Technokratischer Totalitarismus > Der Angriff auf das Private
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Von der freiheitlich-rechtsstaatlichen Demokratie zum Technokratischen Totalitarismus?
Die mit enormen Tempo voranschreitende Kooperation von Staaten, Nichtregierungs-Organisationen (WHO, WEF), supranationalen Organisationen (EU, UN), riesigen Kapitalsammelbecken (BlackRock & Co) sowie IT-Überwachungskonzernen (Palantir und Konsorten) ermöglicht eine immer stärker voranschreitende Überwachung, Kontrolle und Verhaltenssteuerung jedes einzelnen Bürgers.
Die digitalen Werkzeuge dazu werden bereits eingesetzt oder befinden sich in der finalen Ausbaustufe: Digitale Identität (e-ID, EUDI-Wallet), digitale Zentralbankwährung (digitaler Zentralbank-Euro) und ein digitales Sozialkreditsystem (SKS) basierend auf einem CO2-Limit oder auf einem SKS in ähnlicher Form wie es in China bereits in Verwendung ist.
Die Kombination dieser drei Werkzeuge (Digitale Identität, digitale Zentralbankwährung statt Bargeld und ein Sozialkreditsystem) würde ein lückenloses Kontroll- und Disziplinierungs-System für in eine von Algorithmen gesteuerte diktatorische Gesellschaft entstehen lassen: den technokratischen Totalitarismus.
Was ist technokratischer Totalitarismus?
Technokratischer Totalitarismus ist ein Krieg gegen den Mittelstand, das Herz unserer Gesellschaft und die kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMUs), die das Rückgrat unserer Wirtschaft bilden. Typische Merkmale eines technokratischen Totalitarismus sind:
- Ausschaltung des Wettbewerbs durch Public-Private Partnerships (PPP) zwischen Staaten, Nichtregierungsorganisationen und „strategischen Partnerunternehmen“ zur wettbewerbsfreien Durchsetzung von Geschäftsmodellen auf Kosten der Steuerzahler (mRNA-Impfungen, Corona-Tests, Maskengeschäft usw.)
- Einschränkung des Wohlstands zugunsten des kollektiven „Wohlergehens“
- Einschränkung von Marktwirtschaft > Ausweitung der Staatswirtschaft
- Einschränkung individueller Selbstbestimmung („Narrative“ – kulturbildende Erzählungen)
- flächendeckende Überwachung durch Kameras, Gesichtserkennungssysteme, Sensoren
- Einschränkung von Internetzugangsdiensten, Hosting-Diensten, sozialen Netzwerken und Online-Marktplätze Digital Services Act (DSA)
- digitale Sammlung und Auswertung persönlicher Daten
- Zensur und Manipulation von Informationen durch NGOs im Auftrag von Regierungen, Verbot von Desinformation (Kritik an supranationalen Organisationen, NGOs, Regierungen)
- automatisierte Entscheidungen über den Zugang zu Arbeit, im Zuge der Corona-Krise im Pilotversuch getestet: Corona-Regeln 3G, 2G, Nudging-Instrumente wie Pandemie-Ampeln
- automatisierte Entscheidungen über Geld („De-Banking“ von Regierungskritikern )
- kein Bildungszugang zu Universitäten bei Nichtunterzeichnung ideologischer Präambeln.
- Klima-Governance, Schaffung von globalen Gemeingütern, Zero Carbon, Smart Cities, 15-Minuten-Städte etc.
Technokratischer Totalitarismus funktioniert durch die staatliche Kooperation mit nichtstaatlichen, privaten Organisationen, insbesondere um die Verbreitung von „Desinformation“ zu verhindern und „genehme Wahrheiten“ zu vervielfältigen.
Norbert Häring legt in seinem neuen Buch den „Wahrheitskomplex“ des technokratischen Totalitarismus offen. Er analysiert und beschreibt ein größtenteils staatlich finanziertes, zentral gesteuertes und digital hochgerüstetes Netzwerk, das betreibt, was der demokratische Staat selbst nach der Verfassung und dem Grundgesetz nicht darf: Zensur, Propaganda, Diffamierung und Wahlbeeinflussung. https://www.buchkomplizen.de/der-wahrheitskomplex.html
„Nur mal schnell die Welt verbessern …“ – Durch Public-Private-Cooperations?
