Humor & Satire

  • Wettbewerb ist was für Verlierer: Korporatismus vs. Mittelstand

    Wettbewerb ist was für Verlierer! ist der Titel des satirischen Wirtschaftsromans in meinem neuen Buch „Alpenrepublik am Gängelband“. Teil I enthält eine Anthologie von 25 Essays zur Zeitenwende, Korporatismus und Technokratie. Mein neues Buch „Alpenrepublik am Gängelband?“ ist eine Einladung zu Ihrer eigenständigen Beurteilung. Mit Analysen, Fragen und Lösungsvorschlägen, mit denen wir uns – nicht erst seit der planwirtschaftlich-autoritären Implementierung Corona-Geschäftsmodells vor sechs Jahren – mit zunehmender Geschwindigkeit und Intensität beschäftigen müssen. Denn die digitalen Geschäfts- und Kontroll-Modelle zur Umformung unseres freiheitlich-demokratischen Rechtsstaates in Richtung eines technokratischem Totalitarismus mit Milliardärs-Planwirtschaft, Public-Private Partnerships unter Ausschaltung des Wettbewerbs, mit wachsendem Korporatismus und der Zurückdrängung der Regierungen von Nationalstaaten durch supranationale, nichtgewählte, nichtlegitimierte Mitregierende sogenannter „Nicht-Regierungsorganisationen“, beschleunigt sich mit kontinuierlich durch das unablässig selbstlernende Werkzeug der Künstlichen Intelligenz.
    – Wer regiert unser Land?
    – Warum ist das Fiat-Geldsystem ein Herrschaftssystem?
    – Wer hat die Macht, weltweit Pandemien auszurufen?
    – Wie definiert das Weltwirtschaftsforum ihre Mission?
    – Wer residiert im Turm von Basel und hat eine eigene Polizei?
    – Wer profitiert vom Krieg?
    – Wozu brauchen wir Zentralbanken?
    – Was darf uns die Künstliche Intelligenz (KI) über Krieg nicht sagen?
    – Hat die KI eigentlich auch Humor?
    – Auf welche Weise schädigen politische Unternehmen den Mittelstand?
    – Wen interessiert es, wofür Sie ihr Geld ausgeben?
    – Was sind PPP-Systeme der Stakeholder-Ökonomie?
    – Wie kann Österreichs Wirtschaft wieder auf die Überholspur gebracht werden?  
    – Wieso kämpfen die Keynesianer mit Politikern gegen die sogenannten Austrians?
    – Warum bezeichnete Schumpeter das Staatsbudget als Schicksalsbuch der Nation?
    – Was ist ein Vertrauenspraktiker?
    – Warum verwechseln viele Journalisten links und rechts?
    – Warum will Wiens Stadtregierung auf 414,8 km² das Klima gesetzlich regulieren?
    – Bei welcher Staatsquote beginnt der Sozialismus?
    – Wie funktioniert das Erzherzogspiel der Wiener Kaffeehausliteraten heute?
    – Warum haben Sie das Recht, in Ruhe gelassen zu werden?
    In meinem neuen Buch suche ich Antworten auf diese und weitere Fragen in zwei gegensätzlichen Teilen:

    Der erste Teil umfasst die Analyse und Vorschläge zur Problemlösung, er analysiert Souveränität versus Zentralismus, Korporatismus und öffentlich-private Partnerschaften, die Corona-Jahre und ihre wirtschaftlichen Folgen, Fiat Geld, Zentralbanken, digitale ID und den digitalen Euro. Es thematisiert die Leitmedien, Framing, Astroturfing und den Kampf um Deutungshoheit. Es entblößt Krieg und Klimapolitik als Geschäftsmodelle. Und präsentiert Lösungen, insbesondere einen Katalog von 35 Maßnahmen, um die klein- und mittelständisch strukturierte, europäische Wirtschaft vom Pannenstreifen wieder auf die Überholspur zu bringen.  

    Aber manche Wahrheiten lassen sich leichter ertragen und erkennen, wenn man sie mit den Mitteln der Satire erzählt.

