Liebe Freunde des Mittelstandsblogs
Zum Jahreswechsel in zum neuen Jahr 2026 wird immer deutlicher: In der westlichen Welt ist etwas im Gange. Man spürt es auf den Straßen, bei der Arbeit und im Internet. Prominente Kritiker machen für die katastrophale Verschlechterung der wirtschaftlichen Situation in unserem Land vor allem die Politik dafür verantwortlich. Aber mit dem Schimpfen auf unfähige Politiker wird sich nichts ändern. Die Schelte von politischen Darstellern gehört zum Spiel, löst Aggressionen, ändert aber nichts am Zustand.
Der Freiheitsdenker und Vertreter der österreichischen Schule, Roland Baader hat es folgendermaßen formuliert: „Wer von Politik vernünftige Entscheidungen erwartet, hat nicht begriffen, dass der Wille zur Macht stärker ist als jede Vernunft.“
Ich denke, es ist nicht nur politisch. Es ist nicht nur kulturell. Es ist psychologisch. Eine stille Veränderung ist im Gange, und sie hat einen Namen: die Inversionsmatrix.
Die Matrix der Umkehrung, Sie hat sich in mehreren Phasen entwickelt.
Inversion Phase eins: Die Umkehrung beginnt. In diesem neuen System werden die Einheimischen zu Eindringlingen, die Mehrheit zu Bösewichten und die Wahrheit zu Hassrede. Genau die Menschen, deren Vorfahren diese Nationen aufgebaut, Familien gegründet, das Land erschlossen und Steuern gezahlt haben, müssen sich nun dafür entschuldigen, dass sie einfach nur existieren. Wie konnte es dazu kommen?
Inversion Phase zwei: Psychologische Manipulation und Schuldprogrammierung. Es begann mit psychologischer Manipulation. Zuerst wird Schuldprogrammierung eingesetzt, ein ständiger Strom von Erinnerungen an Kolonialismus, Unterdrückung und an die entsetzlichen Verbrechen des Faschismus und des Nationalsozialismus, eine radikal antisemitische, rassistische, antidemokratische und antipluralistische Ideologie. Dann werden die sprachlichen Etiketten der Vergangenheit auf Kritiker der antidemokratischen Tendenzen unserer Gegenwart geklebt: Rassist, Transphob, Islamophob, Rechtsextremist, Klimaleugner, Kriegs Phobiker, Putinversteher, Bargeldgeldwäscher, Verschwörungstheoretiker, Impfleugner. Jedes dieser Framings, dieser verbalen Arretierungen, soll Gespräche unterbinden. Es soll Sie trainieren, zur Selbstzensur bringen und unterwerfen. Hier geht es nicht um Gerechtigkeit. Es geht um Kontrolle durch Verwirrung.
Inversion Phase drei: das zweistufige Klassensystem der Mitmenschlichkeit. Schauen Sie sich um, und Sie werden es sehen. Tatsächlich glaube ich, dass Sie es bereits wissen. Bestimmte Gruppen können sich öffentlich im Namen der Religion oder des Stolzes versammeln. Verbrechen der einen Gruppe werden als Trauma, Missverständnis oder kulturelle Normen erklärt. Das gleiche Verbrechen, begangen von jemand anderem, führt zu sofortiger Empörung, nationalen Schlagzeilen und Ausgrenzung. Wir sind von gleichen Rechten zu einem künstlichen Ungleichgewicht übergegangen, von Gerechtigkeit für alle zu selektiv angewandter Gerechtigkeit.
Inversion Phase vier: Institutionelle Vereinnahmung. Jede wichtige Institution in der westlichen Welt wurde von demselben ideologischen Virus befallen. In den Schulen wird nicht mehr Stolz auf die eigene Kultur gelehrt, sondern Scham über die eigene Geschichte. Die Polizei untersucht jetzt Gefühle, nicht Verbrechen. Die Medien filtern die Wahrheit durch eine ideologische Linse, in der Fakten problematisch und Narrative, also kulturbildende Erzählungen, wie es Wikipedia definiert, heilig sind. Selbst Kirchen und Tempel verneigen sich jetzt vor Slogans statt vor der Heiligen Schrift. Das nennt man institutionelle Vereinnahmung, und das ist kein Zufall.
Abschnitt fünf der Umkehrung legt das das langfristige Spiel offen: Teilen, demoralisieren und ersetzen.
