BIS

  • Der Turm von Basel

    BIZ – der exklusivste Club der Welt, der die Welt steuert

    Die Bank mit dem bescheiden-langweiligen Titel „Bank für Internationalen Zahlungsausgleich“ (BIZ) hat ihren Sitz im schweizerischen Basel. Seit ihrer Gründung steht die BIZ im Zentrum globaler Ereignisse, bleibt jedoch oft unbemerkt. Trotz ihrer zentralen Rolle in der Finanz- und Politikgeschichte des letzten Jahrhunderts und während der aktuellen Wirtschaftskrise ist die BIZ jedoch weitgehend unbekannt geblieben. Doch das ändert sich gerade. Denn die BIZ ist keine ordinäre Bank oder eine Zentralbank, wie die Federal Reserve Bank oder die EZB. Sie ist deren Headquartes, sie ist das Spitzeninstitut von Fed und EZB und dutzenden weiteren weltweiten Zentralbanken. Die BIZ ist die Zentralbank der Zentralbanken. Die BIZ steuert nichts Geringeres als den globalen Aufbau einer neuen globalen Finanzarchitektur. Sie gestaltet maßgeblich die Finanzregeln unserer Welt. Sie ist mächtig, aber nicht demokratisch legitimiert und ihre Organwalter sind vollkommen sakrosant. Denn die Bank für internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) ist völlig unabhängig von jeglicher staatlicher und politischer Kontrolle, niemand hat das Recht, sie zu kontrollieren oder sie zur Verantwortung zu ziehen. Die BIZ ist der exklusivste Club der Welt, der die Welt steuert.

  • Der „Digitale Euro“ kommt. Ein perfektes Kontrollinstrument?

    Der „Digitale Euro“ kommt. Ein perfektes Kontrollinstrument?

    Die Zentralbanken zeigen verdächtiges Interesse daran, wofür wir unser Geld ausgeben.

    Interessiert es Sie, wer einen 100-Euro-Schein verwendet? Interessiert es Sie, wofür eine unbekannte Person ihr Geld ausgibt?

    Also, was mich betrifft: Mich interessiert es nicht. Und Sie, geschätzte Leser, wollen das vermutlich auch nicht wissen.

    Aber es gibt Leute, die denken, dass es ihr Job sei, das zu wissen. Dabei handelt es sich weder um die Mitarbeiter der Finanzämter noch um selbst ernannte Blockwarte, die während der Coronazeit junge Leute angezeigt hatten, weil diese eine Party feierten.

    Wer sind also diese neugierigen „Philanthropen“ jener Organisationen, die wissen wollen, wer wann wie wofür sein eigenes Geld verwendet? Es sind die Topmanager der Zentralbanken, die üblicherweise Diplomatenstatus besitzen und auf Knopfdruck Geld herstellen können.

    Zentralbanken haben ebenso wie die Geschäftsbanken die Macht, Geld aus dem Nichts herzustellen. Sie nennen es „Fiat-Geld“ (lateinisch fiat = es werde), weil ein Kreditvertrag und ein Mouseclick genügen, um frisches Geld entstehen zu lassen.

    Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (Bank for International Settlements, BIS) ist die Mutter der Zentralbanken. Die BIS in Basel ist jene Organisation, die über den mehr als zweihundert mächtigen Zentralbanken der Welt steht. Sie ist das Spitzeninstitut und die Koordinationszentrale der Zentralbanken.

    Die US Federal Reserve (Fed), die Europäische Zentralbank (EZB), die Bank von England (BOE), die Schweizerische Nationalbank (SNB), die Reserve Bank of Australia (RBA), die russische Zentralbank, die Chinesische Zentralbank und die Bank von Japan (BOJ) gelten als die größten und einflussreichsten der insgesamt 214 Zentralbanken.

    Zentralbanken sind mächtiger als Geschäftsbanken, die zwar auch Fiat-Geld durch Kredite (Schulden) erschaffen dürfen, aber nicht das Recht der Zentralbanken besitzen, den Leitzins festzulegen.

    Der Leitzins ist jener Zinssatz, zu dem sich Geschäftsbanken Geld bei einer Zentralbank leihen beziehungsweise es dort anlegen können. Zentralbanken können seit der Abschaffung des Goldstandards durch US-Präsident Richard Nixon im Jahr 1971 Geld drucken, so viel sie wollen. Seit dem Beinahe-Crash im Zuge der Finanzkrise 2008 steuert das derzeitige Fiat-Geldsystem zügig seinem Ende zu.

    Das Digitale Zentralbankgeld (Central Bank Digital Currency, CBDC) soll bis Ende 2028 das derzeitige Geldsystem ersetzen.

    Laut einem Bericht des US-Thinktanks „Atlantic Council“ vom Februar 2025 arbeiten nicht weniger als 134 Zentralbanken an einer digitalen Zentralbankwährung.

  • Wen interessiert es, wofür Sie ihr Geld ausgeben?

    Wen interessiert es, wer heute einen 100-Euro-Schein verwendet und wofür das Geld der Bürger ausgegeben wird? Der Staat und die Zentralbanken wollen gerne wissen, wofür jeder sein selbstverdientes Geld verwendet. Denn derzeit arbeiten 134 Zentralbanken an der Einführung eines digitalen Zentralbankgeldes, darunter auch die Europäische Zentralbank, die bis Ende 2028 den digitalen Euro einführen möchte. Der digitale Euro ermöglicht der EZB und den Regierungen zu wissen, wofür jeder Bürger jeden Euro ausgibt. Das digitale Zentralbankgeld (CBDC) schafft den gläsernen Bürger. Alles, was Sie mit dem digitalen Zentralbankgeld bezahlen, wird erfasst und mit künstlicher Intelligenz ausgewertet. Das bedeutet völlige Transparenz, das Ende jeder Privatsphäre. Politiker und EZB-Banker beteuern: es geht bei der Einführung des digitalen Zentralbankgelds nur um Geldwäsche und Bekämpfung von Terrorismus und Kriminalität. Aber was sind die Auswirkungen des „gläsernen Geldes“ auf die Bürger, auf unsere Freiheit und auf das menschliche Verhalten? Und warum braucht die Menschheit digitales Zentralbank-Geld überhaupt?

Keine weiteren Inhalte

Keine weiteren Inhalte