    So entstand im zweiten Teil des Buches zunächst die kurze Science-Fiction-Miniatur über den Planeten Hypokriton, auf dem eine herrschende Kaste von „Glasperlenspielern“ ihre Untertanen mit Geld aus dem Nichts, mit künstlicher Intelligenz und mit Kriegen als Geschäftsmodell beherrscht – bis eine unerwartete „Lachkrankheit“ die Bevölkerung von der Heuchelei ihrer Herrscher befreit. Aus dieser kurzen Erzählung ist im zweiten Teil des Buches ein satirischer Wirtschaftsroman geworden: „Wettbewerb ist was für Verlierer“.

    Ich beschreibe eine Hierarchie der politischen Willensbildung, in der Zentralbanken, internationale Thinktanks, NGOs und supranationale Organisationen weit vor den Regierungen der Nationalstaaten und erst recht vor den Wählerinnen und Wählern rangieren. Ich zeige, wie sich dieses Bild an der österreichischen Neutralität, am Friedensvertrag von 1955 und am Verfassungsgelöbnis unserer obersten Staatsorgane festmachen lässt – Themen, die mir, dem Sohn eines Landes, das seine Souveränität stets als kostbares Gut verstanden hat, besonders am Herzen liegen.

    Ich habe mich eingehend mit dem befasst, was ich Korporatismus nenne: die Ausschaltung des Wettbewerbs durch das Zusammenwachsen von Staat und Großkonzernen über Lobbyismus und öffentlich-private Partnerschaften nach der Stakeholder-Ideologie.
    Anhand von Zitaten, die ich bewusst im Original stehen lasse, zeichne ich nach, wie der Wettbewerb, den ich für das Herzstück einer freien Marktwirtschaft halte, durch Monopolstrukturen von öffentlich-privaten Partnerschaften zwischen politischen Untrnehmen, NGOs und Staaten ersetzt wird.

    Die Jahre der Corona-Maßnahmen habe ich als Wirtschaftsbeobachter und als Lehrender an mehreren Hochschulen hautnah miterlebt. Deshalb war es mir wichtig, die wirtschaftliche Bilanz dieser Jahre nüchtern zu dokumentieren: die Insolvenzzahlen, die Umsatzeinbußen der kleinen und mittleren Unternehmen, im Kontrast zu den Gewinnen der großen Plattformkonzerne. Ich schreibe auch über das Geld selbst – über seine Geschichte als Kontrollinstrument, über die Rolle der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich und über die Gefahren für unser wichtigstes Gut, die Freiheit, die ich in einem digitalen, programmierbaren Zentralbankgeld sehe.

    Ein weiteres Anliegen war mir die Kritik an dem, was ich als Verschiebung des politischen Framings begreife: Ich beschreibe, wie sich die klassische Links-Rechts-Achse für mich in einen Konflikt zwischen der Milliardärs-Planwirtschaft und dem Mittelstand verwandelt hat, wie Positionen, die vor wenigen Jahrzehnten als links galten, heute plötzlich als rechts gebrandmarkt werden – und welche Rolle die Konzentration der Nachrichtenagenturen und die staatliche Presseförderung dabei aus meiner Sicht spielen.

    Ich habe mich mit dem Krieg als Geschäftsmodell auseinandergesetzt, mit einer PEST-Analyse seiner politischen, wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und technologischen Voraussetzungen, und ich habe die Klimapolitik am Beispiel der Wiener Klimagesetz-Initiative und internationaler Städteinitiativen wie C40 und 15-Minutenstädte wie Oxford kritisch beleuchtet.

    Gegen Ende dieses ersten Teils wollte ich es als ehemaliger Geschäftsführer von fünf mittelständischen Unternehmen nicht bei der Analyse belassen: In 35 Maßnahmen versuche ich, aus meiner Kritik konkrete Vorschläge abzuleiten, wie unser Mittelstand und unsere Wirtschaft wieder auf die Überholspur kommen könnten.

