Unser Geld ist nicht weg – es hat nur jemand anderer

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Die österreichische Regierung kritisiert die Präsidenten Trump und Putin wegen der Kriege. Die Kritik ist berechtigt. Aber was ist mit Selensky? Was ist mit Von der Leyen, Bundeskanzler Merz, der Waffenlobbyistin Strack-Zimmermann, den tausenden Waffenlobbyisten und EU-lern in Leitungspositionen sowie den Aktionären der Rüstungskonzerne, die im PPP-Geschäftsmodell Krieg kräftig mitverdienen?

Österreich, als Nettozahler ein Aktionär der EU, der jedes Jahr netto mehr als eine Milliarde überweist, soll der EU noch zusätzlich Strafe zahlen.

Die Republik Österreich – einer der sieben Nettozahler der EU als „EU-Sponsor „oder „Aktionär der EU“ – soll jetzt auch noch Strafe zahlen, weil im 5-Lockdown-Austria durch Corona die Staatsschulden und das Defizit explodiert sind.

Seit Corona/mRNA verliert Österreichs Wirtschaft laufend an internationaler Wettbewerbsfähigkeit und Wohlstand. Die Wirtschaft, gemessen im Bruttoinlandsprodukt, wird in 8 Jahren von 2019 – 2027 laut den Schätzungen der EU-Kommission in Österreich real um exakt 0,0 % Prozent „wachsen“. https://www.agenda-austria.at/grafiken/oesterreichs-wirtschaft-stagniert/

Das bedeutet: Wir kommen erst 2027 wieder das Wohlstandsniveau von 2019 (vor Corona) heran. 8 verlorene Jahre, in denen das reale Bruttoinlandsprodukt stagniert, während fast alle anderen EU-Staaten zugelegt haben. Die Reaktion darauf: dröhnendes Schweigen bei der Regierung und den Leit-Medien.

Wenn es denn nach der österreichischen Außenministerin Meinl-Reisinger und den Kriegstreibern im Hintergrund geht, soll das neutrale Österreich – trotz des Friedensvertrags von 1955, der mit den alliierten Großmächten geschlossen wurde, der zur immerwährenden Neutralität verpflichtet – mit der EU gegen Russland, einem der Signatarmächte des Staatsvertrags kooperieren. Dabei haben wir schon bei Corona von den EU-Kommissaren und der österreichischen Regierung europaweit die meisten Lockdowns, die meisten PCR-Tests pro Kopf und hunderttausende FFP2-Masken für Mauerarbeiten verordnet bekommen. Finanziert mit den Steuern der Bürger, insbesondere der mittelständischen Wirtschaft, teils auf Pump mit Zinszahlungen für teure Staatsanleihen.

„Bald wird jeder jemanden kennen, der an Corona gestorben ist“ orakelte der Coronakanzler Sebastian Kurz. Derselbe Herr Kurz, der nach seinem Ausscheiden aus der Politik bei Peter Thiel, einem Mann, der nach eigenen Angaben den Wettbewerb als Ideologie versteht, als globalistischer Stratege (Job Title „Global Strategist“) unter die Fittiche des PPP-Fans Peter Thiel genommen wurde. Wenn Sie wissen wollen, was die Milliardärsplanwirtschaftler ticken, empfehle ich, das Buch von Peter Thiel „From Zero to One“ zu lesen.  

„Zitat 1: Monopolisten erzählen Märchen, um sich selbst zu schützen. Zitat 2: Und Leute, die sich selbst verkaufen, sind Politiker. Zitat 3: “In Wirklichkeit ist Kapitalismus aber das Gegenteil von Wettbewerb.“ Alle Zitate von Peter Thiel, dem Gründer der IT-Überwachungsfirma Palantir, in seinem Buch „From Zero to One – Wie Innovation unsere Gesellschaft rettet“ (Peter Thiel und Blake Masters, Campus Verlag, 2014, Seiten 28, 30, 127)

Gab es einen Kommentar des Finanzministers bei der Budgetrede zu den 175 Milliarden Wohlstandsverlust durch die Corona-Maßnahmen? Seiner Vorgängerregierung schickte Marterbauer immerhin ein „Danke für Nichts!“ Aber kein Wort bei der Budgetrede über den Corona-Elefanten, der Österreich in vier Jahren einen Wohlstands- (BIP)Verlust von 175 Milliarden gekostet hat.

