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  • Der Kampf der Keynesianer gegen die „Austrians“

    Seit 5 Jahren befinden sich die EU und ihre Mitgliedsstaaten, insbesondere Österreich und Deutschland, in einer hartnäckigen Wirtschaftskrise.

    Wie kann die Wirtschaft aus dieser Stagflation, einer Kombination von Stagnation und Inflation herausgeführt werden?

    Das Rap-Video „Fear the Boom and Bust“ lässt zwei „Hausgötter der Wirtschaftswissenschaften“ mit Argumenten in einem virtuellen Boxkampf gegeneinander antreten:

    John Maynard Keynes (1883-1946) den Vertreter des von der Politik geliebten „Deficit Spendings“.

    Und Friedrich August von Hayek (1899-1992), den Streiter für Wettbewerb, Entrepreneurship und Marktwirtschaft und gegen Marktinterventionen und Sozialistische Ideen, Nobelpreisträger und Weggefährte der Österreichischen Schule. („The Austrians“).

    Die Österreichische Schule der Nationalökonomie fördert ein wirtschaftliches und soziales Denken, das nicht in wirklichkeitsfremden, zumeist mathematischen Modellen gefangen ist.

    Sie begreift die Wirtschaft nicht als Objekt staatlich-politischer Regulierung.

    Im Mittelpunkt der Analyse steht bei den „Austrians“ das eigenverantwortliche unternehmerische Handeln und die freiwillige Interaktion der Individuen im Marktgeschehen.

    Keynes gegen Hayek, das ist intellektuelle Auseinandersetzung auf Top-Niveau. Das ist überzeugter Konjunktursteuerungsglaube (Keynes) gegen kühl temperierte Praxeologie (Hayek).

    Es ist der Kampf von Staat (Keynes) gegen den Markt (Hayek), der Fight zwischen Staatsintervention (Keynes) gegen Marktwirtschaft und Wettbewerb (Hayek) .

    Die beiden konträren Wirtschaftssysteme, großartig verpackt in einem brillantem 10 Minuten Musik-Video von Econstories.TV, deutsche Untertitel von DR.

  • „Haiti, wir kommen!“ verkündet der unabhängige Think Tank „Agenda Austria“ in bitterer Ironie

    Glaubt man der stark aufgestockten PR-Abteilung der Bundesregierung, dann geht es Österreich prächtig. […] Aber wie sieht es mit dem Aufschwung aus, den die Regierung bei jeder Gelegenheit betont. Von dem konjunkturellen Kursfeuerwerk, das die Regierung gern herbeiredet, sind wir leider weit entfernt, wie eine Grafik der Agenda Austria zeigt. Müsste man auf einem Globus kleine Nadeln in alle Länder stecken, die sich wachstumstechnisch bis 2030 noch schlechter entwickeln als wir, bräuchte man nur sehr, sehr wenige kleine Nadeln.  Der Internationale Währungsfonds (IWF) sieht [Österreich] beim durchschnittlichen Wirtschaftswachstum bis 2030 auf einem ernüchternden 182. Platz (von 189). Direkt hinter Russland. Knapp vor Deutschland und Äquatorialguinea; nur sieben Plätze vor dem „Failed State“ Haiti. „Die Regierung sollte aufpassen, dass sie nicht zu sehr durch die rosarote Brille schaut, sondern endlich wichtige Reformen vorantreibt“, meint Agenda Austria-Ökonom Hanno Lorenz. “
    Na ja, könnte man gut österreichisch argumentieren, dass es sich hier ja eh nur um Prognosen handelt. Voraussagen sind ja bekanntlich schwierig, vor allem wenn sie die Zukunft betreffen.
    Immer diese „gefühlte Teuerung!
    Die Leute sind einfach undankbar. Nie sind sie zufrieden. 60 % sorgen sich wegen der Teuerung, obwohl (oder weil) diese nur „gefühlt“ wird, 59 % jammern wegen der Lebenshaltungskosten. Und überhaupt: was soll das heißen:
    45 % sorgen sich wegen der Zuwanderung und wegen des ununterbrochenen Flüchtlingsstroms? Der riesige Elefant „Zuwanderung“ steht wie ein riesiger Elefant im Raum, aber die Politik ignoriert ihn seit einem Jahrzehnt. Was soll das bedeuten?
    41 % machen sich Sorgen, ob sie die ständig steigenden Steuern und Abgaben zahlen können. Diese Unsolidarischen, die ihren Beitrag zur gerechten Umverteilung und zur Unterstützung des gerechten Ukraine-Kriegs partout nicht leisten wollen.
    Und die Klimarettung, die so wichtig ist für das Überleben unseres Planeten, für die CO2-Besteuerung und die Klima-Zertifikate, an denen auch der Staat – also wir alle – verdient, interessiert unsolidarische und herzlose Menschen noch weniger. Dabei hat sich Österreichs Wirtschaft in der Vergangenheit nach Meinung der Politik recht gut entwickelt. Für die 5 Lockdowns wegen der Corona-Pandemie kann schließlich niemals was. Die Entwicklung des Wohlstandsindikators BIP sollte dem Volk eigentlich zeigen, dass es Österreich prächtig geht.
    Aber dazu müsste man die Grafik auf den Kopf stellen. Aber das schaffen selbst die fünf Hundertschaften der Propaganda-Spezialisten (Pardon:“ Public Relations Spezialisten“) der Bundesregierung nicht. Wirtschaftlich sieht es etwas „mau“ aus im Lande des Opernballs und der Operetten. ein paar Lösungsvorschläge sind dem Autor aus der Realwirtschaft, obwohl ohne Publizistikstudium spontan eingefallen, die er in seinem Beitrag zum Besten gibt.