    Nach so vielen nüchternen, manchmal „grantigen“ Analysen habe ich gemerkt, dass mir die Sprache der Fakten und Zahlen allein nicht mehr genügte.

    Wahrheiten – erzählt mit den Mitteln der Satire

    Manche Wahrheiten lassen sich leichter erkennen –, wenn man sie mit den Mitteln der Satire erzählt. So entstand zunächst die kurze Science-Fiction-Miniatur über den Planeten Hypokriton, auf dem eine herrschende Kaste von „Glasperlenspielern“ ihre Untertanen mit Geld aus dem Nichts, mit künstlicher Intelligenz und mit Kriegen als Geschäftsmodell beherrscht – bis eine unerwartete „Lachkrankheit“ die Bevölkerung von der Heuchelei ihrer Herrscher befreit. Aus dieser kurzen Erzählung ist ein ganzer satirischer Wirtschaftsroman geworden: „Wettbewerb ist was für Verlierer“. Ich erzähle darin von der Journalistin Rapota, die einem Wasserdeal zwischen einem übermächtigen „Stakeholder-Konzern“ und einem willfährigen Bürgermeister auf die Spur kommt, von dem Konzernchef Ludius und seinem Ritual des „Pfitschigogerl“ mit einundzwanzig Cent, von der Ideologie des „Virtualismus“ der Leerverkäufer, die die Realwirtschaft für minderwertig erklärt – und von zwei Münzen, die unter einer Supermarktkasse gefangen sind und einander die Geschichte dieser Welt erzählen. Am Ende dieser Reise, auf dem Planeten Indebitamento, kehrt jenes Motiv zurück, mit dem schon die kurze Erzählung über Hypokriton endete: das befreiende, ansteckende Lachen über die hohlen Phrasen der Mächtigen, das eine Gesellschaft aus der Erstarrung löst und sie in konstruktiver Kooperation zueinanderfinden lässt. Ich habe diesen zweiten Teil bewusst als Gegenstück zum ersten geschrieben.

    Wo die Essays argumentieren, lässt die Satire lachen. Beide Teile eint jedoch dieselbe Überzeugung, die dieses ganze Buch trägt: dass Wettbewerb, Eigentum und Selbstbestimmung keine Auslaufmodelle sind, sondern die Grundlage eines freien, selbstbestimmtes und würdevollen Lebens – und dass es sich lohnt, sie zu verteidigen.

  • PODCAST: Warum unsere Lunge ein Klima-Schädling ist … Und faule Menschen das Klima schützen.

    Warum unsere Lunge ein Klimaschädling ist und faule Menschen das Klima schützen. Dieser Podcast beschäftigt sich mit der wissenschaftlichen Erkenntnis, dass faule Menschen weniger CO2 produzieren als aktive Sportler. Trägt unsere Atmung zum Klimawandel bei? Orientiert man sich am offiziellen Narrativ der CO2-Feinde in den Leitmedien, dann ist unsere Lunge ein Klimaschädling. Denn mit jedem Atemzug wird den CO2-Anteil unserer Ausatemluft um den Faktor 100 erhöht. Je mehr ein Mensch sich bewegt, desto mehr Kohlendioxid atmet er aus. Je größer ein Mensch ist und je mehr er sich bewegt, desto mehr Kohlendioxid atmet er aus. Außerdem besitzt Muskulatur im Vergleich zu Fettgewebe einen höheren Grundumsatz an Energie. Ein muskulöser Mensch erzeugt bei seiner Atmung auch in Ruhe mehr CO2 als ein untrainierter Mensch. Das ergab eine Studie des Max-Planck-Instituts für Herz- und Lungenforschung (Dr. Matthias Heil). Der unsportliche Typ, der sich nie bewegt und nur den ganzen Tag auf dem Sofa liegt, hat die beste Klimabilanz. Liefe dabei jedoch der Fernseher, würde die Rechnung schon wieder nicht mehr aufgehen. (SCI-Fakt, Interessantes aus den Wissenschaften, 27. Jan. 2023)