Seit dem Auftreten des Corona-Elefanten im März 2020 tauchten in den folgenden sechs Jahren ein halbes Dutzend weitere Elefanten im politischen Raum auf. Diese Elefanten, die trompetend im Raum stehen und die von der Politik konsequent ignoriert werden, sind jene inszenierten Katastrophen, die die österreichische Wirtschaft von der Überholspur in den Pannenstreifen gedrängt haben: zuerst Corona und die mRNA-Impfungen, dann der Ukraine-Krieg mit den Russland Sanktionen, die dem Mittelstand der EU-Staaten massiven Schaden zugefügt haben. Dann die von der Politik ignorierten Sprengungen der beiden Northstream-Energie-Pipelines, dann das Klima-Geschäftsmodell, die kontinuierlich steigende Belastung der mittelständischen Wirtschaft durch die CO2-Steuern, durch die Green-Washing Klimazertifikate aus China, die umweltzerstörenden Windräder und den EU-Green Deal, der uns noch Milliarden kosten wird. Und was uns die unkontrollierte Migration gekostet hat und uns in wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Hinsicht noch kosten wird, darüber steht auch nichts im Doppelbudget, weil offenbar noch niemand sich getraut hat, das auszurechnen, geschweige denn, darüber zu sprechen. Eine Serie, eine ununterbrochene Kaskade der Wohlstandsvernichtung.

Der Finanzminister setzt indes ganz andere Schwerpunkte: Die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern müsse reduziert werden, betonte der sozialistische Finanzminister in seiner Budgetrede. https://www.bmf.gv.at/services/startseite-budget.html Das bedeutet nichts anderes, als dass die De-Industrialisierung unseres Landes fortgesetzt werden soll.

Dass uns dieser Green Deal und diese Abhängigkeit von fossilen Energieträgern laut aktuellen Schätzungen der Kommunalkredit Public Consulting Strafzahlungen 2030 zwischen 370 Millionen und 5,9 Milliarden Euro kosten wird, hat der Finanzminister in seiner Budgetrede auch nicht erwähnt. https://www.derstandard.at/story/3000000271060/verfehlt-oesterreich-das-klimaziel-drohen-kosten-von-59-milliarden-euro Wurden diese Kosten als passive Antizipationen in Form von Rückstellungen in die Doppelbudgets übernommen, so wie es jeder Kaufmann in der Privatwirtschaft nach den Regeln des Handelsgesetzbuches tun müsste? Ist die Regierung bereits dabei, die nicht erreichbaren Klimaziele nachzuverhandeln, wie es in der Realwirtschaft verpflichtend wäre?

Der stetige Anstieg der Staatsausgaben und die Korrelation der Staatsexpansion mit der Verschuldung geben einen Hinweis darauf, was sich in Bezug auf das Verhältnis von privater und öffentlicher Lebenssphäre getan hat.

Der Mensch hat sich dem Staat hingegeben.

Gewollt oder ungewollt hat der moderne Bürger seine individuelle Freiheit und Verantwortung aufgegeben und an den Staat abgegeben. Ludwig von Mises, der große Ökonom der österreichischen Schule (Austrians) und Gegenspieler des in der Politik beliebten Deficit Spenders John Maynard Keynes, warnte:

Eine repräsentative Demokratie kann nicht bestehen, wenn ein großer Teil der Wähler auf der öffentlichen Gehaltsliste steht. Wenn die Parlamentarier sich nicht mehr als Treuhänder der Steuerzahler ansehen, sondern als Vertreter der Empfänger von Gehältern, Löhnen, Subventionen, Arbeitslosenunterstützung und anderen Wohltaten aus dem Steuertopf, dann ist es um die Demokratie geschehen.“ Ludwig von Mises: Die Bürokratie, 1944, Seite 89. https://de.wikiquote.org/wiki/Ludwig_von_Mises

Der Nanny-Staat

Der moderne Wohlfahrtsstaat präsentiert sich, speziell seit Corona, immer mehr als Nanny-Staat, als Kindermädchen-Staat. Der Erziehungsstaat schafft eine umfangreiche Infantilisierung seiner Bürger. Erinnern Sie sich an die tanzenden Corona-Ärzte oder an die infantil-peinlichen Minielefanten oder an das Video, mit dem Frau Kommissar Von der Leyen auf dem WC per Video den Bürgern gezeigt hatte, wie man sich die Hände wäscht. Mittlerweile erstreckt sich die Ausweitung der Verhaltenskontrolle durch den Staat auf alle Bereiche der menschlichen Existenz. Wenn Sie noch immer kein Veganer sind und gelegentlich noch Fleisch essen, dann müssen Sie ein Rechtsradikaler sein. Nahezu jede Äußerung von irgendjemandem in der Öffentlichkeit und im Privaten läuft Gefahr, als rassistisch, homophob oder anti-feministisch interpretiert zu werden. Der Nanny-Staat unterhält einen gewaltigen Verhaltenserziehungsapparat, in dem Erwachsene lernen müssen, ihre Kinder so zu behandeln, als wären sie Erwachsene, während der Staat die Eltern so behandelt, als wären sie Kinder.