  • 29. CONGRESS AUSTRIA

    Das Video vom Vortrag „Was wir glauben sollen… und was die Realität ist – Die Inversionsmatrix“ wurde am 23. Februar 2026 beim 29. Kongress der Union Souveränität aufgenommen. Die Inversionsmatrix (Umkehrmatrix) ist Indoktrination, bei der Begriffe, Normen und Inhalte durch „Narrative“ ins Gegenteil verkehrt werden:
    – aus Umweltschutz wird Klimaschutz
    – aus freiheitlich-liberalen Rechtsstaaten werden totalitäre Technokratien
    – aus „ablehnbaren Angeboten“ (Ludwig von Mises) des Wettbewerbs wird Monopolismus, Korporatismus und Stakeholderismus
    – aus Völkerrecht wird das Recht des Stärkeren.

    Begriffe werden durch die Inversionsmatrix ins Gegenteil invertiert („auf den Kopf gestellt“), z.B.
    „Krieg ist der Weg zum Frieden“
    „Nicht-Impfen ist unsolidarisch“
    „Selbstbestimmtheit ist Egoismus“
    „Unwissenheit ist Stärke“
    Eine Analyse der 5K-Narrative, der Ergebnisse der repräsentativen Umfragen über die wirklichen Probleme, der Global Risk Report 2026 des World Economic Forums und Ausschnitte aus der WEF-Konferenz vom Januar 2026 in Davos.

  • VIDEO: Die Inversions-Matrix

    Das Video „Die Inversionsmatrix – Die Kluft zwischen Erzählung und Wirklichkeit“ analysiert in einer kommentierten Power-Point Präsentation die Kluft zwischen kulturbildenden Erzählungen von Nachrichtenagenturen, Medien, Politik und der Wirklichkeit. Der Beitrag beschreibt den Gegensatz zwischen dem, was wir denken sollen und was wir täglich selbst in der Realität erleben: Die wachsende Kluft zwischen den kulturbildenden Erzählungen, die Narrative genannt werden, und der Wirklichkeit, die wir täglich wahrnehmen. Das Zusammenspiel einzelner Segmente der Narrative bilden die Inversionsmatrix, mittels der Realität invertiert (umgekehrt) werden kann. In einer kommentierten Power-Point Präsentation analysiert der Autor 5 K-Segmente der Inversionsmatrix, die alle mit dem Buchstaben „K“ beginnen Krankheit, Klima, Krieg, Kontrolle, Künstliche Intelligenz (5 K) und vergleicht sie mit den Ergebnissen aktueller repräsentativer Umfragen in Österreich. Einzelne Ereignisse auf dem WEF-Gipfel in Davos vom Jänner 2026 werden ebenso kommentiert wie einzelne Ergebnisse des Global Risk Reports 2026 des World Economic Forums, einer Umfrage unter den WEF-Eliten.