    Warnung: der folgende Podcast „Warum faule Menschen das Klima schützen“, ist Satire, die Gefühle verletzen kann. Warum unsere Lunge ein Klima-Schädling ist … Und faule Menschen das Klima schützen (Achtung: Satire!) Den folgenden Podcast habe ich voriges Jahr im Mai 2025 aufgenommen. Die erste Hälfte des Mai 2026 ist – trotz der menschengenmachten Klimaerwärmung kühl, aber die Lage für das Geschäftsmodell der „ausschließlich menschengemachte Klimaveränderung“ noch dramatischer geworden. Die Kriege in der Ukraine und im Mittleren Osten und der neue Iran-Krieg wird nicht nur Menschen töten und verletzen, sondern auch die Immissionswerte des angeblich schädlichen, aber in Wirklichkeit existenzwichtigen Kohlendioxids weiter nach oben treiben – während ich den Sport reduziert habe, um weniger CO2 auszustoßen und dadurch das Weltklima zu retten. Ich halte mich da brav an die Vorgaben der großen Staatenlenker und Bürgermeister, denen – von einigen Ausnahmen abgesehen, wie Friedrich Merz, dem Schwarzen Fels, Inc. – eine Tendenz zum CO2-reduzierenden Übergewicht nachgesagt wird. In Wien hat der Wiener Bürgermeister sogar das „erste Klimaschutzgesetz einer Stadt! geschaffen, um das Weltklima zu schützen. Wiens Stadtregierung will das das Klima und Wetter steuern Wien ist nur 414,9 Quadratkilometer groß, war aber einmal die bedeutende Hauptstadt des Vorgängers der EU, der österreichisch-ungarischen Monarchie. Dieses Wiener Gesetz zum Schutz des Weltklimas wird daher sicher ein großer Wurf, der von dutzenden Klimaräten administriert wird und uns sicher irgendwohin führen wird. Leider sind nach China, dem größten Umweltverschmutzer, mit Präsident Trump auch die USA, der zweitgrößte Umweltverschmutzer aus dem Klimaschutz-Modellen ausgestiegen. Folglich müssen wir uns im Operettenstaat noch viel mehr anstrengen, wenn wir das Weltklima retten wollen, weil die Chinesen pro Kopf bereits mehr CO2 emittieren als Österreich oder Deutschland.

  • Der Ausbruch der Lachkrankheit auf dem Heuchelplaneten Hypokriton

    Hypokriton – der Planet der Heuchler ist
    ein satirischer 10 Minuten-Science-Fiction-Quickie aus meinem Roman „Die Philanthropen oder die Austreibung des CO2 aus dem Mineralwasser“

    Hypokriton ist eine satirische Dystopie, die zahlreiche aktuelle gesellschaftliche Debatten thematisiert:
    • Überwachung und digitale Kontrolle
    • Entfremdung durch Technologie
    • Machtmissbrauch durch Eliten
    • Manipulation der Sprache u. Medien
    • Ökonomisierung von Politik und Krieg
    • Wissenschafts- und Technikkult
    • Verlust demokratischer Strukturen

    Thematische Analyse von „Hypokriton“
    1. Macht, Kontrolle und künstliche Hierarchien
    Die Geschichte zeichnet ein extremes Machtgefälle zwischen Glasperlenspielern und Underlingen.
    • Die Glasperlenspieler kontrollieren die Geldschöpfung, die politische Herrschaft und die künstliche Intelligenz.
    • Macht entsteht nicht aus Leistung, sondern aus Monopolen, künstlicher Knappheit und rigiden sozialen Strukturen.
    • Die Underlinge sind ihrer Freiheit beraubt und auf totale Abhängigkeit reduziert: kein Besitz, keine Entscheidungshoheit, vollständige Überwachung.

    → Das Thema verweist auf autoritäre Systeme, in denen Macht durch Korporatismus, Kontrolle und künstlich erschaffene Zwänge gesichert wird.

