht setzen - und diese unter Gewaltandrohung durchsetzen. Diese Gesetze verschaffen den politischen Unternehmern indirekt den Zugang zu den Produktionsmitteln. Das geschieht in der Gestalt, dass Steuern erhoben oder bürokratische Maßnahmen geschaffen werden. Lobbyismus ist ebenso wie Politik als politisches Unternehmertum anzusehen. Das politische Unternehmertum steht der freiwillig/marktwirtschaftlichen Seite diametral gegenüber. Politisches Unternehmertum erzeugt keine Produktion und folglich keinen Wohlstand. Es lebt vom Wohlstand, den die ökonomischen Unternehmer schaffen oder geschaffen haben. Politische Unternehmer können somit ohne die Produktivkräfte der ökonomischen Unternehmer nicht existieren.Politische Unternehmer nutzen die Produktivkräfte der ökonomischen Unternehmer und des Mittelstands, um politischen Einfluss zu erlangen.</p>
<p>Nachdem politische Unternehmer selbst keine Produktionsmittel besitzen, arbeiten sie mit der Politik in Form von PPP (Private-Public-Partnerships) zusammen.Die Daten von Transparency International´s Integrity Watch https://data.integritywatch.eu/ zeigen das rasante Vordringen dieses PPP-Geschäftsmodells. Das PPP-Geschäftsmodell macht es immer schwieriger, zu unterscheiden, wo der private Sektor aufhört und wo die Regierung beginnt. "Strategische Partner" sind zu Vollstreckungsermächtigten, zur Exekutive der Regierungen gegen die Bürger geworden. Warum? Denn Konzerne können tun, was Regierungen nach der Verfassung und den Grund- und Menschenrechten nicht tun dürfen. Politische Unternehmen machen Politik, lieben die kuschelige Vertraulichkeit von streng-vertraulichen Public-Private-Partnerships, aber sie hassen nichts mehr als Wettbewerb.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading" id="h-competition-is-for-losers-peter-thiel">&#8222;Competition is for Losers&#8220; (Peter Thiel)</h2>



<p class="wp-block-paragraph">KI-Bild: Shutterstock 2648461125</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der überragende österreichische Nationalökonom und Politiker Dr. Joseph A. Schumpeter (1883 &#8211; 1950) prägte unter anderem den Begriff der &#8222;schöpferischen Zerstörung&#8220;.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weniger in der Öffentlichkeit bekannt ist, dass Joseph Schumpeter zwei gegensätzliche Typen von Unternehmern beschrieb: Den &#8222;Entrepreneur&#8220; und den &#8222;Arbitrage-Unternehmer&#8220;</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die erste Gruppe der &#8222;Entrepreneure&#8220; bilden nach Schumpeter jene Unternehmer der Realwirtschaft, die durch innovative Konzepte, Produkte, Prozesse und Dienstleistungen wirtschaftlichen Mehrwert und eine Steigung des Wohlstands (Bruttonationalprodukts) bewirken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Benjamin Mudlack, der Autor des im Mai 2025 veröffentlichten Buches &#8222;Neues Geld für eine freie Welt&#8220; bezeichnet diese Art von Unternehmern als <strong>&#8222;ökonomische Unternehmer&#8220;. </strong><a href="https://www.neues-geld.com/">https://www.neues-geld.com/</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Entrepreneure (nach Schumpeter) bzw. ökonomischen Unternehmer (nach Mudlack) zeichnen sich nach Schumpeter und Mudlack vor allem dadurch aus, dass sie ihre wirtschaftliche Position ständig durch innovative Produkte und Dienstleistungen verbessern wollen. Demnach ist es der Unternehmergeist, welcher Innovationen erzeugt und damit Wirtschaftswachstum und sozialen Wandel vorantreibt. <strong>Im Zentrum der Überlegungen eines ökonomischen Unternehmers steht die Zufriedenheit der Kunden. </strong>Güter und Dienstleistungen dienen so der Bedürfnisbefriedigung. Erfüllen die ökonomischen Unternehmer die Bedürfnisse der Kunden nicht oder produzieren sie zu teuer, verschwinden sie vom Markt. Der Anreiz der ökonomischen Unternehmer (Entrepreneure) ist folglich in der vollständigen Zufriedenstellung der Kundenbedürfnisse zu sehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die zweite Gruppe der Unternehmer bilden nach Schumpeter die <strong>Arbitrage-Unternehmer</strong>. </p>



<figure class="wp-block-pullquote has-medium-font-size" style="border-width:9px;margin-top:0;margin-bottom:0"><blockquote><p>&#8222;Der Arbitrageur-Unternehmer nutzt <strong>Informationen </strong>zu seinem Vorteil. <br>In der realen Welt herrschen stets <strong>Informationsunterschiede zwischen &#8222;Insidern&#8220; und &#8222;Outsidern&#8220; </strong>vor.</p><cite>Schumpeter, J.A. (1991), Konjunkturzyklen I, Göttingen 1961</cite></blockquote></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Während der letzten Jahre, insbesondere seit der C-Krise 2020, sind die Arbitrageur-Unternehmer immer mehr in den Bereich der Politik eingedrungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Benjamin Mudlack, der Autor der neuen Geldbibel <em><strong>&#8222;Neues Geld für eine freie Welt &#8211; Warum das Geldsystem kein Herrschaftssystem sein darf&#8220;</strong></em> entwickelte Schumpeters Typus des Arbitrage-Unternehmers zur Definition des POLITISCHEN UNTERNEHMERS weiter:</p>