  • Podcast: (english): „How Big Companies Collude with Governments Since Competition Is for Losers“

    Author’s Preface
    Public-Private Partnership is a satirical novel that addresses how political companies harm small and medium-sized businesses through public-private partnerships.
    The eminent Austrian economist and politician Joseph Schumpeter (1883–1950) coined the term „creative destruction,“ among other things.
    Less well known is the fact that Schumpeter described two contrasting types of businessmen: the „entrepreneur“ and the „arbitrage businessman.“
    According to Schumpeter, entrepreneurs in the real economy create economic added value and increase prosperity (gross national product) through innovative concepts, products, processes, and services.
    These entrepreneurs are characterized primarily by their constant desire to improve their economic position through innovation. This entrepreneurial spirit generates innovation, drives economic growth, and spurs social change. The focus of an entrepreneurial businessperson’s thinking is creating profit through customer satisfaction. Goods and services exist to fulfill needs. If goods and services do not meet needs or are produced too expensively, economic entrepreneurs will disappear from the market. Thus, economic entrepreneurs are incentivized to completely satisfy customer needs.
    According to Schumpeter, the second group of entrepreneurs are arbitrage entrepreneurs.
    „The arbitrage entrepreneur uses information to his advantage.“ In the real world, there are always information differences between „insiders“ and „outsiders.“
    Recently, arbitrage entrepreneurs have increasingly entered the political arena.
    Benjamin Mudlack, author of the book Neues Geld für eine freie Welt, describes Schumpeter’s arbitrage entrepreneurs as „political entrepreneurs.“
    Political entrepreneurs do not own any means of production. Instead, they engage in hostile actions, such as creating and enforcing laws that establish rights with the threat of violence. These laws indirectly give political entrepreneurs access to the means of production. This takes the form of levying taxes or creating bureaucratic measures. Like politics, lobbying should be regarded as political entrepreneurship. Political entrepreneurship is diametrically opposed to the voluntary/market economy. It does not generate production or prosperity. Instead, it feeds off the prosperity created by economic entrepreneurs. Therefore, political entrepreneurs cannot exist without the productive forces of economic entrepreneurs.
    Political entrepreneurs exploit the productive forces of economic entrepreneurs and small-to-medium businesses to gain political influence. As they do not own any means of production, political entrepreneurs, such as capital pools or asset managers, form public–private partnerships (PPPs) with politicians and are contractually protected from competition in their specific areas.
    Data from Transparency International Integrity Watch shows the rapid advance of this PPP business model.
    In PPPs, it is difficult to distinguish where the private sector ends and where the government begins. Private monopoly corporations, or „strategic partners“ as the World Economic Forum calls them, have become government enforcement agents against their citizens. The surveillance corporation Palantir works with government organizations, intelligence agencies, large corporations, and quasi-governmental organizations (NGOs).
    Why have these PPP models become so popular that they have become the „mission,“ the raison d’être, of the World Economic Forum? There is a simple, logical explanation for this. Private corporations can do what governments are not permitted to do under the Constitution, fundamental rights, and human rights.
    Although the conflict between the economic enterprises of small and medium-sized businesses and the political enterprises of monopoly corporations is clearly visible, the mainstream media are unable to distinguish between these two contradictory business models.
    This is not only because political entrepreneurs finance many mainstream media outlets. Media outlets dependent on their owners and advertisers also fail to report fairly because politicians and media professionals, hardly any of whom have ever worked in the private sector, are unable to recognize the difference between the two types of entrepreneurs.
    Political entrepreneurs and their organizations invest in politics and the media. Their political influence is constantly growing.
    They like to meddle in politics and appreciate the discreet confidentiality of public–private partnerships. However, they seem to hate competition, as evidenced by their actions and statements.
    Entrepreneur Peter Thiel has been playing an important role in US politics for around a decade.
    US President Donald Trump is loud, extroverted, and clearly loves being the center of attention—always. One of his earliest supporters from Silicon Valley, German-born entrepreneur Peter Thiel, is different. Thiel prefers to operate behind the scenes. Unlike the eccentric Elon Musk, Thiel is also relatively unknown.
    Thiel studied philosophy and law at Stanford University, where he earned his bachelor’s degree in 1989. In 1992, Thiel received his doctorate from Stanford Law School. He worked briefly for a New York Wall Street law firm. In 1996, Thiel founded his first venture capital fund (Thiel Capital).
    Thiel has been a billionaire investor for many years. Thiel co-founded PayPal and made Facebook big. He is also the founder of the surveillance software company Palantir. In 2025, Thiel was ranked 131st among the richest people in the world.
    Peter Thiel is considered an influential pioneer of the current “vibe shift,” i.e., the cultural shift in the US significantly to the right. Thiel is often described as a right-wing libertarian.
    Public opinion seems to have become suddenly more conservative since Trump’s re-election last year. For example, large corporations ended diversity programs immediately after the election.
    In his book Zero to One: How Innovation Saves Society (Campus Verlag, 2014), Peter Thiel — one of the most successful political entrepreneurs — describes his views on innovative entrepreneurship. I have selected eight key issues from the book.