    2. Überwachung, Sprachkontrolle und gesellschaftliche Manipulation
    Hypokriton zeigt eine Gesellschaft, die durch soziale und sprachliche Normierung gefügig gehalten wird.
    • Sprachvorschriften, verbotenes Vokabular und sanktionierte Themen dienen der Gedankenkontrolle.
    • Sozialpunkte und digital überwachtes Zentralkonto ersetzen Bürgerrechte durch algorithmische Disziplinierung.
    • Die KI ist ein gottgleiches System, das nicht hinterfragt werden darf.

    → Das zentrale Motiv ist die Herstellung von Konformität durch technologische und kommunikative Kontrolle.

    3. Satire auf moderne Gesellschaften und Technokratie
    Der Text ist ein bewusst überzeichnetes, satirisches Spiegelbild aktueller gesellschaftlicher Entwicklungen.
    • Eigentumslose Sharing-Modelle werden ins Extrem geführt.
    • KI-Governance ersetzt demokratische Prozesse.
    • Öffentlich-private Partnerschaften schaffen Quasi-Monopole, die den Staat funktional privatisieren.
    • Medienkonsum („Glotzovisionsgeräte“) karikiert die Rolle von Massenmedien in der Meinungsbildung.

    → Die Satire zielt auf technokratische Übertreibungen, Entmündigung und den Verlust bürgerlicher Autonomie.

    4. Krieg und Wirtschaft als symbiotische Geschäftsmodelle
    Ein zentrales Motiv ist die moralische Entgrenzung wirtschaftlicher und politischer Interessen.
    • Kriege sind das profitabelste Geschäftsmodell, da Zerstörung und Wiederaufbau gleichermaßen Gewinne bringen.
    • Kapitalstrukturen sind global verflochten und profitieren unabhängig vom Ausgang eines Konflikts.

    → Der Text kritisiert ein zynisches, entkoppeltes Finanzsystem, das Leid zweckentfremdet und instrumentalisiert.

    5. Wissenschaftsgläubigkeit und Instrumentalisierung von Technologie
    Die Glasperlenspieler verehren KI als göttliche Instanz.
    • Wissenschaft wird als abgeschlossen betrachtet, Erkenntnis als statisch.
    • „Pain of Junction“-Injektionen karikieren technologische Omnipotenzfantasien.
    • Ironisch eskaliert gerade ein wissenschaftlicher Fehler zur Befreiungskraft.

    → Das Thema richtet sich gegen blindes Vertrauen in technologische Autorität und gegen die Idee, dass Technologie Werte ersetzen könnte.

    6. Humor als subversive Kraft
    Ein hoch symbolisches Motiv: Lachen wird zur Waffe der Befreiung.
    • Der versehentliche genetische Effekt löst unkontrollierbares Lachen bei heuchlerischen Reden aus.
    • Humor führt zu Erkenntnis und gemeinschaftlicher Widerständigkeit.
    • Das Lachen bringt die Underlinge dazu, sich zu erheben und sich wieder als Menschen zu begegnen.

    → Humor fungiert als Mittel der Wahrheitsfindung, der Emanzipation und der Solidarität.

    7. Aufbruch zu Demokratie, Selbstbestimmung und Kooperation
    Nachdem die Machtstrukturen zerbrechen, entsteht eine neue Gesellschaft.
    • Bürger kooperieren ohne zentrale Kontrolle oder digitales Geld.
    • Kriege enden, Kooperation ersetzt Konkurrenz.
    • Es entsteht eine freidheitlich-demokratische Ordnung.

  • „Haiti, wir kommen!“ verkündet der unabhängige Think Tank „Agenda Austria“ in bitterer Ironie