Die Mission (beschrieben im Mission Statement) beschreibt den Unternehmenszweck einer Organisation, also den Grund, weshalb diese überhaupt existiert.
Auf ihrer Homepage definiert das Weltwirtschaftsforum ihr Mission Statement in philanthropischer Bescheidenheit: „Our mission is to improve the state of the world through public-private cooperations. “ (Unsere Mission ist es, die Lage der Welt durch öffentlich-private Kooperationen zu verbessern.) https://www.weforum.org/about/world-economic-forum/
Im Vorjahr enthielt das Mission Statement auch noch die Ideologie der Stakeholder Economy. Nach dem Wechsel im Präsidium des WEF (Laurence Fink, CEO von BlackRock und Roche-Erbe André Hoffmann leiten seit April 2026 das WEF statt Klaus Schwab) ist der Hinweis auf die Stakeholder Economoy im Mission Statement plötzlich verschwunden. Vielleicht auch deshalb, weil der Stakeholderei etwas Planwirtschaftlich-Kollektives anmutet.
Der Organisationszweck des Weltwirtschaftsforums sind also „Kooperationen“ mit supranationalen Organisationen (EU, UN), Staaten und anderen Nicht-Regierungs-Organisationen wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO). Diese Kooperationen sind vertraulich und implizieren die Ausschaltung externer Konkurrenz. Mittelständische Unternehmen haben daher keine Chancen, sich bei den Public-Private-Partnerships mit den „Strategischen Partnerunternehmen“ des WEF in einem fairem Wettbewerb zu messen.
Denn diese öffentlich privaten Kooperationen sind planwirtschaftliche Geschäftsmodelle, die von den WEF-Projektgruppen entwickelt und von den Auftragnehmern, den supranationalen Organisationen wie die EU, UN und Nichtregierungsorganisationen, wie die WHO an die Entwickler als Quasi-Monopole exklusiv rück-vergeben werden, wobei sie von den Auftragnehmern, den Regierungen, vor Transparenz und vor dem Wettbewerb durch Unternehmen aus der Privatwirtschaft geschützt sind.
Ein typisches Merkmal von öffentlich-Privaten Kooperationen ist, dass hier absolute Geheimhaltung herrscht – Das ist klar erkennbar bei den Verträgen, welche die EU-Administration auf Kosten der Steuerzahler der Mitgliedsstaaten mit mRNA Impfstoffherstellern (Strategischen Partnern des WEF) abgeschlossen hat. Die Knebelverträge der Regierungen sind bis heute nicht öffentlich. Die Pharmaindustrie ist eine spezielle PPP-Festung: Dr. Anthony Fauci schweigt beharrlich beim Hearing im US-Senat über die Gain-of -Function-Forschung https://www.bbc.com/news/articles/cdx85vkk0gko und Ursula von der Leyen hat ihre SMS über die Impfstoffbeschaffung mit Pfizer-Chef Bourla einfach mal gelöscht. https://en.wikipedia.org/wiki/Pfizergate . Beides, der Gain-of-Function-Skandal und Pfizergate bleiben bis dato ohne Konsequenzen. Auch das Memorandum über den Wiederaufbau (die wirtschaftliche Aufteilung und Ausbeutung der Rohstoffe) der Ukraine, welches der Vermögensverwalter BlackRock mit der Ukrainischen Regierung ausgehandelt hat, ist für die betroffene Bevölkerung der Ukraine natürlich streng vertraulich. Nach dem philanthropischen WEF-Slogan: Nur mal schnell die Welt verbessern. https://www.cnbc.com/2022/12/28/zelenskyy-blackrock-ceo-fink-agree-to-coordinate-ukraine-investment.html
Milliardärs-Planwirtschaft, Alternativlosigkeit, Paraphrasierung von Agenturmeldungen
Die Ausschaltung von Wettbewerb durch Monopol-PPP bedeutet Alternativlosigkeit. Public Private Partnership (PPP) ist das Gegenteil von Wettbewerb und Marktwirtschaft. Benjamin Mudlack, Autor des Buches „Neues Geld für eine freie Welt“ hat den Begriff der „Milliardärs-planwirtschaft“ geprägt.