  • Wirtschafts-Katastrophe in Europa? [Video vom Vortrag Christian Beer]

    Die Analyse von Ing. Christian Beer, CEO der Heron Unternehmensgruppe, Träger des Ehrenverdienstkreuzes der Republik Österreich und Sprecher des Unternehmerverbands einheit.at beginnt mit der wichtigsten Frage: Ist der Mittelstand, der Innovationsmotor der Wirtschaft noch in der Lage, uns den Wohlstand abzusichern in den nächsten Jahren? Denn dieser Mittelstand sichert etwa 80 Prozent der Steuereinnahmen Daraus ergibt sich die nächste Frage: Wo stehen wir eigentlich wirklich mit unserer Industrie im internationalen Wettbewerb? Welche politischen, wirtschaftspolitischen, gesellschaftlichen, rechtlichen und ökologischen Rahmenbedingungen haben wir in Europa? Wie wichtig sind regionale, kleine Banken für die Finanzierung mittelständischer Unternehmen? Wie stark belasten ideologisch determinierte Makrobedingungen der EU-Administration und ihren Lobbyisten unsere Unternehmen, insbesondere die Hidden Champions, die Weltmarktführer in Nischenmärkten, die für Deutschland, Österreich und die Schweiz erfolgreich am Weltmarkt agieren? Wo steht der Mitbewerb der mittelständischen Familienunternehmen außerhalb der EU? Wie agieren die Wettbewerber in den USA und China? Steuern wir auf eine Wirtschaftskatastrophe zu oder sind wir bereits mittendrin, wie die wirtschaftlichen Schlüsseldaten zeigen? Was bedeutet eine Staatsquote von 56,2 %? Sind wir auf dem Weg zu Planwirtschaft? Was sind die Auswirkungen der ständig steigenden Rechtsvorschriften und Steuern? Warum müssen wir, um uns eine Handwerkerleistung von 316 Euro leisten zu können, 1.131 Euro brutto verdienen? Was bedeutet es, wenn das Bruttoinlandsprodukt statt durch private Unternehmen, neue Produkte und Dienstleistungen immer mehr auf Schulden finanziert wird? Was sind die Auswirkungen staatlicher Subventionen? Warum steigen die Staatsinvestitionen seit Corona (2020) auf Rekordniveau und die privaten Investitionen sinken, sodass wir uns jetzt bereits auf dem Index von 2015 befinden? Was bedeutet das für den Wohlstand unseres Landes? Der Vortrag Christian Beers, den er in knapp 50 Minuten in komprimierter Form beim 28. Congress Austria erläutert, umfasst in guter Unternehmertradition nicht nur eine faktenbasierte glasklare Analyse, sondern auch die Ausarbeitung eines aus zwölf Punkten bestehenden Plans, um Österreichs Wirtschaft wieder international auf die Siegerstraße zu bringen. Ein Vortrag, von dem jede Sekunde wert ist, gesehen und gehört zu werden. Auch für die Mehrheit der Wirtschaftspolitiker, die noch nie in einem Unternehmen der Privatwirtschaft gearbeitet haben, ist der Vortrag Christian Beers dringend zu empfehlen.

