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  • Zeitenwende

    Zeitenwende: Vorwort zu meinem Buch „Alpenrepublik am Gängelband?“ Als ich am 16. Juni 2024 den ersten Essay „Zu Tode reglementiert“ als Beitrag für meinen Mittelstandsblog schrieb, hatte ich nicht die Absicht, ein Buch zu verfassen.

    Ich wollte lediglich verstehen – und aufschreiben, was ich verstanden hatte. Über mehr als zwei Jahre hinweg habe ich Beobachtung um Beobachtung notiert: über die Verschiebung der politischen Landschaft, über die Verflechtung von Konzernen und Regierungen, über eine Wirtschaftspolitik, die den Mittelstand, dem ich selbst vier Jahrzehnte lang angehört habe, zusehends aus dem Blick verliert.

    Aus einzelnen Beiträgen für meinen Mittelstandsblog ist so, Essay für Essay, dieses Buch entstanden.

    Im ersten Teil meines Buches versuche ich, die Mechanik der Macht offenzulegen, wie ich sie sehe. Ich beschreibe eine Hierarchie der politischen Willensbildung, in der Zentralbanken, internationale Thinktanks, NGOs und supranationale Organisationen weit vor den Regierungen der Nationalstaaten und erst recht vor den Wählerinnen und Wählern rangieren. Ich zeige, wie sich dieses Bild an der österreichischen Neutralität, am Staatsvertrag von 1955 und am Verfassungsgelöbnis unserer obersten Staatsorgane festmachen lässt – Themen, die mir, dem Sohn eines Landes, das seine Souveränität stets als kostbares Gut verstanden hat, besonders am Herzen liegen.

    Ich habe mich eingehend mit dem befasst, was ich Korporatismus nenne: die Ausschaltung des Wettbewerbs durch das Zusammenwachsen von Staat und Großkonzernen über Lobbyismus und öffentlich-private Partnerschaften nach der Stakeholder-Ideologie.

    Anhand des Mission Statements und den Aktivitäten des World Economic Forums und globaler Vermögensverwalter wie BlackRock oder Vanguard, anhand von Zitaten, die ich bewusst im Original stehen lasse, zeichne ich nach, wie der Wettbewerb, den ich für das Herzstück einer freien Marktwirtschaft halte, durch Monopolstrukturen ersetzt wird.

    Die Jahre der Corona-Maßnahmen habe ich als früherer Geschäftsführer und Vorstand von fünf Markenartikelunternehmen und nach meiner Alterspensionierung im Unruhestand als Wirtschaftsbeobachter und als Lehrender an mehreren Hochschulen hautnah miterlebt.

    Deshalb war es mir wichtig, die wirtschaftliche Bilanz dieser Jahre nüchtern zu dokumentieren: die Insolvenzzahlen, die Umsatzeinbußen der kleinen und mittleren Unternehmen, im Kontrast zu den Gewinnen der Leerverkäufer der Finanzindustrie, die nichts produzieren.

    Ich schreibe auch über das Geld selbst – über seine Geschichte als Kontrollinstrument, über die Rolle der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) und über die Gefahren für unser wichtigstes Gut, die Freiheit, die ich in einem digitalen, programmierbaren Zentralbankgeld sehe, an dem mehr als hundertvierzig Zentralbanken weltweit arbeiten.

    Ein weiteres Anliegen war mir die Kritik an dem, was ich als Verschiebung des politischen Framings begreife: Ich beschreibe, wie sich die klassische Links-Rechts-Achse für mich in einen Konflikt zwischen Finanzindustrie und mittelständischer Realwirtschaft verwandelt hat, wie Positionen, die vor wenigen Jahrzehnten als links galten, heute plötzlich als rechts gebrandmarkt werden – und welche Rolle die Konzentration der vier westlichen Nachrichtenagenturen und die staatliche Presseförderung dabei aus meiner Sicht spielen.

    Ich habe mich mit dem Krieg als Geschäftsmodell auseinandergesetzt, mit einer strategischen PEST-Analyse seiner politischen, wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und technologischen Voraussetzungen, und ich habe die Klimapolitik am Beispiel der Wiener Klimagesetz-Initiative und internationaler Städteinitiativen wie C40 und 15-Minuten-Städte kritisch beleuchtet.