Alternativlosigkeit ist das Gegenteil von Wahlmöglichkeiten und Wahlfreiheit. Wo bleibt die Freiheit, wenn nur mehr eine „Einheits-Meinung“ zugelassen ist? Wenn es keinen Wettbewerb der Informationen, Produkte und Dienstleistungen gibt? Wenn nur mehr die Agenturmeldungen von Reuters, AP, AFP und dpa als Einheitsmeinungen zugelassen sind und Kritik daran Desinformation ist? Und die Haltungs-Journalisten der Leitmedien die Meldungen dieser Nachrichtenagenturen nur mehr paraphrasieren, also den Inhalt mit anderen Worten umschreiben, weil sie keine Möglichkeiten oder keinen Willen haben, den Wahrheitsgehalt der Agenturmeldungen zu überprüfen? Logisch, dass in fast allen Leit-Medien das Gleiche verlautbart wird.
PPP bei Corona & mRNA – Ergebnis: 175 Milliarden Wohlstandsverlust
Laut Berechnungen des unabhängigen Think Tanks „Agenda Austria“ haben die Corona-Maßnahmen und Betriebsschließungen (neusprachlich: „Lockdowns“) in Österreich in den vier Jahren von 2020 bis 2024 den Bürgern, hauptsächlich dem nettozahlenden Mittelstand, einen Wohlstandsverlust von 175 Milliarden Euro gekostet.
Die Nachwirkungen des technokratischen Totalitarismus der Corona & mRNA-Zeit haben unsere von kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) getriebene Wirtschaft von der Überholspur auf den Pannenstreifen gebracht: Pro Kopf gerechnet stagniert die inflationsbereinigte Wirtschaftsleistung 2026 immer noch auf dem Niveau von 2019, des letzten Jahres vor den Corona-Seuchen-Maßnahmen der Regierung. Und das wird laut dem österreichischen Institut für Wirtschaftsforschung (WIFO) bis 2030 so bleiben. „Elf Jahre ohne Wirtschaftswachstum, das muss uns erst einmal wer nachmachen“, kommentiert Franz Schellhorn, der Direktor des Thinktanks Agenda Austria, Nachrichtenmagazin „Profil“ (Ausgabe Nr. 30 vom 25.07.2026, S 23): „Liebe Regierung, die Hütte brennt!“

“ Corona“ war vor etwa sechs Jahren. Wir sind die Zeitzeugen: Heute kann man sagen: Die Ausschaltung des Wettbewerbs durch die PPP-getriebene Corona-Krise durch die C-Maßnahmen läutete den Startschuss für die Erosion des Wettbewerbs und der Marktwirtschaft durch Private-Public-Partnerships ein.
Wettbewerb und Alternative Angebote bilden den Sauerstoff einer freiheitlich-rechtsstaatlichen Demokratie
In der marktwirtschaftlichen, freiheitlich-rechtsstaatlichen Demokratie gibt es immer Alternativen. Erzwungene Alternativlosigkeit hingegen ist Totalitarismus. Der öffentliche Sektor frisiert das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Österreich und in Deutschland mit einer Staatsquote von weit über 50 %. Zum Vergleich: die Staatsquote in unserem Nachbarland, der Schweiz beträgt 30 %. Die Gehälter der stetig steigenden Zahl von Staatsbediensteten treiben den Staatskonsum auf Kosten des privaten Sektors hoch, der unter den Folgen der C-Maßnahmen, der erdrückenden Bürokratie und Technokratie und den exorbitant hohen Energiekosten leidet. Die politische Führung ließ sich die Northstream-Pipelines wegsprengen, schädigt die eigene Wirtschaft mit den Russlandsanktionen, toleriert den Handel mit dubiosen chinesischen Klimazertifikaten, erhöht ständig die CO2-Steuern und stellt offenbar seit Corona von Marktwirtschaft auf Staatswirtschaft um. Ohne die staatlichen Aufträge an die Rüstungsindustrie würde eine wesentliche Basis für die WIFO-Prognosemodelle wegfallen, die ein kleines, nominelle Wachstum von 0,9 % für 2026 errechnet haben, welches von pressegeförderten (subventionierten) Medien hochgejubelt werden kann.
