Technokratischer Totalitarismus > Der Angriff auf das Private
Befinden wir uns auf dem Weg der freiheitlich-rechtsstaatlichen Demokratie zum technokratischen Totalitarismus?
Die mit enormen Tempo voranschreitende Kooperation von Staaten, NGOs (WHO, WEF), supranationalen Organisationen (EU, UN), riesigen Kapitalsammelbecken sowie IT-Überwachungskonzernen ermöglicht eine immer stärker voranschreitende Überwachung, Kontrolle und Verhaltenssteuerung jedes einzelnen Bürgers.
Die digitalen Werkzeuge dazu werden bereits eingesetzt oder befinden sich in der finalen Ausbaustufe: Digitale Identität, digitale Zentralbankwährung und ein digitales Sozialkreditsystem (SKS) ähnlich wie es in China bereits in Verwendung ist. Die Kombination dieser drei Elemente (Digitale Identität, digitaler Zentralbankeuro, SKS) bildet ein lückenloses Kontroll- und Disziplinierungs-System für in eine von Algorithmen gesteuerte diktatorische Gesellschaft: den technokratischen Totalitarismus.
Was ist Technokratischer Totalitarismus?
Typische Merkmale eines technokratischen Totalitarismus sind:
flächendeckende Überwachung durch Kameras, Sensoren oder digitale Plattformen
Sammlung und Auswertung persönlicher Daten
Zensur und Manipulation von Informationen
automatisierte Entscheidungen über Zugang zu Arbeit (im Pilottest 2020/2021 waren verschiedenen Varianten der Corona-Regeln),
automatisierte Entscheidungen über Geld (De-Banking von Regierungskritikern), Bildungszugang (Universitäten) oder zu Dienstleistungen
Privatsphäre, Meinungsfreiheit und individueller Selbstbestimmung werden stark eingeschränkt
Technokratischer Totalitarismus funktioniert durch die staatliche Kooperation mit nichtstaatlichen, privaten Organisationen, insbesondere um die Verbreitung von „Desinformation“ zu verhindern und „genehme Wahrheiten“ zu vervielfältigen. Norbert Häring, der Autor des Buches „Der Wahrheitskomplex“, das vor kurzem im Westend-Verlag erschienen ist, legt diesen „Wahrheitskomplex“ offen, ein größtenteils staatlich finanziertes, zentral gesteuertes und digital hochgerüstetes Netzwerk, das betreibt, was der demokratische Staat selbst nicht darf: Zensur, Propaganda, Diffamierung und Wahlbeeinflussung.
Die Mission des WEF: Nur noch schnell die Welt verbessern.
Die Mission (das Mission Statement) beschreibt den Unternehmenszweck einer Organisation, also den Grund, weshalb es eine Organisation überhaupt existiert.
Das WEF definiert Public Private Cooperations als ihre Mission. In der Praxis ist es die Kooperation von Staaten, NGOs und Strategischen Partnerunternehmen.
Auf der Website definiert das Weltwirtschaftsforum ihr Mission Statement in vornehmer, philanthropischer Bescheidenheit: „Our mission is to improve the state of the world through public-private cooperations. “ (Unsere Mission ist es, die Lage der Welt durch öffentlich-private Kooperationen zu verbessern.“)
Der Organisationszweck des Weltwirtschaftsforums sind also „Kooperationen“ mit Staaten und anderen Nicht-Regierungs-Organisationen. Diese Kooperationen passieren unter Ausschaltung des Wettbewerbs. Mittelständische Unternehmen haben dort keinen Zugang. Unternehmen müssen mindestens 5 Milliarden Dollar Umsatz pro Jahr erreichen, um einen Zugang als Junior-Partner beim WEF zu bekommen.
Diese öffentlich privaten Kooperationen sind im Endeffekt nichts anderes als planwirtschaftliche Quasi-Monopole, die vom Staat an private Großkonzerne („strategische Partner des WEF“) übertragen werden und von den Staaten vor Transparenz und vor Wettbewerb durch externe kleine und mittelständische Unternehmen aus der Privatwirtschaft geschützt werden.
Ein typisches Merkmal von öffentlich-Privaten Kooperationen ist, dass hier absolute Geheimhaltung herrscht – denken wir nur an die öffentlich-privaten-Verträge, welche die EU-Administration auf Kosten der Steuerzahler mit Impfstoffherstellern (Strategischen Partnern des WEF) abgeschlossen hat.
Die Ausschaltung von Wettbewerb durch Monopol-PPP bedeutet Alternativlosigkeit. PPP ist das Gegenteil von Wettbewerb und Marktwirtschaft, es ist planwirtschaftlicher Korporatismus. Benjamin Mudlack, Autor des Buches „Neues Geld für eine freie Welt“ hat dafür den Begriff der a Milliardärs Planwirtschaft geprägt.
Alternativlosigkeit ist das Gegenteil von Wahlmöglichkeiten und Wahlfreiheit. Wo bleibt die Freiheit, wenn nur mehr eine „Einheits-Meinung“ zugelassen ist? Wenn es keinen Wettbewerb der Informationen, Produkte und Dienstleistungen mehr gibt? Wenn nur mehr die Agenturmeldungen von Reuters, AP, AFP und dpa zugelassen sind? Und Journalisten der Leitmedien die Meldungen dieser Nachrichtenagenturen nur mehr paraphrasieren, also den Inhalt mit anderen Worten umschreiben, weil sie keine Möglichkeiten oder keinen Willen haben, den Wahrheitsgehalt der Agenturmeldungen zu überprüfen? Kein Wunder, dass in fast allen Leit-Medien das Gleiche verlautbart wird.