    Gegen Ende dieses ersten Teils wollte ich es als ehemaliger Geschäftsführer von fünf mittelständischen Unternehmen nicht bei der Analyse belassen: In „35 Maßnahmen, um Österreich wieder auf die Überholspur zu bringen“ versuche ich, aus meiner Kritik konkrete Vorschläge abzuleiten, wie unser Mittelstand und unsere Wirtschaft wieder auf die Überholspur kommen könnten.

    Nach so vielen nüchternen Analysen habe ich gemerkt, dass mir die Sprache der Fakten und Zahlen allein nicht mehr genügte. Manche Wahrheiten lassen sich leichter erkennen –, wenn man sie mit den Mitteln der Satire erzählt.

    So entstand die kurze Science-Fiction-Miniatur über den Planeten Hypokriton, auf dem eine herrschende Kaste von „Glasperlenspielern“ ihre Untertanen mit Geld aus dem Nichts, mit künstlicher Intelligenz und mit Kriegen als Geschäftsmodell beherrscht – bis eine unerwartete „Lachkrankheit“ die Bevölkerung von der Heuchelei ihrer Herrscher befreit.

    Aus dieser kurzen Erzählung ist im zweiten, größeren Teil des Buches ein ganzer satirischer Wirtschaftsroman geworden: „Wettbewerb ist was für Verlierer“. Ich erzähle darin von der Journalistin Rapota, die einem Wasserdeal zwischen einem übermächtigen „Stakeholder-Konzern“ und einem willfährigen Bürgermeister auf die Spur kommt, von dem Konzernchef Ludius und seinem Ritual des „Pfitschigogerl“ mit einundzwanzig Cent, von der Ideologie des „Virtualismus“ der Leerverkäufer, die die Realwirtschaft für minderwertig erklärt – und von zwei Münzen, die unter einer Supermarktkasse gefangen sind und einander die Geschichte dieser Welt erzählen. Am Ende dieser Reise, auf dem Planeten Indebitamento, kehrt jenes Motiv zurück, mit dem schon die kurze Erzählung über Hypokriton endete: das befreiende, ansteckende Lachen über die hohlen Phrasen der Mächtigen, das eine Gesellschaft aus der Erstarrung löst und sie in konstruktiver Kooperation zueinanderfinden lässt.

    Ich habe diesen zweiten Teil bewusst als Gegenstück zum ersten geschrieben. Wo die Essays argumentieren, lässt die Satire lachen. Beide Teile eint jedoch dieselbe Überzeugung, die dieses ganze Buch trägt: dass Wettbewerb, Eigentum und Selbstbestimmung keine Auslaufmodelle sind, sondern die Grundlage eines freien, selbstbestimmtes und würdevollen Lebens – und dass

  • SOMMERFEST der Union Souveränität : Freunde meines Mittelstandsblogs sind herzlich eingeladen!

    Einladung zu einem außergewöhnlichen Sommerfest am 29. August 2026 im College Garden Hotel Bad Vöslau, mit AMÉLIE, der 19-jährigen Sängerin und Songwriterin. Dr.med. Andreas Sönnichsen, Facharzt für innere Medizin, langjähriger Universitätsprofessor, Manuel Krautgartner, Landtags-Abgeordneter, Trainer und Mut-Coach. Mit freiwilligem Karaoke-Singen 🙂 für alle!
    Am 29. August 2026 von 15 bis 23 Uhr (offizielles Ende) findet im College Garden Hotel, Bad Vöslau, südlich von Wien, das Sommerfest der UNION SOUVERÄNITÄT statt.

    Zu dieser Veranstaltung sind auch Nicht-Mitglieder des Vereins UNION SOUVERÄNITÄT herzlich eingeladen. Zur Anmeldung einfach eine E-Mail an union@souveraenitaet.org mit Bekanntgabe, mit wie vielen Personen Sie kommen und ob Sie ein Abendbuffet um EUR 25,– pro Person wünschen.
    Eintrittsgebühr und Abendbuffet können an der Abendkasse bezahlt werden.
    Noch ein Hinweis in eigener Sache: Mein neues Buch „Alpenrepublik am Gängelband: Texte zur Zeitenwende, Korporatismus und Technokratie“ ist seit kurzem im Buchhandel erhältlich.