    Glaubt man der stark aufgestockten PR-Abteilung der Bundesregierung, dann geht es Österreich prächtig. […] Aber wie sieht es mit dem Aufschwung aus, den die Regierung bei jeder Gelegenheit betont. Von dem konjunkturellen Kursfeuerwerk, das die Regierung gern herbeiredet, sind wir leider weit entfernt, wie eine Grafik der Agenda Austria zeigt. Müsste man auf einem Globus kleine Nadeln in alle Länder stecken, die sich wachstumstechnisch bis 2030 noch schlechter entwickeln als wir, bräuchte man nur sehr, sehr wenige kleine Nadeln.  Der Internationale Währungsfonds (IWF) sieht [Österreich] beim durchschnittlichen Wirtschaftswachstum bis 2030 auf einem ernüchternden 182. Platz (von 189). Direkt hinter Russland. Knapp vor Deutschland und Äquatorialguinea; nur sieben Plätze vor dem „Failed State“ Haiti. „Die Regierung sollte aufpassen, dass sie nicht zu sehr durch die rosarote Brille schaut, sondern endlich wichtige Reformen vorantreibt“, meint Agenda Austria-Ökonom Hanno Lorenz. “
    Na ja, könnte man gut österreichisch argumentieren, dass es sich hier ja eh nur um Prognosen handelt. Voraussagen sind ja bekanntlich schwierig, vor allem wenn sie die Zukunft betreffen.
    Immer diese „gefühlte Teuerung!
    Die Leute sind einfach undankbar. Nie sind sie zufrieden. 60 % sorgen sich wegen der Teuerung, obwohl (oder weil) diese nur „gefühlt“ wird, 59 % jammern wegen der Lebenshaltungskosten. Und überhaupt: was soll das heißen:
    45 % sorgen sich wegen der Zuwanderung und wegen des ununterbrochenen Flüchtlingsstroms? Der riesige Elefant „Zuwanderung“ steht wie ein riesiger Elefant im Raum, aber die Politik ignoriert ihn seit einem Jahrzehnt. Was soll das bedeuten?
    41 % machen sich Sorgen, ob sie die ständig steigenden Steuern und Abgaben zahlen können. Diese Unsolidarischen, die ihren Beitrag zur gerechten Umverteilung und zur Unterstützung des gerechten Ukraine-Kriegs partout nicht leisten wollen.
    Und die Klimarettung, die so wichtig ist für das Überleben unseres Planeten, für die CO2-Besteuerung und die Klima-Zertifikate, an denen auch der Staat – also wir alle – verdient, interessiert unsolidarische und herzlose Menschen noch weniger. Dabei hat sich Österreichs Wirtschaft in der Vergangenheit nach Meinung der Politik recht gut entwickelt. Für die 5 Lockdowns wegen der Corona-Pandemie kann schließlich niemals was. Die Entwicklung des Wohlstandsindikators BIP sollte dem Volk eigentlich zeigen, dass es Österreich prächtig geht.
    Aber dazu müsste man die Grafik auf den Kopf stellen. Aber das schaffen selbst die fünf Hundertschaften der Propaganda-Spezialisten (Pardon:“ Public Relations Spezialisten“) der Bundesregierung nicht. Wirtschaftlich sieht es etwas „mau“ aus im Lande des Opernballs und der Operetten. ein paar Lösungsvorschläge sind dem Autor aus der Realwirtschaft, obwohl ohne Publizistikstudium spontan eingefallen, die er in seinem Beitrag zum Besten gibt.

