Alle Kategorien

  • Technokratischer Totalitarismus > Der Angriff auf das Private

    Befinden wir uns auf dem Weg der freiheitlich-rechtsstaatlichen Demokratie zum technokratischen Totalitarismus?

    Die mit enormen Tempo voranschreitende Kooperation von Staaten, NGOs (WHO, WEF), supranationalen Organisationen (EU, UN), riesigen Kapitalsammelbecken sowie IT-Überwachungskonzernen ermöglicht eine immer stärker voranschreitende Überwachung, Kontrolle und Verhaltenssteuerung jedes einzelnen Bürgers.

    Die digitalen Werkzeuge dazu werden bereits eingesetzt oder befinden sich in der finalen Ausbaustufe: Digitale Identität, digitale Zentralbankwährung und ein digitales Sozialkreditsystem (SKS) ähnlich wie es in China bereits in Verwendung ist. Die Kombination dieser drei Elemente (Digitale Identität, digitaler Zentralbankeuro, SKS) bildet ein lückenloses Kontroll- und Disziplinierungs-System für in eine von Algorithmen gesteuerte diktatorische Gesellschaft: den technokratischen Totalitarismus.

    Was ist Technokratischer Totalitarismus?

    Typische Merkmale eines technokratischen Totalitarismus sind:

    flächendeckende Überwachung durch Kameras, Sensoren oder digitale Plattformen

    Sammlung und Auswertung persönlicher Daten

    Zensur und Manipulation von Informationen

    automatisierte Entscheidungen über Zugang zu Arbeit (im Pilottest 2020/2021 waren verschiedenen Varianten der Corona-Regeln),

    automatisierte Entscheidungen über Geld (De-Banking von Regierungskritikern), Bildungszugang (Universitäten) oder zu Dienstleistungen

    Privatsphäre, Meinungsfreiheit und individueller Selbstbestimmung werden stark eingeschränkt

    Technokratischer Totalitarismus funktioniert durch die staatliche Kooperation mit nichtstaatlichen, privaten Organisationen, insbesondere um die Verbreitung von „Desinformation“ zu verhindern und „genehme Wahrheiten“ zu vervielfältigen. Norbert Häring, der Autor des Buches „Der Wahrheitskomplex“, das vor kurzem im Westend-Verlag erschienen ist, legt diesen „Wahrheitskomplex“ offen, ein größtenteils staatlich finanziertes, zentral gesteuertes und digital hochgerüstetes Netzwerk, das betreibt, was der demokratische Staat selbst nicht darf: Zensur, Propaganda, Diffamierung und Wahlbeeinflussung.

    Die Mission des WEF: Nur noch schnell die Welt verbessern.

    Die Mission (das Mission Statement) beschreibt den Unternehmenszweck einer Organisation, also den Grund, weshalb es eine Organisation überhaupt existiert.

    Das WEF definiert Public Private Cooperations als ihre Mission. In der Praxis ist es die Kooperation von Staaten, NGOs und Strategischen Partnerunternehmen.

    Auf der Website definiert das Weltwirtschaftsforum ihr Mission Statement in vornehmer, philanthropischer Bescheidenheit: „Our mission is to improve the state of the world through public-private cooperations. “ (Unsere Mission ist es, die Lage der Welt durch öffentlich-private Kooperationen zu verbessern.“)

    Der Organisationszweck des Weltwirtschaftsforums sind also „Kooperationen“ mit Staaten und anderen Nicht-Regierungs-Organisationen. Diese Kooperationen passieren unter Ausschaltung des Wettbewerbs. Mittelständische Unternehmen haben dort keinen Zugang. Unternehmen müssen mindestens 5 Milliarden Dollar Umsatz pro Jahr erreichen, um einen Zugang als Junior-Partner beim WEF zu bekommen.

    Diese öffentlich privaten Kooperationen sind im Endeffekt nichts anderes als planwirtschaftliche Quasi-Monopole, die vom Staat an private Großkonzerne („strategische Partner des WEF“) übertragen werden und von den Staaten vor Transparenz und vor Wettbewerb durch externe kleine und mittelständische Unternehmen aus der Privatwirtschaft geschützt werden.

    Ein typisches Merkmal von öffentlich-Privaten Kooperationen ist, dass hier absolute Geheimhaltung herrscht – denken wir nur an die öffentlich-privaten-Verträge, welche die EU-Administration auf Kosten der Steuerzahler mit Impfstoffherstellern (Strategischen Partnern des WEF) abgeschlossen hat.

    Die Ausschaltung von Wettbewerb durch Monopol-PPP bedeutet Alternativlosigkeit. PPP ist das Gegenteil von Wettbewerb und Marktwirtschaft, es ist planwirtschaftlicher Korporatismus. Benjamin Mudlack, Autor des Buches „Neues Geld für eine freie Welt“ hat dafür den Begriff der a Milliardärs Planwirtschaft geprägt.