  • Neujahrs-Podcast 2026 – Die Matrix der Umkehrung

    Liebe Freunde des Mittelstandsblogs
    Zum Jahreswechsel in zum neuen Jahr 2026 wird immer deutlicher: In der westlichen Welt ist etwas im Gange. Man spürt es auf den Straßen, bei der Arbeit und im Internet. Prominente Kritiker machen für die katastrophale Verschlechterung der wirtschaftlichen Situation in unserem Land vor allem die Politik dafür verantwortlich. Aber mit dem Schimpfen auf unfähige Politiker wird sich nichts ändern. Die Schelte von politischen Darstellern gehört zum Spiel, löst Aggressionen, ändert aber nichts am Zustand.
    Der Freiheitsdenker und Vertreter der österreichischen Schule, Roland Baader hat es folgendermaßen formuliert: „Wer von Politik vernünftige Entscheidungen erwartet, hat nicht begriffen, dass der Wille zur Macht stärker ist als jede Vernunft.“
    Ich denke, es ist nicht nur politisch. Es ist nicht nur kulturell. Es ist psychologisch. Eine stille Veränderung ist im Gange, und sie hat einen Namen: die Inversionsmatrix.
    Die Matrix der Umkehrung, Sie hat sich in mehreren Phasen entwickelt.
    Inversion Phase eins: Die Umkehrung beginnt. In diesem neuen System werden die Einheimischen zu Eindringlingen, die Mehrheit zu Bösewichten und die Wahrheit zu Hassrede. Genau die Menschen, deren Vorfahren diese Nationen aufgebaut, Familien gegründet, das Land erschlossen und Steuern gezahlt haben, müssen sich nun dafür entschuldigen, dass sie einfach nur existieren. Wie konnte es dazu kommen?
    Inversion Phase zwei: Psychologische Manipulation und Schuldprogrammierung. Es begann mit psychologischer Manipulation. Zuerst wird Schuldprogrammierung eingesetzt, ein ständiger Strom von Erinnerungen an Kolonialismus, Unterdrückung und an die entsetzlichen Verbrechen des Faschismus und des Nationalsozialismus, eine radikal antisemitische, rassistische, antidemokratische und antipluralistische Ideologie. Dann werden die sprachlichen Etiketten der Vergangenheit auf Kritiker der antidemokratischen Tendenzen unserer Gegenwart geklebt: Rassist, Transphob, Islamophob, Rechtsextremist, Klimaleugner, Kriegs Phobiker, Putinversteher, Bargeldgeldwäscher, Verschwörungstheoretiker, Impfleugner. Jedes dieser Framings, dieser verbalen Arretierungen, soll Gespräche unterbinden. Es soll Sie trainieren, zur Selbstzensur bringen und unterwerfen. Hier geht es nicht um Gerechtigkeit. Es geht um Kontrolle durch Verwirrung.
    Inversion Phase drei: das zweistufige Klassensystem der Mitmenschlichkeit. Schauen Sie sich um, und Sie werden es sehen. Tatsächlich glaube ich, dass Sie es bereits wissen. Bestimmte Gruppen können sich öffentlich im Namen der Religion oder des Stolzes versammeln. Verbrechen der einen Gruppe werden als Trauma, Missverständnis oder kulturelle Normen erklärt. Das gleiche Verbrechen, begangen von jemand anderem, führt zu sofortiger Empörung, nationalen Schlagzeilen und Ausgrenzung. Wir sind von gleichen Rechten zu einem künstlichen Ungleichgewicht übergegangen, von Gerechtigkeit für alle zu selektiv angewandter Gerechtigkeit.
    Inversion Phase vier: Institutionelle Vereinnahmung. Jede wichtige Institution in der westlichen Welt wurde von demselben ideologischen Virus befallen. In den Schulen wird nicht mehr Stolz auf die eigene Kultur gelehrt, sondern Scham über die eigene Geschichte. Die Polizei untersucht jetzt Gefühle, nicht Verbrechen. Die Medien filtern die Wahrheit durch eine ideologische Linse, in der Fakten problematisch und Narrative, also kulturbildende Erzählungen, wie es Wikipedia definiert, heilig sind. Selbst Kirchen und Tempel verneigen sich jetzt vor Slogans statt vor der Heiligen Schrift. Das nennt man institutionelle Vereinnahmung, und das ist kein Zufall.
    Abschnitt fünf der Umkehrung legt das das langfristige Spiel offen: Teilen, demoralisieren und ersetzen.