  • Die Lachkrankheit

    Die Lachkrankheit ist eine Science Fiction Story, die sich auf dem fiktiven Planeten Indebitamento ereignet. Der Planet wird von den Virtualisten, Governatoren und Advertorialmedien beherrscht. Der Ausbruch der Linkshänderkrankheit führt zur Einführung einer Impfpflicht. Aufgrund einer Nebenwirkung der Impfung bricht eine neue Krankheit aus, die als Lachkrankheit bezeichnet wird. Auslöser der Lachkrankheit sind die Ansprachen und Aussendungen von Politikern, die lügen. Die Impflinge bekamen spontane, situative Lachanfälle, die von einem bestimmten Stimulus ausgelöst wurden. Forscher am Institut für Lachforschung an der Toms & Jerry-Hubkings Universität fanden heraus, dass der Auslöser der Lachanfälle, die Ansprachen und Erklärungen von sogenannten Pretendern waren. Als Pretender definierten die Wissenschaftler jene Personen, die Behauptungen aufstellten und diese nach einiger Zeit ins Gegenteil verkehrten, die Luftblasenreden ohne konkrete Inhalte darboten oder spin-doctorierte geheuchelte Reden von Telepromptern ablasen. Das Institut für Komplexitätsforschung fasste es in einem Satz zusammen: „Es ist alles sehr kompliziert!“ Als diese bahnbrechende Erkenntnis über die Advertorial-Medien publiziert wurde, mussten hunderttausende Bewohner von Indebitamento impulsiv und unkontrolliert lachen. Jemand hatte die Idee, jeden Abend zum Sendetermin der Abendnachrichten die Fenster der Wohnungen zu öffnen, und bald hörte man jeden Abend bei der Verkündigung der Nachrichten das schallende Gelächter von abertausenden Bewohnern in den Städten und Dörfern. Die Folgen der Lachkrankheit für die Pretender, also speziell für Politiker, Experten und Moderatoren der Advertorial-Medien, waren gravierend.
    Bald konnten keine geheuchelten oder inhaltsleeren Ansprachen mehr gehalten werden, weil die Geimpften und die Impffreien gemeinsam nach der Darbietung geheuchelter Reden zwangsläufig von Lachkrämpfen geschüttelt wurden. Es lachte das ganze Land und schließlich der gesamte Planet Indebitamento über Reden von jenen Politikern, in denen unwahre Behauptungen, falsche Versprechungen und sinnentleerte Luftblasen dargeboten und inszeniert wurden. Die Governatoren reagierten auf die Lachkrankheit zunächst mit immer höheren Ausgaben für Eigenwerbung. Die Kosten für Advertorials, die aus den Steuergeldern der Untertanen finanziert wurden, um deren Wahrnehmung zu manipulieren, stiegen ins Unermessliche. Aber trotz der mit immer mehr Steuergeldern gesponserten Advertorial-Medien war es nicht möglich, die Lachkrankheit zu stoppen. Mehr und mehr Untertanen sahen sich gezwungen, bei den Nachrichten der Advertorial-Medien und den Ansprachen der Politiker ihre Glotzophone-Geräte und ihre Starephones abzuschalten, um das Symptom der Lachkrankheit zu unterdrücken: heftiges Lachen, das durch die Reden von Politikern und Moderatoren beim Ablesen von Agenturmeldungen und Presseerklärungen unvermeidbar ausgelöst wurde. Als immer mehr Untertanen auf Indebitamento ihre Starephones und Glotzovision-Geräte abschalten mussten, um das heftige, unkontrollierte Lachen bei geheuchelten Politikerreden und medialen Fake News nicht ausbrechen zu lassen, sank auch die Anzahl der Bewohner von Indebitamento, die auf der Straße auf ihre Starephones starrten. Die Bewohner hoben Ihre Köpfe und gingen nicht mehr gebückt, sie gingen aufrecht. Dadurch konnten sie einander wieder wahrnehmen, blickten einander wieder in die Augen und lächelten sich zu und grüßten sich, zeigten Respekt. Sie waren keine Untertanen mehr. Durch das Lachen waren sie zu freien, selbstbestimmten Bürgern geworden.
    In dem Maß, wie sich die Lachkrankheit nach und nach auf die ganze Bevölkerung ausbreitete, sank die Angst vor der Linkshänder-Krankheit, die sich als eine von vielen Krankheiten entpuppte und die für 0,2 Prozent (also 2 Tausendstel) aller Infizierten tödlich gewesen war. Und als schließlich die Angstpropaganda der Pharmakonzerne, Governatoren und Advertorial-Medien ausblieb, hatten die Bewohner Indebitamentos überhaupt keine Angst mehr vor der Linkshänder-Krankheit. Stattdessen gaben sie sich zur Begrüßung wieder die Hand, und Freunde umarmten sich wieder, anstatt sich mit der Power-Faust zu kicken. Die Lachkrankheit zwang die Kaste der Governatoren, entweder nur wahre Behauptungen zu veröffentlichen, oder mehr und mehr zu verstummen. Denn die Lachkrankheit blieb an den Stimulus geheuchelter Politikerreden gebunden. Niemand konnte jemals wieder substanzlose Luftblasen, Lügen, Heucheleien, infantile Nudging-Schmähs oder Spaltungsversuche ertragen, ohne sofort von heftigen Lachkrämpfen geschüttelt zu werden. Die Virtualisten verloren ihre Einkommensquelle, nämlich das Monopol, Geld aus dem Nichts zu schaffen. Weil jedem unter schallendem Gelächter klar geworden war, dass dieses Fiat Money wertlos war. Auch der Versuch der Virtualisten, ein digitalisiertes Zentralbankgeld einzuführen, ging in schallendem Gelächter unter.
    Die Lachkrankheit befreite die Untertanen von der Herrschaft der Virtualisten. So verschwand auch der Druck, sein ganzes Leben im Kampf um seine wirtschaftliche Existenz zu verschwenden. Die Bewohner von Indebitamento entwickelten ein neues, vertieftes Bewusstsein für ihr Dasein. Sie hörten auf, sich gegeneinander aufhetzen zu lassen, sie spielten keine Nullsummenspiele mehr, sie praktizierten ein Leben in konstruktiver Kooperation. Sie entwickelten innovative Produkte, die allen Bewohnern des Planeten nutzten. Sie begannen, Produkte und Dienstleistungen regional zu tauschen. Sie lebten miteinander statt gegeneinander. Sie lebten im Frieden, und sie ließen sich nie mehr spalten. Jeder Versuch von Advertorial-Medien, Governatoren oder Virtualisten, das zu probieren, ging fortan sofort in schallendem Gelächter unter. Ein neues Zeitalter der Freiheit, Selbstbestimmtheit und ein neues Bewusstsein für Zusammenarbeit waren angebrochen auf dem Planeten Indebitamento. Ein Planet der konstruktiven Kooperation, auf dem viel gelacht wurde.