    Alternativlosigkeit ist das Gegenteil von Wahlmöglichkeiten und Wahlfreiheit. Wo bleibt die Freiheit, wenn nur mehr eine „Einheits-Meinung“ zugelassen ist? Wenn es keinen Wettbewerb der Informationen, Produkte und Dienstleistungen mehr gibt? Wenn nur mehr die Agenturmeldungen von Reuters, AP, AFP und dpa zugelassen sind? Und Journalisten der Leitmedien die Meldungen dieser Nachrichtenagenturen nur mehr paraphrasieren, also den Inhalt mit anderen Worten umschreiben, weil sie keine Möglichkeiten oder keinen Willen haben, den Wahrheitsgehalt der Agenturmeldungen zu überprüfen? Kein Wunder, dass in fast allen Leit-Medien das Gleiche verlautbart wird.

    Corona & mRNA – ein klassisches PPP-Beispiel – Ergebnis: 175 Milliarden Wohlstandsverlust

    Laut Berechnungen des unabhängigen Think Tanks „Agenda Austria“ haben die Maßnahmen und Betriebsschließungen in Österreich (Lockdowns) in den vier Jahren von 2020 bis 2024 den Bürgern, hauptsächlich dem Mittelstand, einen Wohlstandsverlust von 175 Milliarden Euro in Österreich gekostet.

    Die Nachwirkungen des technokratischen Totalitarismus der Corona & mRNA-Zeit haben unsere von kleinen und mittelständischen Unternehmen getriebene Wirtschaft von der Überholspur auf den Pannenstreifen gebracht: Pro Kopf gerechnet liegt die inflationsbereinigte Wirtschaftsleistung immer noch auf dem Niveau von 2019, des letzten Jahres vor den Seuchen-Maßnahmen der Regierung. Und das wird laut dem österreichischen Institut für Wirtschaftsforschung (WIFO) bis 2030 so bleiben. „Elf Jahre ohne Wirtschaftswachstum, das muss uns erst einmal wer nachmachen“, kommentiert Franz Schellhorn, der Direktor des Thinktanks Agenda Austria, in der der Wochenzeitung Profil: „Liebe Regierung, die Hütte brennt!“

    Sanktionslos ablehnbare Angebote?

    Es ist erst sechs Jahre her. Wir haben es erlebt. Die Ausschaltung des Wettbewerbs durch die PPP-getriebene Corona-Krise durch fünf „Lockdowns“ läutete das Ende der Marktwirtschaft ein. Und beschleunigte damit die Erosion der freiheitlich-rechtsstaatlichen Demokratie.

    Wettbewerb und Innovation sind der wirtschaftliche Sauerstoff der Demokratie. In der marktwirtschaftlichen, freiheitlich-rechtsstaatlichen Demokratie gibt es immer Alternativen. Erzwungene Alternativlosigkeit hingegen ist Totalitarismus. Der öffentliche Sektor frisiert das BIP mit einer Staatsquote von weit über 50 %, die Gehälter der stetig steigenden Zahl von Staatsbediensteten treiben den Staatskonsum auf Kosten des privaten Sektors hoch, der unter erdrückender Bürokratie, wachsender Technokratie und exorbitant hohen Energiekosten leidet. Ohne die staatlichen Aufträge an die Rüstungsindustrie würde eine wesentliche Basis für die WIFO-Prognosemodelle wegfallen, die ein kleines, nominelle Wachstum von 0,9 % für 2026 errechnet haben.

    Jede Entscheidung, etwas zu kaufen oder nicht zu kaufen, ist Ausdruck der Selbstbestimmung der Menschen. Und das funktioniert nur, wenn Wettbewerb möglich ist. Wettbewerb bedeutet „sanktionslos ablehnbare Angebote“, wie der große Ökonom Ludwig von Mises es auf den Punkt gebracht hat.

    Monopolisten hassen nichts mehr als Wettbewerb.

    Peter Thiel, der Mitbegründer von Paypal und Gründer der IT-Firma Palantir, bei dem der österreichische Ex-Kanzler Sebastian Kurz nach seinem Ausscheiden aus der Politik als „Global Strategist“ gearbeitet hat, prägte im Wallstreet Journal im September 2014 das Mantra der Korporatisten: „Competition is for Losers“. Und was das Mitglied des WEF-Vorstands über Politiker denkt, kann jeder in seinem Buch „From Zero to One“ auf Seite 127 nachlesen: „Und Leute, die sich selbst verkaufen, sind Politiker“. Auf Seite 28 begründet Thiel, warum es bei Kapitalismus um die Akkumulation von Kapital und die Schaffung von Monopolen ist. Für ihn ist Kapitalismus das Gegenteil von Wettbewerb.