<figure class="wp-block-pullquote has-small-font-size" style="border-width:5px"><blockquote><p>Politische Unternehmer besitzen selbst keine Produktionsmittel.<br> Sie bedienen sich feindlicher Handlungen, indem sie beispielsweise Gesetze schaffen &#8211; vermeintlich Recht setzen &#8211; und diese unter Gewaltandrohung durchsetzen. Diese Gesetze verschaffen den politischen Unternehmern indirekt den Zugang zu den Produktionsmitteln. Das geschieht in der Gestalt, dass Steuern erhoben oder bürokratische Maßnahmen geschaffen werden. Lobbyismus ist ebenso wie Politik als politisches Unternehmertum anzusehen. Das politische Unternehmertum steht der freiwillig/marktwirtschaftlichen Seite diametral gegenüber. Politisches Unternehmertum erzeugt keine Produktion und folglich keinen Wohlstand. Es lebt vom Wohlstand, den die ökonomischen Unternehmer schaffen oder geschaffen haben.  Politische Unternehmer können somit ohne die Produktivkräfte der ökonomischen Unternehmer nicht existieren.</p><cite>Benjamin Mudlack, &#8222;neues Geld für eine freie Welt&#8220;, Edition Sandwirt, 2025, Seite 547</cite></blockquote></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Politische Unternehmer nutzen die Produktivkräfte der ökonomischen Unternehmer und des Mittelstands, um <strong>politischen Einfluss </strong>zu erlangen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem politische Unternehmer wie Kapitalsammelbecken oder Vermögensverwaltungen jedoch selbst keine Produktionsmittel besitzen, arbeiten sie mit der Politik in Form von PPP (Private-Public-Partnerships) zusammen und sind in ihrem spezifischen Bereich von Wettbewerb vertraglich geschützt. Die Daten von Transparency International´s Integrity Watch <a href="https://data.integritywatch.eu/ ">https://data.integritywatch.eu/ </a>zeigen das rasante Vordringen dieses PPP-Geschäftsmodells. <strong>Bei einem PPP-Geschäftsmodell (öffentlich-private Partnerschaften zwischen Monopolunternehmen und Regierungen) ist es schwer zu unterscheiden, wo der private Sektor aufhört und wo die Regierung beginnt. Private Monopolkonzerne, &#8222;Strategische Partner&#8220;, wie sie das World Economic Forum bezeichnet, sind zu Vollstreckungsermächtigten, zur Exekutive der Regierungen gegen die Bürger geworden.  Der Überwachungskonzern Palantir arbeitet für Regierungsorganisationen, Geheimdienste, große Konzerne und für Near-Government Organisationen (NGO)s. Warum wurden diese PPP-Modelle so beliebt, dass sie sogar zur &#8222;Mission&#8220;, zum Existenzgrund des World Economic Forums geworden sind? <a href="https://www.weforum.org/about/world-economic-forum/">https://www.weforum.org/about/world-economic-forum/</a> Es gibt eine simple, logische Begründung dafür: Private Konzerne können tun, was Regierungen nach der Verfassung und den Grund- und Menschenrechten nicht tun dürfen.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Larry Fink, CEO von BlackRock (Die weltgrößte Vermögensverwaltung, die über rund 11.000 Milliarden Dollar verfügt, das entspricht etwa dem Zwanzigfachen des österreichischen Bruttonationalprodukts) formulierte es wie folgt: „<em>You have to force behavior. And BlackRock &#8211; We are forcing behaviors</em> “ [Man muss Verhalten erzwingen. Und wir, BlackRock, wir erzwingen Verhalten] <a href="https://www.youtube.com/watch?v=eTDdDgr-xYo#ddg-play">https://www.youtube.com/watch?v=eTDdDgr-xYo#ddg-play</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Obwohl der Konflikt zwischen den ökonomischen Unternehmen des Mittelstands und den politischen Unternehmen der Monopolkonzerne vor unseren Augen ausgetragen wird und in aller Deutlichkeit sichtbar ist, schaffen es werbe-korrumpierte Leitmedien nicht, die beiden vollkommen konträren Geschäftsmodelle der Entrepreneure von jenen der Arbitrageure zu unterscheiden. Das liegt nicht nur daran, dass die politischen Unternehmer viele Leitmedien finanzieren. Eine faire Berichterstattung der von ihren Eigentümern und Inseraten abhängigen Medien scheitert auch daran, dass Politiker und Medienleute, von denen kaum einer in seinem Leben in der Privatwirtschaft tätig war, der Unterschied zwischen den beiden Unternehmertypen überhaupt nicht erkennen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Politische Unternehmer und ihre Organisationen investieren in Politik und Medien. Ihr politischer Einfluss steigt ständig. Meine Analyse des Vordringens von Öffentlich-Privaten Partnerschaften zwischen politischen Unternehmen und Politik finden sie hier: <a href="https://www.mittelstandsblog.blog/wp-admin/post.php?post=50&amp;action=edit"></a><a href="https://www.mittelstandsblog.blog/ppp-die-verschmelzung-von-staaten-und-konzernen/">PPP &#8211; Die Verschmelzung von Staaten und Konzernen</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Politische Unternehmen mischen gerne in der Politik mit und schätzen die diskrete, kuschelige Vertraulichkeit von streng-vertraulichen Public-Private-Partnerships. Aber politische Unternehmen hassen nichts mehr als Wettbewerb.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Peter Thiel, einer der erfolgreichsten politischen Unternehmer und einer der reichsten und mächtigsten dazu, beschrieb in seinem Buch <strong>&#8222;Zero to One&#8220; &#8211; Wie Innovation unsere Gesellschaft rettet,&#8220; </strong>Campus Verlag, 2014, worauf es seiner Meinung nach bei innovativem Unternehmertum ankommt. Ich habe 10 Postulate aus Peter Thiels Buch herausgegriffen:</p>



<h6 class="wp-block-heading" id="h-1-leute-die-sich-selbst-verkaufen-sind-politiker">1. „Leute, die sich selbst verkaufen, sind Politiker.“</h6>



<p class="wp-block-paragraph"><em>„Und Leute, die sich selbst verkaufen, sind Politiker“</em> schreibt Peter Thiel, einer der erfolgreichsten, mächtigsten und cleversten politischen Unternehmer. (1) Sebastian Kurz, Ex-Bundeskanzler der Republik Österreich, bekam nach seinem Ausscheiden aus der Politik den Job als &#8222;Global Strategist&#8220; bei Thiels IT-Spionagekonzern Palantir. Mittlerweile hat Sebastian Kurz mit &#8222;Dream Security&#8220; und seinem Partner Shalev Hulio (&#8222;Pegasus&#8220;) sein eigenes &#8222;Mini-Palantir&#8220; geschaffen: <a href="https://www.mittelstandsblog.blog/dream-security-die-traumsicherheit-des-sebastian-kurz-u/">Dream Security: Die Traumsicherheit des Ex-Kanzlers S. Kurz</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Thiel weiter: <em>„Mit einem Jahresgehalt von 300.000 Dollar verhält sich ein CEO eher wie ein Politiker und weniger wie ein Unternehmensgründer. Ein hohes Gehalt ist ein Anreiz, sich am Status quo und am Gehalt festzuklammern, statt an der konsequenten Aufdeckung und Beseitigung von Schwächen zu arbeiten“</em>.  (2) [Ich denke, in diesem Punkt hat Thiel recht]</p>