    Aber warum? Weil eine gespaltene, von Schuldgefühlen geplagte und moralisch gelähmte Gesellschaft leichter zu regieren ist. Zerstören Sie ihre Traditionen, ertränken Sie sie in importierten Ideologien, definieren Sie ihre Sprache neu und bringen Sie die Menschen gegeneinander auf.
    Was ist das Ziel dieser Strategie?
    Nicht Gerechtigkeit, nicht Harmonie, sondern eine Bevölkerung, die zu verwirrt ist, um Widerstand zu leisten, und zu zersplittert, um sich zu vereinen.
    Aber lassen Sie uns klarsehen.
    Dies ist kein Krieg zwischen Rassen, Religionen oder Geschlechtern.
    Es ist ein Krieg zwischen Wahrheit und Programmierung, zwischen denen, die sich daran erinnern, wer sie sind, und denen, die umprogrammiert wurden, um zu vergessen.
    Wir müssen niemanden hassen, aber wir müssen es sehen und wir müssen darüber sprechen. Und genau das, eine offene Diskussion über das was mit uns passiert, seit Papst Benedikt im April 2019 die 16-jährige Greta Thunberg gebeten hat, für ihn zu beten. Seit Kinder angestiftet wurden, im ARD-Staatsfernsehen das Lied „Meine Oma ist ne alte Umweltsau“ zu singen, seit die Northstream-Pipelines und die Atomkraftwerke in Deutschland gesprengt wurden, seit ein Bestandteil unserer Atemluft, mit immer höheren Steuern belastet wird, seit nicht mehr wissen, wer unser Land regiert, seit der Korporatismus der Private-Public-Partnerships in Verbindung mit der Stakeholder Economy des World Economic Forums den Wettbewerb, den Mittelstand und die kleinen und mittleren Unternehmen, das Rückgrat unserer Wirtschaft, vernichtet, seit wir von den Kommissaren der EU zum Jahreswechsel wieder ein paar Milliarden an Schulden aufgelastet bekommen haben, um das profitabelste und skrupelloseste Geschäftsmodell, den Krieg mit noch mehr Verschuldung zu finanzieren.
    Aber je länger wir schweigen, desto mehr verengt sich die Inversionsmatrix, bis das, was einst feste Identität, Familie, Glaube, Gesetz war, flüssig wird, dann bedeutungslos, dann verschwindet.
    Es geht nicht nur um das sinnentleerte Unterhaltungs-BlaBla und die Propaganda von Mainstreammedien oder um das Stegreiftheater von Politikern, die wie Darsteller in einem schlechten Stück ihre vorgefertigten Texte von Telepromptern ablesen.
    Edward Bernays, einer der Gründungsväter der Propaganda hat vor fast hundert Jahren die Inversionsmatrix vorweggenommen. Er schrieb in seinem Buch „Propaganda“ schon 1928: „die bewusste und intelligente Manipulation von organisierten Gewohnheiten und Meinungen der Massen ist ein wesentliches Element der demokratischen Gesellschaft?“ Nein, Edward Bernays, damit sind wir nicht einverstanden.
    Denn es ist das genaue Gegenteil ist es, was es braucht, um Mensch zu sein. Es geht um die Art, wie wir in Zeiten der verordneten „Alternativlosigkeit“ in Freiheit, Meinungspluralität, Rechtsstaatlichkeit und Selbstbestimmtheit überleben können.
    Der große Ökonom und Philosoph Ludwig von Mises hat es praxeologisch auf den Punkt gebracht: Menschsein setzt voraus, die Freiheit, unterschiedliche Meinungen haben zu können und seine Meinung frei äußern zu dürfen. Wir wollen keine verordneten Einheitmeinungen mehr. Hatten wir alles schon. War keine gute Idee.
    Es geht um „ablehnbare Angebote“. Um Angebote, die wir ablehnen können. Ablehnbare Angebote und unterschiedliche, pluralistische Meinungen, liebe Freunde, das sind wesentliche Voraussetzungen, die unsere Unterschiedlichkeit und unser individueller Charakter braucht, wie die Luft und das CO2 zum Leben, um eine menschenwürdige Existenz führen zu können, im Zeitalter der 4 Ks: Krankheit, Klima, Krieg und Kontrolle.
    Und wenn Sie bis jetzt zugehört haben, sehr geehrte Damen und Herren, dann bedeutet das, dass das Programm der Inversionsmatrix bei Ihnen nicht vollständig funktioniert hat.
    Gratulation und Respekt dafür!
    Ein gutes, vor allem friedvolles neues Jahr 2026 wünsche ich Ihnen von Herzen. Ihr Walter Schönthaler vom Mittelstandsblog.

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