  • Benjamin Mudlack spricht mit Walter Schönthaler über sein neues Buch „Alpenrepublik am Gängelband? – Texte zur Zeitenwende, Korporatismus und Technokratie“

    Das folgende Video ist die Aufzeichnung eines Gesprächs zwischen Benjamin Mudlack und Walter Schönthaler über Schönthalers neues Buch „Alpenrepublik am Gängelband? Texte zur Zeitenwende, Korporatismus und Technokratie“
    Benjamin Mudlack ist Vorstandsmitglied der Atlas Initiative, Mitglied der Friedrich August von Hayek Gesellschaft, Autor mehrerer Bücher, darunter dem Buch „Neues Geld für eine freie Welt – Warum das Geldsystem kein Herrschaftssystem sein darf“. Seit April 2020 unterhält Mudlack einen eigenen YouTube-Kanal. Namhafte Ökonomen wie Dr. Daniel Stelter, Prof. Dr. Max Otte und Dr. Markus Krall waren dort als Interviewpartner zu Gast. Mudlack ist ein kritischer Beobachter der fortschreitenden Bürokratisierung als Mittel, um kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) aus dem Markt zu drängen. Zentrale Kritikpunkte sind neben der mittelstandsfeindlichen Politik das ungedeckte Geldsystem, die Tendenz zum Zentralismus, der Lobbyismus und die Dysfunktionalität der europäischen Gemeinschaftswährung.

    Mag. Walter Schönthaler, geboren 1954 in Wiener Neustadt, Niederösterreich, ist Gründer und Chefredakteur des Mittelstandsblogs. https://mittelstandsblog.blog
    Er ist ein österreichischer Marketingfachmann, Autor mehrerer Bücher und ehemaliger Geschäftsführer und Vorstand von fünf bekannten mittelständischen Lebensmittelunternehmen. Von September 2011 bis zur Corona-Krise (2021) unterrichtete der diplomierte Magister der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Lehrgangsleiter für Strategisches Management, Marketing und Innovationsmarketing an einer österreichischen und einer deutschen Hochschule, sowie den Lehrgang“Innovation, Creativity and Entrepreneurship“ als Adjunct Professor an der Webster Private University Vienna.

  • OECD-Vertrauens-Umfrage 2026 belegt politische Vertrauens-Krise

    Die Ende Juli 2026 publizierte und von den Leitmedien ignorierte aktuelle OECD-Vertrauensumfrage „Survey on Drivers of Trust in Public Institutions 2026“ zu den Faktoren, die das Vertrauen in öffentliche Institutionen beeinflussen (Zuverlässigkeit, Reaktionsfähigkeit, Fairness, Integrität und Offenheit) zeigt spannende Ergebnisse: nur 23 % der Befragten in Österreich vertrauen darauf, dass das politische System ihnen ein Mitsprache-Recht gewährt. Nur ein Drittel der Befragten in der repräsentativen Umfrage sind der Meinung, dass die Regierung ihre Politik ändert, wenn die Mehrheit dagegen ist. Und 31 % sind der Meinung, dass der Gesetzgeber die Regierung zur Rechenschaft zieht.

  • Zeitenwende

    Zeitenwende: Vorwort zu meinem Buch „Alpenrepublik am Gängelband?“ Als ich am 16. Juni 2024 den ersten Essay „Zu Tode reglementiert“ als Beitrag für meinen Mittelstandsblog schrieb, hatte ich nicht die Absicht, ein Buch zu verfassen.

    Ich wollte lediglich verstehen – und aufschreiben, was ich verstanden hatte. Über mehr als zwei Jahre hinweg habe ich Beobachtung um Beobachtung notiert: über die Verschiebung der politischen Landschaft, über die Verflechtung von Konzernen und Regierungen, über eine Wirtschaftspolitik, die den Mittelstand, dem ich selbst vier Jahrzehnte lang angehört habe, zusehends aus dem Blick verliert.

    Aus einzelnen Beiträgen für meinen Mittelstandsblog ist so, Essay für Essay, dieses Buch entstanden.

    Im ersten Teil meines Buches versuche ich, die Mechanik der Macht offenzulegen, wie ich sie sehe. Ich beschreibe eine Hierarchie der politischen Willensbildung, in der Zentralbanken, internationale Thinktanks, NGOs und supranationale Organisationen weit vor den Regierungen der Nationalstaaten und erst recht vor den Wählerinnen und Wählern rangieren. Ich zeige, wie sich dieses Bild an der österreichischen Neutralität, am Staatsvertrag von 1955 und am Verfassungsgelöbnis unserer obersten Staatsorgane festmachen lässt – Themen, die mir, dem Sohn eines Landes, das seine Souveränität stets als kostbares Gut verstanden hat, besonders am Herzen liegen.

    Ich habe mich eingehend mit dem befasst, was ich Korporatismus nenne: die Ausschaltung des Wettbewerbs durch das Zusammenwachsen von Staat und Großkonzernen über Lobbyismus und öffentlich-private Partnerschaften nach der Stakeholder-Ideologie.

    Anhand des Mission Statements und den Aktivitäten des World Economic Forums und globaler Vermögensverwalter wie BlackRock oder Vanguard, anhand von Zitaten, die ich bewusst im Original stehen lasse, zeichne ich nach, wie der Wettbewerb, den ich für das Herzstück einer freien Marktwirtschaft halte, durch Monopolstrukturen ersetzt wird.

    Die Jahre der Corona-Maßnahmen habe ich als früherer Geschäftsführer und Vorstand von fünf Markenartikelunternehmen und nach meiner Alterspensionierung im Unruhestand als Wirtschaftsbeobachter und als Lehrender an mehreren Hochschulen hautnah miterlebt.