  • Übersozialisierung – Warum so viele Menschen im Westen ihre eigene Zerstörung unterstützen

    In dieser Übersetzung eines Gastbeitrags von Frank Wright geht es um „Übersozialisierung- warum so viele Menschen im Westen ihre eigene Zerstörung unterstützen“ – geht es um den Prozess, durch den Menschen darauf programmiert werden, ihrer eigenen Zerstörung begeistert Beifall zu zollen.
    Frank Wright versucht eine Antwort auf folgende Fragen:
    – Was ist „Übersozialisierung“?
    – Warum feiern so viele Menschen Zerstörung als Fortschritt?
    – Wie Gedanken massenhaft produziert und kontrolliert werden
    – Die Gefahr des inneren Exils für Andersdenkende
    – Wie man sich selbst nicht hasst
    – Warum man seine persönlichen Beziehungen nicht für die Politik opfern sollte
    – Erich Fromms Sichtweise auf Übersozialisierung
    – Die Herrschaft durch Totem und Tabu
    – Wie man gewinnt – Verstand bewahren

    WAS IST ÜBERSOZIALISIERUNG?
    Wenn Menschen lernen, sich an andere anzupassen und in einer Gesellschaft zu funktionieren, nennt man das Sozialisation. Das tun wir auch mit Welpen, um ihnen beizubringen, wie man sich gut benimmt.
    Bei der Sozialisation geht es darum, die Regeln des sozialen Verhaltens zu erlernen, damit man sich einfügen und ein glückliches, geordnetes Leben führen kann.
    Übersozialisierung ist ein Begriff, der geschaffen wurde, um die Anpassung an Regeln zu beschreiben, die für das Selbst und die Gesellschaft destruktiv sind. Wenn man Menschen sieht, die an verrückte Dinge glauben, die ihr eigenes Leben ruinieren, hat man es mit den Auswirkungen der Übersozialisierung zu tun.

  • Wettbewerb ist was für Verlierer: Korporatismus vs. Mittelstand

    Wettbewerb ist was für Verlierer! ist der Titel des satirischen Wirtschaftsromans in meinem neuen Buch „Alpenrepublik am Gängelband“. Teil I enthält eine Anthologie von 25 Essays zur Zeitenwende, Korporatismus und Technokratie. Mein neues Buch „Alpenrepublik am Gängelband?“ ist eine Einladung zu Ihrer eigenständigen Beurteilung. Mit Analysen, Fragen und Lösungsvorschlägen, mit denen wir uns – nicht erst seit der planwirtschaftlich-autoritären Implementierung Corona-Geschäftsmodells vor sechs Jahren – mit zunehmender Geschwindigkeit und Intensität beschäftigen müssen. Denn die digitalen Geschäfts- und Kontroll-Modelle zur Umformung unseres freiheitlich-demokratischen Rechtsstaates in Richtung eines technokratischem Totalitarismus mit Milliardärs-Planwirtschaft, Public-Private Partnerships unter Ausschaltung des Wettbewerbs, mit wachsendem Korporatismus und der Zurückdrängung der Regierungen von Nationalstaaten durch supranationale, nichtgewählte, nichtlegitimierte Mitregierende sogenannter „Nicht-Regierungsorganisationen“, beschleunigt sich mit kontinuierlich durch das unablässig selbstlernende Werkzeug der Künstlichen Intelligenz.
    – Wer regiert unser Land?
    – Warum ist das Fiat-Geldsystem ein Herrschaftssystem?
    – Wer hat die Macht, weltweit Pandemien auszurufen?
    – Wie definiert das Weltwirtschaftsforum ihre Mission?
    – Wer residiert im Turm von Basel und hat eine eigene Polizei?
    – Wer profitiert vom Krieg?
    – Wozu brauchen wir Zentralbanken?
    – Was darf uns die Künstliche Intelligenz (KI) über Krieg nicht sagen?
    – Hat die KI eigentlich auch Humor?
    – Auf welche Weise schädigen politische Unternehmen den Mittelstand?
    – Wen interessiert es, wofür Sie ihr Geld ausgeben?
    – Was sind PPP-Systeme der Stakeholder-Ökonomie?
    – Wie kann Österreichs Wirtschaft wieder auf die Überholspur gebracht werden?  
    – Wieso kämpfen die Keynesianer mit Politikern gegen die sogenannten Austrians?
    – Warum bezeichnete Schumpeter das Staatsbudget als Schicksalsbuch der Nation?
    – Was ist ein Vertrauenspraktiker?
    – Warum verwechseln viele Journalisten links und rechts?
    – Warum will Wiens Stadtregierung auf 414,8 km² das Klima gesetzlich regulieren?
    – Bei welcher Staatsquote beginnt der Sozialismus?
    – Wie funktioniert das Erzherzogspiel der Wiener Kaffeehausliteraten heute?
    – Warum haben Sie das Recht, in Ruhe gelassen zu werden?
    In meinem neuen Buch suche ich Antworten auf diese und weitere Fragen in zwei gegensätzlichen Teilen:

    Der erste Teil umfasst die Analyse und Vorschläge zur Problemlösung, er analysiert Souveränität versus Zentralismus, Korporatismus und öffentlich-private Partnerschaften, die Corona-Jahre und ihre wirtschaftlichen Folgen, Fiat Geld, Zentralbanken, digitale ID und den digitalen Euro. Es thematisiert die Leitmedien, Framing, Astroturfing und den Kampf um Deutungshoheit. Es entblößt Krieg und Klimapolitik als Geschäftsmodelle. Und präsentiert Lösungen, insbesondere einen Katalog von 35 Maßnahmen, um die klein- und mittelständisch strukturierte, europäische Wirtschaft vom Pannenstreifen wieder auf die Überholspur zu bringen.  

    Aber manche Wahrheiten lassen sich leichter ertragen und erkennen, wenn man sie mit den Mitteln der Satire erzählt.

    So entstand im zweiten Teil des Buches zunächst die kurze Science-Fiction-Miniatur über den Planeten Hypokriton, auf dem eine herrschende Kaste von „Glasperlenspielern“ ihre Untertanen mit Geld aus dem Nichts, mit künstlicher Intelligenz und mit Kriegen als Geschäftsmodell beherrscht – bis eine unerwartete „Lachkrankheit“ die Bevölkerung von der Heuchelei ihrer Herrscher befreit. Aus dieser kurzen Erzählung ist im zweiten Teil des Buches ein satirischer Wirtschaftsroman geworden: „Wettbewerb ist was für Verlierer“.

    Ich beschreibe eine Hierarchie der politischen Willensbildung, in der Zentralbanken, internationale Thinktanks, NGOs und supranationale Organisationen weit vor den Regierungen der Nationalstaaten und erst recht vor den Wählerinnen und Wählern rangieren. Ich zeige, wie sich dieses Bild an der österreichischen Neutralität, am Friedensvertrag von 1955 und am Verfassungsgelöbnis unserer obersten Staatsorgane festmachen lässt – Themen, die mir, dem Sohn eines Landes, das seine Souveränität stets als kostbares Gut verstanden hat, besonders am Herzen liegen.

    Ich habe mich eingehend mit dem befasst, was ich Korporatismus nenne: die Ausschaltung des Wettbewerbs durch das Zusammenwachsen von Staat und Großkonzernen über Lobbyismus und öffentlich-private Partnerschaften nach der Stakeholder-Ideologie.
    Anhand von Zitaten, die ich bewusst im Original stehen lasse, zeichne ich nach, wie der Wettbewerb, den ich für das Herzstück einer freien Marktwirtschaft halte, durch Monopolstrukturen von öffentlich-privaten Partnerschaften zwischen politischen Untrnehmen, NGOs und Staaten ersetzt wird.

    Die Jahre der Corona-Maßnahmen habe ich als Wirtschaftsbeobachter und als Lehrender an mehreren Hochschulen hautnah miterlebt. Deshalb war es mir wichtig, die wirtschaftliche Bilanz dieser Jahre nüchtern zu dokumentieren: die Insolvenzzahlen, die Umsatzeinbußen der kleinen und mittleren Unternehmen, im Kontrast zu den Gewinnen der großen Plattformkonzerne. Ich schreibe auch über das Geld selbst – über seine Geschichte als Kontrollinstrument, über die Rolle der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich und über die Gefahren für unser wichtigstes Gut, die Freiheit, die ich in einem digitalen, programmierbaren Zentralbankgeld sehe.