Jede Entscheidung, etwas zu kaufen oder nicht zu kaufen, ist Ausdruck der Selbstbestimmung der Menschen, eine demokratische Willensäußerung. Selbstbestimmtheit und Demokratie funktionieren nur, wenn Wettbewerb möglich ist. Wettbewerb und Marktwirtschaft ermöglichen sanktionslos ablehnbare, alternative Angebote.
Competition is for Losers, PPP is for Winners?
Peter Thiel, der Mitbegründer von Paypal und Gründer der IT-Überwachungsfirma Palantir, bei dem der österreichische Ex-Kanzler Sebastian Kurz nach seinem Ausscheiden aus der Politik als „Global Strategist“ gearbeitet hat, prägte im Wallstreet Journal im September 2014 das Mantra: „Competition is for Losers“. Und was das Mitglied des WEF-Vorstands über Politiker denkt, kann jeder in seinem Buch „From Zero to One“ auf Seite 127 nachlesen: „Und Leute, die sich selbst verkaufen, sind Politiker“ Auf Seite 28 begründet Thiel, warum es beim Kapitalismus um die Akkumulation von Kapital und die Schaffung von Monopolen geht. Mit welchen Mitteln auch immer. „In Wirklichkeit ist Kapitalismus aber das Gegenteil von Wettbewerb. Kapitalismus basiert auf der Akkumulation von Kapital, doch im perfekten Wettbewerb fallen sämtliche Gewinne dem Konkurrenzkampf zum Opfer.“ [Aus dieser Perspektive macht es sicher mehr Spaß, mit Regierungen, NGOs und Geheimdiensten in öffentlich-privaten Partnerschaften zu kooperieren, als sich mit dem mühsamen Wettbewerb herumzuschlagen.]
Die Auswirkungen des technokratischer Totalitarismus – Am Beispiel der Corona-Maßnahmen 2020/2021
Das PPP-Geschäftsmodell der Corona-Maßnahmen 2020/2021 zeigte im Pilottest, was technokratischer Totalitarismus bewirkt:
Bis zu den Corona-Maßnahmen 2020 in den Jahren 2008 – 2019 erzielten die kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) Rekordergebnisse und haben sich im Zeitraum von 2008 – 2019 besser entwickelt als die Großunternehmen, der Umsatz der KMU ist um 27 % gewachsen, die Anzahl der Beschäftigten bei KMU um 15 % gestiegen, wie die nachstehende Grafik der KMU-Forschung Austria verdeutlicht:

Die OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) berichtet in ihrer Wirtschaftsstudie vom März 2026 „Austria has gone through a prolonged recession“ (Österreich durchlebt eine lang anhaltende Rezession). Natürlich ist das uns “Verschwörungstheoretikern” (im Gegensatz zu den Vertrauenspraktikern, die grundsätzlich alles glauben, was ihnen Leitmedien und Politiker erzählen) schon vorher aufgefallen. Aus der untenstehenden Grafik ist ersichtlich, dass die Krankheits-Diagnose der OECD auch auf die wirtschaftliche Situation in Deutschland zutrifft.

Aus der Grafik der OECD ist zu sehen, dass das Wachstum des realen Bruttoinlandsprodukt (Real GDP Growth) in Deutschland und Österreich nach der Corona-PPP (2. Quartal 2020 = 2020Q2) hinter dem BIP-Wachstum des EU-Durchschnitts (graue Linie) und der OECD-Staaten (grüne Linie) deutlich zurückgefallen ist. [Man kann dieses Desaster auch diplomatisch-elegant als ”Prolonged recession”/verlängerte Wirtschaftskrise bezeichnen] https://www.oecd.org/en/publications/oecd-economic-surveys-austria-2026_7cea027b-en.html

Die Erzählung vom menschengemachten Klimawandel und die „Net Zero“-Planwirtschaft der UN-Agenda 2030
Mit dem Klimaschutz wurde für unsere Zeit ein gesellschaftlich derart allumfassendes Projekt gefunden, das – wenn auch von anderer Prägung – einen Weg in den Totalitarismus eröffnet.
Im ersten Schritt ist der Umweltschutz zum Diktat des „Net Zero“ transformiert worden.