    Deshalb war es mir wichtig, die wirtschaftliche Bilanz dieser Jahre nüchtern zu dokumentieren: die Insolvenzzahlen, die Umsatzeinbußen der kleinen und mittleren Unternehmen, im Kontrast zu den Gewinnen der Leerverkäufer der Finanzindustrie, die nichts produzieren.

    Ich schreibe auch über das Geld selbst – über seine Geschichte als Kontrollinstrument, über die Rolle der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) und über die Gefahren für unser wichtigstes Gut, die Freiheit, die ich in einem digitalen, programmierbaren Zentralbankgeld sehe, an dem mehr als hundertvierzig Zentralbanken weltweit arbeiten.

    Ein weiteres Anliegen war mir die Kritik an dem, was ich als Verschiebung des politischen Framings begreife: Ich beschreibe, wie sich die klassische Links-Rechts-Achse für mich in einen Konflikt zwischen Finanzindustrie und mittelständischer Realwirtschaft verwandelt hat, wie Positionen, die vor wenigen Jahrzehnten als links galten, heute plötzlich als rechts gebrandmarkt werden – und welche Rolle die Konzentration der vier westlichen Nachrichtenagenturen und die staatliche Presseförderung dabei aus meiner Sicht spielen.

    Ich habe mich mit dem Krieg als Geschäftsmodell auseinandergesetzt, mit einer strategischen PEST-Analyse seiner politischen, wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und technologischen Voraussetzungen, und ich habe die Klimapolitik am Beispiel der Wiener Klimagesetz-Initiative und internationaler Städteinitiativen wie C40 und 15-Minuten-Städte kritisch beleuchtet.

    Gegen Ende dieses ersten Teils wollte ich es als ehemaliger Geschäftsführer von fünf mittelständischen Unternehmen nicht bei der Analyse belassen: In „35 Maßnahmen, um Österreich wieder auf die Überholspur zu bringen“ versuche ich, aus meiner Kritik konkrete Vorschläge abzuleiten, wie unser Mittelstand und unsere Wirtschaft wieder auf die Überholspur kommen könnten.

    Nach so vielen nüchternen Analysen habe ich gemerkt, dass mir die Sprache der Fakten und Zahlen allein nicht mehr genügte. Manche Wahrheiten lassen sich leichter erkennen –, wenn man sie mit den Mitteln der Satire erzählt.

    So entstand die kurze Science-Fiction-Miniatur über den Planeten Hypokriton, auf dem eine herrschende Kaste von „Glasperlenspielern“ ihre Untertanen mit Geld aus dem Nichts, mit künstlicher Intelligenz und mit Kriegen als Geschäftsmodell beherrscht – bis eine unerwartete „Lachkrankheit“ die Bevölkerung von der Heuchelei ihrer Herrscher befreit.

    Aus dieser kurzen Erzählung ist im zweiten, größeren Teil des Buches ein ganzer satirischer Wirtschaftsroman geworden: „Wettbewerb ist was für Verlierer“. Ich erzähle darin von der Journalistin Rapota, die einem Wasserdeal zwischen einem übermächtigen „Stakeholder-Konzern“ und einem willfährigen Bürgermeister auf die Spur kommt, von dem Konzernchef Ludius und seinem Ritual des „Pfitschigogerl“ mit einundzwanzig Cent, von der Ideologie des „Virtualismus“ der Leerverkäufer, die die Realwirtschaft für minderwertig erklärt – und von zwei Münzen, die unter einer Supermarktkasse gefangen sind und einander die Geschichte dieser Welt erzählen. Am Ende dieser Reise, auf dem Planeten Indebitamento, kehrt jenes Motiv zurück, mit dem schon die kurze Erzählung über Hypokriton endete: das befreiende, ansteckende Lachen über die hohlen Phrasen der Mächtigen, das eine Gesellschaft aus der Erstarrung löst und sie in konstruktiver Kooperation zueinanderfinden lässt.

    Ich habe diesen zweiten Teil bewusst als Gegenstück zum ersten geschrieben. Wo die Essays argumentieren, lässt die Satire lachen. Beide Teile eint jedoch dieselbe Überzeugung, die dieses ganze Buch trägt: dass Wettbewerb, Eigentum und Selbstbestimmung keine Auslaufmodelle sind, sondern die Grundlage eines freien, selbstbestimmtes und würdevollen Lebens – und dass

  • SOMMERFEST der Union Souveränität : Freunde meines Mittelstandsblogs sind herzlich eingeladen!

    Einladung zu einem außergewöhnlichen Sommerfest am 29. August 2026 im College Garden Hotel Bad Vöslau, mit AMÉLIE, der 19-jährigen Sängerin und Songwriterin. Dr.med. Andreas Sönnichsen, Facharzt für innere Medizin, langjähriger Universitätsprofessor, Manuel Krautgartner, Landtags-Abgeordneter, Trainer und Mut-Coach. Mit freiwilligem Karaoke-Singen 🙂 für alle!
    Am 29. August 2026 von 15 bis 23 Uhr (offizielles Ende) findet im College Garden Hotel, Bad Vöslau, südlich von Wien, das Sommerfest der UNION SOUVERÄNITÄT statt.

