Humor & Satire

  • „Haiti, wir kommen!“ verkündet der unabhängige Think Tank „Agenda Austria“ in bitterer Ironie

    Glaubt man der stark aufgestockten PR-Abteilung der Bundesregierung, dann geht es Österreich prächtig. […] Aber wie sieht es mit dem Aufschwung aus, den die Regierung bei jeder Gelegenheit betont. Von dem konjunkturellen Kursfeuerwerk, das die Regierung gern herbeiredet, sind wir leider weit entfernt, wie eine Grafik der Agenda Austria zeigt. Müsste man auf einem Globus kleine Nadeln in alle Länder stecken, die sich wachstumstechnisch bis 2030 noch schlechter entwickeln als wir, bräuchte man nur sehr, sehr wenige kleine Nadeln.  Der Internationale Währungsfonds (IWF) sieht [Österreich] beim durchschnittlichen Wirtschaftswachstum bis 2030 auf einem ernüchternden 182. Platz (von 189). Direkt hinter Russland. Knapp vor Deutschland und Äquatorialguinea; nur sieben Plätze vor dem „Failed State“ Haiti. „Die Regierung sollte aufpassen, dass sie nicht zu sehr durch die rosarote Brille schaut, sondern endlich wichtige Reformen vorantreibt“, meint Agenda Austria-Ökonom Hanno Lorenz. “
    Na ja, könnte man gut österreichisch argumentieren, dass es sich hier ja eh nur um Prognosen handelt. Voraussagen sind ja bekanntlich schwierig, vor allem wenn sie die Zukunft betreffen.
    Immer diese „gefühlte Teuerung!
    Die Leute sind einfach undankbar. Nie sind sie zufrieden. 60 % sorgen sich wegen der Teuerung, obwohl (oder weil) diese nur „gefühlt“ wird, 59 % jammern wegen der Lebenshaltungskosten. Und überhaupt: was soll das heißen:
    45 % sorgen sich wegen der Zuwanderung und wegen des ununterbrochenen Flüchtlingsstroms? Der riesige Elefant „Zuwanderung“ steht wie ein riesiger Elefant im Raum, aber die Politik ignoriert ihn seit einem Jahrzehnt. Was soll das bedeuten?
    41 % machen sich Sorgen, ob sie die ständig steigenden Steuern und Abgaben zahlen können. Diese Unsolidarischen, die ihren Beitrag zur gerechten Umverteilung und zur Unterstützung des gerechten Ukraine-Kriegs partout nicht leisten wollen.
    Und die Klimarettung, die so wichtig ist für das Überleben unseres Planeten, für die CO2-Besteuerung und die Klima-Zertifikate, an denen auch der Staat – also wir alle – verdient, interessiert unsolidarische und herzlose Menschen noch weniger. Dabei hat sich Österreichs Wirtschaft in der Vergangenheit nach Meinung der Politik recht gut entwickelt. Für die 5 Lockdowns wegen der Corona-Pandemie kann schließlich niemals was. Die Entwicklung des Wohlstandsindikators BIP sollte dem Volk eigentlich zeigen, dass es Österreich prächtig geht.
    Aber dazu müsste man die Grafik auf den Kopf stellen. Aber das schaffen selbst die fünf Hundertschaften der Propaganda-Spezialisten (Pardon:“ Public Relations Spezialisten“) der Bundesregierung nicht. Wirtschaftlich sieht es etwas „mau“ aus im Lande des Opernballs und der Operetten. ein paar Lösungsvorschläge sind dem Autor aus der Realwirtschaft, obwohl ohne Publizistikstudium spontan eingefallen, die er in seinem Beitrag zum Besten gibt.

  • Warum unsere Lunge ein Klima-Schädling ist … Und faule Menschen das Klima schützen (Achtung: Satire!)

    Wenn es nach den Narrativen (Erzählungen) der CO2-Feinde geht, dann ist unsere Lunge ein Klimaschädling. Denn mit jedem Atemzug verhundertfachen wir den CO2-Anteil unserer Atemluft von 0,04 % auf 4,0 %. Je größer ein Mensch ist und je mehr er sich bewegt, desto mehr Kohlendioxid atmet er aus. Faule Menschen schützen das Klima. Der unsportliche Typ, der sich nie bewegt und nur den ganzen Tag auf dem Sofa liegt, hat die beste Klimabilanz. Warnung: Diese Geschichte ist eine Satire, die Ihre Gefühle verletzen kann.