  • Dialog zwischen zwei Münzen über das Geldsystem

    Zwei Münzen fallen unter die Scannerkasse eines Supermarktes und unterhalten sich über das Geldsystem. Unter der Scannerkasse eines Supermarkts im Wiener Stadtteil Erdberg, in der Nähe des Fiakerplatzes, liegen seit vielen Monaten zwei einsame Münzen: eine kleine Zwanzig-Cent-Münze und ein winziges Ein-Cent-Stück.

    Eine eingerauchte Publizistikstudentin im Gothic-Outfit, die an massivem Liebeskummer litt, hatte in der Stakeholderfiliale eine Flasche Obstschnaps gekauft, mit einem Zehn-Euro-Schein bezahlt und als Wechselgeld an der Kassa zwei Münzen bekommen: ein Zwanzig-Cent-Stück und ein kleines Ein-Cent-Stück. In ihrem hektischen Bemühen, die Spirituose möglichst rasch in ihrem Backpack verschwinden zu lassen, verschusselte sie die beiden Münzen. Die beiden rutschten ihr nach dem Frustkauf aus den braungekifften Fingern, fielen auf den Boden, kullerten unter die Scannerkasse und blieben dort an einer Stelle liegen, wo sie weder von den Kunden noch von den Mitarbeiterinnen der Filiale entdeckt werden konnten. Die Lage der verlorenen Münzen verschlechterte sich noch, als sie von einer Reinigungskraft beim Aufwischen des Bodens unabsichtlich unter die Bodenritze einer Sockelleiste geschoben wurden, wo die beiden Zerquetschten seither unverrückbar festsaßen.Nach und nach, über Wochen und Monate, entwickelte sich zwischen den beiden Münzen – durch den Mangel an Zukunftsaussichten in Kombination mit bedrückender Langeweile – ein Phänomen, für das weder das Heisenberg-Modell lokalisierter magnetischer Momente noch die Stoner-Theorie des Bandelektronen-Magnetismus eine wissenschaftlich fundierte Erklärung liefern konnten: Die beiden Metalle begannen, miteinander zu kommunizieren, indem sie ihre Erlebnisse aus der Vergangenheit austauschten.

Keine weiteren Inhalte

Keine weiteren Inhalte