<h6 class="wp-block-heading" id="h-2-die-meisten-menschen-glauben-x-doch-das-gegenteil-ist-der-fall">2. „Die meisten Menschen glauben x – doch das Gegenteil ist der Fall.“</h6>



<p class="wp-block-paragraph">Peter Thiel berichtet in seinem Buch, dass er in Vorstellungsgesprächen den Bewerbern gern folgende Frage stellt: <em>„Welche Ihrer Überzeugungen würden nur wenige Menschen mit Ihnen teilen?“</em> (3)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Herr Thiel erläutert es ein paar Seiten weiter wie folgt: <em>„Auf die Querdenker-Frage [sic] würde ich folgende Antwort geben: Wenn jeder der vielen Hundert Haushalte Indiens so lebt, wie die Menschen in den westlichen Industrienationen es heute tun, wäre das Ergebnis eine Katastrophe für die Umwelt“ </em>(4).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht glaubt Thiel, dass in Indien „die Umwelt“ — was immer er damit meint — einen höheren Wert hat als die Menschen? Zwei Drittel der Menschen in Indien leben in Armut: 68,8 Prozent der indischen Bevölkerung müssen mit weniger als zwei US-Dollar pro Tag auskommen. 1,4 Millionen Kinder sterben in Indien jedes Jahr vor ihrem <a href="https://www.sos-kinderdoerfer.de/informieren/wo-wir-helfen/asien/indien/armut-in-indien">fünften Geburtstag</a>.</p>



<h6 class="wp-block-heading" id="h-3-marktwirtschaft-und-kapitalismus-sind-gegensatze">3. „Marktwirtschaft und Kapitalismus sind Gegensätze.“</h6>



<p class="wp-block-paragraph">Peter Thiel hält Marktwirtschaft und Kapitalismus nicht für identische oder zumindest ähnliche Begriffe, sondern betrachtet sie als Gegensätze. Er beschreibt seine Geschäftsphilosophie wie folgt: „<em>In Wirklichkeit ist Kapitalismus aber das Gegenteil von Wettbewerb. Kapitalismus basiert auf der Akkumulation von Kapital, doch im perfekten Wettbewerb fallen sämtliche Gewinne dem Konkurrenzkampf zum Opfer“</em> (5).</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Nach der Meinung von Peter Thiel gibt es also zwei Arten von Unternehmen: </p>



<p class="wp-block-paragraph">Erstens: die politischen Unternehmer, die ihre Konkurrenz erfolgreich ausgeschaltet haben, wie Palantir, Microsoft, Amazon, Apple, Facebook/Meta, Google/Alphabet und die rund einhundert &#8222;strategischen Partner-Corporations&#8220; des World Economic Forum. <a href="https://www.weforum.org/communities/strategic-partnership-b5337725-fac7-4f8a-9a4f-c89072b96a0d/">https://www.weforum.org/communities/strategic-partnership-b5337725-fac7-4f8a-9a4f-c89072b96a0d/</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Und zweitens: die notorischen „Loser“, die sich ohne politische Rückendeckung dem Wettbewerb in der Realwirtschaft stellen.</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Wer das verstanden hat, begreift auch, warum die Quasimonopolisten der Plattformökonomie, die selbst nichts herstellen, sondern nur vermitteln, ihre Gewinne seit der C-Krise 2020 massiv ausbauen konnten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">[Die Corona-Maßnahmen haben die politischen, wirtschaftlichen, gesellschaftlichen, technologischen und rechtlichen Umfeldbedingungen quasi über Nacht radikal auf den Kopf gestellt und große Teile der Realwirtschaft durch mehrere Lockdowns, die nichts anderes sind als <strong>Berufsverbote für den Mittelstand</strong>, in die staatliche Abhängigkeit geschickt.]</p>



<h6 class="wp-block-heading" id="h-4-wettbewerb-ist-etwas-fur-verlierer">4. „Wettbewerb ist etwas für Verlierer.“</h6>



<p class="wp-block-paragraph">„<em>Wenn Sie ein Unternehmer sind, der ein Unternehmen gründet, sollten Sie immer darauf abzielen, ein Monopol zu erreichen und Wettbewerb zu vermeiden. Deshalb ist Wettbewerb etwas für Verlierer.&#8220; </em>(6) <a href="https://www.infosperber.ch/gesellschaft/uebriges-gesellschaft/der-kapitalismus-verwandelt-die-demokratie-in-einen-feudalstaat/">https://www.infosperber.ch/gesellschaft/uebriges-gesellschaft/der-kapitalismus-verwandelt-die-demokratie-in-einen-feudalstaat/</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Peter Thiel ist Wettbewerb in erster Linie eine Ideologie, die ihn von der Abschöpfung der Monopolgewinne abhält: <em>„Wettbewerb ist vielmehr in erster Linie eine Ideologie – die Ideologie, die unsere gesamte Gesellschaft durchdringt und unser Denken verzerrt. Wir predigen den Wettbewerb, glauben an seine Notwendigkeit und leben nach seinen Geboten. Wir sind in ihm gefangen, denn je mehr wir konkurrieren, umso weniger verdienen wir dabei“</em> (7).</p>



<p class="wp-block-paragraph">[Nicht der Wert des Erzeugnisses, der <strong>„Customer Value“</strong> eines Produktes oder Dienstleistung ist der Key Performance Indicator (KPI, Leistungskennzahl). Für Peter Thiel ist es der abschöpfbare <strong>„Shareholder Value“</strong> in Form des Gewinns. Das ist okay, solange Mitbewerber nicht durch unfaire politische Einflussnahmen des Monopolisten vom marktwirtschaftlichen Wettbewerb ausgeschlossen werden]</p>



<h6 class="wp-block-heading" id="h-5-monopolisten-erzahlen-marchen-um-sich-selbst-zu-schutzen">5. „Monopolisten erzählen Märchen, um sich selbst zu schützen.“</h6>



