Video-Aufzeichnung (Kurzversion) eines Vortrags vom 8. November 2025 beim 27. Congress Austria der Union Souveränität.
Thema des Vortrags war PPP (=Public Private Partnerships) in der Version des World Economic Forums (WEF) als „Stakeholder Economy“.
Der Vortrag analysiert das „Mission Statement“ des WEF, also den Grund, warum es das World Economic Forum überhaupt gibt.
Das WEF definiert seinen Zweck als „Organisation für Öffentlich-Private Kooperationen“, zwischen Monopolkonzernen („Strategischen Partnern“) und Regierungen vor dem ideologischen Hintergrund der Stakeholder-Öknomie.
Diese Stakeholder-Ökonomie oder „Anspruchsgruppen-Ökonomie“ beansprucht die Wahrnehmung der Interessen ALLER „Anspruchsgruppen“.
Der Ausdruck „Stakeholder“ stammt aus dem Englischen und ist damit ein Anglizismus. „Stake“ kann mit Einsatz, Anteil oder Anspruch, Erwartung übersetzt werden, „holder“ mit Eigentümer oder Besitzer. Der Stakeholder ist daher jemand, dessen Einsatz auf dem Spiel steht und der daher ein Interesse an Wohl und Wehe dieses Einsatzes hat. Im übertragenen Sinne wird „Stakeholder“ heutzutage nicht nur für Personen verwendet, die tatsächlich einen Einsatz geleistet haben, sondern für alle, die ein Interesse am Verlauf oder Ergebnis eines Prozesses oder Projektes haben; nichtr nur Kunden oder Mitarbeiter, sondern auch Medien, Politik, Gewerkschaften, Aktionsgruppen wie die „Omas gegen Rechts“ und die Öffentlichkeit.
Der Begriff „Stakeholder“ in seiner heutigen Bedeutung wurde erstmals 1963 in einem internen Memorandum am Stanford Research Institute (SRI) verwendet. Im Anschluss wurde eine Fülle an Definitionen und Theorien entwickelt, die sich als Gegenpol zu den marktwirtschaftlich-wettbewerbsorientierten Prinzipien der „österreichischen Schule der Nationalökonomie“ positionieren.
Der PPP-Ansatz der „Stakeholder-Ökonomie“ in der WEF-Variante führt zur Verhinderung von Wettbewerb, Outsourcing von Zensur von Regierungen an Private Unternehmen, Qualitätsminderung durch die Verhinderung des Wettbewerbs und im fortschrittenen Stadium zum Korporatismus in Form einer zunehmenden Verschmelzung von Regierungen mit Monopolkonzernen, die tun dürfen, was der Staat aufgrund der Verfassung formell nicht darf.
PPP sind Quasi-Monopole durch Verträge, die der Korruption Tür und Tor öffnen. Die außerhalb des Marktes und des Wettbewerbs zwischen Exekutivorganen und den auf der Website des WEF aufgelisteten „120 strategischen WEF-Partnern“ geschlossenen Verträge sind streng geheim und werden nicht einmal den Mitgliedern des Europäischen Parlaments offengelegt, wie am Beispiel der SMS-Verträge zwischen der EU-Kommission und Pharmakonzernen unlängst offensichtlich geworden ist.
Schönthaler analysiert die globalen Geschäftsmodelle der 4 K´s, die auf Basis von PPP implementiert wurden: Krankheit (mRNA-Impfungen), Klimageschäft (CO2-Zertifikate und CO2-Abgaben), Kriege und Kontrolle durch die geplante Umstellung des Geldsystems auf CBDC.
Die Kritik fokussiert sich auf die planwirtschaftlichen Eingriffe durch PPP und ihre Auswirkungen auf den Mittelstand und die KMU, die wirtschaftliche und gesellschaftliche Basis in Europa.
Der Vortrag thematisiert die Auswirkungen der Lockdowns, der „Energiewende“ und der Kriegswirtschaft auf Wohlstand, Demokratie und Souveränität der europäischen Staaten.