Aber warum? Weil eine gespaltene, von Schuldgefühlen geplagte und moralisch gelähmte Gesellschaft leichter zu regieren ist. Zerstören Sie ihre Traditionen, ertränken Sie sie in importierten Ideologien, definieren Sie ihre Sprache neu und bringen Sie die Menschen gegeneinander auf.
Was ist das Ziel dieser Strategie?
Nicht Gerechtigkeit, nicht Harmonie, sondern eine Bevölkerung, die zu verwirrt ist, um Widerstand zu leisten, und zu zersplittert, um sich zu vereinen.
Aber lassen Sie uns klarsehen.
Dies ist kein Krieg zwischen Rassen, Religionen oder Geschlechtern.
Es ist ein Krieg zwischen Wahrheit und Programmierung, zwischen denen, die sich daran erinnern, wer sie sind, und denen, die umprogrammiert wurden, um zu vergessen.
Wir müssen niemanden hassen, aber wir müssen es sehen und wir müssen darüber sprechen. Und genau das, eine offene Diskussion über das was mit uns passiert, seit Papst Benedikt im April 2019 die 16-jährige Greta Thunberg gebeten hat, für ihn zu beten. Seit Kinder angestiftet wurden, im ARD-Staatsfernsehen das Lied „Meine Oma ist ne alte Umweltsau“ zu singen, seit die Northstream-Pipelines und die Atomkraftwerke in Deutschland gesprengt wurden, seit ein Bestandteil unserer Atemluft, mit immer höheren Steuern belastet wird, seit nicht mehr wissen, wer unser Land regiert, seit der Korporatismus der Private-Public-Partnerships in Verbindung mit der Stakeholder Economy des World Economic Forums den Wettbewerb, den Mittelstand und die kleinen und mittleren Unternehmen, das Rückgrat unserer Wirtschaft, vernichtet, seit wir von den Kommissaren der EU zum Jahreswechsel wieder ein paar Milliarden an Schulden aufgelastet bekommen haben, um das profitabelste und skrupelloseste Geschäftsmodell, den Krieg mit noch mehr Verschuldung zu finanzieren.
Aber je länger wir schweigen, desto mehr verengt sich die Inversionsmatrix, bis das, was einst feste Identität, Familie, Glaube, Gesetz war, flüssig wird, dann bedeutungslos, dann verschwindet.
Es geht nicht nur um das sinnentleerte Unterhaltungs-BlaBla und die Propaganda von Mainstreammedien oder um das Stegreiftheater von Politikern, die wie Darsteller in einem schlechten Stück ihre vorgefertigten Texte von Telepromptern ablesen.
Edward Bernays, einer der Gründungsväter der Propaganda hat vor fast hundert Jahren die Inversionsmatrix vorweggenommen. Er schrieb in seinem Buch „Propaganda“ schon 1928: „die bewusste und intelligente Manipulation von organisierten Gewohnheiten und Meinungen der Massen ist ein wesentliches Element der demokratischen Gesellschaft?“ Nein, Edward Bernays, damit sind wir nicht einverstanden.
Denn es ist das genaue Gegenteil ist es, was es braucht, um Mensch zu sein. Es geht um die Art, wie wir in Zeiten der verordneten „Alternativlosigkeit“ in Freiheit, Meinungspluralität, Rechtsstaatlichkeit und Selbstbestimmtheit überleben können.
Der große Ökonom und Philosoph Ludwig von Mises hat es praxeologisch auf den Punkt gebracht: Menschsein setzt voraus, die Freiheit, unterschiedliche Meinungen haben zu können und seine Meinung frei äußern zu dürfen. Wir wollen keine verordneten Einheitmeinungen mehr. Hatten wir alles schon. War keine gute Idee.
Es geht um „ablehnbare Angebote“. Um Angebote, die wir ablehnen können. Ablehnbare Angebote und unterschiedliche, pluralistische Meinungen, liebe Freunde, das sind wesentliche Voraussetzungen, die unsere Unterschiedlichkeit und unser individueller Charakter braucht, wie die Luft und das CO2 zum Leben, um eine menschenwürdige Existenz führen zu können, im Zeitalter der 4 Ks: Krankheit, Klima, Krieg und Kontrolle.
Und wenn Sie bis jetzt zugehört haben, sehr geehrte Damen und Herren, dann bedeutet das, dass das Programm der Inversionsmatrix bei Ihnen nicht vollständig funktioniert hat.
Gratulation und Respekt dafür!
Ein gutes, vor allem friedvolles neues Jahr 2026 wünsche ich Ihnen von Herzen. Ihr Walter Schönthaler vom Mittelstandsblog.