Selbstbestimmtheit und Voluntarismus

Was können wir tun, um wieder mehr zu einer souveränen, selbstbestimmten Ordnung zu kommen? Zur Erinnerung der erste Absatz des ersten Kapitels aus Edward Bernays Standardwerk „Propaganda“:

„Die wusste und intelligente Manipulation der organisierten Gewohnheiten und Meinungen der Massen ist ein wichtiges Element in der demokratischen Gesellschaft. Diejenigen, die diesen unsichtbaren Mechanismus der Gesellschaft manipulieren, bilden eine unsichtbare Regierung, die die wahre herrschende Macht unseres Landes ist. Wir werden regiert, unsere Gedanken geformt, unser Geschmack gebildet, unsere Ideen aufgebracht vor allem von Menschen, von denen wir noch nie gehört haben.“ (Edward Bernays, Propaganda, 1928, Desert Books, Seite 37)

Für jene, die selbstbestimmt leben wollen, ist Bernays Offenbarung eine gute Nachricht. Denn seine Ausführungen lassen schlussfolgern, dass wir keine Revolution vom Zaun brechen oder das System stürzen müssen, um in Freiheit leben zu können – wir brauchen uns einfach nur abzuwenden und eigene Wege zu gehen.

Genau dafür steht etwas, was man Voluntarismus nennt. Voluntarismus steht für eigenverantwortliches Handeln. Es braucht weder Waffen noch Mehrheiten, um die Welt zu verändern, sondern lediglich einer friedvollen Abkehr vom Status Quo. Millionen Menschen, insbesondere der Mittelstand, arbeiten bereits jetzt in weitgehend selbstbestimmten Strukturen. Der Mittelstand, ein Selbstständiger, Familienunternehmer, Handwerker, Bauer und jeder Freelancer und jeder Angestellte und Arbeiter, der Verantwortung übernimmt, handelt voluntaristisch, entscheidet selbst, übernimmt Verantwortung.

Selbstbestimmte Menschen kommen ohne Ideologie, ohne zentrale Planung und ohne politische Vorgaben aus. Sie entscheiden selbst, welche Aufträge sie von welchen Kunden annehmen. Der Markt honoriert, straft oder belohnt. Sofort und ohne politische Filter. Wir spüren unmittelbar, wie sich unsere Entscheidungen positiv oder negativ auswirken. Wir tragen Verantwortung für unsere Entscheidungen.

In manchen Organisationen wird Verantwortung so lange von einer Instanz zur nächsten delegiert, bis nichts mehr davon übrigbleibt. Passiert in diesen bürokratisch und technokratisch regulierten Organisationen ein „Fehler“, wird er von einer Abteilung zur nächsten weitergereicht. Niemand haftet für entstandene Schäden.

Wie geht es weiter?

Ich denke ab einem gewissen Punkt kippt die Wahrnehmung der Öffentlichkeit. So war es auch in der DDR. Die Corona-Krise 2020-2022 war in dieser Hinsicht zwar ernüchternd, weil deutlich wurde, wie viele Menschen bereit sind, Gewalt gegen Andersdenkende als legitim zu unterstützen. Aber Corona hat auch gezeigt, dass die Demonstrationen von hunderttausenden Menschen den Impfzwang verhindert haben. Vorläufig. Denn das Impfpflichtgesetz ist nur „ausgesetzt“. Ein Quarantänelager, wie es in Australien und China gab, wurde auch von Vertrauenspraktikern (dem Gegenwort von Verschwörungstheoretikern) nicht einfach akzeptiert werden. https://www.mittelstandsblog.blog/die-welt-der-vertrauenspraktiker-eine-analyse/

Sonst hätte es das nämlich auch bei uns in Österreich gegeben. Denn mit Corona-Lagern wäre eine rote Linie überschritten gewesen, wo auch die bravsten Vertrauenspraktiker mehrheitlich nicht mitgegangen wären. Hierzu kommt ein oft unterschätzter Faktor: auch der Staat besteht aus Menschen: Polizisten, Richter, Lehrer, Beamte. Sie haben Familien, Zweifel, Werte und rote Linien. Die Geschichte zeigt: Systeme zerbrechen nicht an Ihren Gegnern, sondern am Verlust von Loyalität, an der Erosion der Vertrauenswürdigkeit.