<p class="wp-block-paragraph">„<em>Monopolisten erzählen Märchen, um sich selbst zu schützen. Sie wissen, dass sie mit Prahlereien über ihre Monopolstellung nur die Aufmerksamkeit der Wettbewerbshüter auf sich ziehen. Da sie ein Interesse daran haben, auch weiter ungestört Gewinne abzuschöpfen, tun sie alles, um ihre Monopolstellung zu verbergen“ </em>(8).</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Auch in diesem Punkt hat Herr Thiel recht: Märchenerzählen für Monopolisten war noch nie so einfach wie heute — wenn man das nötige Kleingeld dafür hat.</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Edward Bernays, einer der Begründer des organisierten Märchenerzählens, früher als &#8222;Propaganda&#8220; und heute als Storytelling, PR oder Öffentlichkeitsarbeit bezeichnet:</p>



<figure class="wp-block-pullquote has-small-font-size"><blockquote><p><em>„Die bewusste und intelligente Manipulation der organisierten Gewohnheiten und Meinungen der Massen ist ein wichtiges Element der demokratischen Gesellschaft. </em><br><br><em>Diejenigen, die diesen unsichtbaren Mechanismus der Gesellschaft manipulieren, bilden eine unsichtbare Regierung, die die wahre herrschende Macht unseres Landes ist. Wir werden regiert, unser Geist wird geformt, unser Geschmack geformt, unsere Ideen vorgeschlagen, größtenteils von Menschen, von denen wir noch nie gehört haben</em> (9).</p><cite>EDWARD Bernays, Propaganda, 1928/1955, Desert Books, Seite 37</cite></blockquote></figure>



<h6 class="wp-block-heading" id="h-6-die-besten-start-ups-erinnern-ein-wenig-an-sekten">6. „Die besten Start-Ups erinnern ein wenig an Sekten.“</h6>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Sie in einem Start-up für Peter Thiel arbeiten, bedenken Sie bitte, was der Chef darüber denkt: <em>„Die besten Start-ups erinnern ein wenig an Sekten. Der größte Unterschied ist, dass sich Sekten mit ihrem Fanatismus im Irrtum befinden. Die Mitarbeiter eines erfolgreichen Start-ups sind jedoch fanatisch hinter einer Sache her, die der Rest der Welt nicht erkennen kann. (…) Machen Sie sich keine Sorgen, wenn konventionelle Standesvertreter Ihr Unternehmen nicht verstehen. Freuen Sie sich lieber, wenn Sie als Sekte bezeichnet werden“ </em>(10). [Oder als PayPal Mafia?] <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/PayPal-Mafia">https://de.wikipedia.org/wiki/PayPal-Mafia</a></p>



<h6 class="wp-block-heading" id="h-7-geld-kommt-zu-geld">7. „Geld kommt zu Geld.“</h6>



<p class="wp-block-paragraph"><em>„‚Denn wer hat, dem wird gegeben, und er wird im Überfluss haben; wer aber nicht hat, dem wird auch noch weggenommen, was er hat‘ heißt es in der Bibel. Albert Einstein hatte dieselbe Erkenntnis, als er den Zinseszins als das achte Weltwunder, die größte Erfindung des menschlichen Geistes und die stärkste Kraft des Universums bezeichnete“</em> (11).</p>



<p class="wp-block-paragraph">[Also wenn der Zinseszins die stärkste Kraft des Universums sein soll, dann könnte man ins Zweifeln kommen, ob der geniale Albert Einstein die Relativitätstheorie wirklich erfunden hat. Und wenn das Zitat aus der Bibel stimmt, dann könnte man annehmen, dass schon vor mehr als zweitausend Jahren bezahlte „Advertorials“ (redaktionelle Maskierung einer Werbeanzeige, früher &#8222;Schleichwerbung&#8220; genannt) in der Bibel <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Advertorial">existierten</a>.]</p>



<h6 class="wp-block-heading" id="h-8-eine-welt-ohne-geheimnisse-ware-eine-gerechte-welt">8. „Eine Welt ohne Geheimnisse wäre eine gerechte Welt.“</h6>



<p class="wp-block-paragraph">„<em>Unrecht setzt nämlich voraus, dass sich eine entscheidende moralische Erkenntnis noch nicht durchgesetzt hat: In einer demokratischen Gesellschaft besteht Unrecht nur dann fort, wenn es von den Menschen nicht als solches erkannt wird“</em> (12). [Stimmt.]</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als Peter Thiel 2014 sein Buch geschrieben hatte, wusste selbst er vermutlich noch nicht, dass es seit dem März 2020 eine schöne neue Weltordnung geben würde. Professor Dr. Matias Desmet versucht eine Erklärung: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=uLDpZ8daIVM">„Why do so many still buy in the narrative?“</a></p>



<h6 class="wp-block-heading" id="h-9-manche-geheimnisse-sind-gefahrlicher-als-andere">9. „Manche Geheimnisse sind gefährlicher als andere.“</h6>



<p class="wp-block-paragraph"><em>„Wie Faust zu Wagner sagt:<br>‚Die wenigen, die was davon erkannt,<br>Die töricht g´nug ihr volles Herz nicht wahrten,<br>Dem Pöbel ihr Gefühl, ihr Schauen offenbarten,<br>Hat man von je gekreuzigt und verbannt‘“</em> (13).</p>



<p class="wp-block-paragraph">[Das kann schon ein wenig bedrohlich klingen, wenn man überlegt, wie viele Geheimnisträger schon &#8222;plötzlich und unerwartet&#8220; verstorben sind.]</p>



<h6 class="wp-block-heading" id="h-10-moral-muss-man-sich-leisten-konnen">10. „Moral muss man sich leisten können.“</h6>