    Zu dieser Veranstaltung sind auch Nicht-Mitglieder des Vereins UNION SOUVERÄNITÄT herzlich eingeladen. Zur Anmeldung einfach eine E-Mail an union@souveraenitaet.org mit Bekanntgabe, mit wie vielen Personen Sie kommen und ob Sie ein Abendbuffet um EUR 25,– pro Person wünschen.
    Eintrittsgebühr und Abendbuffet können an der Abendkasse bezahlt werden.
    Noch ein Hinweis in eigener Sache: Mein neues Buch „Alpenrepublik am Gängelband: Texte zur Zeitenwende, Korporatismus und Technokratie“ ist seit kurzem im Buchhandel erhältlich.

  • Übersozialisierung – Warum so viele Menschen im Westen ihre eigene Zerstörung unterstützen

    In dieser Übersetzung eines Gastbeitrags von Frank Wright geht es um „Übersozialisierung- warum so viele Menschen im Westen ihre eigene Zerstörung unterstützen“ – geht es um den Prozess, durch den Menschen darauf programmiert werden, ihrer eigenen Zerstörung begeistert Beifall zu zollen.
    Frank Wright versucht eine Antwort auf folgende Fragen:
    – Was ist „Übersozialisierung“?
    – Warum feiern so viele Menschen Zerstörung als Fortschritt?
    – Wie Gedanken massenhaft produziert und kontrolliert werden
    – Die Gefahr des inneren Exils für Andersdenkende
    – Wie man sich selbst nicht hasst
    – Warum man seine persönlichen Beziehungen nicht für die Politik opfern sollte
    – Erich Fromms Sichtweise auf Übersozialisierung
    – Die Herrschaft durch Totem und Tabu
    – Wie man gewinnt – Verstand bewahren

    WAS IST ÜBERSOZIALISIERUNG?
    Wenn Menschen lernen, sich an andere anzupassen und in einer Gesellschaft zu funktionieren, nennt man das Sozialisation. Das tun wir auch mit Welpen, um ihnen beizubringen, wie man sich gut benimmt.
    Bei der Sozialisation geht es darum, die Regeln des sozialen Verhaltens zu erlernen, damit man sich einfügen und ein glückliches, geordnetes Leben führen kann.
    Übersozialisierung ist ein Begriff, der geschaffen wurde, um die Anpassung an Regeln zu beschreiben, die für das Selbst und die Gesellschaft destruktiv sind. Wenn man Menschen sieht, die an verrückte Dinge glauben, die ihr eigenes Leben ruinieren, hat man es mit den Auswirkungen der Übersozialisierung zu tun.

  • Wettbewerb ist was für Verlierer: Korporatismus vs. Mittelstand

    Wettbewerb ist was für Verlierer! ist der Titel des satirischen Wirtschaftsromans in meinem neuen Buch „Alpenrepublik am Gängelband“. Teil I enthält eine Anthologie von 25 Essays zur Zeitenwende, Korporatismus und Technokratie. Mein neues Buch „Alpenrepublik am Gängelband?“ ist eine Einladung zu Ihrer eigenständigen Beurteilung. Mit Analysen, Fragen und Lösungsvorschlägen, mit denen wir uns – nicht erst seit der planwirtschaftlich-autoritären Implementierung Corona-Geschäftsmodells vor sechs Jahren – mit zunehmender Geschwindigkeit und Intensität beschäftigen müssen. Denn die digitalen Geschäfts- und Kontroll-Modelle zur Umformung unseres freiheitlich-demokratischen Rechtsstaates in Richtung eines technokratischem Totalitarismus mit Milliardärs-Planwirtschaft, Public-Private Partnerships unter Ausschaltung des Wettbewerbs, mit wachsendem Korporatismus und der Zurückdrängung der Regierungen von Nationalstaaten durch supranationale, nichtgewählte, nichtlegitimierte Mitregierende sogenannter „Nicht-Regierungsorganisationen“, beschleunigt sich mit kontinuierlich durch das unablässig selbstlernende Werkzeug der Künstlichen Intelligenz.
    – Wer regiert unser Land?
    – Warum ist das Fiat-Geldsystem ein Herrschaftssystem?
    – Wer hat die Macht, weltweit Pandemien auszurufen?
    – Wie definiert das Weltwirtschaftsforum ihre Mission?
    – Wer residiert im Turm von Basel und hat eine eigene Polizei?
    – Wer profitiert vom Krieg?
    – Wozu brauchen wir Zentralbanken?
    – Was darf uns die Künstliche Intelligenz (KI) über Krieg nicht sagen?
    – Hat die KI eigentlich auch Humor?
    – Auf welche Weise schädigen politische Unternehmen den Mittelstand?
    – Wen interessiert es, wofür Sie ihr Geld ausgeben?
    – Was sind PPP-Systeme der Stakeholder-Ökonomie?
    – Wie kann Österreichs Wirtschaft wieder auf die Überholspur gebracht werden?  
    – Wieso kämpfen die Keynesianer mit Politikern gegen die sogenannten Austrians?
    – Warum bezeichnete Schumpeter das Staatsbudget als Schicksalsbuch der Nation?
    – Was ist ein Vertrauenspraktiker?
    – Warum verwechseln viele Journalisten links und rechts?
    – Warum will Wiens Stadtregierung auf 414,8 km² das Klima gesetzlich regulieren?
    – Bei welcher Staatsquote beginnt der Sozialismus?
    – Wie funktioniert das Erzherzogspiel der Wiener Kaffeehausliteraten heute?
    – Warum haben Sie das Recht, in Ruhe gelassen zu werden?
    In meinem neuen Buch suche ich Antworten auf diese und weitere Fragen in zwei gegensätzlichen Teilen:

    Der erste Teil umfasst die Analyse und Vorschläge zur Problemlösung, er analysiert Souveränität versus Zentralismus, Korporatismus und öffentlich-private Partnerschaften, die Corona-Jahre und ihre wirtschaftlichen Folgen, Fiat Geld, Zentralbanken, digitale ID und den digitalen Euro. Es thematisiert die Leitmedien, Framing, Astroturfing und den Kampf um Deutungshoheit. Es entblößt Krieg und Klimapolitik als Geschäftsmodelle. Und präsentiert Lösungen, insbesondere einen Katalog von 35 Maßnahmen, um die klein- und mittelständisch strukturierte, europäische Wirtschaft vom Pannenstreifen wieder auf die Überholspur zu bringen.  

    Aber manche Wahrheiten lassen sich leichter ertragen und erkennen, wenn man sie mit den Mitteln der Satire erzählt.

    So entstand im zweiten Teil des Buches zunächst die kurze Science-Fiction-Miniatur über den Planeten Hypokriton, auf dem eine herrschende Kaste von „Glasperlenspielern“ ihre Untertanen mit Geld aus dem Nichts, mit künstlicher Intelligenz und mit Kriegen als Geschäftsmodell beherrscht – bis eine unerwartete „Lachkrankheit“ die Bevölkerung von der Heuchelei ihrer Herrscher befreit. Aus dieser kurzen Erzählung ist im zweiten Teil des Buches ein satirischer Wirtschaftsroman geworden: „Wettbewerb ist was für Verlierer“.

    Ich beschreibe eine Hierarchie der politischen Willensbildung, in der Zentralbanken, internationale Thinktanks, NGOs und supranationale Organisationen weit vor den Regierungen der Nationalstaaten und erst recht vor den Wählerinnen und Wählern rangieren. Ich zeige, wie sich dieses Bild an der österreichischen Neutralität, am Friedensvertrag von 1955 und am Verfassungsgelöbnis unserer obersten Staatsorgane festmachen lässt – Themen, die mir, dem Sohn eines Landes, das seine Souveränität stets als kostbares Gut verstanden hat, besonders am Herzen liegen.

    Ich habe mich eingehend mit dem befasst, was ich Korporatismus nenne: die Ausschaltung des Wettbewerbs durch das Zusammenwachsen von Staat und Großkonzernen über Lobbyismus und öffentlich-private Partnerschaften nach der Stakeholder-Ideologie.
    Anhand von Zitaten, die ich bewusst im Original stehen lasse, zeichne ich nach, wie der Wettbewerb, den ich für das Herzstück einer freien Marktwirtschaft halte, durch Monopolstrukturen von öffentlich-privaten Partnerschaften zwischen politischen Untrnehmen, NGOs und Staaten ersetzt wird.

    Die Jahre der Corona-Maßnahmen habe ich als Wirtschaftsbeobachter und als Lehrender an mehreren Hochschulen hautnah miterlebt. Deshalb war es mir wichtig, die wirtschaftliche Bilanz dieser Jahre nüchtern zu dokumentieren: die Insolvenzzahlen, die Umsatzeinbußen der kleinen und mittleren Unternehmen, im Kontrast zu den Gewinnen der großen Plattformkonzerne. Ich schreibe auch über das Geld selbst – über seine Geschichte als Kontrollinstrument, über die Rolle der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich und über die Gefahren für unser wichtigstes Gut, die Freiheit, die ich in einem digitalen, programmierbaren Zentralbankgeld sehe.

    Ein weiteres Anliegen war mir die Kritik an dem, was ich als Verschiebung des politischen Framings begreife: Ich beschreibe, wie sich die klassische Links-Rechts-Achse für mich in einen Konflikt zwischen der Milliardärs-Planwirtschaft und dem Mittelstand verwandelt hat, wie Positionen, die vor wenigen Jahrzehnten als links galten, heute plötzlich als rechts gebrandmarkt werden – und welche Rolle die Konzentration der Nachrichtenagenturen und die staatliche Presseförderung dabei aus meiner Sicht spielen.