Corona & mRNA – ein klassisches PPP-Beispiel – Ergebnis: 175 Milliarden Wohlstandsverlust
Laut Berechnungen des unabhängigen Think Tanks „Agenda Austria“ haben die Maßnahmen und Betriebsschließungen in Österreich (Lockdowns) in den vier Jahren von 2020 bis 2024 den Bürgern, hauptsächlich dem Mittelstand, einen Wohlstandsverlust von 175 Milliarden Euro in Österreich gekostet.
Die Nachwirkungen des technokratischen Totalitarismus der Corona & mRNA-Zeit haben unsere von kleinen und mittelständischen Unternehmen getriebene Wirtschaft von der Überholspur auf den Pannenstreifen gebracht: Pro Kopf gerechnet liegt die inflationsbereinigte Wirtschaftsleistung immer noch auf dem Niveau von 2019, des letzten Jahres vor den Seuchen-Maßnahmen der Regierung. Und das wird laut dem österreichischen Institut für Wirtschaftsforschung (WIFO) bis 2030 so bleiben. „Elf Jahre ohne Wirtschaftswachstum, das muss uns erst einmal wer nachmachen“, kommentiert Franz Schellhorn, der Direktor des Thinktanks Agenda Austria, in der der Wochenzeitung Profil: „Liebe Regierung, die Hütte brennt!“
Sanktionslos ablehnbare Angebote?
Es ist erst sechs Jahre her. Wir haben es erlebt. Die Ausschaltung des Wettbewerbs durch die PPP-getriebene Corona-Krise durch fünf „Lockdowns“ läutete das Ende der Marktwirtschaft ein. Und beschleunigte damit die Erosion der freiheitlich-rechtsstaatlichen Demokratie.
Wettbewerb und Innovation sind der wirtschaftliche Sauerstoff der Demokratie. In der marktwirtschaftlichen, freiheitlich-rechtsstaatlichen Demokratie gibt es immer Alternativen. Erzwungene Alternativlosigkeit hingegen ist Totalitarismus. Der öffentliche Sektor frisiert das BIP mit einer Staatsquote von weit über 50 %, die Gehälter der stetig steigenden Zahl von Staatsbediensteten treiben den Staatskonsum auf Kosten des privaten Sektors hoch, der unter erdrückender Bürokratie, wachsender Technokratie und exorbitant hohen Energiekosten leidet. Ohne die staatlichen Aufträge an die Rüstungsindustrie würde eine wesentliche Basis für die WIFO-Prognosemodelle wegfallen, die ein kleines, nominelle Wachstum von 0,9 % für 2026 errechnet haben.
Jede Entscheidung, etwas zu kaufen oder nicht zu kaufen, ist Ausdruck der Selbstbestimmung der Menschen. Und das funktioniert nur, wenn Wettbewerb möglich ist. Wettbewerb bedeutet „sanktionslos ablehnbare Angebote“, wie der große Ökonom Ludwig von Mises es auf den Punkt gebracht hat.
Monopolisten hassen nichts mehr als Wettbewerb.
Peter Thiel, der Mitbegründer von Paypal und Gründer der IT-Firma Palantir, bei dem der österreichische Ex-Kanzler Sebastian Kurz nach seinem Ausscheiden aus der Politik als „Global Strategist“ gearbeitet hat, prägte im Wallstreet Journal im September 2014 das Mantra der Korporatisten: „Competition is for Losers“. Und was das Mitglied des WEF-Vorstands über Politiker denkt, kann jeder in seinem Buch „From Zero to One“ auf Seite 127 nachlesen: „Und Leute, die sich selbst verkaufen, sind Politiker“. Auf Seite 28 begründet Thiel, warum es bei Kapitalismus um die Akkumulation von Kapital und die Schaffung von Monopolen ist. Für ihn ist Kapitalismus das Gegenteil von Wettbewerb.
Blog-Kategorien
- A satire novel – Part 1 of 4 (1)
- A Satire Novel -Part 2 of 4 (1)
- Bücher (9)
- CO2-Fußabdruck (8)
- Digitale ID (3)
- Energieversorgung (7)
- Freiheit & Rechtsstaat (45)
- Geopolitik (9)
- Gesellschaft & Soziales (25)
- Gesundheit (5)
- Humor & Satire (26)
- Inflation & Umverteilung (14)
- Krieg & Hybrider Krieg (18)
- künstliche Intelligenz (8)
- Sommerfest der UNION SOUVERÄNITÄT (1)
- Staatsverschuldung (9)
- Standard (1)
- Wirtschaft & Finanzen (69)
- Zentralbankgeld (20)
Über den Gründer des Mittelstands Blogs
Walter Schönthaler
Begründer und Redakteur des Mittelstands Blogs ist Mag. Walter Schönthaler, Jahrgang 1954.
Alle Artikel
auf mittelstandsblog.blog
Über den Blog
Der Mittelstand bildet das Zentrum unserer Gesellschaft, die kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) sind die Stütze unserer Wirtschaft und zusammen bilden sie das Fundament unserer demokratischen, freiheitlichen und marktwirtschaftlichen Ordnung und Gesellschaft.