<p class="wp-block-paragraph">„<em>Das Google-Motto ‚Don´t be evil‘ ist natürlich Teil einer Marketingstrategie, doch es ist auch typisch für ein Unternehmen, das so erfolgreich ist, dass es sich um Moral sorgen kann, ohne die eigene Existenz zu gefährden. In der Wirtschaft ist Geld entweder wichtig oder alles. Monopolisten können es sich leisten, an andere Dinge zu denken als an Geld</em>“ (14) schreibt Peter Thiel in seinem Buch &#8222;From Zero to One &#8211; Wie Innovation unsere Gesellschaft rettet&#8220;. [Kann ich nicht beurteilen, habe noch nie in einem Monopolbetrieb gearbeitet &#8211; wäre auch zu langweilig gewesen &#8230;]</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Fazit: </strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Zahlreiche  Nachrichtenagenturen, Leitmedien, NGOs (Near-Government Organisations), Think Tanks, Lobbyisten und Politiker hängen am pekuniären Futtertrog politischer Unternehmen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Erst, wenn die Sponsoren der bunten Regenbogen-Inserate, Advertorials und Sonderbeilagen sich zurückziehen, wendet sich das Blatt. Dann kann es sein, dass nicht nur der politische Unternehmer, sondern auch die Geschäftspartner des politischen Unternehmers &#8222;entzaubert&#8220; werden, wie im Fall des Politgünstlings und Großarbitrageur, René Benko: <em><a href="https://www.zdf.de/nachrichten/wirtschaft/rene-benko-betrug-ermittlungen-u-haft-100.html">https://www.zdf.de/nachrichten/wirtschaft/rene-benko-betrug-ermittlungen-u-haft-100.html</a></em> Dann kann man beobachten, wie die schmeichelnde Bewunderung für die Selfmade-Men in tiefe Geringschätzung umschlägt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Politische Unternehmen und der Korporatismus der Private-Public-Partnerships beschädigen das Makro-Umfeld der ökonomischen Unternehmen des Mittelstands:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Während der vergangen fünf Jahre, etwa seit Februar 2020, hat man uns mehrere globale Geschäftsmodelle politischer Unternehmen präsentiert, die alle auf Angst beruhen und nicht nur in sich widersprüchlich sind, sondern auch einander widersprechen:</p>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td>Geschäftsmodell # 1:</td><td>C-Krise, Seuchentests &amp; Genspritzen</td><td>Lockdowns, Tests, Testmärkte</td></tr><tr><td>Geschäftsmodell # 2:</td><td>Krieg und Schulden<br><br>Die große Enteignung </td><td>&#8222;The Great Taking&#8220;, David Rogers Webb, Corage Media, 2024 <a href="https://www.smartinvestor.de/2024/04/25/the-great-taking/">https://www.smartinvestor.de/2024/04/25/the-great-taking/</a></td></tr><tr><td>Geschäftsmodell # 3:</td><td>Klimageschäft &amp; CO2-Besteuerung</td><td>CO2 Klima-Ablasszertifikate, CO2-Steuern</td></tr><tr><td>Geschäftsmodell # 4:</td><td>Digitales Zentralbankgeld + Digitale ID + Social Credit CO2-System?</td><td>Digitaler Euro laut EZB-Chefin Christine Lagarde für Oktober 2025 geplant</td></tr></tbody></table></figure>



<div class="wp-block-group"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained">
<p class="wp-block-paragraph">Die deutsche Wirtschaft befürchtete schon im Dezember 2024 eine zunehmende Abwanderung von Unternehmen, berichtete die Tagesschau: <a href="https://www.tagesschau.de/wirtschaft/wirtschaftsverbaende-abwanderung-100.html">https://www.tagesschau.de/wirtschaft/wirtschaftsverbaende-abwanderung-100.html</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die verschlechterten Umfeldbedingungen und die große Unsicherheit beschädigen die internationale Wettbewerbsfähigkeit der für Deutschland und Österreich typischen, überwiegend mittelständischen <strong>&#8222;Hidden Champions&#8220; (Marktführer in Marktnischen) </strong>auf dem Weltmarkt: </p>



<p class="wp-block-paragraph">Hohe, volatile Energiekosten, ständig steigende Vorschriften, die für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) nicht einzuhalten sind, ideologiegetriebene Politik und als Konsequenz die zunehmende Spaltung der Bevölkerung. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir erleben derzeit nicht nur den Rückzug der Entrepreneure aus Deutschland und Österreich &#8211; sondern auch den Siegeszug der Arbitrage-Unternehmer und jener Politikdarsteller, die ihnen angeschlossen sind. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Konsequenz ist, dass seit fast drei Jahren die EU und insbesondere Österreich und Deutschland in einer hartnäckigen Stagflation (wirtschaftliche Stagnation und gleichzeitige Inflation) stecken. Der Mittelstand, die Basis für Entrepreneurship und das Rückgrat unserer Gesellschaft, wird durch Inflation, ständig steigende Steuern und ausufernde Bürokratie kontinuierlich finanziell ausgeblutet.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Der Siegeszug der politischen Unternehmer</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die &#8222;kreative Zerstörung&#8220; &#8211; der berühmte Begriff, den Schumpeter geprägt hat &#8211; findet also tatsächlich statt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber der Prozess läuft in umgekehrter Richtung und entgegen dem dynamischen Innovationsprozess, den Joseph Schumpeter beschrieben hatte: Die heutige Form der &#8222;Kreativen Zerstörung&#8220; findet nicht mehr durch die Entrepreneure (schöpferischen Unternehmer) statt, sondern durch die politischen Unternehmen und ihre Organisationen, insbesondere auch die globalen Nahezu-Regierungsorganisationen (NGOs). </p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Zerstörung ist kein kreativer und konstruktiver Prozess mehr, wie ihn Schumpeter vor hundert Jahren analysiert hatte. Was wir heute erleben, ist technokratisch-destruktive Zerstörung. Also das Gegenteil jener kreativer Zerstörung, die uns jahrzehntelanges Wachstum und Wohlstand durch Innovationen gebracht hat. Nach der Periode der kreativ-schöpferischen Zerstörung durch Entrepreneure, die von 1950 bis etwa zur Jahrtausendwende positiv auf den Wohlstand der Staatsbürger gewirkt hat, befinden wir uns nun seit mehreren Jahren in einer Phase der technokratisch- destruktiven Zerstörung.</p>



<h6 class="wp-block-heading" id="h-linksradikale-politikerin-mit-dem-schumpeter-preis-ausgezeichnet"><strong>Linksradikale Politikerin </strong>mit dem Schumpeter-Preis ausgezeichnet</h6>



<p class="wp-block-paragraph">Der internationale Schumpeter Preis wird für innovative Leistungen auf den Gebieten der Wirtschaft, der Politik und der Wirtschaftswissenschaften verliehen. Mit diesem Preis wird an Joseph A. Schumpeter (1883-1950), dem Harvard-Ökonomen österreichischer Herkunft und einem der einflussreichsten Ökonomen und Sozialwissenschaftlern des 20. Jahrhunderts, erinnert, dessen Werk gleichermaßen von der wirtschaftlichen Theorie, der Politik und der Praxis gekennzeichnet ist. Schumpeter war unter anderem an der Universität Harvard tätig und prägte den Innovationsbegriff nachhaltig , unter anderem auch die Konzepte “schöpferische Zerstörung”, &#8222;Entrepreneur&#8220; und &#8222;Arbitrageunternehmer.&#8220; Der Schumpeter-Preis wurde zuletzt 2022 vergeben.</p>