    Ein weiteres Anliegen war mir die Kritik an dem, was ich als Verschiebung des politischen Framings begreife: Ich beschreibe, wie sich die klassische Links-Rechts-Achse für mich in einen Konflikt zwischen der Milliardärs-Planwirtschaft und dem Mittelstand verwandelt hat, wie Positionen, die vor wenigen Jahrzehnten als links galten, heute plötzlich als rechts gebrandmarkt werden – und welche Rolle die Konzentration der Nachrichtenagenturen und die staatliche Presseförderung dabei aus meiner Sicht spielen.

    Ich habe mich mit dem Krieg als Geschäftsmodell auseinandergesetzt, mit einer PEST-Analyse seiner politischen, wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und technologischen Voraussetzungen, und ich habe die Klimapolitik am Beispiel der Wiener Klimagesetz-Initiative und internationaler Städteinitiativen wie C40 und 15-Minutenstädte wie Oxford kritisch beleuchtet.

    Gegen Ende dieses ersten Teils wollte ich es als ehemaliger Geschäftsführer von fünf mittelständischen Unternehmen nicht bei der Analyse belassen: In 35 Maßnahmen versuche ich, aus meiner Kritik konkrete Vorschläge abzuleiten, wie unser Mittelstand und unsere Wirtschaft wieder auf die Überholspur kommen könnten.

    Nach so vielen nüchternen, manchmal „grantigen“ Analysen habe ich gemerkt, dass mir die Sprache der Fakten und Zahlen allein nicht mehr genügte.

    Wahrheiten – erzählt mit den Mitteln der Satire

    Manche Wahrheiten lassen sich leichter erkennen –, wenn man sie mit den Mitteln der Satire erzählt. So entstand zunächst die kurze Science-Fiction-Miniatur über den Planeten Hypokriton, auf dem eine herrschende Kaste von „Glasperlenspielern“ ihre Untertanen mit Geld aus dem Nichts, mit künstlicher Intelligenz und mit Kriegen als Geschäftsmodell beherrscht – bis eine unerwartete „Lachkrankheit“ die Bevölkerung von der Heuchelei ihrer Herrscher befreit. Aus dieser kurzen Erzählung ist ein ganzer satirischer Wirtschaftsroman geworden: „Wettbewerb ist was für Verlierer“. Ich erzähle darin von der Journalistin Rapota, die einem Wasserdeal zwischen einem übermächtigen „Stakeholder-Konzern“ und einem willfährigen Bürgermeister auf die Spur kommt, von dem Konzernchef Ludius und seinem Ritual des „Pfitschigogerl“ mit einundzwanzig Cent, von der Ideologie des „Virtualismus“ der Leerverkäufer, die die Realwirtschaft für minderwertig erklärt – und von zwei Münzen, die unter einer Supermarktkasse gefangen sind und einander die Geschichte dieser Welt erzählen. Am Ende dieser Reise, auf dem Planeten Indebitamento, kehrt jenes Motiv zurück, mit dem schon die kurze Erzählung über Hypokriton endete: das befreiende, ansteckende Lachen über die hohlen Phrasen der Mächtigen, das eine Gesellschaft aus der Erstarrung löst und sie in konstruktiver Kooperation zueinanderfinden lässt. Ich habe diesen zweiten Teil bewusst als Gegenstück zum ersten geschrieben.

    Wo die Essays argumentieren, lässt die Satire lachen. Beide Teile eint jedoch dieselbe Überzeugung, die dieses ganze Buch trägt: dass Wettbewerb, Eigentum und Selbstbestimmung keine Auslaufmodelle sind, sondern die Grundlage eines freien, selbstbestimmtes und würdevollen Lebens – und dass es sich lohnt, sie zu verteidigen.

  • Am 12. Juni 1994 habe ich falsch entschieden

    Zwischen der offiziellen Version der politischen Willensbildung und der tatsächlichen Willensbildung in der Alpenrepublik klafft ein Loch, das immer größer wird.