    Ich habe mich mit dem Krieg als Geschäftsmodell auseinandergesetzt, mit einer PEST-Analyse seiner politischen, wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und technologischen Voraussetzungen, und ich habe die Klimapolitik am Beispiel der Wiener Klimagesetz-Initiative und internationaler Städteinitiativen wie C40 und 15-Minutenstädte wie Oxford kritisch beleuchtet.

    Gegen Ende dieses ersten Teils wollte ich es als ehemaliger Geschäftsführer von fünf mittelständischen Unternehmen nicht bei der Analyse belassen: In 35 Maßnahmen versuche ich, aus meiner Kritik konkrete Vorschläge abzuleiten, wie unser Mittelstand und unsere Wirtschaft wieder auf die Überholspur kommen könnten.

    Nach so vielen nüchternen, manchmal „grantigen“ Analysen habe ich gemerkt, dass mir die Sprache der Fakten und Zahlen allein nicht mehr genügte.

    Wahrheiten – erzählt mit den Mitteln der Satire

    Manche Wahrheiten lassen sich leichter erkennen –, wenn man sie mit den Mitteln der Satire erzählt. So entstand zunächst die kurze Science-Fiction-Miniatur über den Planeten Hypokriton, auf dem eine herrschende Kaste von „Glasperlenspielern“ ihre Untertanen mit Geld aus dem Nichts, mit künstlicher Intelligenz und mit Kriegen als Geschäftsmodell beherrscht – bis eine unerwartete „Lachkrankheit“ die Bevölkerung von der Heuchelei ihrer Herrscher befreit. Aus dieser kurzen Erzählung ist ein ganzer satirischer Wirtschaftsroman geworden: „Wettbewerb ist was für Verlierer“. Ich erzähle darin von der Journalistin Rapota, die einem Wasserdeal zwischen einem übermächtigen „Stakeholder-Konzern“ und einem willfährigen Bürgermeister auf die Spur kommt, von dem Konzernchef Ludius und seinem Ritual des „Pfitschigogerl“ mit einundzwanzig Cent, von der Ideologie des „Virtualismus“ der Leerverkäufer, die die Realwirtschaft für minderwertig erklärt – und von zwei Münzen, die unter einer Supermarktkasse gefangen sind und einander die Geschichte dieser Welt erzählen. Am Ende dieser Reise, auf dem Planeten Indebitamento, kehrt jenes Motiv zurück, mit dem schon die kurze Erzählung über Hypokriton endete: das befreiende, ansteckende Lachen über die hohlen Phrasen der Mächtigen, das eine Gesellschaft aus der Erstarrung löst und sie in konstruktiver Kooperation zueinanderfinden lässt. Ich habe diesen zweiten Teil bewusst als Gegenstück zum ersten geschrieben.

    Wo die Essays argumentieren, lässt die Satire lachen. Beide Teile eint jedoch dieselbe Überzeugung, die dieses ganze Buch trägt: dass Wettbewerb, Eigentum und Selbstbestimmung keine Auslaufmodelle sind, sondern die Grundlage eines freien, selbstbestimmtes und würdevollen Lebens – und dass es sich lohnt, sie zu verteidigen.

  • Am 12. Juni 1994 habe ich falsch entschieden

    Zwischen der offiziellen Version der politischen Willensbildung und der tatsächlichen Willensbildung in der Alpenrepublik klafft ein Loch, das immer größer wird.

    Dies ist besonders daran festzustellen, dass der Anteil der Gesetze, die auf Vorgaben der EU zurückzuführen sind und von österreichischen Nationalrat „nach-beschlossen“ wurden, ständig steigt.

    Im Februar 2026 wurde in der Politischen Vierteljahresschrift, welche vom Springer Konzern herausgegeben wird, eine Arbeit publiziert, die untersucht hat, wie hoch der Anteil der EU-Vorgaben auf die nationale Gesetzgebung in Deutschland ist und wie er sich während der vergangenen Jahre entwickelt hat.

    Die EU diktiert politische Willensbildung , während nationale Parlamente an Bedeutung verlieren.

    In der wissenschaftlichen Arbeit wird nachgewiesen, dass der Anteil an nationalen Gesetzeserlassen, die auf Beschlüsse der Europäischen Union zurückgehen, stetig zugenommen hat. Die steilsten Anstiege der EU-Vorgabe auf die nationale Gesetzgebung der Mitgliedsstaaten der EU sind in der Wirtschaftspolitik und der Verkehrspolitik zu verzeichnen. Die Studie kommt zu folgendem Schluss:

    „Die Befunde haben weitreichende Konsequenzen für mitgliedstaatliche Regierungen und Parlamente, weil immer mehr Rechtsakte der EU umzusetzen waren und anzuwenden sind, wodurch sich Gestaltungsspielräume in der nationalen Politik verringert haben.“

    Das Ergebnis der Studie in der politischen Vierteljahresschrift ist bedeutsam, aber für politisch Interessierts schon lange keine Überraschung mehr. Schon Anfang 2007 behauptete der ehemalige deutsche Bundespräsident Roman Herzog, dass in Deutschland der Großteil der Gesetze durch die EU bestimmt werden. Die Verschiebung der Gesetzesinitiativen von nationalen Parlamenten zu den EU-Kommissaren war klare Absicht: 1988, vor 38 Jahren, sagte der damalige Präsident der EU-Kommission, Jacques Delors: „In zehn Jahren werden 80 Prozent der Wirtschafts-Gesetzgebung, und vielleicht auch der Steuer- und Sozialfragen, von der Europäischen Gemeinschaft geregelt werden.
    Im Nanny-Staat Österreich hingegen erklärt man jungen Leuten, das es die österreichischen Parteien sind, die sie wählen können, um die politischen Willensbildung in ihrem Land selbst zu beeinflussen.