<pre class="wp-block-verse">Wenn Sie jetzt denken, dass den aktuellen Schumpeter-Preis ein Entrepreneur (ökonomischer Unternehmer) erhalten hat, dann irren Sie sich. Die beiden letzten Schumpeter Preise (2022 und 2019) wurden von der Jury an eine <strong>politische EU-Beamtin </strong>und an einen <strong>politischen Unternehmer</strong> vergeben.</pre>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Den Schumpeter Preis 2022</strong> erhielt die Staatsbeamtin und Politikerin der <strong>linksradikalen (!) Partei </strong>Radikale Venstre (RV), frühere EU-Kommissarin für Wettbewerb, Margrethe Vestager.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wikipedia schreibt über die Preisträgerin des Schumpeter Preises: <strong>Margrethe Vestager</strong> (* 13. April 1968 in Glostrup ist eine Politikerin der linksliberalen Partei Radikale Venstre (RV). Von 2014 bis 2024 war sie EU-Kommissarin für Wettbewerb. Von 2019 bis 2024 war sie außerdem geschäftsführende Vizepräsidentin und Kommissarin für Digitales in der Kommission von der Leyen&#8230; <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Margrethe_Vestager">https://de.wikipedia.org/wiki/Margrethe_Vestager</a></p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Auch den vorletzten <strong>Schumpeter Preis 2019 </strong>erhielt kein Entrepreneur, sondern der politische Arbitrage-Unternehmer George Soros:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wikipedia schreibt über den Preisträger des Schumpeter-Preises 2019: &#8222;<strong>George Soros</strong> (* 12. August 1930 als György Schwartz in Budapest) ist ein US-amerikanischer Investor und Philanthrop. In den 1990er Jahren wurde er durch Devisenspekulationen unter anderem gegen das Pfund Sterling bekannt&#8230; <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/George_Soros">https://de.wikipedia.org/wiki/George_Soros</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Der Siegeszug der Arbitrageure und die Prognosen Schumpeters</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Was hätte Joseph A. Schumpeter, der 1919 auch österreichischer Finanzminister war, zu dem nach ihm benannten Schumpeter-Preis, zum gegenwärtigen Zustand unserer Wirtschaft und Gesellschaft und zu &#8222;unseren&#8220; Politikerinnen und Politikern gesagt? Wir wissen es natürlich nicht, können aber vermuten: <strong>Schumpeter kritisierte, dass das kapitalistische System selbst sein Grab aushebe, indem es eine soziale Atmosphäre und gesellschaftliche Strukturen schaffe, die seine eigene Überlebensfähigkeit gefährdeten. Der Zerfall der bürgerlichen Werte und die wachsende Macht von Bürokratie und Großkonzernen würde langfristig das Aus für das System bedeuten. </strong></p>



<figure class="wp-block-pullquote has-small-font-size" style="border-width:34px;padding-top:0;padding-bottom:0"><blockquote><p><strong>Der Zustand des Geldwesens eines Volkes ist ein Symptom aller seiner Zustände.</strong><br><br><strong>Eher legt sich ein Hund einen Wurstvorrat an als eine demokratische Regierung eine Budgetreserve.</strong><br><br><br><strong><em>Created by wars that required it, </em><br><em>the machine now created the wars it required.</em></strong></p><cite>joseph Alois schumpeter, Zitate</cite></blockquote></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der Mittelstand agiert in einem politischen, ökonomischen, sozialen, technologischen, ökologischen und rechtsstaatlichem Umfeld. Marktwirtschaftliches Wirtschaften setzt stabile Umfeldbedingungen voraus. Deshalb beginnt jedes Geschäftsmodell mit einer sorgfältigen, glasklaren PESTEL-Analysis (=Political, Economical, Technological, Ecological, Legal) der Makro-Umfeldbedingungen, in welcher das Unternehmen agiert. Leider werden diese Umfeldbedingungen, in denen Startups agieren, seit von der Politik, insbesondere von den EU-Kommissaren laufend geändert. Aber ohne verlässliche Rahmenbedingungen ist eine zielgerichtete unternehmerische Planung eines Business Models und Business Plans unmöglich. Denn selbst der beste Unternehmer kann nicht erfolgreich sein, wenn die politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen kurzfristig, quasi über Nacht &#8222;adjustiert&#8220; werden, Grundrechte und Freiheitsrechte temporär oder vollständig außer Kraft gesetzt werden und ständig neue EU-Verordnungen, EU-Richtlinien und Gesetze erlassen werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie sollen unter dieser Unsicherheit ökonomische Entrepreneure innovative Produkte und Dienstleistungen entwickeln, planen und realisieren?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ich denke, in einem freiheitlich-demokratischen Land sollten die ökonomischen Unternehmer, nicht der Staat investieren.</strong> <strong>Oder?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Was denken Sie darüber? Falls Ihnen mein Blog gefällt, senden Sie ihn weiter, geben Sie ihm einen Like oder abonnieren Sie meinen kostenlosen Newsletter. Ich schreibe jede Woche einen Beitrag über den Mittelstand. Über <em><a href="https://www.mittelstandsblog.blog/">https://www.mittelstandsblog.blog/</a></em> haben Sie jederzeit Zugang zu derzeit 71 Artikeln, die ich zu relevanten Themen des Mittelstands, insbesondere Wirtschaft, Finanzen, Gesellschaft und Geopolitik geschrieben habe. Ich freue mich über Ihren Kommentar. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Fußnoten:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>(1) Peter Thiel mit Blake Masters, 2014, Zero to One &#8211; Wie Innovation unsere Gesellschaft rettet, Campus, Seite 127</li>



<li>(2) Ebenda, Seite 113</li>



<li>(3) Ebenda, Seite 11</li>



<li>(4) Ebenda, Seite 14</li>



<li>(5) Ebenda, Seite 28</li>



<li>(6) Thiel, Peter, 2014, Lecture 5: Business Strategy and Monopoly Theory</li>