    Dies ist besonders daran festzustellen, dass der Anteil der Gesetze, die auf Vorgaben der EU zurückzuführen sind und von österreichischen Nationalrat „nach-beschlossen“ wurden, ständig steigt.

    Im Februar 2026 wurde in der Politischen Vierteljahresschrift, welche vom Springer Konzern herausgegeben wird, eine Arbeit publiziert, die untersucht hat, wie hoch der Anteil der EU-Vorgaben auf die nationale Gesetzgebung in Deutschland ist und wie er sich während der vergangenen Jahre entwickelt hat.

    Die EU diktiert politische Willensbildung , während nationale Parlamente an Bedeutung verlieren.

    In der wissenschaftlichen Arbeit wird nachgewiesen, dass der Anteil an nationalen Gesetzeserlassen, die auf Beschlüsse der Europäischen Union zurückgehen, stetig zugenommen hat. Die steilsten Anstiege der EU-Vorgabe auf die nationale Gesetzgebung der Mitgliedsstaaten der EU sind in der Wirtschaftspolitik und der Verkehrspolitik zu verzeichnen. Die Studie kommt zu folgendem Schluss:

    „Die Befunde haben weitreichende Konsequenzen für mitgliedstaatliche Regierungen und Parlamente, weil immer mehr Rechtsakte der EU umzusetzen waren und anzuwenden sind, wodurch sich Gestaltungsspielräume in der nationalen Politik verringert haben.“

    Das Ergebnis der Studie in der politischen Vierteljahresschrift ist bedeutsam, aber für politisch Interessierts schon lange keine Überraschung mehr. Schon Anfang 2007 behauptete der ehemalige deutsche Bundespräsident Roman Herzog, dass in Deutschland der Großteil der Gesetze durch die EU bestimmt werden. Die Verschiebung der Gesetzesinitiativen von nationalen Parlamenten zu den EU-Kommissaren war klare Absicht: 1988, vor 38 Jahren, sagte der damalige Präsident der EU-Kommission, Jacques Delors: „In zehn Jahren werden 80 Prozent der Wirtschafts-Gesetzgebung, und vielleicht auch der Steuer- und Sozialfragen, von der Europäischen Gemeinschaft geregelt werden.
    Im Nanny-Staat Österreich hingegen erklärt man jungen Leuten, das es die österreichischen Parteien sind, die sie wählen können, um die politischen Willensbildung in ihrem Land selbst zu beeinflussen.

    Die offizielle Version liest sich so: Das „Politik-Lexikon für junge Leute“ im Auftrag des österreichischen Bildungs-Ministeriums beschreibt den offiziellen Prozess der politischen Willensbildung in Österreich:

    „Wählerinnen und Wählern muss nähergebracht werden, warum sie sich für die eine oder andere Partei entscheiden sollen. Deshalb versuchen politische Parteien, ihre Ziele darzulegen und um Stimmen bei der nächsten Wahl zu werben. Alle haben dann die Möglichkeit, aus den unterschiedlichen Angeboten zu wählen und jener Partei ihre Stimme zu geben, von der sie sich am ehesten vertreten fühlen.“

    Der „Wettbewerb der Parteien um die Stimmen der Wähler“ ist nur ein kleiner Teil der politischen Willensbildung, nicht nur in quantitativer, sondern auch in qualitativer Hinsicht. Auffallend ist die wachsende intellektuelle und moralische Kluft zwischen manchen politischen Repräsentanten und dem Durchschnitt der Bevölkerung.

    Das Gelöbnis, welches der Bundespräsident, der Bundeskanzler und die Bundesminister beim Amtsantritt abgeben müssen, fordert unmissverständlich und ausschließlich die unbedingte Loyalität der Top-Exekutive zur Republik Österreich:
    In den wesentlichen Punkten können die Ziele der Union nur durch eine Einschränkung der Souveränität der 27 Nationalstaaten erreicht werden. Eine zunehmend totalitäre Lobby-Union wirkt den Zielen und Verfassungen souveräner, unabhängiger Nationalstaaten diametral entgegen. Die EU als „europäische Union“ und ihre Kommissare machen immer weniger ein Geheimnis daraus, dass sie keine souveränen Nationalstaaten wollen, die ihre zentralistischen Beschlüsse mit ihren Vetorechten blockieren können.