    Die offizielle Version liest sich so: Das „Politik-Lexikon für junge Leute“ im Auftrag des österreichischen Bildungs-Ministeriums beschreibt den offiziellen Prozess der politischen Willensbildung in Österreich:

    „Wählerinnen und Wählern muss nähergebracht werden, warum sie sich für die eine oder andere Partei entscheiden sollen. Deshalb versuchen politische Parteien, ihre Ziele darzulegen und um Stimmen bei der nächsten Wahl zu werben. Alle haben dann die Möglichkeit, aus den unterschiedlichen Angeboten zu wählen und jener Partei ihre Stimme zu geben, von der sie sich am ehesten vertreten fühlen.“

    Der „Wettbewerb der Parteien um die Stimmen der Wähler“ ist nur ein kleiner Teil der politischen Willensbildung, nicht nur in quantitativer, sondern auch in qualitativer Hinsicht. Auffallend ist die wachsende intellektuelle und moralische Kluft zwischen manchen politischen Repräsentanten und dem Durchschnitt der Bevölkerung.

    Das Gelöbnis, welches der Bundespräsident, der Bundeskanzler und die Bundesminister beim Amtsantritt abgeben müssen, fordert unmissverständlich und ausschließlich die unbedingte Loyalität der Top-Exekutive zur Republik Österreich:
    In den wesentlichen Punkten können die Ziele der Union nur durch eine Einschränkung der Souveränität der 27 Nationalstaaten erreicht werden. Eine zunehmend totalitäre Lobby-Union wirkt den Zielen und Verfassungen souveräner, unabhängiger Nationalstaaten diametral entgegen. Die EU als „europäische Union“ und ihre Kommissare machen immer weniger ein Geheimnis daraus, dass sie keine souveränen Nationalstaaten wollen, die ihre zentralistischen Beschlüsse mit ihren Vetorechten blockieren können.

    Auch die Mehrzahl der rund 29.000 Lobbyisten, die laut Lobbycontrol e.U. allein in Brüssel für Konzerne, NGOs und Interessenvertretungen tätig sind, arbeiten für Organisationen, die von weitgehend entmachteten Nationalstaaten träumen. Seit den „Europawahlen“ haben die Eurokraten es durchgesetzt, dass unser Europa, das 46 Staaten umfasst, im offiziellen Sprachgebrauch mit der EU (27 Staaten), einem Teil Europas, gleichgesetzt wird.

    EU-Politiker und ihre Lobbyisten nutzen seit jeher Krisen und Notlagen, um die Kompetenzen der EU-Kommissare in Brüssel Schritt für Schritt auszuweiten.

    „Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter – Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.“ (Jean-Claude Juncker, EU-Kommissionspräsident a.D.,)

    Nach der Finanzkrise, der Pandemie, der Energiekrise und dem Ukraine-Krieg mangelt es nicht an „Rechtfertigungen“ für die voranschreitende Macht der EU-Administration. Demokratische, souveräne Nationalstaaten und eine zentralistische EU sind Gegensätze, die immer weniger in Einklang zu bringen sind.

    Politische Unternehmen haben die Ideologie der Grünen operativ nutzbar, kontrollierbar und mit der CO2-Erzählung auch operativ messbar gemacht. Aus der diffusen, idealistischen Träumerei der Grünen haben die Profis aus der Milliardärs-Planwirtschaft („Competition is for Losers!“) eine operativ hochwirksame Ideologie gemacht. Mit dem „ausschließlich menschengemachten Klimawandel“ und dem Green Washing-Ablasshandel der Klimazertifikate und CO2-Steuern haben sie das größte und profitabelste Geschäftsmodell, dass es je gab, erfunden und effizient und effektiv implementiert. Die Planwirtschaftler und Stakeholderisten haben es sogar geschafft, ihre früheren Kritiker über NGOs und finanzielle Zuwendungen und Public-Private-Partnerships nach dem Stakeholder-Modell des World Economic Forums in totale wirtschaftliche Abhängigkeit zu bringen. Seit der Niederschlagung der Occupy Wallstreet Bewegung, 2011, die eine Verringerung des Einflusses der marktbeherrschenden Monopolkonzerne auf politische Entscheidungen und Chancengleichheit für mittelständische Unternehmen forderten, scheint der Widerstand gebrochen und es stehen den ökosozialistischen Planwirtschaftlern alle Türen offen.

Keine weiteren Inhalte

Keine weiteren Inhalte