„Die Sanktionen der EU gegen Jaques Baud, Hüseyin Dogru und einer wachsenden Anzahl von Kritikern erweisen sich auf den ersten Blick als abschreckend“, schreibt der international bekannte und renommierte Wiener Verleger und Autor Dr.  Hannes Hofbauer in seinem neuesten Buch: Aber, so resümiert Hofbauer, am Ende seiner Analyse: „Die Personensanktionen ohne Gerichtsverhandlung sind Ausdruck eines bereits tief in der Krise stehenden Systems, das sich mit Verboten und Zwangsmaßnahmen über die Runden retten will.“ (Aller Rechte beraubt – mit außergerichtlichen EU-Sanktionen zum autoritären Staat“, Promedia Verlag, 2026, Seite 213)

Politik als Unterhaltungsprogramm des militärisch-industriellen Komplexes?

Frank Zappa, dessen Vater für das amerikanische Verteidigungsministerium und für den Rüstungskonzern Lockheed arbeitete, bezeichnete Politik als „das Unterhaltungsprogramm für den militärisch-industriellen Komplex.“ https://www.goodreads.com/quotes/10426880-politics-is-the-entertainment-division-of-the-military-industrial-complex

Auch für Entertainment der Bürger wird immer wieder gesorgt. In Wien will die Stadtregierung durch ein Klimagesetz auf 414,8 Quadratkilometern das Weltklima schützen. https://www.wien.gv.at/umwelt/klimagesetz Dazu haben sie einen Klimarat gegründet. Klima-Experten schützen das Weltklima auf 414,8 Quadratkilometern. Das ist sicher gut gemeint. Aber warum hört man von diesen Experten keinen Bericht über die Umweltschäden und den Ausstoß von Treibhausgasen, den die Kriege verursachen? [Über die menschlichen Katastrophen des Krieges verweise ich meine früheren Beiträge] Auch die so supersmarte Künstliche Intelligenz schaltet bei der Frage, wieviel eine Oreschnik-Rakete oder Taurus-Rakete, deren Zweck das Töten von Menschen ist, an Umweltschäden verursacht, über ihren eingebauten KI-Filter auf „taubstumm“. Aus einem simplen Grund: Die wachsenden Umweltschäden und der Einfluss der Kriege auf das „Klima“ sind seit dem Kyoto-Protokoll auf Wunsch der NATO nicht mehr in den Klimazielen inkludiert. Der Einfluss der Kriege auf das „Klima“ wurde heimlich, still und leise in den „philanthropischen“ Green Deals, die von den selbstlosen Milliardärs-Planwirtschaftlern als PPP-Geschäftsmodell und Macht- und Kontrollmittel in jahrzehntelanger Arbeit vorbereitet wurden, ausdrücklich ausgenommen. https://www.derstandard.at/story/2000139703791/wie-sehr-krieg-und-ruestung-dem-klima-schaden

Weil Technokraten und Bürokraten wie die Künstliche Intelligenz per se humorbefreit sind, wollen sie nicht, dass über ihre widersprüchlichen Erzählungen gelacht wird. Mit Ironie und Humor kann der technokratische Totalitarismus nicht umgehen. Wenn man Humor als friedliche Waffe nutzt, ist das Totalitäre machtlos.

Daher zum Abschluss zwei aktuelle „Radio Küniglberg“ Witze: [Sie wissen ja: in der Sowjetunion gab es das Satireradio „Radio Eriwan“, in der Europäischen Union im politisch korrekten Österreich haben wir „Radio Küniglberg“.]

Frage an Radio Küniglberg: „Gibt es in der Europäischen Union mehr Humor als anderswo?“
Antwort von Radio Küniglberg: „Im Prinzip ja. Aber wir haben ihn auch bitter nötig.“

Frage an Radio Küniglberg: „Sind die 175 Milliarden, die wir in Österreich in vier Jahren an Wohlstand verloren haben, jetzt weg?
Antwort von Radio Küniglberg: „Im Prinzip ja. Aber unser Geld ist nicht weg, es hat nur jemand anderer.“

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