    Auch die Mehrzahl der rund 29.000 Lobbyisten, die laut Lobbycontrol e.U. allein in Brüssel für Konzerne, NGOs und Interessenvertretungen tätig sind, arbeiten für Organisationen, die von weitgehend entmachteten Nationalstaaten träumen. Seit den „Europawahlen“ haben die Eurokraten es durchgesetzt, dass unser Europa, das 46 Staaten umfasst, im offiziellen Sprachgebrauch mit der EU (27 Staaten), einem Teil Europas, gleichgesetzt wird.

    EU-Politiker und ihre Lobbyisten nutzen seit jeher Krisen und Notlagen, um die Kompetenzen der EU-Kommissare in Brüssel Schritt für Schritt auszuweiten.

    „Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter – Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.“ (Jean-Claude Juncker, EU-Kommissionspräsident a.D.,)

    Nach der Finanzkrise, der Pandemie, der Energiekrise und dem Ukraine-Krieg mangelt es nicht an „Rechtfertigungen“ für die voranschreitende Macht der EU-Administration. Demokratische, souveräne Nationalstaaten und eine zentralistische EU sind Gegensätze, die immer weniger in Einklang zu bringen sind.

    Politische Unternehmen haben die Ideologie der Grünen operativ nutzbar, kontrollierbar und mit der CO2-Erzählung auch operativ messbar gemacht. Aus der diffusen, idealistischen Träumerei der Grünen haben die Profis aus der Milliardärs-Planwirtschaft („Competition is for Losers!“) eine operativ hochwirksame Ideologie gemacht. Mit dem „ausschließlich menschengemachten Klimawandel“ und dem Green Washing-Ablasshandel der Klimazertifikate und CO2-Steuern haben sie das größte und profitabelste Geschäftsmodell, dass es je gab, erfunden und effizient und effektiv implementiert. Die Planwirtschaftler und Stakeholderisten haben es sogar geschafft, ihre früheren Kritiker über NGOs und finanzielle Zuwendungen und Public-Private-Partnerships nach dem Stakeholder-Modell des World Economic Forums in totale wirtschaftliche Abhängigkeit zu bringen. Seit der Niederschlagung der Occupy Wallstreet Bewegung, 2011, die eine Verringerung des Einflusses der marktbeherrschenden Monopolkonzerne auf politische Entscheidungen und Chancengleichheit für mittelständische Unternehmen forderten, scheint der Widerstand gebrochen und es stehen den ökosozialistischen Planwirtschaftlern alle Türen offen.

  • Das Schicksals-Buch der Nation.

    Österreich nach der Budgetrede des Herrn Finanzministers

    Am 10. Juni 2026 legte Herr Finanzminister Marterbauer das Doppelbudget für 2027 und 2028 vor. Der berühmte und international renommierte österreichische Nationalökonom Joseph Alois Schumpeter, der 1919 in der Regierung Renner auch Finanzminister war, bezeichnete das Staatsbudget als das „Schicksalsbuch einer Nation.“

    Nach der Budgetrede des Herrn Finanzministers fasste Gerhard Hofer von der Zeitung DIE Presse das Budget-Schicksalsbuch für 2027 und 2028 in einem Kommentar zusammen: man kann nur mehr sagen: rette sich, wer kann! d
    Denn Herr Marterbauer hat sich am Ende seiner Rede bei sehr vielen bedankt.

    Nur nicht bei jenen, die den Karren ziehen. Dem Mittelstand, der immer mehr ausgepresst wird.

    Kein Wort des Dankes an die Unternehmer und die Steuerzahler, die die höchsten Zwangsabgaben zahlen, die je gezahlt wurden. Kein Dank an die 604.000 kleinen und mittleren Unternehmen, die im vergangenen Jahr 2,46 Millionen Menschen beschäftigen, 52.000 Lehrlinge ausgebildet haben und 169 Milliarden Bruttowertschöpfung erwirtschafteten. Und die dennoch oder gerade deswegen immer höhere Steuern zahlen müssen, bei steigenden Energiekosten, wuchernder Bürokratie und Milliarden-Kosten für das verrückte Klimageschäftsmodell.  