  • Die Lachkrankheit

    Die Lachkrankheit ist eine Science Fiction Story, die sich auf dem fiktiven Planeten Indebitamento ereignet. Der Planet wird von den Virtualisten, Governatoren und Advertorialmedien beherrscht. Der Ausbruch der Linkshänderkrankheit führt zur Einführung einer Impfpflicht. Aufgrund einer Nebenwirkung der Impfung bricht eine neue Krankheit aus, die als Lachkrankheit bezeichnet wird. Auslöser der Lachkrankheit sind die Ansprachen und Aussendungen von Politikern, die lügen. Die Impflinge bekamen spontane, situative Lachanfälle, die von einem bestimmten Stimulus ausgelöst wurden. Forscher am Institut für Lachforschung an der Toms & Jerry-Hubkings Universität fanden heraus, dass der Auslöser der Lachanfälle, die Ansprachen und Erklärungen von sogenannten Pretendern waren. Als Pretender definierten die Wissenschaftler jene Personen, die Behauptungen aufstellten und diese nach einiger Zeit ins Gegenteil verkehrten, die Luftblasenreden ohne konkrete Inhalte darboten oder spin-doctorierte geheuchelte Reden von Telepromptern ablasen. Das Institut für Komplexitätsforschung fasste es in einem Satz zusammen: „Es ist alles sehr kompliziert!“ Als diese bahnbrechende Erkenntnis über die Advertorial-Medien publiziert wurde, mussten hunderttausende Bewohner von Indebitamento impulsiv und unkontrolliert lachen. Jemand hatte die Idee, jeden Abend zum Sendetermin der Abendnachrichten die Fenster der Wohnungen zu öffnen, und bald hörte man jeden Abend bei der Verkündigung der Nachrichten das schallende Gelächter von abertausenden Bewohnern in den Städten und Dörfern. Die Folgen der Lachkrankheit für die Pretender, also speziell für Politiker, Experten und Moderatoren der Advertorial-Medien, waren gravierend.
    Bald konnten keine geheuchelten oder inhaltsleeren Ansprachen mehr gehalten werden, weil die Geimpften und die Impffreien gemeinsam nach der Darbietung geheuchelter Reden zwangsläufig von Lachkrämpfen geschüttelt wurden. Es lachte das ganze Land und schließlich der gesamte Planet Indebitamento über Reden von jenen Politikern, in denen unwahre Behauptungen, falsche Versprechungen und sinnentleerte Luftblasen dargeboten und inszeniert wurden. Die Governatoren reagierten auf die Lachkrankheit zunächst mit immer höheren Ausgaben für Eigenwerbung. Die Kosten für Advertorials, die aus den Steuergeldern der Untertanen finanziert wurden, um deren Wahrnehmung zu manipulieren, stiegen ins Unermessliche. Aber trotz der mit immer mehr Steuergeldern gesponserten Advertorial-Medien war es nicht möglich, die Lachkrankheit zu stoppen. Mehr und mehr Untertanen sahen sich gezwungen, bei den Nachrichten der Advertorial-Medien und den Ansprachen der Politiker ihre Glotzophone-Geräte und ihre Starephones abzuschalten, um das Symptom der Lachkrankheit zu unterdrücken: heftiges Lachen, das durch die Reden von Politikern und Moderatoren beim Ablesen von Agenturmeldungen und Presseerklärungen unvermeidbar ausgelöst wurde. Als immer mehr Untertanen auf Indebitamento ihre Starephones und Glotzovision-Geräte abschalten mussten, um das heftige, unkontrollierte Lachen bei geheuchelten Politikerreden und medialen Fake News nicht ausbrechen zu lassen, sank auch die Anzahl der Bewohner von Indebitamento, die auf der Straße auf ihre Starephones starrten. Die Bewohner hoben Ihre Köpfe und gingen nicht mehr gebückt, sie gingen aufrecht. Dadurch konnten sie einander wieder wahrnehmen, blickten einander wieder in die Augen und lächelten sich zu und grüßten sich, zeigten Respekt. Sie waren keine Untertanen mehr. Durch das Lachen waren sie zu freien, selbstbestimmten Bürgern geworden.
    In dem Maß, wie sich die Lachkrankheit nach und nach auf die ganze Bevölkerung ausbreitete, sank die Angst vor der Linkshänder-Krankheit, die sich als eine von vielen Krankheiten entpuppte und die für 0,2 Prozent (also 2 Tausendstel) aller Infizierten tödlich gewesen war. Und als schließlich die Angstpropaganda der Pharmakonzerne, Governatoren und Advertorial-Medien ausblieb, hatten die Bewohner Indebitamentos überhaupt keine Angst mehr vor der Linkshänder-Krankheit. Stattdessen gaben sie sich zur Begrüßung wieder die Hand, und Freunde umarmten sich wieder, anstatt sich mit der Power-Faust zu kicken. Die Lachkrankheit zwang die Kaste der Governatoren, entweder nur wahre Behauptungen zu veröffentlichen, oder mehr und mehr zu verstummen. Denn die Lachkrankheit blieb an den Stimulus geheuchelter Politikerreden gebunden. Niemand konnte jemals wieder substanzlose Luftblasen, Lügen, Heucheleien, infantile Nudging-Schmähs oder Spaltungsversuche ertragen, ohne sofort von heftigen Lachkrämpfen geschüttelt zu werden. Die Virtualisten verloren ihre Einkommensquelle, nämlich das Monopol, Geld aus dem Nichts zu schaffen. Weil jedem unter schallendem Gelächter klar geworden war, dass dieses Fiat Money wertlos war. Auch der Versuch der Virtualisten, ein digitalisiertes Zentralbankgeld einzuführen, ging in schallendem Gelächter unter.
    Die Lachkrankheit befreite die Untertanen von der Herrschaft der Virtualisten. So verschwand auch der Druck, sein ganzes Leben im Kampf um seine wirtschaftliche Existenz zu verschwenden. Die Bewohner von Indebitamento entwickelten ein neues, vertieftes Bewusstsein für ihr Dasein. Sie hörten auf, sich gegeneinander aufhetzen zu lassen, sie spielten keine Nullsummenspiele mehr, sie praktizierten ein Leben in konstruktiver Kooperation. Sie entwickelten innovative Produkte, die allen Bewohnern des Planeten nutzten. Sie begannen, Produkte und Dienstleistungen regional zu tauschen. Sie lebten miteinander statt gegeneinander. Sie lebten im Frieden, und sie ließen sich nie mehr spalten. Jeder Versuch von Advertorial-Medien, Governatoren oder Virtualisten, das zu probieren, ging fortan sofort in schallendem Gelächter unter. Ein neues Zeitalter der Freiheit, Selbstbestimmtheit und ein neues Bewusstsein für Zusammenarbeit waren angebrochen auf dem Planeten Indebitamento. Ein Planet der konstruktiven Kooperation, auf dem viel gelacht wurde.