<li>(7) Thiel et al., 2014, Zero to One: Wie Innovation unsere Gesellschaft rettet, Seite 39</li>



<li>(8) Ebenda, Seite 30</li>



<li>(9) Bernays, Edward, Propaganda, Desert Books 1928/1955, Seite 37</li>



<li>(10) Thiel et al, 2014, Zero to One: Wie Innovation unsere Gesellschaft rettet, Seite 123</li>



<li>(11) Ebenda, Seite 83</li>



<li>(12) Ebenda, Seite 99</li>



<li>(13) Ebenda, Seite 104</li>



<li>(14) Ebenda, Seite 35</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mittelstandsblog.blog/wie-politische-unternehmen-den-mittelstand-ruinieren/">Wie politische Unternehmen den Mittelstand ruinieren</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mittelstandsblog.blog">Der Blog für den Mittelstand von Walter Schönthaler</a>.</p>
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		<title>Zu viele Elefanten im Raum</title>
		<link>https://www.mittelstandsblog.blog/zu-viele-elefanten-im-raum/</link>
					<comments>https://www.mittelstandsblog.blog/zu-viele-elefanten-im-raum/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Walter Schönthaler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Jun 2025 20:55:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energieversorgung]]></category>
		<category><![CDATA[Inflation & Umverteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Krieg & Hybrider Krieg]]></category>
		<category><![CDATA[Staatsverschuldung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.mittelstandsblog.blog/?p=4581</guid>

					<description><![CDATA[<p>Österreich ist von einem Vorzeigeland zu einem Sanierungsfall geworden, bei dem seit der Einführung des Pfandsystems für PET-Flaschen immer mehr Menschen in Abfallbehältern nach Pfandflaschen suchen.</p>
<p>Nach Berechnungen der Denkfabrik "Agenda Austria" hat Österreich seit 2020 durch die Corona-Maßnahmen und die Energiewende 175 Milliarden Euro an Wohlstand verloren.</p>
<p>Bundeskanzler Stocker wirbt mit dem Slogan "Jetzt das Richtige tun. Für Österreich." Aber was passiert, wenn das Richtige für Österreich der EU-Überregierung in Brüssel nicht gefällt? </p>
<p>Die EU, die uns das Desaster durch Corona-Hysterie, Klimareligion, Migrationskrise und Kriegssanktionen eingebrockt hat, bestellt die österreichische Regierung zum Rapport nach Brüssel und veranstaltet im Juli 2025 ein Defizitverfahren gegen die Republik Österreich.</p>
<p>Wie passt das Geschäftsmodell "Krieg" mit dem Geschäftsmodell "Klima" zusammen? Hören Sie  meine Antworten auf diese Fragen in meinem Podcast:</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mittelstandsblog.blog/zu-viele-elefanten-im-raum/">Zu viele Elefanten im Raum</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mittelstandsblog.blog">Der Blog für den Mittelstand von Walter Schönthaler</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading" id="h-der-podcast-uber-krieg-und-klima"><strong>Der Podcast über Krieg und Klima</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bild: Shutterstock 2640576749</p>



<p class="wp-block-paragraph">Österreich ist von einem Vorzeigeland zu einem Sanierungsfall geworden. Das Land steckt seit mehr als drei Jahren in einer Wirtschaftskrise mit starker Teuerung, schwacher Konsumnachfrage und anhaltender Rezession. Laut einer Prognose der EU-Kommission ist Österreich das einzige Mitglied, dessen Wirtschaft auch dieses Jahr wieder schrumpfen wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Berechnungen der Denkfabrik &#8222;Agenda Austria&#8220; hat Österreich seit 2020 durch die Corona-Maßnahmen geschätzte 175 Milliarden Euro an Wohlstand verloren. <a href="https://www.agenda-austria.at/grafiken/so-viel-kostet-uns-die-corona-krise/">https://www.agenda-austria.at/grafiken/so-viel-kostet-uns-die-corona-krise/</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Bundeskanzler Stocker wirbt mit dem Slogan <strong>&#8222;Jetzt das Richtige tun. Für Österreich.</strong>&#8220; Aber was passiert, wenn das Richtige für Österreich der Über-Regierung in Brüssel nicht gefällt? </p>



<p class="wp-block-paragraph">Haben wir zu viele Elefanten im Raum?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die EU, die uns die Corona-Hysterie, die Klimareligion, die Migrationskrise, LGBTQ+ und die Kriegssanktionen eingebrockt hat, bestellt die österreichische Regierung zum Rapport nach Brüssel und veranstaltet im Juli 2025 ein <strong>Defizitverfahren</strong> gegen die Republik Österreich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu viele Elefanten im Raum? Hören Sie meine Einschätzung einiger aktuellen Fragen zu Wirtschaft, Krieg und Klima in meinem Podcast:</p>



<div class="wp-block-kadence-column kadence-column4581_071fa4-ce"><div class="kt-inside-inner-col"><p class="kt-adv-heading4581_11bad3-da wp-block-kadence-advancedheading kt-adv-heading-has-icon has-theme-palette9-color has-text-color" data-kb-block="kb-adv-heading4581_11bad3-da"><span class="kb-svg-icon-wrap kb-adv-heading-icon kb-svg-icon-ic_spectrum kb-adv-heading-icon-side-left"><svg viewBox="0 0 8 8"  fill="currentColor" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"  aria-hidden="true"><path d="M4 0v8h1v-8h-1zm-2 1v6h1v-6h-1zm4 1v4h1v-4h-1zm-6 1v2h1v-2h-1z"/></svg></span><span class="kb-adv-text-inner"><strong>Podcast anhören:</strong></span></p>