    Kein Wort des Dankes an die rund 200 hidden champions, jene mittelständischen österreichischen Unternehmen, die Weltmarktführer in Nischenmärkten sind. Stattdessen sagte der Finanzminister „Internationale Konzerne nutzen den Krieg für Ihren Profit.“ Das ist richtig, ist aber nur die halbe Wahrheit. Denn: Die Konzerne können nur dann Geld zu Lasten der Steuerzahler abschöpfen, wenn die Regierungen mitmachen, wenn sie mit den Konzernen kooperieren. Private Public Partnership nennt diese Methode das World Economic Forum. Private Public Partnership (abgekürzt PPP) ist die Mission der WEF, also den Grund, warum es das WEF überhaupt gibt.

    Das Geschäftsmodell Corona und mRNA Injektionen, eine planwirtschaftliche PPP-Aktion hat der österreichischen Wirtschaft – nach den Schätzungen des unabhängigen Thinktanks „Agenda Austria“ in vier Jahren 175 Milliarden Euro , an Wohlstandsverlust gebracht

    Pharma-Konzerne wie Pfizer und Moderna, strategische Kooperationspartner des WEF, paktierten 2020 – 2022 mit 158 Regierungen, die Milliarden an mRNA-Impfstoffen zu Lasten Dritter, auf Kosten der Steuerzahler kauften. So funktioniert das PPP Modell.  Die EU-Präsidentin Ursula Von der Leyen hat übrigens die SMS-Nachrichten mit Pfizer-Chef Bourla, bei welchen sie Milliarden Aufträge ohne Ausschreibung vergeben hat, bis dato noch immer nicht herausgegeben, obwohl sie dazu rechtlich nach dem Transparenzgesetz der EU verpflichtet wäre.

    Die EU-Kommissare und unsere politischen Repräsentanten unterschrieben offenbar hundertseitige Knebel-Verträge mit den Herstellern von Impfstoffen, in denen sämtliche Risiken der Impfstoffe auf den Staat abgewälzt wurden und die Politiker über die Vertragsinhalte jahrzehntelange klagsbewehrte Schweigeklauseln unterzeichnen mussten. Klar, dass keiner der Beteiligten an dem Big Business etwas dazu sagen will – oder darf.

    Unser Herr Finanzminister kritisierte die Präsidenten Trump und Putin wegen der Kriege. Damit hat er natürlich recht. Aber auch die EU will jetzt, wie angekündigt, aktiv im Geschäftsmodell Krieg mitspielen. Österreich ist zwar Mitglied der EU und immer noch ein neutrales Land. Aber die Oberkommissarin Ursula von der Leyen getraut sich offenbar keiner unserer Regierenden zu kritisieren.

    Der neueste Irrsinn ist, dass die Republik Österreich – als Nettozahler, also als EU-Sponsor oder Aktionär der EU – jetzt auch noch Strafe zahlen soll, weil seit Corona die Staatsschulden und das Defizit explodiert sind. Wir haben den Schaden, sind Nettozahler und sollen jetzt noch Strafe zahlen für den Schaden, der angerichtet wurde. Denn seit Corona verlieren wir in Österreich laufend an Wettbewerbsfähigkeit und Wohlstand. Die Wirtschaft, gemessen im Bruttoinlandsprodukt, wird in 8 Jahren von 2019 – 2027 laut den Schätzungen der EU-Kommissare real um exakt 0,0 % Prozent wachsen.

    Das heißt wir erreichen erst 2027 das reale Bruttoinlandsprodukt der vor-coronalen Zeit.

    8 verlorene Jahre! Und wieder: Schweigen bei der Regierung und den Leit-Medien.

    Kriege sind Geschäftsmodelle. Auch Österreich soll ja – zumindest, wenn es nach den EU-Kommissaren und unserer Außenministerin Meinl-Reisinger geht, immer mehr in die NATO hineingezogen werden. Dabei haben wir schon bei Corona europaweit die meisten Lockdowns, die meisten Tests und FFP2-Masken für Mauerarbeiten verordnet bekommen. Alles aus dem Staatshaushalt oder auf Kredit finanziert.

    Das Geld dafür ist nicht weg, es hat nur jemand anderer.

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