  • Dialog zwischen zwei Münzen über das Geldsystem

    Zwei Münzen fallen unter die Scannerkasse eines Supermarktes und unterhalten sich über das Geldsystem. Unter der Scannerkasse eines Supermarkts im Wiener Stadtteil Erdberg, in der Nähe des Fiakerplatzes, liegen seit vielen Monaten zwei einsame Münzen: eine kleine Zwanzig-Cent-Münze und ein winziges Ein-Cent-Stück.

    Eine eingerauchte Publizistikstudentin im Gothic-Outfit, die an massivem Liebeskummer litt, hatte in der Stakeholderfiliale eine Flasche Obstschnaps gekauft, mit einem Zehn-Euro-Schein bezahlt und als Wechselgeld an der Kassa zwei Münzen bekommen: ein Zwanzig-Cent-Stück und ein kleines Ein-Cent-Stück. In ihrem hektischen Bemühen, die Spirituose möglichst rasch in ihrem Backpack verschwinden zu lassen, verschusselte sie die beiden Münzen. Die beiden rutschten ihr nach dem Frustkauf aus den braungekifften Fingern, fielen auf den Boden, kullerten unter die Scannerkasse und blieben dort an einer Stelle liegen, wo sie weder von den Kunden noch von den Mitarbeiterinnen der Filiale entdeckt werden konnten. Die Lage der verlorenen Münzen verschlechterte sich noch, als sie von einer Reinigungskraft beim Aufwischen des Bodens unabsichtlich unter die Bodenritze einer Sockelleiste geschoben wurden, wo die beiden Zerquetschten seither unverrückbar festsaßen.Nach und nach, über Wochen und Monate, entwickelte sich zwischen den beiden Münzen – durch den Mangel an Zukunftsaussichten in Kombination mit bedrückender Langeweile – ein Phänomen, für das weder das Heisenberg-Modell lokalisierter magnetischer Momente noch die Stoner-Theorie des Bandelektronen-Magnetismus eine wissenschaftlich fundierte Erklärung liefern konnten: Die beiden Metalle begannen, miteinander zu kommunizieren, indem sie ihre Erlebnisse aus der Vergangenheit austauschten.

  • Monopol-Konzerne kooperieren mit Regierungen. [7 Minuten Broadcast aus meiner Romansatire „Die Philanthropen]

    HÖRPROBE AUS MEINEM ROMAN: Politik und Wirtschaft gelten als zwei getrennte Gebiete. Politiker machen Gesetze. Unternehmen machen Produkte oder bieten Dienstleistungen an.

    Aber stimmt das heute überhaupt noch?