<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.mittelstandsblog.blog/wp-content/uploads/2025/06/Podcast_4_fin-1.mp3"></audio></figure>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mittelstandsblog.blog/zu-viele-elefanten-im-raum/">Zu viele Elefanten im Raum</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mittelstandsblog.blog">Der Blog für den Mittelstand von Walter Schönthaler</a>.</p>
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		<title>Neues Geld für eine freie Welt.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Walter Schönthaler]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Jun 2025 10:58:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Freiheit & Rechtsstaat]]></category>
		<category><![CDATA[Inflation & Umverteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Staatsverschuldung]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft & Finanzen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das derzeitige  Fiat-Geldsystem, in welcher die Zentralbanken und Geschäftsbanken ohne jegliches Limit immer mehr Geld drucken können, ist eine wesentliche Ursache der meisten Fehlentwicklungen, mit denen wir heute konfrontiert sind.<br />
Der Automobilpionier Henry Ford drückte es folgendermaßen aus:<br />
„Es ist gut, dass die Menschen unser Banking und Geldsystem nicht verstehen, denn wenn sie es verstehen würden, dann hätten wir eine Revolution noch vor morgen früh"<br />
Was mit diesem kryptischen Ausspruch von Henry Ford gemeint ist, - wie das derzeitige Fiat-Geld System, die Geldschöpfung aus der Luft, die Entmachtung des Mittelstands vorantreibt - und warum das Geldsystem kein Herrschaftssystem sein darf, beschreibt Benjamin Mudlack in seinem grandiosen Buch „Neues Geld für eine freie Welt“.<br />
"Neues Geld für eine freie Welt“ ist von der ersten bis zur letzten Seite das spannendste Wirtschaftsbuch, das ich je gelesen habe, weil es im Stil eines Unternehmers und Praktikers mit enormer Wissenstiefe vor dem Hintergrund der zeitlosen geldtheoretischen Erkenntnisse der „österreichischen Schule der Nationalökonomie“ geschrieben ist.<br />
Eine der wesentlichen Erkenntnisse der „Austrians“, wie sie genannt werden, weil ihre wichtigsten Schöpfer gebürtige Österreicher waren, insbesondere Carl Menger, Ludwig von Mises und der Nobelpreisträger Friedrich von Hayek, ist die politische Anfälligkeit des derzeitigen Geldsystems für Manipulationen.<br />
Ein weiterer Aspekt, den die Austrians vorausgesehen hatten, ist die fast vollständige Ablösung des Geldsystems von der Realwirtschaft.<br />
An dieser Stelle muss ich ein paar Worte zum Fiat-Geld einfügen, das auch oder Geld aus der Luft oder Geld per Mouseclick genannt wird.<br />
Seit der Abschaffung der Golddeckung des US-Dollars durch die Aufkündigung des Goldstandards 1971, auch als Nixon-Shock bezeichnet, wird das Geld quasi aus der Luft, also durch einen Buchungssatz der Geschäftsbanken und Zentralbanken geschaffen. Die Konsequenz des nichtgedeckten Geldes seit 1971 war, dass die Zentralbanken in den vergangenen Jahren Geld bis zum Abwinken und die Geldmenge aufblähten, d.h. inflationierten.<br />
Die Finanzwirtschaft hat durch die Geldvermehrung und die Nullzinspolitik nicht nur zur Teuerung, die fälschlicherweise als Inflation bezeichnet wird, sondern auch noch zu einem gigantischen Boom für spekulative Derivate geführt, zum Wachstum des politischen Unternehmertums, welches in öffentlich-privaten Partnerschaften mit Regierungen zusammenarbeitet, zu Boom and Bust-Zyklen, zum Cantillon-Effekt, der die Erstbezieher des neu geschaffenen Geldes bevorzugt und den Mittelstand benachteiligt. Der herausragendste Ökonom der österreichischen Schule der Nationalökonomie, Ludwig von Mises erkannte schon vor mehr als 100 Jahren: "Der Goldstandard ist nicht zusammengebrochen. Die Regierungen haben ihn abgeschafft, um den Weg für die Inflation freizumachen".   </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mittelstandsblog.blog/neues-geld-fuer-eine-freie-welt/">Neues Geld für eine freie Welt.</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mittelstandsblog.blog">Der Blog für den Mittelstand von Walter Schönthaler</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading" id="h-ein-podcast-uber-das-geldsystem-und-das-neue-buch-von-benjamin-mudlack">Ein Podcast über das Geldsystem und das neue Buch von Benjamin Mudlack.</h2>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph">Foto: Shutterstock 2640576749 </p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;<strong>Neues Geld für eine freie Welt- Warum das Geldsystem kein Herrschaftsinstrument sein darf&#8220; </strong>ist der Titel des neuen Buches von Benjamin Mudlack. &#8222;Neues Geld für eine freie Welt“ ist von der ersten bis zur letzten Seite das spannendste Wirtschaftsbuch, das ich bis dato gelesen habe. Warum darf das Geldsystem nach der österreichischen Schule der Nationalökonomie (Carl Menger, Ludwig von Mises und Nobelpreisträger Friedrich August von Hayek) kein Herrschaftsinstrument sein? Was sind die Kritikpunkte der &#8222;Austrians&#8220; am bestehenden Geldsystem? Was hat Henry Ford mit dem folgenden Ausspruch gemeint?</p>



<figure class="wp-block-pullquote has-small-font-size" style="border-width:22px;margin-top:0;margin-bottom:0"><blockquote><p>„<em>Es ist gut, dass die Menschen unser Banking und Geldsystem nicht verstehen, </em><br><em>denn wenn sie es verstehen würden, </em><br><em>dann hätten wir eine Revolution noch vor morgen früh&#8220; </em></p><cite>Henry Ford, automobilpionier</cite></blockquote></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Was mit diesem kryptischen Ausspruch von Henry Ford gemeint ist und auf welche Weise das derzeitige <strong>Fiat-Geld System die Entmachtung des Mittelstands </strong>vorantreibt analysiere ich in meinem Podcast:</p>



<div class="wp-block-kadence-column kadence-column4552_115f01-2e"><div class="kt-inside-inner-col"><p class="kt-adv-heading4552_d47d9e-89 wp-block-kadence-advancedheading kt-adv-heading-has-icon has-theme-palette9-color has-text-color" data-kb-block="kb-adv-heading4552_d47d9e-89"><span class="kb-svg-icon-wrap kb-adv-heading-icon kb-svg-icon-ic_spectrum kb-adv-heading-icon-side-left"><svg viewBox="0 0 8 8"  fill="currentColor" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"  aria-hidden="true"><path d="M4 0v8h1v-8h-1zm-2 1v6h1v-6h-1zm4 1v4h1v-4h-1zm-6 1v2h1v-2h-1z"/></svg></span><span class="kb-adv-text-inner"><strong>Podcast anhören:</strong></span></p>


<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.mittelstandsblog.blog/wp-content/uploads/2025/06/Podcast-3_buchrezension_130625-1.mp3"></audio></figure>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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