Bei der „Net-Zero“-Agenda geht es nicht mehr um Umweltschutz oder um „Schutz des Klimas vor den Menschen“. Es geht um Kontrolle. Der schwedische Wissenschaftler Dr. Jacob Nordangard weist in seinem neuen Buch „Die digitale Weltkontrolle“ nach, dass sich hinter den Begriffen „Nachhaltigkeit“, „Gleichheit“ und „Gerechtigkeit“ ein Etikettenschwindel verbirgt, die auf eine Agenda abzielt, in der Überwachung und digitale Identitäten zu Instrumenten umfassender Kontrolle werden.
Im Zentrum steht „Our Common Agenda“, das Reformprojekt der Agenda 2030. Es ebnet den Weg für eine neue Form globaler Steuerung, in der internationale Organisationen, Finanzakteure und „Philanthropen“ beispiellose Machtbefugnisse erhalten – und die Welt schleichend in eine Technokratie geführt wird.
Auch der vor kurzem verstorbene Wirtschaftsprofessor an der Ludwig von Mises Academy in Sao Paulo und Professor der Volkswirtschaftslehre an der Bundesuniversität UFS in Brasilien, Dr. Antony P. Mueller, beschreibt die Klimakrise und die Ideologie des „menschengemachten Klimawandels“ in seinem Buch „Kapitalismus, Sozialismus und Anarchie“ als einen umfassenden Tätigkeitsbereich, in dem die Technokratie ihre Machtausweitung ständig vorantreibt.
Der Technokrat betrachtet sich nicht nur als dem gemeinen Volk überlegen, sondern auch den am Markt operierenden Unternehmen
Die Marktwirtschaft und die individuelle Selbstbestimmung werden in einer Technokratie entsprechend eingeschränkt. Denn der Technokrat betrachtet sich nicht nur als dem gemeinen Volk überlegen, sondern auch den am Markt operierenden Unternehmen. Er will die Konsumenten bevormunden und das Angebot steuern.

Die Macht des Staatsapparats dient dazu als Mittel. Kennzeichen der Technokratie ist ihre kollektivistische Geisteshaltung und als deren Konsequenz eine antidemokratische Orientierung. Es handelt sich bei der Technokratie um ein Phänomen der Herrschaft. Der einzelne Mensch zählt nicht. Entsprechend der szientistischen Methodologie verschwindet das Individuum in der Statistik.
Um die gegenwärtige Entwicklung zum technokratischen Totalitarismus aufzuhalten, sind Lösungen gefragt. Dutzende bekannte und renommierte Autoren haben Vorschläge ausgearbeitet, wie man die Wirtschaft wieder in Schwung bringen kann. Auch ich will nicht nur Analysen erstellen, sondern als praktischer Mittelständler aktive Problemlösungen ausarbeiten und zur Diskussion vorschlagen. In meinem Buch „Alpenrepublik am Gängelband? – Texte zur Zeitenwende, Korporatismus und Technokratie“ habe ich Vorschläge ausgearbeitet, um das Land vom Pannenstreifen wieder auf die Überholspur zu bringen. https://www.mittelstandsblog.blog/35-vorschlaege-um-oesterreichs-wirtschaft-wieder-flott-zu-kriegen/
Dr. Dirk Helbing, Professor am Department für Geistes-, Sozial- und Politikwissenschaften an der ETH Zürich, hat schon 2015 gemeinsam mit acht weiteren Wissenschaftlern ein neues Datenschutzgesetz eingefordert: „Über jeden von uns gibt es heute weit mehr Daten, als die Stasi jemals hatte. Alle Daten, die über uns erzeugt werden, sollten – abgesehen von wenigen Ausnahmen – als Kopie in eine persönliche Datenmailbox gesandt werden. Dort könnten wir dann einstellen, welche Daten von wem, für welchen Zweck und wie lange genutzt werden dürfen. Unautorisierte, missbräuchliche Verwendungen von Daten, wie sie vom Gesetzgeber zu definieren wären, müssten bestraft werden. Bestimmte Anwendungen sind sicher im gesellschaftlichen Interesse, aber das Individuum muss geschützt werden.“ https://www.spektrum.de/news/wie-algorithmen-und-big-data-unsere-zukunft-bestimmen/1375933
Fazit: Statt Stummschaltung der Technokratie-Kritiker brauchen wir vor allem eines: ein politische Auseinandersetzung mit offenem Visier.
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