    Fragen Sie sich seit 2020 auch manchmal, warum es immer schwieriger wird, zu unterscheiden, wo der private Sektor aufhört und wo die Regierung beginnt?
    Die Antwort heißt PPP.
    Ich habe darüber einen satirischen Science Fiction Roman geschrieben.

    In dem untenstehenden Link hören Sie einen Textauszug aus meinem Roman „Die Philanthropen“.

    Das Buch ist im guten Buchhandel, bei Amazon oder direkt beim Einbuch Literaturverlag Leipzig erhältlich.

  • Hypokriton (Der Planet der Heuchler) eine Videolesung mit überraschendem Ende ;-)

    Hypokriton oder Der Planet der Heuchler ist eine satirische Science Fiction mit überraschendem Happy End 🙂

    Die Ereignisse, die in dieser Sciencefiction-Geschichte geschildert werden, spielen in einer fernen Galaxie, Millionen Lichtjahre von unserer wunderschönen Erde entfernt, auf dem Planeten Hypokriton.

    Der Planet Hypokriton war fest in der Hand der herrschenden Klasse der Glasperlenspieler und ihrer Organisationen.

    Ihre Macht beruhte auf dem Geldsystem und der künstlichen Intelligenz.

    Das Geschäftsmodell der Glasperlenspieler von Hypokriton war einfach, aber gleichermaßen effizient wie effektiv: Sie verfügten über das Monopol der Geldschöpfung, indem sie Geld aus dem Nichts erschaffen konnten. Sie nannten es Fiat Geld („es werde Geld!)

  • Versteht die Künstliche Intelligenz Humor? – Ich habe ChatGPT-4 mit 3 Fragen gegen das Satireradio Radio Eriwan getestet. Ergebnis?

    Künstliche Intelligenz ist zum Lieblingsspielzeug von Konzernen, Regierungen, NGOs, Think Tanks, Medien und privaten Usern geworden.

    Meist wird in Veröffentlichungen die Überlegenheit der künstlichen gegenüber natürlicher Intelligenz hervorgehoben. Die KI stelle uns Menschen schon jetzt auf unzähligen Gebieten in den Schatten.

    Was zeichnet uns Menschen dann aber überhaupt noch aus?

    Einige Alleinstellungsmerkmale gibt es schon noch, und eines hat mit Humor zu tun.

    KI mag einen IQ von 155 – 160 haben, aber ohne Lebenserfahrung, Emotion, Seele und die Fähigkeit, Dinge miteinander zu verknüpfen, kann die KI unseren „Schmäh“, unseren Humor, die komplexeste Form der interaktiven Intelligenz, nicht verstehen. Wie weit künstliche Intelligenz noch von Menschlichkeit entfernt ist, merkt man, wenn man sieht, wie sie ironische Fragen mit Wokeness und bierernster Korrektheit beantwortet.

    Meine gerichtete Hypothese zu beginn des Experiments war: Der IQ der KI mag hoch sein, aber der HQ (Humorquotient) der KI liegt nahe bei Null…

    Also habe ich Chat-GPT4 und Radio Eriwan drei Testfragen gestellt. Radio Eriwan ist ein fiktiver Radiosender, der unter dem kommunistischen Sowjetregime Zuhörerfragen beantwortet. Dies entspricht einer Kategorie politischer, teils unmoralischer Witze.

    Dieses Video zeigt, was bei dem Humor-Fight zwischen ChatGPT4 und Radio Eriwan herausgekommen ist:

  • Das Erzherzogspiel von Politik und Medien

    Das Erzherzogspiel von Politik und Medien. Seit fünf Jahren spielen Politik und Medien uns verschiedene Varianten (im Virologen-Neusprech „Mutationen“) des berühmten „Erzherzogspiels“ vor.

    Der Schriftsteller Friedrich Torberg hat das „Erzherzogspiel“ in seiner Anekdotensammlung „Die Tante Jolesch“ als beliebten Zeitvertreib von Kaffeehausliteraten der Jahrhundertwende beschrieben.

    Das Spiel geht folgendermaßen: Der Erzherzog, Repräsentant der Macht und der „Elite“, darf von ausgewählten Personen in Form einer Prüfung befragt werden, wobei er auf leichte, ja selbsterklärende Fragen stets unsägliche Antworten gibt. Die Herausforderung des Spiels für die Fragenden besteht nun darin, falsche Antworten des Herrschers unter Ausschaltung der Logik als richtig zu erklären. Friedrich Torberg erläuterte das Prozedere in einem einfachen Beispiel:

    „Kaiserliche Hoheit. Wie lange dauerte der 30-jährige Krieg?“

    Antwort des Erzherzogs: „Sieben Jahre!“

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